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«Zusammenfassung Ein bedeutsamer Anteil der Flüchtlinge erreicht Deutschland traumatisiert und mit einer behandlungsbedürftigen psychischen ...»

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Flüchtlinge: zwischen Traumatisierung, Resilienz und Weiterentwicklung

Viola Schreiber & Ernst-Ludwig Iskenius

Zusammenfassung

Ein bedeutsamer Anteil der Flüchtlinge erreicht Deutschland traumatisiert und mit einer behandlungsbedürftigen psychischen Störung. Doch dies sollte nicht den Blick darauf verstellen, dass

auch Resilienz oder gar Weiterentwicklung zum Reaktionsspektrum vieler Flüchtlinge auf Belastungen gehören. Der vorliegende Artikel fasst wesentliche Resilienzfaktoren unter Flüchtlingen zusammen und diskutiert die Implikation ihrer Resilienz und Weiterentwicklung für den Umgang mit und die therapeutische Versorgung von Flüchtlingen.

Schlüsselbegriffe PTBS, positive Bewältigung, Resilienzfaktoren, posttraumatisches Wachstum, sequentielle Traumatisierung Abstract A significant part of refugees reaches Germany in a state of traumatization and with psychological disorders requiring treatment. However, this should not obstruct our view on the fact that resilience and development also belong to the refugees’ possible reactions to stresses and strains. This paper summarizes important protective factors in refugees and discusses the implications of resilience and development for the handling of and clinical care for refugees.

Keywords PTSD, positive coping, protective factors, post-traumatic growth, sequential traumatization Einführung Ein Flüchtling ist eine Person, die „aus der begründeten Furcht vor Verfolgung wegen ihrer Rasse, Religion, Nationalität, Zugehörigkeit zu einer bestimmten sozialen Gruppe oder wegen ihrer politischen Überzeugung sich außerhalb des Landes befindet, dessen Staatsangehörigkeit sie besitzt, und den Schutz dieses Landes nicht in Anspruch nehmen kann oder wegen dieser Befürchtungen nicht in Anspruch nehmen will; oder die sich als staatenlose infolge solcher Ereignisse außerhalb des Landes befindet, in welchem sie ihren gewöhnlichen Aufenthalt hatte, und nicht dorthin zurückkehren kann oder wegen der erwähnten Befürchtungen nicht dorthin zurückkehren will.“ (Genfer Flüchtlingskonvention) Menschenrechte und Gesundheit / Amnesty-Aktionsnetz Heilberufe, Jg. 3, 2013 Flüchtlinge lassen sich keiner einheitlichen (diagnostischen) Kategorie oder homogenen Gruppe zuordnen. Der Flüchtlingsstatus ist die Folge soziopolitischer Umstände und betrifft Menschen, die sich in ihrer bisherigen Lebenserfahrung, ihrem kulturellen Hintergrund, ihren Normen- und Glaubenssystemen, ihrer Persönlichkeit und auch ihrer Bewältigung von Belastungen sehr unterscheiden. Auch die Verfolgungs- und Fluchtbiographie ist individuell – gemein ist nur, dass die Menschen im Zusammenhang mit der Verfolgung und Flucht oft mit vielfältigen außergewöhnlichen Belastungen konfrontiert sind. Diese Belastungen können in allen Phasen der Verfolgung und Flucht auftreten und umfassen etwa Kriegsereignisse, Verschleppung, sexuelle Gewalt, Folter und den Verlust wichtiger Bezugspersonen oder Lebensinhalte (Neuner et al., 2004; Schweitzer, Greensdale & Kagee, 2007). Ereignisse traumatischen Ausmaßes wechseln sich mit Belastungen ab, die für sich genommen die definitorische Bestimmung eines Traumas gemäß ICD-10 (WHO, 2013) nicht erfüllen. Oft entsteht das Bild einer Sequentiellen Traumatisierung (Keilson, 1979; Schreiber et al., 2006), in der aufeinander folgende belastende Ereignisse / Erlebnisse unterschiedlichen Charakters und unterschiedlicher Bedeutung sich in ihrem pathogenetischen Effekt verstärken. Zahlreiche Studien haben gezeigt, dass in solch einer Traumasequenz die Art, aber auch die Anzahl der erlebten Traumatisierungen im Sinne eines Dosis-Effekt-Zusammenhangs wesentlich für die Entstehung einer psychopathologischen Reaktion, insbesondere einer PTBS sind (Halcon et al., 2004; Mollica et al., 1999; Neuner et al., 2004).

Gleichwohl ist es wesentlich, sich in der Arbeit mit Flüchtlingen bewusst zu machen, dass der Flüchtlingsstatus aus sich heraus keinen psychopathologischen Status beschreibt. Denn obgleich ein bedeutender Teil der Flüchtlinge infolge der fluchtbedingenden und -bedingten Traumatisierung behandlungsbedürftige psychische Störungen aufweist (Steel et al., 1999), entwickeln bei weitem nicht alle Flüchtlingen psychische Probleme (Halcon et al, 2004; Neuner et al., 2004;

Steel et al, 2002). Jeder Mensch reagiert auf Belastungen und Traumata individuell, und klinische Beobachtungen zeigen, dass manche Menschen scheinbar ohne psychische Schäden, manchmal sogar gestärkt aus belastenden und traumatischen Erlebnissen hervorgehen, während andere daran zerbrechen.

Es lassen sich somit drei Reaktionsformen auf die Belastungen und Traumata beschreiben, denen ein Flüchtling ausgesetzt ist: negativ, neutral oder positiv (Papadopoulos, 2007). (1) Die Spanne negativer Reaktionen reicht von „normalem“ Leid bis zu Traumatisierung und psychischer Störung. (2) Die neutrale Reaktion lässt sich als Resilienz beschreiben: Das Individuum bleibt trotz der Belastung, trotz des Traumas weitgehend unbeschadet und frei von psychischen Problemen.

Der Begriff kommt ursprünglich aus der Physik und beschreibt die Eigenschaft von Materialien, nach einer Belastung wieder in ihren ursprünglichen Zustand zurückzukehren (Kasper et al., 2008). Resilienz beinhaltet somit die Erhaltung bereits zuvor bestehender Eigenschaften und Kompetenzen. „Resilienz bezeichnet die Aufrechterhaltung und Wiederherstellung des früheren psychischen Anpassungs- und Funktionsniveaus nach einem eingetretenen Trauma oder bei bestehenden Einschränkungen und Verlusten.“ (Oerter & Montada, 2002, S. 991). Resilienz kann sich in jeder Phase der Flucht und Relokation realisieren: während einer möglichen initialen Traumatisierung, während der Flucht mit ihren vielfältigen Belastungen, aber auch post-traumatisch beziehungsweise nach der Wiederherstellung sicherer Lebensverhältnisse. (3) Eine positive Menschenrechte und Gesundheit / Amnesty-Aktionsnetz Heilberufe, Jg. 3, 2013 Reaktion liegt vor, wenn es zu posttraumatischem Wachstum (Tedeschi, Park & Calhoun, 1996) oder Adversitiy-Activated-Development (Unglücks-aktivierter-Entwicklung; Papadopoulos, 2007) kommt.





Beide Konzepte beschreiben eine positive Entwicklung infolge eines Schicksalsschlags oder einer Traumatisierung. Diese positive Entwicklung umfasst meist neue Sichtweisen auf sich selbst, seine Beziehungen und/oder auf die Einstellung zum Sinn des Lebens. Dazu gehören etwa eine größere Wertschätzung des Lebens, engere Beziehungen, ein größeres Bewusstsein für die eigene Stärke und eine tiefere Spiritualität (Frankl 2001; Tedeschi & Calhoun, 2004). Diese positive Entwicklung kann dem Betroffenen selbst bewusst sein oder auch nur von seiner Umwelt wahrgenommen werden – dies ist vor allem der Fall, wenn die Aufmerksamkeit des Betroffenen auf seine Beschwerden und Defizite eingeschränkt ist.

Auch wenn die Dreiteilung es suggeriert: Kein Mensch ist gänzlich traumatisiert, resilient oder gereift, sondern stets mehr oder weniger resilient und beeinträchtigt. Ein Flüchtling kann zugleich positive und negative Reaktionen zeigen, und alle drei Zustände können in verschiedenen Lebensbereichen und Funktionen nebeneinander vorliegen. Dies bedeutet, dass ein Flüchtling, der sich als gereift erlebt, zugleich auch unter dem Erlebten leiden kann oder dass auch ein schwer traumatisierter Flüchtling in begrenzten Lebensbereichen Resilienz zu aktivieren vermag.

Fallbericht M., ein 17–jähriger Jugendlicher aus einem ostafrikanischen Land, stellt sich in Deutschland als unbegleiteter minderjähriger Flüchtling (UMF) vor. Er sieht fröhlich aus, lacht und sagt, es gehe ihm gut. Er könne schlafen und fühle sich gesund. Er habe keine Schmerzen. Äußerlich macht er einen gesunden Eindruck; er wirkt weder angespannt, noch müde, innerlich erstarrt, aufgeregt, zittrig oder unkonzentriert. In der Exploration zeigen sich dennoch einige klinische Auffälligkeiten, vor allem starkes Vermeidungsverhalten.

Über seine Vergangenheit berichtet M. folgendes: Er sei in einem kleinen afrikanischen Dorf nahe einer größeren Stadt aufgewachsen. Er habe nur zwei Jahre zur Schule gehen können, aber sein Vater habe ihm vieles beigebracht. Er habe die ersten Jahre ein unbeschwertes Leben geführt und sei von seiner unmittelbaren Umgebung akzeptiert worden. Die Eltern seien trotz der Mischehe (Moslem / Christin) im Dorf sehr geachtet gewesen. Als M. 11 Jahre alt war, seien bei einem Überfall durch Rebellen auf das Dorf beide Eltern getötet, das Haus zerstört und er selbst gefangen genommen worden. Er sollte für die Rebellen kämpfen. Er habe jedoch aus dem Lager der Rebellen fliehen können, dabei sei einer seiner Bewacher umgekommen. Er sei in die Hände von UN-Soldaten gelaufen, die ihn in ein Flüchtlingslager ins Nachbarland gebracht hätten. Dort habe er unter sehr widrigen Umständen ohne Familie sein Leben fristen müssen. Er habe sich aber durchschlagen können. Mit 15 sei er mit einem etwas älteren Freund von diesem Flüchtlingslager aufgebrochen, und sie hätten die gefährliche Reise quer durch die Sahara nach Libyen angetreten.

In Libyen hätten sie sehr vorsichtig sein müssen und seien öfters rassistischen Anfeindungen und gewalttätigen Überfällen nur knapp entkommen. Nach einem Jahr hätten sie das Geld für die gefährliche Überfahrt über das Mittelmeer erarbeitet gehabt. Bei dieser Überfahrt sei sein Freund vor seinen Augen über Bord gegangen und ertrunken. In Süditalien habe er sich über ein Jahr lang Menschenrechte und Gesundheit / Amnesty-Aktionsnetz Heilberufe, Jg. 3, 2013 auf der Straße durchgeschlagen. Er habe in einem halbverfallenen Haus gelebt. Schließlich sei er in Richtung Norden aufgebrochen und in der Schweiz aufgegriffen worden. Als die dortigen Behörden ihn nach Italien zurückschicken wollten, sei er weiter nach Deutschland gezogen, wo er in einer Jugendeinrichtung ein neues Zuhause gefunden habe.

Was ermöglichte es dem jugendlichen M., psychisch weitgehend symptomfrei zu bleiben, nicht aufzugeben und unbedingt ein neues Leben in Deutschland anzustreben? Auf der Belastungsseite stehen mindestens drei schwerwiegende Traumata mit Todesangst, zudem Hunger, Entbehrungen, Anfeindungen sowie der dauerhafte Verlust seiner wichtigsten Bezugspersonen und gewohnten Lebensbezüge. Auf der Resilienzseite stehen günstige frühe Entwicklungsbedingungen mit einem prägenden positiven Einfluss des Vaters, der Religion und guter Freunde. An persönlichen Kompetenzen lässt M. die soziale Fähigkeit erkennen, sich anzupassen und vertrauensvolle Beziehungen einzugehen. Weiterhin berichtet M., dass er bereits im Flüchtlingslager beschloss, sein Schicksal wieder selbst in die Hand zu nehmen und unter allen Umständen einen Neuanfang zu suchen. Er wolle auf jeden Fall einen Beruf erlernen und ein besseres Leben für sich erreichen.

Die Chance dazu habe er nur im reicheren Westeuropa gesehen, er habe es sich zugetraut, dort einen Schulabschluss zu erreichen. Den Sinn seines Lebens sieht M. darin, dass seine Familie in ihm als einzigem Überlebenden weiterbesteht. Zudem drückt M. sein Bewusstsein dafür aus, was er bereits überstanden und bewältigt hat und wo er in seinem Leben schon erfolgreich war. M.

zeigt ein ausgeprägtes Vermeidungsverhalten, das ihm hilft, die Erinnerungen soweit zu verdrängen, dass er im Alltag nicht davon überwältigt wird. Nach seinen Worten leidet er nicht an intrusiven Erinnerungen oder nur ganz selten an Albträumen.

Resilienzfaktoren in der Wissenschaft Resilienz wird vielfach als ein Merkmal einer Person angesehen, die unbeschadet aus Belastungen hervorgeht (z.B. Friborg et al., 2005; Werner, 1971, 2001). Diese Betrachtungsweise geht davon aus, dass der resiliente Mensch sich durch bestimmte Eigenschaften und Kompetenzen auszeichnet, die es ihm erlauben, die Traumata und Belastungen erfolgreich zu bewältigen. Dies legt ein statisches Resilienzkonzept nahe, in dem ein Mensch entweder resilient ist oder eben nicht. Doch einerseits hat jeder Mensch resiliente und vulnerable Anteile in sich, und andererseits ergibt sich Resilienz aus der Interaktion der (resilienten) Person mit der Situation und ihren Anforderungen.



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