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«„Ein Vergleich der Sinnbegriffe aus der Perspektive der Existenzphilosophie Albert Camus’ und der Sicht der Logotherapie und Existenzanalyse ...»

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Zwar lässt sich bei Frankl das Leid niemals als Strafe interpretieren oder als Konsequenz von fehlerhaftem Verhalten deuten, aber er lässt eine Verbindung zwischen dem Leid und seiner metaphysischen oder gar mystischen Bedeutung zu. Frankl drückt dies wie folgt aus: „Der Mensch, der, wie wir gesagt haben, leidend zu sich selbst heranreift – er reift der Wahrheit entgegen. Das Leiden hat nicht nur ethische Dignität – es hat auch metaphysische Relevanz. Das Leiden macht den Menschen hellsichtig und die Welt durchsichtig. Das Sein wird transparent hinein in eine metaphysische Dimensionalität.“235 Auch hier ist fraglich wie Frankl durch dieses Argument den Menschen erreichen will, der aus irgendeinem Grund das Leid in der Weise auffasst, wie es Camus tut und im Leiden überhaupt keine Sinn sieht, weder aus ihm lernen kann, keine Bedeutung darin sieht und auch nicht das Gefühl hat daraus wachsen zu können.

Es soll positiv angemerkt werden, dass diese Auffassung des Leides vielen Menschen hilft, sich innerhalb der Logotherapie und Existenzanalyse als wirkungsvoll erweist, aber dass es Frankl hier wiederum versäumt, sich in jene Menschen hineinzufühlen, die seiner Argumentation des Leides, seine AufHg. Elisabeth Lukas, Zeit der Entscheidung, Herder Spektrum (Band 4475), Freiburg, Basel, Wien 1996 fassung darüber nicht teilen können. Alternativen oder wenigstens andere Vorschläge dazu weist Frankl an keiner Stelle seines Werkes auf.

Die Diskrepanz in der Auffassung des Leidens könnte zwischen Camus und Frankl nicht größer sein, auch bei dieser Fragestellung lässt sich kein Kompromiss erzielen. Entweder man erfährt in der Leiderfahrung einen Sinn, wie Viktor Frankl oder man interpretiert das Leid als so lebensfeindlich, dass man es wie Albert Camus kategorisch ablehnt. Die Auffassung dem Leid gegenüber scheint der entscheidende Faktor zu sein, in weit man die Metaphysik in die Sinnfrage mit einbezieht und entscheidend dafür zu sein, ob man die Position Frankls oder die Camus vertritt.

5.1.2 Dissens in der unterschiedlichen Auffassung des Todes

Zwar sehen beide Denker im Tod des Menschen und in der Begrenzung des Lebens eine absolut Sinn raubende Instanz, aber auf Grund ihrer unterschiedlichen Auffassung der Metaphysik gegenüber und ihrer Miteinbeziehung in die Beantwortung der Sinnfrage, aber besonders ihre extrem unterschiedliche Einstellung der Religion gegenüber, lassen beide auch den Tod anders wahrnehmen. Bei Camus wird vor allem in Romanen auch der erlösende Charakter des Todes, die Auslöschung von Schmerz, Not und Leid durch den Tod, immer wieder thematisiert. Im postum erschienen Roman „Der glückliche Tod“ bittet Zagreus, ein an den Rollstuhl gefesselter Mensch, den Protagonisten des Romans, Patrice Mersault, ihn von seinen Leiden zu befreien. Nach dem Mersault den Unglücklichen von seinem Leiden befreit, wird er selbst nicht glücklich, diese Tat scheint ihn zu belasten. Auch im Roman „Die Pest“ lässt sich dieser erlösende Aspekt des Todes erahnen. Der Leser erlebt wie, an der Pest leidende Menschen durch den Tod von ihren Schmerzen und Qualen erlöst werden. Ärzte können ihnen längst nicht mehr helfen. In einer Notiz zur Konzeption des Romans „Der erste Mensch“ spricht er in gewisser Weise von der Liebe zum Tod mit den Worten: „Jetzt brauchte er nur noch seinen eigenen Tod zu lieben.“236 Zwar plädiert Camus in keiner Schrift ausdrücklich für die Euthanasie, thematisiert sie aber öfters in seinen Romanen und lässt den Leser sehr intensiv die Argumente für die Euthanasie, durch sehr authentische Beschreibung des Gefühlsleben seiner Romanfiguren, nach fühlen. Wesentlich ist, dass dieses Thema nur in Grenzsituationen auftritt, niemals unter normalen Lebensumständen.

Frankl lässt diesen Blickwinkel auf den Tod völlig ausgeblendet. Dass der Tod auch einen erlösenden Charakter hat, dass er Krankheit, Leid und Not unter Umständen auch beenden kann, dieses Argument wird bei Frankl überhaupt nicht betrachtet oder diskutiert. Suizid ist bei Frankl dermaßen ausgeschlossen, dass er auch in Notsituationen nicht vorkommen darf. In seinem Werk „Die Ärztliche Seelsorge“ lehnt er die Euthanasie ab. Dieser Aspekt des Todes lässt sich argumentativ mit der Letztbegründung des Über-Sinns nicht vereinbaren! Für die psychotherapeutische Schule der Logotherapie und Existenzanalyse ist natürlich diese Betrachtungsweise in der Praxis vielleicht sogar hinderlich, vor allem beim häufig vorkommenden, unterstützenden Einsatz diese Psychotherapierichtung im Rahmen der Albert Camus, Der erste Mensch, Rowohlt, Reinbek bei Hamburg 1996, S.361 Krebstherapie. Eine rein theoretische Diskussion innerhalb der akademischen logotherapeutischen Literatur, ohne Bezugnahme auf die therapeutische Praxis, wäre wünschenswert. Hier scheinen sich Camus und Frankl in der Auffassung des Todes radikal zu unterscheiden.

5.2 Dissens in der Auffassung des Menschen

Wie aus dem Frühwerk ersichtlich ist bei Camus der Mensch fixer Bestandteil der Natur und damit von ihr nicht zu trennen. Camus fasst den Menschen so auf, wie er ist, versucht ihn weder zu psychologisieren, noch ihn zu ändern, um ihm leichter einen Sinn zugänglich zu machen. Eine Veränderbarkeit des Menschen ist durch seine enge Verbundenheit mit der Welt gar nicht möglich. Camus trennt auch kaum das psychische und physische des Menschen, da er ihn als eine Einheit auffasst, die niemals getrennt sein darf. Für Camus gehen das Physische in das Psychische ineinander über, der Körper und die Psyche greifen ineinander ein.





Frankl hingegen teilt durch seine medizinische Ausbildung geprägt, den Menschen in soma, psyche und nous. Diese Einteilung wird besonders in der Behandlung des Menschen sichtbar. Zwar beeinflussen die Instanzen soma und psyche, also Körper und Seele einander ständig, vor allem an psychosomatische Erkrankungen beobachtbar, der Geist, also nous bleibt isoliert, ist nicht beeinflussbar und kann deshalb auch nicht erkranken.

In Körper und Seele kann der Mensch immer eingreifen, sie beeinflussen und verändern. Frankl erfasst die Seele nicht, als durch den Körper determiniert auf, besonders durch die Psychotherapie hat der Mensch die Kompetenz seine Seele zu beeinflussen.

Auch in der Auffassung des Menschen unterscheiden sich Camus und Frankl durch die Bezugnahme auf die Metaphysik. Camus wurde der Instanz des Geistes nicht zustimmen, bzw. einwenden, dass der Mensch auf den Geist keinen direkten Zugriff hat. Selbst wenn es, den von Frankl postulierten nous gebe, hätte er, in der Lehre Camus’ keine Relevanz. Das Geistige des Menschen bei Frankl steht im starken Kontrast zu Camus’ Betonung des natürlichen Leibes. Die Naturverbundenheit des Menschen bei Camus lässt die Leiblichkeit des Menschen wichtiger erscheinen, bei Frankl nimmt die geistige Ebene, der nous größeren Stellenwert ein, als das Leibliche.

Der Sinn des Leben lässt sich bei Frankl durch die Veränderbarkeit des Menschen, durch die Beeinflussung seiner Seele, durch die Behandlung seiner Psyche erreichen. Frankl betont, dass der Mensch durch keine Umstände determiniert ist.

Bei Camus geht es eher darum den Menschen so zu belassen wie er ist, aber nur sein Bewusstsein zu ändern und zu stärken. Camus setzt daran, den Menschen mit der Natur zu vereinen, Frankl ist bestrebt den Menschen in eine Metaphysik einzubetten.

Zusammenfassung

Angestrebt wurde ein Vergleich der Sinnbegriffe aus der existenzphilosophischen Sicht Albert Camus’ und der Logotherapie und Existenzanalyse Viktor Frankls. Zunächst wurde der Begriff etymologisch näher gebracht, der Sinn von germanischen sinÃa herleitet, das so viel wie „Gang“ bedeutet. Die Bedeutung der physischen Bewegung erhält allmählich die, einer psychischen Bewegung, die im niederhochdeutschen sinnen (=geistig oder gedanklich folgen) mündet.

Philosophiehistorisch wurde der Begriff zunächst als reiner Wahrnehmungsbegriff in der empirischen Tradition verwendet, bevor er besonders durch Frege in der logisch analytischen Tradition ohne Wahrnehmungskontext, aber eher im Sinn von Bedeutung verwendet wurde. Die Hermeneutik versteht den Begriff als Interpretationsrahmen für den Inhalt eines Werkes oder Handlung. Erst die transzendentalphilosophische Tradition, die Sinn als „Zweck“, „Ziel“ oder „Letztbegründung“ versteht, bringt den Begriff in den Zusammenhang, in dem ihn Camus und Frankl verstanden haben.

Zunächst wurde versucht den Begriff „Sinn“ explizit bei Camus zu definieren. Dabei erwies sich die Legitimation des essayistischen Denkens Camus’ als erforderlich, die das Bildhafte, nicht streng analytische Denken, als das Unmittelbarste definiert, die das wahrhaft Gegebene unverfälscht wiedergeben will. Im Frühwerk ist Sinn bei Camus als Sinnlichkeit gegeben. Das weitere Werk wird in drei Zyklen eingeteilt: den Zyklus des Absurden, den Zyklus der Revolte und den Zyklus der Liebe.

Im Zyklus des Absurden, bestehend aus dem Essay „Der Mythos des Sisyphos“, dem Roman „Der Fremde“ und dem Roman „Caligula“, geht Camus am explizitesten auf den Sinn des Lebens ein.

Er definiert zunächst aus erkenntniskritischen Ansatz, das Leben als unerklärlich und undurchschaubar und daher für ihn absurd. Der Begriff der Absurdität wird zum Bestandteil seines Sinnbegriffes. Suizid und „philosophischen Selbstmord“, also das ausweichen auf metaphysische Sinnbegriffe lehnt Camus ab. Durch die Diesseitsbezogenheit und die Vorraussetzung des Bewusstseins definiert Camus den Sinn als „das Absurde leben lassen“! Camus stellt dies durch den antiken „Mythos des Sisyphos“ dar.

Sisyphos wurde von den Göttern bestraft, in dem sie ihm eine sinnlose Tätigkeit vorschreiben. Er muss unermüdlich einen Stein den Berg hinaufrollen, der am Gipfel angelangt, sofort wieder runterrollt. Sisyphos triumphiert aber über diese Strafe, weil er sich bewusst für dieses Schicksal entscheidet! Im Zyklus der Revolte behandelt Camus eher politische Themen. Der Sinnbegriff im zweiten Zyklus lässt sich nur auffassen, als Appell für das maßvolle Leben, für das moralische Handeln und politisches Engagement. Durch Camus’ Unfalltod blieb der dritte Zyklus unvollendet, konzipiert war er aber um das Thema der Liebe.

Vor dem Vergleich wurde explizit der Sinnbegriff bei Viktor Frankl definiert. Frankls Logotherapie und Existenzanalyse gilt als die „Dritte Wiener Schule“ der Psychotherapie und wird von Frankl als sinnzentrierte Therapie definiert. Frankl versucht sich zunächst von der Psychoanalyse Freud und der Individualpsychologie Adlers zu distanzieren, indem er als die Ursache vieler neurotischer Erkrankungen, weder den Ödipuskomplex noch einen Minderwertigkeitskomplex annimmt, sondern als Ursache, das so genannte „existentielle Vakuum“ definiert. Das Sinnlosigkeitsgefühl, durch das „existentielle Vakuum“ definiert, bedingt die „noogene“ Neurose. Frankl fasst den Menschen als Einheit der drei Dimensionen soma, psyche und nous auf. Sowohl soma, also Körper als auch psyche, die Seele können erkranken und sich auch gegenseitig beeinflussen. Der Geist, nous kann niemals erkranken und bildet die Basis für die logotherapeutische Methode, an die „Trotzmacht des Geistes“ zu appellieren.

Weitere spezifische Methoden der Logotherapie sind die paradoxe Intention, die unerwünschtes Verhalten dadurch verhindert, dass sie zunächst deren Auftreten absichtlich hervorrufen will, dadurch die Erwartungsangst mindert und somit dem Klienten bewusstes Modulieren seiner Handlungen ermöglicht. Die Selbsttranszendenz stellt eine weitere Methode dar, durch die der Mensch seine Handlung aus einer Sicht treffen soll, die aus seiner selbst heraustritt.

Nach den Methoden wurde der Sinnbegriff der Logotherapie dargestellt. Der Sinn des Lebens lässt sich zunächst durch Erlebniswerte, die durch sinnliches Erleben des Lebens definiert sind, verwirklichen. Die Schöpferischen Werte ermöglichen Sinnerleben durch aktives Handeln, wobei der Arbeit besondere Stellung zukommt. Durch die Einstellungswerte erhält das Leben seinen Sinn auch in leidvollen Situationen, indem der Mensch zwar die leidvollen Umstände nicht ändern kann, aber seine Einstellung dazu. Die Letztbegründung des Lebens stellt für Frankl der Über-Sinn dar, der aber nur ein Postulat bleibt und einen metaphysischen Sinnbegriff darstellt, den Frankl nicht beweist.

Der Tod erhält seinen Sinn, indem er den appellativen Charakter des Lebens begründet. Suizid und Euthanasie bleiben untersagt.

Der Vergleich der Sinnbegriffe zeigt zunächst Camus’ und Frankls Lebensbejahung durch bewusste Sinngestaltung und deren gemeinsame Ablehnung dem Suizid gegenüber. Das Frühwerk Camus’ verweist genauso wie Frankls Erlebniswerte auf die Sinnerfüllung durch Erfahrung der Welt insbesondere der Natur. Auch die Schöpferischen Werte Frankl finden eine Entsprechung bei Camus, der das künstlerische Schöpfen betont. Gemeinsam haben Frankl und Camus auch die Ablehnende Haltung jeder Monotonie gegenüber. Auch Frankls Einstellungswerte können in gewisser Weise mit Camus’ Appell zur bewussten Auflehnung gegen das Schicksal gleichgestellt werden.

Weitere Gemeinsamkeiten ergeben sich, indem sowohl Frankl als auch Camus’ moralisches Handeln, politisches Engagement und die Liebe als sinnstiftende Instanzen ansehen.

Der Dissens in der Sinnauffassung ergibt sich aus der unterschiedlichen Herangehensweise an die Metaphysik. Dem Über-Sinn Frankls würde Camus nicht zustimmen und ihn als „philosophischen Selbstmord“ bezeichnen. Camus’ Sinnbegriff bleibt diesseitsbezogen, Frankls Sinnbegriff mündet in die Metaphysik. Außerdem messen beide dem Leid des Lebens unterschiedliche Bedeutung zu. Camus lehnt es von vornherein ab, Frankl versucht ihm durch die Einstellungswerte noch einen Sinn zu verleihen. Auch der Tod wird bei beiden unterschiedlich aufgefasst. Camus fasst den Tod auf als, dem Leben Sinn raubende Instanz, Frankl leitet von ihm den appellativen Charakter des Lebens ab.

Religion wird bei Camus nicht als sinnstiftend empfunden, Frankl nimmt sie als „unbewusst“ vorhanden und damit sinnvoll an. Der Unterschied der Sinnbegriffe Camus’ und Frankls ergibt sich, aus deren unterschiedliche Herangehensweise an die Metaphysik!

Bibliographie:

Primärliteratur:

Albert Camus, Hochzeit des Lichts - Heimkehr nach Tipasa, Arche Verlag, Zürich-Hamburg 2000 Albert Camus, Licht und Schatten – Kleine Prosa, Rowohlt, Reinbek bei Hamburg 1970 Albert Camus, Der glückliche Tod, Rowohlt, Reinbek bei Hamburg 1999 Albert Camus, Der Fremde, Rowohlt, Reinbek bei Hamburg 1999 Albert Camus, Der Mythos des Sisyphos, Rowohlt, Reinbek bei Hamburg 2003 Albert Camus, Dramen, Rowohlt, Reinbek bei Hamburg 1999 Albert Camus, Die Pest, Rowohlt, Reinbek bei Hamburg 1999 Albert Camus, Der Mensch in der Revolte, Rowohlt, Reinbek bei Hamburg 1997 Albert Camus, Gesammelte Erzählungen, Jonas oder der Künstler bei der Arbeit, Der Fall Rowohlt, Reinbek bei Hamburg 1998 Albert Camus, Der erste Mensch, Rowohlt, Reinbek bei Hamburg 1996 Albert Camus, Fragen der Zeit, Rowohlt, Reinbek bei Hamburg 1997 Albert Camus, Tagebücher 1935-1951, Rowohlt, Reinbek bei Hamburg 1997 Albert Camus, Tagebücher 1951 -1959, Rowohlt, Reinbek bei Hamburg 1997 Albert Camus, Reisetagebücher, Rowohlt, Reinbek bei Hamburg 1997 Viktor E. Frankl, Ärztliche Seelsorge - Grundlagen der Logotherapie und Existenzanalyse, Deutscher Taschenbuch Verlag, München 2007 Viktor E. Frankl, „…trotzdem Ja zum Leben sagen“ - Ein Psychologe erlebt das Konzentrationslager Deutscher Taschenbuch Verlag, München 1997 Viktor E. Frankl, Anthropologische Grundlagen der Psychotherapie, Verlag Hans Huber, Bern 1996 Viktor E. Frankl, Zeit und Verantwortung, Deuticke Wien 1947 Viktor E. Frankl, Der unbewußte Gott - Psychotherapie und Religion, Kösel-Verlag, München 1991 Viktor E. Frankl, Psychotherapie in der Praxis, Eine kasuistische Einführung für Ärzte, Piper & Co. München 1986 Viktor E. Frankl, Der Wille zum Sinn, Verlag Hans Huber, Bern 1982 Viktor E. Frankl, Das Leiden am sinnlosen Leben, Psychotherapie für heute, Herder Freiburg Basel Wien 1987 Viktor E. Frankl, Die Logotherapie und Existenzanalyse, Quintessenz, Berlin München 1994 Viktor E. Frankl, Der Mensch vor der Frage nach dem Sinn, Piper & Co. München 1985 Viktor E. Frankl, Die Sinnfrage in der Psychotherapie, Piper & Co. München 1992 Viktor E. Frankl, Psychotherapie für den Laien, Herder Verlag, Freiburg, Basel, Wien 1989 Viktor E. Frankl, Was nicht in meinen Büchern steht, Quintessenz, München 1995 Jean Améry, Hand an sich legen: Diskurs über den Freitod, Klett, Stuttgart 1976 Günther Anders, Die Antiquiertheit des Menschen, Band 2: Über die Zerstörung des Lebens im Zeitalter der dritten industriellen Revolution, C.H. Beck, München 1980

Sekundärliteratur:

Astrid Patscheider, Der Wille zum Sinn- Eine kritische Auseinandersetzung mit Albert Camus’ „Die Pest“ und Viktor Frankls Sinntheorie, Dipl.arbeit, Universität Innsbruck 1993 Elke Wasner, Zum Problem der Selbsttötung bei Albert Camus und Viktor Frankl, Dissertation, Johannes Gutenberg Universität Mainz 1989 Annemarie Pieper, Albert Camus, C. H. Beck Verlag, München 1984 Annemarie Pieper (Hg.), Die Gegenwart des Absurden, Studien zu Albert Camus, Francke Verlag, Tübingen – Basel 1994 Peter Kampits, Der Mythos vom Menschen, Otto Müller Verlag, Salzburg 1968 Peter Kampits u.Zohra Bouchentouf-Siagh, Zur Aktualität von Albert Camus, Picus, Wien 2001 Olivier Todd, Albert Camus - Ein Leben, Rowohlt, Reinbek bei Hamburg 1999 Brigitte Sändig, Albert Camus, Reclam Leipzig 1992 Brigitte Sändig, Albert Camus, Rowohlt, Reinbek bei Hamburg 1999 Schlette H.R. (Hg), Wege der deutschen Camus-Rezeption, Darmstadt 1975 Herbert Lottmann, Albert Camus, Paris 1978 Stephen Eric Bronner, Albert Camus-Porträt eines Moralisten, Verlag Vorwerk 8, Berlin 2002 Karin Schaub, Albert Camus und der Tod, Basler Beiträge zur Philosophie, EVZ-Verlag Zürich 1968 Dominik Batthyány, O.Zsok (Hg.), Viktor Frankl und die Philosophie, Springer, Wien- N.Y.2005 Elisabeth Lukas (Hg.), Zeiten der Entscheidung, Herder Spektrum, Freiburg Basel Wien 1996 Jörg Riemeyer, Die Logotherapie Viktor Frankls, Gütersloher Verlagshaus 2002 Christoph Riedel, R.Deckart: Existenzanalyse und Logotherapie, Verlag WBG 2002 Christoph Fehige, George Meggle und Ulla Wessels, Der Sinn des Lebens, dtv München 2000 Eleonore Frankl, Alexander Batthyány (Hg.), Viktor Frankl Wien IX, Erinnerungen und Begegnungen in der Mariannengasse 1, Tyrolia Verlag, Innsbruck 2005

Nachschlagewerke:

Enzyklopädie Philosophie, Hg. Hans Jörg Sandkühler, Felix Meiner Verlag, Hamburg 2002 Kluge - Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache, de Gruyter Verlag 2002 Lexikon der Philosophie, J.B. Metzler Verlag, Stuttgart 2008 Historisches Wörterbuch der Philosophie (Band 9), Hg. Joachim Ritter u. Karlfried Gründer, Wissenschaftliche Buchgesellschaft Darmstadt 1995

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