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«Lehrstuhl für Empirische Pädagogik und Pädagogische Psychologie Robin Stark, Ludwig Hinkofer und Heinz Mandl Beispielbasiertes Lernen im Bereich ...»

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Forschungsberichte

Lehrstuhl für Empirische Pädagogik

und Pädagogische Psychologie

Robin Stark, Ludwig Hinkofer und Heinz Mandl

Beispielbasiertes Lernen im Bereich Buchführung:

Einfluss instruktionaler Erklärungen und multipler Perspektiven

auf Lernverhalten und Lernerfolg

Januar 2001

Stark, R., Hinkofer, L. & Mandl, H. (2001). Beispielbasiertes Lernen im Bereich

Buchführung: Einfluss instruktionaler Erklärungen und multipler Perspektiven auf

Lernverhalten und Lernerfolg (Forschungsbericht Nr. 134). München: LudwigMaximilians-Universität, Lehrstuhl für Empirische Pädagogik und Pädagogische Psychologie.

Forschungsbericht Nr. 134, Januar 2001 Autorenhinweis. Diese Studie entstand im Rahmen eines von der Deutschen Forschungsgemeinschaft unterstützten Projekts (Ma 978/5-3). Korrespondenz bitte an: Dr. Robin Stark, Institut für Pädagogische Psychologie und Empirische Pädagogik, Leopoldstraße 13, D-80802 München.

Ludwig-Maximilians-Universität München Institut für Pädagogische Psychologie und Empirische Pädagogik Lehrstuhl Prof. Dr. Heinz Mandl Leopoldstraße 13, 80802 München Telefon: (089) 2180-5146 – Fax: (089) 2180-5002 email: mandl@edupsy.uni-muenchen.de http://lsmandl.emp.paed.uni-muenchen.de/ Redaktion: PD Dr. Michael Henninger email: henninge@edupsy.uni-muenchen.de

Beispielbasiertes Lernen im Bereich Buchführung:

Einfluss instruktionaler Erklärungen und multipler Perspektiven auf Lernverhalten und Lernerfolg Robin Stark, Ludwig Hinkofer und Heinz Mandl Forschungsbericht Nr. 134 Januar 2001 Ludwig-Maximilians-Universität München Institut für Pädagogische Psychologie und Empirische Pädagogik Lehrstuhl Prof. Dr. Heinz Mandl

2 STARK, HINKOFER UND MANDL

Zusammenfassung In einer Studie in der Domäne Buchführung wurde experimentell untersucht, inwieweit dem Problem der Wissensanwendung durch Varianten eines beispielbasierten Instruktionsansatzes begegnet werden kann, die sich durch einzelne instruktionale Maßnahmen unterschieden. Um den Einfluss dieser Maßnahmen auf den Lernerfolg und das Lernverhalten zu untersuchen, wurden die Faktoren "Bereitstellen instruktionaler Erklärungen" (mit vs. ohne Erklärungen) und "Variabilität der beim Lernen einzunehmenden Perspektiven" (uniforme vs. multiple Perspektiven) in einem 2×2faktoriellen Design experimentell variiert. 60 Berufsschülerinnen und Berufsschüler wurden zufällig den resultierenden vier Lernbedingungen zugewiesen. Durch Induktion multipler Perspektiven konnte der Erwerb anwendbaren Wissens gefördert werden, instruktionale Erklärungen hatten wider Erwarten keinen Einfluss auf den Lernerfolg. Ein Einfluss auf das Lernverhalten konnte weder für instruktionale Erklärungen noch für multiple Perspektiven nachgewiesen werden. Weitere Hinweise auf die Wirkmechanismen der in dieser Studie implementierten instruktionalen Maßnahmen konnten durch eine Analyse verschiedener qualitativer Daten gewonnen werden.

Schlüsselwörter: beispielbasierter Instruktionsansatz, instruktionale Erklärungen, multiple Perspektiven, anwendbares Wissen Abstract In an experimental study in the domain of bookkeeping it was investigated to what extent the problem of knowledge acquisition can be overcome by variations of an example-based instructional approach which differed with respect to some instructional means. In order to investigate the influence these means have on learning outcomes and learning behaviour, the factors "provision of instructional explanations" (with vs. without explanations) and "variability of perspectives during learning" (uniform vs. multiple perspectives) were varied experimentally in a 2×2-factorial design. Sixty students of a vocational school were randomly assigned to the resulting four learning conditions. By inducing multiple perspectives, acquisition of applicable knowledge could be fostered; against our expectations, instructional explanations had no effect on the learning outcomes. Neither instructional explanations nor multiple perspectives had a measurable influence on the learning behaviour. Further evidence concerning the mechanisms underlying the instructional means implemented in this study could be provided by an analysis of various qualitative data.

Keywords: example-based instructional approach, instructional explanations, multiple perspectives, applicable knowledge

BEISPIELBASIERTES LERNEN IM BEREICH BUCHFÜHRUNG

BEISPIELBASIERTES LERNEN IM BEREICH BUCHFÜHRUNG:

EINFLUSS INSTRUKTIONALER ERKLÄRUNGEN UND MULTIPLER

PERSPEKTIVEN AUF LERNVERHALTEN UND LERNERFOLG

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In vielen verschiedenen Inhaltsgebieten, in denen Lernende kognitive Fertigkeiten zu erwerben haben, deren kompetente Ausführung die Verfügbarkeit domänenspezifischer Konzepte und Prinzipien erfordert, zeigt sich ein ähnliches Phänomen: Lösungsprinzipien werden auswendig gelernt und ohne tieferes Verständnis weitgehend mechanisch angewandt. Beispielsweise erstellen Lernende an kaufmännischen Berufsschulen im Fach Buchführung Buchungssätze und übertragen diese in die entsprechenden Konten, ohne zu Grunde liegende Konzepte und Prinzipien sowie damit zusammenhängende betriebswirtschaftliche Vorgänge zu verstehen. Mechanisches Problemlösen kann hoch ökonomisch und auch effektiv sein, solange keine neuartigen Aufgabenstellungen zu bearbeiten sind. Erfahrungsgemäß kommt es jedoch bereits bei oberflächlichen Variationen von Aufgabenstellungen, die prinzipiell analog gelöst werden könnten, zu erheblichen Leistungseinbrüchen. Werden Lernende mit strukturell variierenden Aufgaben konfrontiert, die alternative Vorgehensweisen notwendig machen, sind Schwierigkeiten bei der Aufgabenbearbeitung vorprogrammiert; nicht selten kommt es in diesem Fall zu negativem Transfer. Diese Probleme konnten in verschiedenen Gebieten des kaufmännischen Rechnens diagnostiziert werden (Stark, 2000). Nun ist aber gerade in außerschulischen Anforderungssituationen, etwa am späteren Arbeitsplatz, immer wieder mit neuartigen und komplexen Aufgabenstellungen zu rechnen. Ohne eine differenzierte Wissensbasis ist die Mehrzahl dieser Aufgaben bestenfalls zufällig und langfristig sicher nicht erfolgreich zu bewältigen.





Das Problem erfolgreicher Wissensanwendung ist im Bereich des kaufmännischen Rechnens und auch in anderen Gebieten oft dadurch gekennzeichnet, dass prozeduralisiertes, also zu erfolgreicher Aufgabenbearbeitung oder Problemlösung befähigendes Wissen nicht mit entsprechendem Wissen über relevante Konzepte und Prinzipien verbunden ist, die diesem Bereich zu Grunde liegen, also mit konzeptuellem Wissen. Es fehlt weiterhin an situationalem Wissen, also an Wissen über Situationen und problemlöserelevante Merkmale, wie sie in einer Domäne typischerweise vorkommen; dieses Wissen befähigt Lernende, aus der Aufgabenstellung lösungsrelevante Information herauszufiltern und, falls nötig, durch weitere Informationen zu ergänzen. Schließlich liegt oft ein Mangel an

4 STARK, HINKOFER UND MANDL

(deklarativem) Handlungswissen vor, auf dessen Grundlage der Problemlöseprozess in Abhängigkeit von situationalen Bedingungen zielführend organisiert werden kann (zur Taxonomie von Wissensarten vgl. De Jong & Ferguson-Hessler, 1996).

In einer Reihe von Studien zeigte sich, dass Instruktionsansätze auf der Basis ausgearbeiteter Lösungsbeispiele Ansatzpunkte zur Bewältigung des Problems der Wissensanwendung bzw. zur Förderung des Erwerbs anwendbaren Wissens bieten können. Unter ausgearbeiteten Lösungsbeispielen verstehen wir eine systematische Auswahl von Aufgaben, die Lernenden zusammen mit einer detaillierten Darstellung der Lösungswege (Modelllösungen) vorgegeben werden. Bei dieser Lernmethode wird die Bedeutung domänenspezifischer Konzepte und Prinzipien im Anwendungskontext konkret veranschaulicht. In der Regel werden Lösungsbeispiele zudem in Kombination mit einem Lehrtext eingesetzt, den die Lernenden bei Bedarf heranziehen können und in dem die in den Beispielen angewandten Konzepte und Prinzipien erläutert werden. Durch die systematische Auswahl vorgegebener Beispiele wird zudem versucht, Lernende mit den für die jeweilige Domäne typischen Problemstellungen und mit den spezifischen Bedingungen und der Abfolge zielführender Problemlöseschritte vertraut zu machen.

Durch die Vorgabe von mehreren Beispielen, die genügend Redundanz enthalten, wird schließlich versucht, eine gewisse Prozeduralisierung des erworbenen problemlöserelevanten Wissens zu erzielen, um kognitive Ressourcen zu "schonen".

Beispielbasiertes Lernen erwies sich als besonders effektiv in der Förderung des Erwerbs anwendbaren Wissens, wenn die präsentierten Lösungsbeispiele mit geeigneten instruktionalen Maßnahmen, z.B. einem Training zur Beispielelaboration, verbunden und in einen Instruktionsansatz integriert wurden (Stark, 2000). Als sehr effektiv erwies sich auch die Kombination beispielbasierten und problemlöseorientierten Lernens (Stark, Gruber, Renkl & Mandl, 2000). Ziel der vorliegenden Studie ist es, zu untersuchen, inwieweit der Erwerb anwendbaren Wissens im Bereich Buchführung durch weitere instruktionale Maßnahmen (instruktionale Erklärungen und multiple Perspektiven), die mit beispielbasiertem Lernen verbunden werden, gefördert werden kann. Zudem steht die Frage im Zentrum, inwieweit sich die instruktionalen Maßnahmen auf das Lernverhalten auswirken und in welcher Beziehung einzelne Aspekte des Lernverhaltens zum Lernerfolg stehen.

Um weiteren Einblick in den Lernprozess zu bekommen, soll auch die Problemlöseleistung in der Lernphase untersucht und mit dem Lernerfolg in Beziehung gesetzt werden. Dies ist möglich, da Lernende bereits in der Lernphase mit Problemlöseaufgaben konfrontiert werden. Ausgehend von diesen Analysen sollen potenzielle Prädiktoren für den Lernerfolg identifiziert werden. Die

BEISPIELBASIERTES LERNEN IM BEREICH BUCHFÜHRUNG

quantitative Analyse von Bedingungen und Effekten bestimmter instruktionaler Maßnahmen beim beispielbasierten Lernen soll zudem durch qualitative Daten aus unsystematischen Beobachtungen, eine offene Befragung der Lernenden und eine gezielte Analyse der Verbalisierungen einzelner Lernender ergänzt werden.

Auf der Basis eines tieferen Verstehens von Wirkmechanismen beim beispielbasierten Lernen sollen Konsequenzen für die Optimierung der Lernmethode gezogen werden.

Effektivität instruktionaler Maßnahmen beim Lernen mit Lösungsbeispielen Die Effektivität beispielbasierten Lernens hängt wesentlich vom Lernverhalten bzw. von der Art der Elaboration gegebener Beispielinformation ab, die hier als Elaborationsverhalten bezeichnet wird. Als besonders erfolgreich erwiesen sich Lernende, die Lösungsbeispiele tief und aktiv elaborieren und sich dabei die präsentierten domänenspezifischen Konzepte und Prinzipien selbst erklären (Chi, Bassok, Lewis, Reimann & Glaser, 1989; Reimann, 1997). Wesentliche Befunde der Studie von Chi et al. (1989) konnten in verschiedenen Inhaltsgebieten repliziert werden. In einer Studie von Renkl (1997) zum beispielbasierten Lernen im Gebiet der Wahrscheinlichkeitsrechnung erwiesen sich folgende Elaborationsaspekte als besonders lernwirksam: das Explizieren von Lösungsprinzipien, die den Beispielen zu Grunde lagen (prinzipienbasierte Überlegungen), das selbständige Generieren von Lösungsschritten (antizipatorisches Schließen) und die Explikation von Zielen und Operatoren bzw. deren Verknüpfung (Ziel-Operator-Verbindungen). Metakognitive Beispielelaboration, insbesondere die Diagnose von Verständnisproblemen (negatives Monitoring), ging dagegen mit niedrigem Lernerfolg einher. Die Befunde von Renkl (1997) ließen zudem erkennen, dass die Mehrzahl der Lernenden Beispiele spontan, wenn sie also keine zusätzliche instruktionale Unterstützung erhalten, eher passiv und oberflächlich elaborieren, wodurch die Entstehung von "Kompetenzillusionen" gefördert und der Lernfortschritt beeinträchtigt wird.

Diesem Problem konnte durch ein Kurztraining zur Förderung lernwirksamer Beispielelaboration entgegengewirkt werden (Renkl, Stark, Gruber & Mandl, 1998). Durch das Elaborationstraining konnte die Qualität der Beispielelaboration in hohem Maße gefördert werden, was sich positiv auf den Lernerfolg auswirkte.



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