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«Verfasser Andreas Linhart Angestrebter akademischer Grad Magister der Philosophie (Mag.phil.) Wien, im Mai 2008 Studienkennzahl lt. Studienblatt: ...»

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Da für das Betreten dieser Reservate um eine ausdrückliche behördliche Genehmigung angesucht werden musste, glaubte man, die Indigenen in diesen Siedlungen vor Übergriffen ausreichend schützten zu können. Die Realität sah zumeist anders aus. Die als „Schutzgebiete“ titulierten Reservate waren vielmehr konzentrierte Segregationssiedlungen und die schützende Verwaltung autoritärer Paternalismus. Die vorausgesetzte „Prämisse“ des Schutzes verlangte eine kommunale Konzentration aller geografisch sowie auch kulturell distanziert lebenden indigenen Gruppen in von ihrem Lebensraum weit entfernten Sammelreservaten. Nicht die Siedler traten Gebiete an einzelne Gruppen ab, vielmehr wurden auf größeren bzw. kleineren landwirtschaftlich ungeeigneten Gebieten Indigene zusammengezogen, um sie von den Weidegründen der „europäischen Nutztiere“, sprich dem Einzugsbereich der Siedler, endgültig zu entfernen. Die Segregation erfüllte somit auch einen für die wirtschaftliche Nutzung des Landes positiven Zweck und war somit nicht ausschließlich bestimmt von altruistisch philanthropischen Intentionen. Einzelreservate für indigene Gruppen auf Gebieten, welche bereits von Siedlern beansprucht wurden, gab es nicht (vgl. Reynolds 1998: 58).

Die Konzentration brachte es mit sich, dass viele unterschiedliche, heterogene Gruppen von Indigenen in den Siedlungen sozialorganisatorisch, kulturell und religiös zentral „vereinheitlicht“ wurden. Abgesehen von der desolaten Lebenssituation auf diesen Reservatssiedlungen, widersprach das Element der Konzentration gänzlich der kulturellen Lebensweise und den Traditionen der Indigenen (vgl. Beckett 1989: 133). Nur Zwang und Unfreiwilligkeit konnten eine solch widersprüchliche Agglomeration von unterschiedlichsten Gruppen in diesen geschlossenen Sammelreservaten ermöglichen. Dies führte zu einem starken Verlust von einem eigenen Lebensstil, Selbstbewusstsein, Identitätswahrnehmung und spirituellem Erbe (vgl. Greimel 1996:19). Eine weitere negative Folge, wenn nicht gar die schwerwiegendste innerhalb der Segregationspolitik, war die Entfernung der Indigenen von ihren angestammten Lebensräumen. Der neue Einzugsbereich ihrer Reservation entsprach nicht ihren Gebieten, welche fest mit ihrem jeweiligen religiös mythologischen Bewusstsein verbunden waren. Die geschlossenen Siedlungen des Reservatsgebietes und die damit einhergehende Einschränkung der Bewegungsfreiheit verhinderten religiöse Wanderungen und brachten generell die spirituelle Ausübung wie zur präkolonialen Zeit zum Erliegen. Die räumlich stark eingegrenzten Reservatsgebiete in Victoria und New South Wales boten beispielsweise kaum die Möglichkeit der Fortführung eines ausgedehnten spirituellen und

kulturellen Lebens. Aber auch in anderen australischen Kolonien war dies keineswegs anders:

„Reserves were declared from the 1890s onwards but the majority were small areas on the fringes of settlements bearing no relationship to the Aboriginal pattern of land holding or subsistence requirements and needless to say, absolute rights and control were not placed in their hand” (Peterson 1982: 442).

Die von Peterson angesprochene Kontrolle unterlag innerhalb des Reservats dem jeweiligen Protektor - einem Beamten der kolonialen Administration - der über eine Fülle von paternalistischen Vollmachten verfügte. Beinahe alle Dinge des tagtäglichen Lebens der „Reservatsindigenen“ waren gebunden an seine Weisungen, die Einholung seines Einverständnisses war obligat. Die Victoria 1876, Western Australia 1886, Queensland 1897, New South Wales 1909, South Australia 1910, Northern Territory 1911 (vgl. Münnich 1996: 28) Ein- oder Ausreise aus dem Reservat, die Zustimmung zu Heiraten zwischen Indigenen und Weißen, die Vergabe sozialer Hilfen und die Gründung neuer Siedlungen unterlagen gänzlich seiner Aufsicht. Er verwaltete die komplette Finanzgebarung des Protektorats und konnte einzelne Indigene des Reservats verweisen (vgl. Greimel 1996: 17). Da die Bewohner des Reservats seiner Vormundschaft unterstanden, waren diese statt zuvor praktisch rechtlos - nunmehr „lediglich“ rechtlich entmündigt. Ein zentrales Argument der Gründung von Reservaten war, Indigene vor weißen Niederlassungen zu distanzieren, sie davon „fern zu halten“. Ihre Anwesenheit in „weißen Städten“ war nicht nur nicht erwünscht, sondern schlichtweg verboten. Die Begründung der Kolonialadministration, dies diene in erster Linie dem Schutz der „Eingeborenen“ selbst, zeigte die eindeutig diskriminierende Wesensform dieser Institution.

Eine, wenn nicht gar die einzige legale Möglichkeit für Indigene, ihr zugewiesenes Reservat zu verlassen, war durch ihren Einsatz als billige Arbeitskraft. So wurden mehrere Verträge geschlossen, um Indigene auf “cattle stations“ als Viehtreiber und Viehhüter, so genannte stockmen, zu beschäftigen. Die Entlohnung erfolgte nicht direkt an den indigenen Arbeitnehmer selbst, sondern ging erneut an den Protektor, welcher wie erwähnt über die Aufteilung der finanziellen Einkünfte verfügte (vgl. Glowczewski 1998: 347, 348). Da die Bezahlung weit unter jener für weiße Beschäftigten lag, war dieser exploitierende Akt ein lukratives Geschäft für die viehzüchtenden Siedler. Insofern mutierte deren Rolle von Mitinitiatoren des Genozids zu der von profitorientierenden Ausbeutern. Nicht zufällig entstand die Beschäftigung Indigener innerhalb der “cattle stations“ aus beschäftigungs- oder finanzierungsnotwendigen Überlegungen, sondern entsprach auch diese vielmehr einer strukturellen Folge der Reservats- und Segregationspolitik. Einmal von jagd- und sammelimmanenten Wanderungen beschnitten und durch Expropriation zur Ansiedlung auf fixe Standpunkte gezwungen, war es für viele Indigene eine überlebenstechnische Notwendigkeit, einer Beschäftigung nachzugehen, trotz des Inkassos ihres Verdienstes durch den Protektor. Historische Beispiele von unzähligen Hungersnöten in Reservaten, welche ausschließlich von der mehr oder weniger karitativen Zuwendung der Kolonialverwaltung abhängig waren, sind belegt (vgl. Münnich 1996: 29).





Das praktische Ende ihrer vorkolonialen Subsistenzwirtschaft hatte seine Folgen. Die kulturell wichtigen Fähigkeiten der Jagd bzw. deren zeremoniellen Elemente gingen sukzessive verloren und die Indigenen schlitterten in eine institutionelle Abhängigkeit, welche sie nicht nur noch stärker an die hegemoniale Herrschaft band, sondern sie auch in eine kulturelle sowie soziale

Deprivation schlittern ließ:

„When hunter-gatherer populations had their mobility options limited and as a result became residentially stationary, they had to work out ways to continue to earn a living. In some

cases, they worked for other people in exchange for food or cash” (Hitchcock und Biesele 2000:

17).

So erwies sich die „humanistische“ Darstellung eines Reservatsschutzes der Indigenen durch die koloniale Verwaltung als eine trennende, paternalistisch ausbeuterische Politik, welche die Segregation als oberstes Gebot verstand. Die Konzentration auf ein Siedlungsgebiet, die koloniale Verwaltung des Reservats und das fortwährende Primat britischen Rechts hatte ebensolch zerstörerischen Charakter auf die „traditionelle“ Lebensweise der Indigenen, wie auch die vorgehende physische Vernichtung. Der Genozid an den Indigenen wurde von einem strukturell geplanten Ethnozid abgelöst.

“Breed’em Out” – Die Phase der Assimilierung15 5.

Die Politik der Segregation, Reservatsbildung und des Paternalismus galt für viele weiße Kolonialisten lediglich als „humanitärer Übergangszeitraum“ zwischen dem anfänglichen Genozid und dem endgültigen Aussterben der Indigenen Australiens. Getrennt, versteckt und verschwiegen sollte ihre Kultur im Stillen in ihren Reservaten langsam aber doch ihrem Untergang entgegengehen.

5.1. “One Nation, One Race, One Space” – Die Etablierung einer Nation In der Zwischenzeit hatte sich dessen ungeachtet eine entscheidende Wende in der Geschichte des Kontinents ergeben. Am 1. Januar 1901 schlossen sich die sechs australischen Kolonien zum australischen Bund, dem Commonwealth of Australia zusammen und wandelten sich zu einzelnen Bundesstaaten um. Die neue Nation konstituierte wohl eine eigene Verfassung, doch blieb das britische common law weiterhin gültig. Als Staatsoberhaupt fungierte ebenso der jeweilige britische Monarch. Für die Indigenen bedeutete dies zunächst kaum eine Veränderung, waren doch die ehemaligen Kolonien und jetzigen Bundesstaaten weiterhin für Fragen des Umgangs mit ihnen zuständig. In der Verfassung von 1901 hieß es unter dem Paragraphen 51, Absatz 26, dass der Commonwealth of Australia ermächtigt war, Gesetze zu beschließen, welche sich auf Menschen aller Rassen bezogen, mit Ausnahme jener der “Aboriginal“ und “Torres Strait Islander“ Bevölkerungen.16 Eine zweite verfassungsrechtliche Erwähnung der Indigenen betraf einzig und allein ihren Ausschluss vom aktiven und passiven Wahlrecht bei Parlamentswahlen des Bundes und bei Volkszählungen (vgl. Havemann 1999: 34, 35).

Kontinuierlich entstand in der emotionalen Befindlichkeit der neuen, weißen Bürgerschicht des Bundes ein eigenständiges, nationales Bewusstseins. Wie auch zur gleichen Zeit in Europa erstarkte der Nationengedanke, die Suche nach nationalen Bildern und Symbolen und vor allem ein Bestreben nach nationaler Einigkeit (vgl. Beckett 1989: 125). In dieses Bestreben fiel auch der gesellschaftspolitische Versuch die Indigenen in die neue australische Gesellschaft zu assimilieren. Ziel war es, alle Indigene, vor allem jene so genannten “mixed race“ oder “half cast“ Indigene, in das nationalstaatlich, gesellschaftliche Leben einzugliedern. Unter dem Schlagwort “give way to unity“ (vgl. Rowse 2000: 18) wollte man, immer bezogen auf die entsetzliche humanitäre Lage bzw. der sozialen Differenz zwischen Indigenen und Weißen, allen ein Recht auf ein Leben in einer westlich orientierten „Zivilisationsgesellschaft“ ermöglichen. Umgesetzt wurde dies nicht in Form von politischen Zugeständnissen, als bestenfalls durch die Gründung von Schulen und Hospitälern in den Reservaten, welche damit systematisch die Indigenen weiter ihrer Kultur entfremdeten. Nach außen hin als soziales Engagement des Staates dargestellt, kaschierte die Assimilierungspolitik, welche um 1920 prägend wurde, nichts anderes als die bereits bestehende Form der Apartheid (vgl. Glowczewski 1998: 348).

Der Versuch eines „Aufgehens“ der indigenen Bevölkerung in eine einheitlich weiße, australische Gesellschaft erfolgte mit Hilfe der Ausübung von Zwang unter dem Diktat der hegemonialen Herrschaftsmacht. Das finale Ziel war die Schaffung einer australischen Einheit mit einer kulturell unitarischen Lebensweise, welche grundlegend britisch bestimmt sein sollte.17 Um dieses Ziels zu erreichen, entwickelten die einzelnen Bundesstaaten, aber auch der Commonwealth Zum besseren Verständnis dieses „Ausbrütens” der “schwarzen Rasse“ siehe Wolfe (1999: 187).

Diese werden im Deutschen als Inseln der Torresstraße bezeichnet und befinden sich ca. 80 km nördlich der Cape York Peninsula an der Spitze Queenslands, ca. 10° südlicher Breite und 142° östlicher Länge von Greenwich.

Was im Übrigen auch die große Gruppe asiatischer Zuwanderer zu spüren bekam.

unterschiedliche Aktivitäten. Ein erstes Problem ergab sich bereits in der Auseinandersetzung mit den Reservaten. Sie bildeten mit ihrer Trennung der Gruppen, oberflächlich gesehen, eine Antithese zur Eingliederung der staatlichen Assimilierungspolitik. Dem Prinzip “separate racial groups“ auf “separate living places“ sollte ein kollektives Prinzip entgegengestellt werden (vgl.

Rowse 2000: 36). Dennoch wurden nur in den seltensten Fällen Reservate oder Missionsstationen aufgelöst. Vielmehr verfolgte man beispielsweise im Northern Territory den Plan, die jeweiligen Gebiete der Reservate langsam, über Jahre hinweg, in Pachten umzuwandeln. Diesem Plan kam jedoch die gesetzliche Realität der Einführung der land trusts zuvor (vgl. Rowse 2000: 37, 38).18 Nichts desto trotz wurden Initiativen zur verstärkten Einbindung der Indigenen in ein westlich europäisches Lebensmodell auch auf den Reservatsgebieten stetig vorangetrieben. So hatten beispielsweise auf den hier selten erwähnten Missionsstationen einzelne Missionare die Vorstellung, Indigene zu Farmern ausbilden zu lassen (vgl. Reynolds 1998: 106). Weiters wurden durch die Einbindung der Indigenen in diverse Beschäftigungsverhältnisse die Assimilierungsbestrebungen noch weiter verstärkt.



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