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«Verfasser Andreas Linhart Angestrebter akademischer Grad Magister der Philosophie (Mag.phil.) Wien, im Mai 2008 Studienkennzahl lt. Studienblatt: ...»

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Später wurden diese von SozialanthropologInnen als “tribe“ “band“, „Horde“, “clan“, „patrilineare und matrilineare Gruppen“, „Stamm“ ect. benannt (vgl. Tindale 1974: 16ff.).

Die folgende Chronik ab dem Zeitpunkt der „Entdeckung“ der so genannten „terra australis incognita“ mag die Folgen des Genozids und der Entrechtung der indigenen Gruppen anhand des Diskurses um Landeigentum verdeutlichen.

3. Koloniale „Entdeckung der Unedlen“ Im gänzlichen Widerspruch zur „aufgeklärten“ philosophischen Strömung der exotisierten, edlen

Wilden nach Rousseau und Chateaubriand im 18. Jahrhundert lief die Kontaktaufnahme, spezifischer die Invasion der Europäer auf und in den Lebensraum der australischen Indigenen ab:

„The “noble savage“ image was at no stage in the ascendancy in Australia“ (Tonkinson 1989: 140).

Die anfängliche Faszination von der Einfachheit des indigenen Lebens durch James Cook wurde bald überdeckt durch nachfolgende diskriminierende Konnotationen von „primitiv“, „wild“, „gottlos“, „rechtlos“. Die ab 1770 aufeinander folgenden Zeitphasen der Annexion, Invasion und des Genozids wurden im britisch kolonialen Sprachgebrauch und im rechtlichen Verständnis euphemistisch als Entdeckung, Aneignung und friedliche Besiedlung angesehen. So konnten innerhalb der kolonialrechtlichen Argumentation die Inbesitznahme des Kontinents, die Enteignung der lokalen Indigenen und die administrative Vergabe von Landgebieten an Siedler ihre Legalität finden. Die „unedlen“ Bewohner der nunmehr „terra australis cognita“ wurden durch ihre „Entdeckung“ faktisch mit einem einzigen britischen Souveränitätsakt entrechtet, praktisch jedoch Zug um Zug ihrer Mitglieder, ihrer Sozialorganisation, ihrer Religion und ihres Landes beraubt. Die ersten Siedler sowie die britische Krone legitimierten aus staatsideologischen, „moral-ethischen“ aber auch frühen evolutionsphilosophischen Argumenten einseitig ihre Taten.

Angesichts der späteren Folgen verlief die „Entdeckung“ und erste Zeit der Kontaktaufnahme zwischen Briten und Indigenen beinahe friedlich.

3.1. “First Contact” Bezeichnender Weise wird seit jeher auf die positive Einstellung von Captain James Cook gegenüber den australischen Indigenen verwiesen. Als Cook am 19. April 1770 die Ostküste Australiens sichtete und daraufhin an dieser dem Kontinent entlang Richtung Norden segelte, gab es mehrfachen Kontakt mit den „Eingeborenen Neu-Hollands“, wie sie der britische Kapitän bezeichnete. Für „(...) weit glücklicher als wir Europäer“ und „(...) die unentbehrlichen Annehmlichkeiten, nach denen die Europäer streben, seien Ihnen gänzlich unbekannt“, beschrieb er sie zu dieser Zeit (vgl. Münnich 1999: 20). Doch was die romantisierende, poetische Beschreibung der Indigenen durch den „Entdecker“ und Forscher Cook überdeckte, war sein eigentlicher „königlicher“ Auftrag: neue Landgebiete zu erschließen und trotz lokaler Besiedelung für die britische Krone in Besitz zu nehmen. Dass dies anfänglich nicht auf besonderen Widerstand der lokalen Bevölkerung traf, mag wenig verwundern. So konnte von den Indigenen die anfängliche Exploration und Eindringung in ihr Land nicht als Beginn der Expropriation ihres Lebensraumes gedeutet werden. Die Intension dessen, was die Europäer mit ihrer Ankunft bezweckten, blieb ihnen verborgen und so vermuteten sie ein baldiges Weiterziehen der weißen Besucher (vgl.

Reynolds 1990: 65).

Diese hatten gleichwohl eine andere Vorstellung von der Zukunft des von ihnen soeben „entdeckten“ Kontinents. So ließ James Cook auf der von ihm so benannten “Possession Island“ den britischen Union Jack hissen, was als aussagekräftiges, bildhaftes Symbol für die kolonialen Vorgaben der Landaneignung zu verstehen war. Diese Instruktionen wurden ihm von der Royal Society mitgegeben, wenngleich er nicht offiziell den Kontinent annektierte.8 Des Weiteren Nach Greimel besetzte Cook die australische Ostküste mit einem “inchoate title“, also einem rudimentär, unvollendeten Besitzanspruch (vgl. Greimel 1996: 13).

konnte man seine Beschreibung des „wider jeglicher unentbehrlicher Annehmlichkeit strebenden“ indigenen Gemüts wiederum dahingehend interpretieren, dass in ihrem Gesellschaftssystem keinerlei Konzepte von Landbesitz bzw. Landeigentum vorhanden waren. So mag wohl ein philanthropischer Ansatz in der Zeit der Entdeckung sowie der ersten Phase des Kontaktes vorhanden gewesen sein, doch initiierten die „Entdeckungen“ der “Endeavour“, dem Schiff Cooks, die spätere Grundlage indigener Enteignung und Vernichtung.

Faktisch kam es erst knapp achtzehn Jahre später zur offiziellen Landnahme mit der Gründung der ersten Kolonie New South Wales am 26. Januar 1788 durch den Captain und späteren Governor Arthur Phillip. Bekannt wurde die Gründung dieser ersten australischen Kolonie auch aufgrund ihres primären Zwecks: als Gefangenenkolonie (vgl. Gesellschaft für bedrohte Völker 2001). Wenige Jahre zuvor vom britischen Unterhaus beschlossen, gab es keinerlei Bedenken bezüglich der vor Ort residenten Bewohner und der geplanten Invasion von ca. 718 Gefangenen.

Auch die rechtliche Situation schien für die Krone klar zu sein: der beanspruchte Kontinent galt als terra nullius und daher die Inkorporation in das britische Empire als völlig legitim. So beschrieb der Begriff terra nullius implizit nur Gebiete die „menschlich unbesiedelt“ waren, doch wurde im Falle Australiens dieser Begriff auch auf Gebiete erweitert, welche angenommener Weise lediglich „dünn besiedelt“ waren (vgl. Greimel 1996: 13).





Diese und weitere Argumente, verbunden mit der Unterstellung der angeblichen „Rückständigkeit“ der „Eingeborenen“ ließen die rechtlich gesehen friedliche Besiedlung des Kontinents im britisch kolonialen Sinne zu. In diesem Selbstverständnis galt die gesamte Inbesitznahme daher staatspolitisch weder als gewaltsam erobert, noch als invasorisch annektiert, sondern als friedlich besiedelt. Eine solche, bis dato nicht verworfene juristische Annahme leugnet bis zum heutigen Tage sämtliche Fälle späteren bewaffneten Widerstands lokaler indigener Gruppen. Rechtlich blieb somit die Prämisse des australischen Kontinents als ursprüngliche terra nullius und „friedlich okkupiertes“ Gebiet der britischen Krone. Einer Besiedlung durch die Gründung einer Gefangenenkolonie schien folglich nichts mehr im Wege zu stehen. Die offizielle Souveränitätserlangung der britischen Krone über den neu gewonnenen Kontinent erfolgte durch die Gründung der neuen Kolonie New South Wales, 1788.

3.2. Die Souveränitätserklärung und ihre Folgen

Am 26. Januar 1788 wurde die Britische Flagge auf dem australischen Festland gehisst. Am 7.

Februar verlas man die königliche Ernennungsurkunde, wodurch Captain Arthur Phillip offiziell zum ersten Govenor-in-Chief von New South Wales erklärt wurde (vgl. Münnich 1996: 22). Die rechtlichen Folgen dieser zeitlich gesehen recht kurzen Formalakte für die australischen Indigenen dürfen als apokalyptisch bezeichnet werden. Durch die Übernahme der Souveränität der britischen Krone verloren die Indigenen nicht allein jeglichen Anspruch auf ihr Land, sondern auch jede Befugnis auf eigene Rechtsausübung. Durch die Einführung des britischen common law9 und trotz der damit einhergehenden Eingliederung als Subjekte des britischen Rechts, waren sie

ab jenem Zeitpunkt de facto rechtlos:

„By becoming British subjects the blacks lost everything“ (Reynolds 1996a: 181).

„COMMON LAW: ist die wichtigste Rechtsquelle des englischen Rechts. Das Common Law ist ein Case Law, was bedeutet, dass – anders als im kontinentaleuropäischen Recht – die Urteile bestimmter Gerichte als Präzedenzfälle angesehen werden, (…)“ (Bavenek-Weber, Hazdra 1992: 225) Die Feststellung, ab dem Zeitpunkt der Gründung der ersten Kolonie und der Erklärung des Souveränitätsanspruches der Krone wären die cirka 40.000 Jahre des Landanspruches durch die Indigenen mit einem Schlag rechtlich beendet worden, kann aus zweifacher Sichtweise betrachtet werden. In der Tat wurde ab jenem Zeitpunkt die prinzipielle Enteignung aller Indigenen des Kontinents gesetzlich verfügt. Nach den Prinzipien des common law war die britische Krone im Besitz eines radical act10 über den Kontinent und durfte somit als Souverän über die gesamte

Landfläche verfügen:

„A declaration that can have taken no more than a few minutes dispossessed the Aboriginal occupants of 40,000 years’ standing, a people whom we know to have a complex and elaborate system of land-ownership, deeply integrated into their religion” (Peterson 1982: 442).

Andererseits schob sich die Entrechtung der Indigenen langsam aber effizient, Stück für Stück, an der inneren frontier11 entlang vorwärts. Den abertausenden Gefangenen des britischen Mutterlandes waren ungefähr ab 1830 noch tausende weitere freie Siedler, welche den Kontinent durch Viehzucht ökonomisch nutzen wollten, gefolgt. Die offizielle und inoffizielle Besiedlung verzichtete auf die administrative bzw. juristische Legitimierung ihres Landanspruches. Mit regelmäßigen Massakern, eingeschleppten Krankheiten und dauerhaften Vertreibungen schufen die neuen Herren des Landes mit Gewalt vollendete Fakten, welche keinerlei juristischer oder legislativer Vollmacht bedurften. So befand beispielsweise der bekannte australische Historiker Henry Reynolds, dass nicht ein souveräner Verfügungsakt von 1788 den indigenen Landanspruch aufhob, sondern de facto erst das gewaltsame Vordringen von ca. 170.000 „freien“ Siedlern (vgl.

Münnich 1996: 24) von 1830 bis 1850:

„Aboriginal land rights were extinguished not by official edict but by force, district by district, over many decades“ (Reynolds 1996a: 179).

Die blutige Symbiose aus kolonialrechtlicher Enteignung und der selbst nach dem common law rechtswidrigen, gewaltsamen Vertreibung und Vernichtung Tausender initiierte jene erste Phase eines Genozids, an dessen Folgen die australischen Indigenen heute noch zu leiden haben. So gab es kaum Konzepte und Vorgaben für den Umgang mit der lokalen Bevölkerung. Captain später Govenor - Arthur Phillip verfügte wohl über den Auftrag das „neu gewonnene Land“ zu annektieren und auch zu erschließen, jedoch mit der königlichen Vorgabe „dieses in Harmonie mit den Eingeborenen“ zu erreichen. Jedoch gab es keinerlei königliche Vorgaben, wie dies praktisch und kontrolliert vor sich gehen sollte (vgl. Hiatt 1996: 17). So blieb diese allgemein gehaltene Vorgabe ein realitätsfremder Wunsch fernab einer weisungsgebenden Direktive und war es auch zur Zeit der freien Siedlungsoffensive. Der praktische Umgang mit den Indigenen, zuerst im südöstlichen Teil Australiens und auch Tasmaniens entwickelte daraufhin bald eine selbstständige Eigendynamik. Indigene wurden als prinzipiell rechtlos angesehen, vom Prädikat rechtsfähig ganz zu schweigen.

Während der britischen Landnahme gab es keinerlei Verträge oder Entschädigungszahlungen an die Indigenen (vgl. Bodley 1983: 126). Nicht ein einziger Vertrag zwischen indigenen Gruppen und den kolonialen Institutionen oder auch nur Privatpersonen, sei es um Land oder über ein anderes Rechtsgut, ist verbürgt, zumal die „Eingeborenen“ nicht nur als „wild und primitiv“, sondern auch als rechtsunfähig deklariert wurden (vgl. Reynolds 1996a: 135; Reynolds 1998: 9).

Wohl nicht aus Zufall mag diese Vorstellung eines primitiven, menschlichen Bewusstseins weEines unumfassenden Rechtsanspruch auf Landgebiete Der Begriff der frontier bezeichnete die reale als auch virtuelle Grenze zwischen den vordringenden Siedlern und der australischen Indigenen, jedoch auch jener von sognannter Zivilisation und der „humanen bzw. geographischen Wildnis“.

nige Jahre später zu Beginn der kulturanthropologischen Strömung des Evolutionismus stehen und darin seine wissenschaftliche Bestätigung finden. Dieser erste paradigmatische, anthropologischer Forschungsansatz war somit nicht zu Beginn der Entdeckung des Kontinents und in der nachfolgenden Zeit argumentativ prägend, als vielmehr im späteren, schrittweisen Vordringen der Besiedelung des Festlands, festgehalten im Konzept der frontier.



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