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«Verfasser Andreas Linhart Angestrebter akademischer Grad Magister der Philosophie (Mag.phil.) Wien, im Mai 2008 Studienkennzahl lt. Studienblatt: ...»

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Dies auch dadurch, da das common law in anderen ehemaligen britischen Kolonien rechtliche Verwendung fand und das Konzept des native title damit für andere Indigene an Bedeutung gewann. Abgesehen davon behielt das Urteil in Fragen der Souveränität nicht diesen revolutionären Maßstab bei. Die Auseinandersetzung mit der Souveränitätserlangung durch die Krone hätte jedoch zumindest ebenso interessante Fragen bezüglich des historischen Anspruchs hervorgebracht. Wäre eine Form der dualen Souveränität auf dem australischen Kontinent denkbar gewesen? Hätte dies zwangsläufig eine rein politische Frage darstellen müssen, oder wären zumindest Ansätze von ebensolcher Koexistenz von souveränen Ansprüchen im Urteil möglich gewesen?

Die Mehrheit der Richter konzentrierte sich jedoch mehr auf die Darstellung der Inexistenz einer terra nullius Doktrin. Die Frage, ob dieses Konzept die Bedeutung, welches ihr im Urteil zukam, verdient hatte, stellte sich nicht nur der einzige Richter gegenteiliger Ansicht, Dawson, sondern auch der Rechtswissenschaftler Robert Bartlett, welcher der Landrechtsbewegung generell positiv gegenüberstand. Fakt blieb jedenfalls die intensive Auseinandersetzung mit dem Konzept der „terra nullius“ durch Richter Brennan wie auch unzähliger AnthropologInnen, welche seine Argumentationen seitenweise zitierten (vgl. Reynolds 1996b: 2). Weniger weit ging Richter Brennan jedoch in der Frage der Kompensationen für die vom Staat ausgelöschten native title Ansprüche. Seine Unterscheidung in Enteignung und nicht mehr durchsetzbarer Privatrechte erschien wenig nachhaltig. Hier zeigten sich jene Ansätze, welche den nachfolgenden Native Title Act 1993 (Cth) durchzogen: die Abwägung progressiver Zugeständnisse gegenüber übergeordneten nationalstaatlichen Interessen. Die außergewöhnlichen Feststellungen des High Court in Sachen Mabo sollten hier allerdings keinesfalls untertrieben werden, jedoch beinhaltete auch dieses Urteil keine Möglichkeit einer umfassenden Korrektur historischer Ungerechtigkeiten. Sehr wohl stellte es aber die Basis für die nächstfolgenden Jahrzehnte dar und gab den indigenen Gruppen neuen Mut, sich verstärkt für ihre Landrechte einzusetzen.

Die ganze Komplexität, welche sich durch die Rezeption mit dem Mabo and Others vs. The State of Queensland 1992 (#2) Urteil ergab, äußerte sich im 1993 beschlossenen Native Title Act 1993 (Cth). Der Anspruch der Indigenen auf einen native title wurde wohl anerkannt, obgleich jeder Antrag vorerst einen extensiven administrativen Registrierungsprozess zu durchlaufen hatte.

Native title Inhaber verfügten über den Schutz vor zukünftigen Eingriffen auf ihr Gebiet, jedoch erhielten sie nur ein Mitspracherecht, da die letztendlich weisungsbefugte Instanz der Minister of Commonwealth blieb. Kompensationsrechte auf enteignete Gebiete wurden im Unterschied zu den Feststellungen des High Court durchaus gewährt, jedoch wurden so genannte „low impact future acts“ (vgl. French 1994: 87) und Projekte mit übergeordneten nationalem Interesse davon ausgenommen. Das Gesetz riskierte einen waghalsigen Spagat zwischen den notwendigsten Zugeständnissen gegenüber den Indigenen und allerlei Möglichkeiten, juristische Schlupflöcher auszunutzen. Dass dennoch auf wichtige Fragen wie jener einer Koexistenz von „pastoral leases“ und dem native title keine bleibende Lösung gefunden wurde zeigte das Urteil des High Court 1996 in der Revision des Wik Falles. Die Hoffnung ein stringentes, “workable“ Gesetz zu schaffen, wurde leider nicht erfüllt.

Dieser Abschnitt brachte für die indigenen Gruppen Australiens mit Sicherheit substanzielle, juristische Erkenntnisse bezüglich ihrer Rechte auf Land, allerdings kippte zu dieser Zeit auch die Stimmung in der Bevölkerung. Die gegenüber den Indigenen äußerst restriktive Regierung unter Premier John Howard wusste sich einer breiten Unterstützung der australischen Öffentlichkeit, und durch populistische Agitation konnte sie problemlos die von indigener Seite erkämpften Landrechtskonzessionen zurückdrängen.

25.3. „Von Horden und Kollektiven“ – Position und Engagement der Anthropologie Die Kultur- und Sozialanthropologie stand in Fragen indigener Landrechte leider unter keinem glücklichen Stern. Die Wissenschaft vom Menschen unter dem Paradigma des Evolutionismus deklarierte die Indigenen Australiens mit den Attributen „primitiv“ „wild“ und „nomadisierend“ und setzte sie auf die unterste Stufe der menschlichen Entwicklung. Miteinher ging damit ein Absprechen eines Verständnisses und Bewusstseins von individuellem oder kollektivem Landbesitz oder Landeigentum. Diese Auffassung legitimierte wissenschaftlich die Okkupation des Kontinents, da die darauf lebenden Einwohner diesen nicht im Sinne eines Eigentums besaßen.

Der britische Funktionalismus unter einem seiner schillerndsten Personen, Radcliffe-Brown, erkannte in den 1930er Jahren wohl einen in irgendeiner Form gearteten Landbesitz, jedoch war der Diskurs darüber rein virtuell. Der Disput über die sozialorganisatorische Einheit einer „landowning group“, ob nun Horde, Tribe, Clan, Subclan, Totemgruppe oder „Mob“ war ein Scheingefecht, das die Heterogenität der australischen Indigenen und die längst vorangeschrittenen Folgen der Kolonialisierung an der Sozialorganisation der Indigenen ignorierte. In einzelnen ethnographischen Forschungen hatte dieser Diskurs wohl relevanten Nutzen, da heute den forschenden AnthropologInnen unzählige Unterlagen über die lokalen Verhältnisse mehrerer Gruppen vorliegen und diese auch für Landrechtprozesse Verwendung fanden. Jedoch endeten diese Diskurse, wie auch David Sutton festhielt, neben ihrem wertvollen empirischen Daten in “intellectual dead-ends“. (vgl. Sutton 2003: 53) Die juristische Nützlichkeit bzw. eher Un-Nützlichkeit dieser anthropologischen Erkenntnisse zeigte sich leider im Urteil des Milirrpum vs. Nabalco PTY. Ltd. and the Commonwealth. Zweckoptimistisch gesehen konnte dadurch immerhin aufgezeigt werden, welche Fehler die Anthropologie vor Gericht begangen hatte, und welche theoretischen Konzepte sie sich überlegen musste, um die komplexen Verbindungen der Indigenen zu ihrem Land nachweisen zu können.





Spätestens durch das Mabo Urteil und den Native Title Act 1993 (Cth) stellte sich die Kulturund Sozialanthropologie eine durchaus ambivalente Frage: Wie viel „kontinuierliche Tradition“ müsste die Kultur einer indigenen Gruppe nachweisen können, um von Gesetzeswegen einen native title Landrechtsschutz zugesprochen zu bekommen. Mit Begriffen wie „kontinuierlicher Tradition“ oder „kultureller Essenz“ konnten viele jedoch in einer modernen bzw. postmodernen Anthropologie wenig anfangen. Das Dogma der inneren Dynamik einer Kultur, welche sich nicht unilinear durch Raum und Zeit bewegte, war vielerorts ein unwidersprochener neuer Standard. Der Nachweis „traditioneller Gesetze und Bräuche“ klang verschroben und passte so gar nicht in die dynamisch orientierten Konzepte wie globale „ethno-scapes“81 oder „cultural complexity“82. Aus diesem Grund war es nicht verwunderlich, dass die australische Anthropologie Siehe Appadurai, Arjun: Modernity at large: cultural dimensions of globalization. Minneapolis: University of Minnesota Press, 1996 Siehe Hannerz, Ulf: Cultural complexity:studies in the social organization of meaning. New York (u.a.): Columbia Univ. Press, 1992 vielmehr versuchte, in ihren Konzepten kulturelle Tradition durch das Element ihrer Aktivität darzustellen. Wie Atome in einem Molekül würden traditionelle Elemente sich miteinander verknüpfen und unterschiedlichste Kollektive bilden, welche man nicht trennen oder zerteilen durfte. Tradition würde sich auch dadurch äußern, dass sie äußere Elemente in sich aufnehmen könne, ohne dabei Strukturen ändern zu müssen. Ein organischer Wandel sei vielmehr Bestandteil einer sich erhaltenen Sozietät denn ein starres Konzept konservativer Sozialstrukturen.

Leider sah die höchste australische Gerichtsbarkeit dies nicht ganz so. Durch die Erkenntnisse des High Court im Yorta Yorta Fall wurde schnell klar, welche Art von Traditionen zur Erlangung eines native title von Bedeutung waren. Nicht Wandel und Dynamik waren ab 1998 gefragt, sondern „cultural keys“ im Sinne von überlebenden Kulturerscheinungen, welche sich von der Zeit der Okkupation bis zum heutigen Tag bei ein und der Selben Gruppe finden ließen. Gräber, koloniale Autographen, linguale Korrelationen sowie Archivmaterial aus der kolonialen Entdeckungsphase waren als Sachbeweise zweckdienlicher als die Darstellung aktiv gelebter soziokultureller Gemeinschaften. Dadurch wurde klar, dass Disziplinen wie die Archäologie, Geschichte und Linguistik verstärkt in die native title Verfahren eingebunden wurden, und die zuvor maßgebliche Forschungsrichtung der Anthropologie zurückgedrängt wurde. Wenig förderlich für die Stellung der AnthropologInnen erschien auch die unterschiedliche Beschäftigung einerseits auf der Seite der native title Beeinspruchenden, als auch bei den native title Antragstellern. Der Einsatz als „RegierungsanthropogIn“ für native title Gegner wertete den Nutzen der Anthropologie in den Augen der Indigenen nicht sonderlich auf. Die Frage nach der Ethik der Disziplin, wie und bis wie weit man die jeweiligen Auftraggeber unterstützen dürfe, ohne in eine wissenschaftliche Glaubwürdigkeitskrise zu schlittern, verbesserte das Bild einer uneinigen Ägide von ForscherInnern ebenso wenig.

Immerhin eröffnete sich durch die indigene Landrechtsbewegung für die Disziplin auch ein neues interessantes Forschungsfeld innerhalb der Frage von Selbstverständnis, Identität, Ethnizität und Nationalität. Indigenität als selbstbewusstes Engagement für mehr Minderheitenrechte förderte nicht nur den nationalen Zusammenhalt der Indigenen sondern förderte schließlich auch deren Spaltung durch die vom Staat ungerechte Vergabe von Kapital- und Machtansprüchen.

Die indigene Landrechtsbewegung in Australien verliert in dieser längerfristigen historischen Betrachtung leider jenen Glanz, den sie am internationalen Parkett gerne vor sich herträgt. Indigene Ambitionen wurden nur allzu oft in den politischen und administrativen Mühlen aufgerieben und verloren je nach Stimmungslage ihre Dynamik und gesellschaftsverändernde Wirkung.

Es läge auch in den Händen der Kultur- und Sozialanthropologie, ein engagierteres Vorgehen für mehr indigene Rechte an den Tag zu legen. Die Zeiten, in der aktive anthropologische Unterstützung von Minderheiten und „action anthropology“ als blinder, paternalistischer Eurozentrismus gegeißelt wurden, wären zumindest in Australien vorbei, da die Selbstorganisation indigener Gruppen und NGO’s längst vorwärts geschritten und auf hohem internationalem Standard sich etablieren konnte. Was sie benötigt ist wissenschaftliches Humankapital sowie landrechtsrelevante Forschungsergebnisse, welche die Sozial- und Kulturanthropologie ihnen nicht vorenthalten sollte.

25.4. Epilog: Ein Ende mit Aussicht ?

Die Darstellung und Analyse der indigenen Landrechtsbewegung hinterließ einen äußerst bitteren Beigeschmack von institutioneller Omnipotenz des Staates und struktureller Unterdrückung der indigenen Minderheit. Resignation und Desinteresse gegenüber der Auseinandersetzung mit den vorherrschenden Verhältnissen waren Folgen dieser Ohnmachtsgefühle gegenüber der politischen Klasse. Doch nicht allein Resignation und soziale Deprivation konnten Indigene der staatlichen Autorität, seit dem Beginn der Howard Ära 1996 und auch schon früher, entgegensetzen.

Neben dem nationalen Engagement für eine Emanzipierung der Indigenen entwickelten sich auch transnationale Netzwerke bei der UNO und ein indigenes “empowerment”, welches als “new leadership” die Effizienz im internationalen Kampf um Landrechte verstärkte. Um den unerschütterlichen Willen der indigenen Gruppen bezüglich der Erhaltung ihrer Kultur und ihrer Gemeinschaft durch die kontinuierlichen Forderungen nach Landrechten nachdrücklich darzulegen, wären hier zum Schluss noch einige dieser neuen, auch ambivalenten Formen des Widerstandes gegen die herrschenden Institutionen vorzustellen. Sie sollten darlegen, dass nicht nur soziale Missstände, Alkoholismus und Resignation indigener Gruppen ein Australien des 21.

Jahrhunderts prägten, sondern auch neue Formen der kritischen Stellungnahme und Interaktion:



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