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«„Ein Vergleich der Sinnbegriffe aus der Perspektive der Existenzphilosophie Albert Camus’ und der Sicht der Logotherapie und Existenzanalyse ...»

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Die besonders im medizinischen Zusammenhang erschienen Schriften, die vor allem klinische Studien, diagnostische Diskussionen und Pharmakotherapievorschläge enthalten, beinhalten kaum philosophische oder gar weltanschauliche Ansätze der Logotherapie und Existenzanalyse und werden daher in dieser Arbeit nicht berücksichtigt werden können.

Nicht Frankls medizinisches Wirken soll im Mittelpunkt stehen, sonders dessen philosophische Weltanschauung, die hinter den Argumenten seiner Logotherapie und Existenzanalyse steht.

Es geht primär um den Philosophen Frankl, nicht um den Arzt.

3.1 Zur Kurzbiographie Viktor. E. Frankls

Um sein Werk besser einordnen zu können, soll wie bei Camus zunächst eine Kurzbiographie erfolgen:

Viktor Emil Frankl wurde am 26. März 1905 in Wien als Kind einer jüdischen Familie geboren. Schon früh stellte er sich die Frage nach dem Sinn des Lebens, was er selbst in einer Anekdote aus seiner Gymnasiumszeit wieder gibt. Als sein Chemielehrer im Unterricht, das Leben als Oxidationsprozess definiert, stand Frankl auf und entgegnete ihm, dass das Leben dann keinen Sinn hätte.

Nach Absolvierung seiner Matura 1923 studiert Frankl Medizin an der Universität Wien. Innerhalb seiner Facharztausbildung spezialisierte er sich auf die Themen Depression und Suizidprävention. Er inskribierte auch Philosophie und beschäftigte sich mit Theologie. Schon als 17 Jähriger hatte er Kontakt zu Sigmund Freud, der ihm half einen Artikel in einer psychoanalytischen Zeitschrift zu veröffentlichen. Leider ging der Briefwechsel Freund und Frankl in den Wirren des Zweiten Weltkriegs verloren. Schon zu Studienzeiten war er innerhalb, von der Sozialdemokratie organisierter Schülerhilfe tätig, in der er immer zu Zeiten der Zeugnisvergabe beratend tätig war um Suizide unter den Schülern zu vermeiden. Nach Absolvierung seines Studiums war er als Arzt und Leiter im psychiatrischen Krankenhaus in Wien von 1933 bis 1937 tätig. Er leitete den so genannten „Selbstmörderpavillion“.

Nach dem Anschluss Österreichs an das Nationalsozialistische Deutschland war es ihm als Jude untersagt, Arier zu behandeln. Frankl konnte aber ab 1940 im Rothschild-Spital innerhalb der neurologischen Abteilung tätig sein, das das einzige Krankenhaus in Wien war, das noch jüdische Patienten aufnehmen konnte. Im Dezember 1941 heiratete er seine erste Frau Tilly Grosser. Als sich die politische Situation zuspitzt, konnte Frankl im Gegensatz zu Freud nicht emigrieren. Er und seine gesamte Familie wurden deportiert. Sein Vater starb in Theresienstadt, seine Mutter in den Gaskammern von Auschwitz. Seine Frau, die damals noch dazu schwanger war, starb im KZ Bergen-Belsen. Frankl kam nach Auschwitz, wo er sein begonnenes Manuskript seines Hauptwerks abgeben musste, was ihn besonders schmerzte. Im Konzentrationslager erlebte er unsagbares Elend, Mangelernährung, wurde zu harter körperlicher Arbeit gezwungen, erlebte Demütigungen und Schikanen seitens der Nationalsozialisten. Aber selbst in dieser Zeit der Verzweiflung lehnte er den Suizid ab, selbst Beobachtungen von Selbstmördern, die in den elektrischen Zaun des Lagers laufen, hat er nicht in Kauf nehmen wollen. Selbst im Lager versuchte er durch Vorträge und Gespräche mit Mithäftlingen Suizide zu verhindern, war als Arzt in Krankenbaracken tätig, half wo er nur konnte, den gesundheitlichen und psychischen Zustand seiner Mithäftlinge zu verbessern und versuchte verbotener Weise auf Rückseiten von Karteikarten sein Hauptwerk zu rekonstruieren und wieder zu schreiben, das erst nach dem Krieg erscheinen konnte. Nach einer langen Leidenzeit und einer Odyssee von Lager zu Lager wurde er am

27. April 1945 von der US-Armee aus dem Lager Türkenheim befreit. Seine gesamten Eindrücke in den Konzentrationslagern hat er im Buch „…trotzdem Ja zum Leben sagen“ verarbeitet und so dargestellt, dass jeder Leser sogar aus den schlimmsten Erfahrungen noch Hoffung schöpfen kann.

Er entschließt sich trotz allem in Wien zu leben und beginnt wieder als Arzt tätig zu sein. 1946 wurde er zum Vorstand der Wiener Neurologischen Poliklinik berufen und leitete diese bis 1971. Bald begann er seine Logotherapie und Existenzanalyse zu entwickeln, und sie als eigenständige Richtung der Psychotherapie zu etablieren.

1947 heiratete Frankl seine zweite Ehefrau Eleonore Katharina Schwindt, mit der er bis zu seinem Lebensende verheiratet bleibt und die ihn unermüdlich besonders durch Sekretariatsarbeiten in seiner wissenschaftlichen Tätigkeit unterstützte. Gemeinsam haben sie eine Tochter, Gabriele. Frankl scheint durch die Familie und durch das Judentum Kraft zu schöpfen, er weist sogar auf seine Verwandtschaft mit einem berühmten Rabbiner hin.

Zahlreiche Buchveröffentlichungen folgten, Frankl publizierte unermüdlich. Untermauert war seine Tätigkeit auch durch zahlreiche öffentliche Auftritte, Vorträge, Reden und Interviews, die ihn auch öfters ins Ausland führten. Frankl war einer der ersten, der in den Wiener Volkshochschulen von der Wiener Sozialdemokratie unterstützt, zur Erwachsenenbildung beitrug. Seine Werke wurden in zahlreichen Sprachen übersetzt, er erhielt viele Preise und Auszeichnungen und von Universitäten aus der ganzen Welt 29 Ehrendoktorate.

In seiner Freizeit war er leidenschaftlicher Bergsteiger und absolvierte noch im hohen Alter den Privat Pilotenschein. Die von ihm entwickelte Psychotherapie wird in Österreich vom Ausbildungsinstitut für Logotherapie und Existenzanalyse an zukünftige Therapeuten weitervermittelt und ist weltweit anerkannt.





Frankl starb im Alter von 92 Jahren am 2.September 1997 in Wien.

Ihm zu Ehren wurde das Viktor Frankl Institut gegründet, das in Zusammenarbeit mit der Stadt Wien alljährlich den Viktor Frankl Preis vergibt. Seine Heimatstadt Wien hat einen Weg nach ihm benannt.

Nähere Information erhält der Leser nicht nur in den Biographien, sondern in Frankls autobiographischem Werk: „Was nicht in meinen Büchern steht“.

3.2 Einführung in die Logotherapie und Existenzanalyse

Die von Viktor E. Frankl entwickelte Logotherapie und Existenzanalyse ist eine spezifische Psychotherapie, die davon ausgeht, dass der Sinn im Leben eines Menschen ausschlaggebend für dessen psychische und physische Gesundheit ist. Frankl nennt sie deshalb auch sinnzentrierte Psychotherapie.

Frankl definiert: „Im Zusammenhang mit Logotherapie meint Logos Geist und, darüber hinaus, Sinn.“174 Einen Sinn im Leben zu finden war für Frank nicht nur als Arzt, Mediziner und Psychotherapeut wichtig, sondern auch persönlich. Er befasste sich schon als Jugendliche auch mit philosophischen Fragestellungen, die maßgeblich seine Therapieform beeinflussen. Empfindet der Mensch sein Leben als sinnlos, sich selbst als nutzlos, schwindet sein Selbstbewusstsein und sein Wohlbefinden. Frankl nennt dieses Gefühl „Existenzielles Vakuum“, da der Mensch in dieser Lebenssituation sein Leben als leer empfindet. Im schlimmsten Fall führt das, nicht gefüllte „existenzielle Vakuum“ zum Suizidversuch oder gar zum Suizid. Der Begriff „Existentielles Vakuum“ ist eng mit dem Sinnlosigkeitsgefühl verbunden und lässt sich in gewisser Hinsicht durch ihn definieren. Besonderes Anliegen war Frankl aber die Suizidprävention, die durch Aufklärungsarbeit geleistet wird, damit es nicht erst zur Ausbildung einer psychischen Erkrankung kommt. Durch den sinnzentrierten Aspekt wird die Logotherapie und Existenzanalyse besonders bei Depressionen eingesetzt, sowohl bei traumatisch bedingten als auch bei endogenen Depressionen. Seltener wird sei bei bipolaren Depressionen, also jene psychische Erkrankung, bei der der Patient zwischen Manie und Depression oszilliert, eingesetzt. Weiterer Einsatzschwerpunkt sind besonders Suchterkrankungen jeder Art. Ein Sinn im Leben soll den Menschen von jeder Sucht befreien, egal von welcher Substanz der Mensch abhängig ist.

Wie bei allen Psychotherapien bleibt die Wirksamkeit bei Psychosen sehr beschränkt, zentriert wird der Einsatz daher bei Neurosen. Der Einsatzrahmen der Logotherapie erstreckt sich von konventioneller Psychotherapie über Trauerbegleitung, Krankenseelsorge, Entzugstherapien, Kinder- und Jugendtherapie, Pädagogik bis hin zur Gefängnisseelsorge.

Findet der Mensch seinen Sinn im Leben, werden dadurch nicht nur sein Selbstwertgefühl und Wohlbefinden gesteigert, sondern seine gesamte Lebensqualität soll steigen.

Viktor E. Frankl, Ärztliche Seelsorge, dtv München 2007, S.243 3.2.1 Abgrenzung der Logotherapie und Existenzanalyse zur Psychoanalyse und Individualpsychologie Für die Etablierung der Logotherapie und Existenzanalyse als eingeständige Richtung war es für Frankl zunächst sehr wichtig, sich von den bereits bestehenden Therapieformen der Psychoanalyse Sigmund Freuds und der Individualpsychologie Alfred Adlers abzugrenzen. Daher wird Frankls Richtung als die „Dritte Wiener Schule der Psychotherapie“ bezeichnet. Die Tiefenpsychologischen Ansichten Adlers und Freuds versuchte Frankl durch seinen Ansatz zu ergänzen. Da innerhalb der Logotherapie weder die Trieblehre Freuds noch Adlers Lehre des Minderwertigkeitskomplexes im Zentrum stehen, sondern der geistige Ansatz, einen Sinn im Leben zu finden, bezeichnet Frankl seine Lehre als „Höhenpsychologie“ im Gegensatz zur „Tiefenpsychologie“ Freuds und Adlers.

Frankl grenzt seine Richtung der Psychotherapie von den schon bestehenden Therapieformen mit den Worten ab: „Die Geburtsstunde der Psychotherapie hatte geschlagen, als man daranging, hinter körperlichen Symptomen die seelischen Ursachen zu sehen, als ihre Psychogenese zu entdecken; jetzt aber gilt es, noch einen letzten Schritt zu tun und hinter dem Psychogenen, über die Affektdynamik der Neurose hinaus, den Menschen seiner geistigen Not zu schauen – um von hier aus zu helfen.“175 Hier lässt sich Frankls metaphysischer Zugang schon erahnen, indem er im Gegensatz zu Freud oder Adler, das Geistige in den Fokus rückt. Ursache vieler Neurosen ist laut Frankl nicht der Ödipuskomplex nach Freud oder der Minderwertigkeitskomplex nach Adler, sondern das „existentielle Vakuum“.

Der Begriff des „existentiellen Vakuums“ ist bei Frankl nur als Sinnlosigkeitsgefühl definiert, das sich zunächst als existentielle Frustration äußert. Der Mensch beginnt nach dem Sinn des Lebens zu fragen.

Dies deutet noch nicht auf einen behandlungswürdigen, pathologischen Zustand hin. Bleibt die Frage jedoch nicht beantwortet, kommt es laut Frankl zur „noogenen“ Neurose. Diese definiert Frankl mit den Worten: „Die Reaktion auf dieses innere Vakuum besteht nun in den im Rahmen der logotherapeutischen Terminologie sog. „noogenen“ Neuros, d.h. Neurosen, die nicht aus seelischen Komplexen und Konflikten entstehen, sondern aus geistigen und existentiellen Problemen.“176 Bemerkbar kann sich die „noogene“ Neurose vor allem durch Langeweile machen, wie sie in Industrieländern auftritt.

Zwar behält Frankl die Freud’sche Unterteilung der menschlichen Psyche in „Es“, „Ich“ und „ÜberIch“ bei, verändert aber deren Zielsetzung. Die Bewusstwerdung von unbewussten Inhalten, die Freud mit seinem Schlagwort: „Wo Es ist, soll Ich werden“ zusammenfasst, ergänzt Frankl durch das dialogphilosophische Motto: „Das Ich wird Ich erst am Du“177. Somit betont Frankl auch die sozial gesellschaftliche Komponente der Logotherapie und Existenzanalyse.

Zwar ist die Sexualität ebenfalls Thema der Logotherapie und Existenzanalyse, aber sie hat nicht den Stellenwert, den sie in der Psychoanalyse einnimmt. Frankl betont, er möchte den Menschen nicht nur leistungsfähig machen, wie die Psychoanalyse, sondern liebesfähig, im geistigen nicht im sexuellen Sinn.

Viktor E. Frankl, Ärztliche Seelsorge, dtv München 2007, S.35 Viktor E. Frankl, Der Mensch vor der Frage nach dem Sinn, Piper & Co. München 1985, S.24 Viktor E. Frankl, Ärztliche Seelsorge, dtv München 2007, S.31

3.3 Das Menschenbild der Logotherapie und Existenzanalyse Grundlegend bei Frankl ist seine Auffassung des Menschen. Der Mensch stellt bei Frankl die Einheit aus soma, dem Körper- psyche, der Seele und des nous, des Geistes dar.



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