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«Verfasser Andreas Linhart Angestrebter akademischer Grad Magister der Philosophie (Mag.phil.) Wien, im Mai 2008 Studienkennzahl lt. Studienblatt: ...»

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„Diese Rekonstruktion (eines rechtsstaatlichen regulierenden Machtkreislaufs Anm. d.

Verf.) zeigt, dass das Recht nur solange legitimierende Kraft behält, wie es als eine Ressource von Gerechtigkeit fungieren kann“ (Zips 2002: 206).

In dem Ausmaß, in dem indigene Gruppen das Mediationsverfahren des NNTT als unilaterale Institution ablehnten, verlor es auch rechtsanalytisch seine Legitimität. Der ausschlaggebende Grund für dieses mangelnde Gerechtigkeitsprinzip lag in dem Fehlen eines herrschaftsfreien Diskurses (vgl. Zips 2002: 191). Dadurch wurden im kommunikativen Zusammentreffen Machtstrukturen in den Vordergrund gestellt, anstatt den gemeinsamen Versuch einer Wahrheitsfindung bezüglich einer historischen Aufarbeitung von kolonialer Landnahme und rezenter indigener Landnutzung zu initiieren. So blieb der Konflikt einer machthegemonialen Stellung von direkt und indirekt ausgeübtem Druck im Vordergrund der Mediation. Gerade die egalitäre Stellung aller Parteien in einem solchen außergerichtlichen Konfliktlösungsverfahren wäre jedoch fundamental, als auch institutionell notwendig, um eine konsensuale Einigung innerhalb der generell prekären Landrechtssituation herzustellen. Eine nachhaltige „Befriedung“, welche auf der Basis ungerechter Einvernahmen nicht zustande kommen konnte, entwickelte sich zu einer auferzwungenen, welche zum x-ten Male den schalen Beigeschmack der hegemonialen Diskriminierung durch die staatlichen Institutionen wiederkehren ließ. Die zentrale Frage einer prozedualen Gerechtigkeit in diesem Verfahren musste, aufgrund dieser Analysefaktoren, leider vorweg negiert werden.

Zusätzliche Komplikationen bezüglich eines partiellen Fehlens indigener Führungsrollen erschwerten das Mediationskonzept bzw. erschwerten das Verfahren vor dem Federal Court an sich. Die grundsätzliche Frage, wer für eine indigene Gruppe als deren Vertreter welche Themen vortragen und verhandeln und wer auf welche Fragen welche Antworten geben durfte, evozierte

oftmals Spannung innerhalb der Gruppe. Es stellte sich neben dem Problem einer sakralen Geheimhaltung auch jene nach legitimierter, repräsentativer Autorität:

„Their traditional structure gives nobody clear authority to speak for them and they find it hard to evolve ways of choosing such persons“ (Rowse 2000: 33).

So gestalteten sich auch die von den Mediatoren eingesetzten offiziellen “hearings” in den seltensten Fällen für die Indigenen als harmonische bzw. mit ihrer Form der Argumentation als positiv vereinbarte Aussprachen. Allein der Ablauf des Verfahrens mit wechselnden und getrennten Einvernahmen der jeweiligen Gruppen erschien ihnen mehr als suspekt. Peter Sutton verwies auf die mehrfach geäußerte Klage vieler Antragsteller, dass im Mediationsverfahren die gewählte Art der “ceremony“ jene der „Anderen“, der Whitefella war und keinesfalls Ähnlichkeiten mit der eigenen, indigenen “ceremony“ aufwies (vgl. Sutton 1995c: 148). Da indigenes Wissen jedoch nicht selektiv aus seinem holistischen Zusammenhang von indigenem Sprachgebrauch, sakraler Geheimhaltung, interdependenten Beziehungen zur Landschaft, Mythologie sowie deszendenten und affinalen Verwandtschaftsverhältnissen zu trennen war, konnte die Präsentation indigener Sachverhalte nach westlich juristischem Maßstab nur schwerlich gelingen. Nicht allein die Ebene, auf der beide Parteien73 agierten, war eine ungleiche, auch der Rahmen in dem sie ihre Argumente vorzutragen hatten war ein einseitig fixierter.

Zu Beginn der vom NNTT ausgerichteten Mediationsverfahren gab es nur wenige so genannte “bush meetings“, welche sich jedoch als eine ungemeine Argumentationserleichterung für die Indigenen darstellten. Darin konnten sie, da vor Ort, ihre Beziehungen zu ihrem Land, ihre zentralen Bezugspunkte vorbringen und somit faktisch und nicht abstrakt argumentieren (vgl. Stead 1995: 105). Die Forcierung einer “shuttle diplomacy“ wie sie Simon Nish (1995a: 94) versprach, hätte ebenso Modell für eine aktiv interagierende Auseinandersetzung des NNTT mit allen am Mediationsprozess beteiligten Gruppen stehen sollen. Dabei wurden jedoch lediglich formale Versuche gestartet, mit den Indigenen auf Augenhöhe zu kommunizieren. Viele Termine und der permanente Druck nach Ergebnissen förderten jedoch lediglich die Kurzfristigkeit vom Meetings und Besprechungen. Die Rücksicht auf indigene „Eigenheiten“ blieb dabei auf der wortwörtlichen Flugstrecke zwischen dem “Outback“ und Canberra.

Indigene Gruppen waren indes ebenso dazu bereit, Mediationsverhandlungen zu instrumentalisieren, um sich nach langer Zeit der Degradierung und institutioneller Missachtung Gehör zu verschaffen. Dadurch ergab sich für sie die Chance einer Abrechnung mit der fortdauernden Phase der Unterdrückung. Diesen Gruppen einer emanzipatorischen Gegenbewegung mit der Bestrebung eines reklamierten Widerstandes musste die Ankündigung einer Zusammenkunft auf Augenhöhe gelinde gesagt als „schlechter Scherz“ vorgekommen sein. Eine „Befriedung“ des schwelenden Landrechtskonfliktes war für viele durch diese Form der Verhandlungen nicht möglich, wenn dabei gleichzeitig Jahrzehnte quälender Geschichte einfach vom Tisch gewischt wurden. Für diese Gruppe konnte die Lösung nicht darin bestehen Beweisverfahren über Landrechte zu erörtern, sie verlangten ihre Landansprüche als logische Konsequenz ihres faktischen, physischen wie auch kulturellen Überlebens. Australische Indigene blieben somit weiterhin Bittsteller vor dem Staat und hatten fortlaufend das Image einer querulierenden Minderheit. Als solche wurden sie auch von den meisten der staatlichen Institution immer behandelt.





22.4. “We want you!?” – AnthropologInnen im Mediationsprozess Diese und ähnliche kulturellen wie praktischne Probleme boten sich den bereits Spalier stehenden australischen AnthropologInnen als wie geschaffene Aufgaben an, um als “adviser“ oder Vermittler indigener Konzepte in Mediationsverfahren aufzutreten. Nicht allein den Institutionen sollten indigene Konzepte näher gebracht sowie den Verantwortlichen des Verfahrens Unvereinbarkeiten aufgezeigt werden, auch die indigenen Antragsteller selbst sollten über die Elemente des westlichen Konzepts der Mediation informativ unterstützt werden. Um als kultureller Vermittler zwischen den Gruppen zu agieren und die Mechanismen dieses Prozesses besser optimieren zu können wäre die Anthropologie prädestiniert gewesen.

Der an der Australian National University tätige Anthropologe David Martin warnte allerdings vor genau dieser Versuchung eindringlich. Grundsätzlich wäre Konflikt an sich nicht zwangsläufig ein Hinweis auf ein System des Zusammenbruchs, sondern könnte durchaus produktiv als ein operationales System wirken (vgl. Martin 1995b: 62). Konflikte an sich wären, in einem „gewaltfreien Rahmen“ nicht notwendigerweise destruktiv, sie unbedingt lösen zu wollen jedoch schon, wenn dadurch die notwendigen „Ventilfunktion“ blockiert würden. Im speziellen handelte es sich bei den native title Landrechtsprozessen nicht um klassische Mediationsdispute, wie über die Fortführung einer Ehe oder Mobbing am Arbeitsplatz, sondern um die Frage einer existenziell memorierten Gewaltherrschaft. Konflikte mit langjähriger, generationsübergreifender GeInsofern man die indigenen Gruppen in dieser Form als Partei bezeichnen durfte.

schichte würden von indigener Seite her oftmals passionsartig exerziert und wären auch durch Kultur vermittelnder Mediation nicht zu lösen, da sie nicht gelöst werden wollten (vgl. Martin 1995b: 62).

In der Tat hatten mehrere indigene Gruppe im Laufe der letzten Jahrzehnte erfahren, dass sie primär durch aktiven Widerstand gegen die jeweilige Bundesregierung und den australischen Commonwealth rechtliche und politische Fortschritte erzielen konnten, als durch den politisch gesteuerten Wunsch administrativer Befriedung. Ihnen müsste die Bestrebung eines/r AnthropologeIn, welche/r ihre indigene, kontroversiell emanzipierte Gegenposition an ein normativ, westlich geprägtes Mediatiosverfahren anpassen wollte, wie ein Hohn ihres Protestes vorkommen.

Die Gefahr der Anthropologie, in diesem ungleichen Verfahren zum verhassten Diener eines Herren zu verkommen und in blindem „Konfliktlösungs-Fanatismus“ zu verfallen, mochte wohl die Chancen einer selbstreferenziellen Lösungsinitiative übersteigen. Darüber hinaus kam die Vermutung auf, dass Probleme nicht nur im institutionellen Rahmen oder im Verhalten des Tribunals zu suchen wären, sondern grundsätzlichen in der Nutzung des “tools“ der Mediation. Die Frage stellte sich somit folgend: War das usuell koordinierte Modell eines Mediationsverfahrens an sich ein funktionales Mittel im indigenen Landrechtsprozess oder lediglich ein weiterer Versuch indigene Ansprüche zu umgehen?

Larissa Behrendt argumentierte in ihrem 1995 erschienen Werk über “Aboriginal dispute Resolution“ (Behrendt 1995) sogar, dass die Mediation als Verfahren zur Konfliktlösung zwischen “Aboriginal“ und “Non-Aboriginal“ Gruppen unanwendbar sei (vgl. Behrendt 1995: 64ff.). Das Ungleichgewicht in der Machtpositionierung beider Gruppen lasse die von der Mediation als

notwendig erachtetet Egalität nicht zu. Die Wurzel dieser ungleichen Machtverhältnisse74 erkannte Behrendt eindeutig im Rassismus der weißen Hegemonie gegenüber den Indigenen, welcher parallel mit dem Beginn des Landrechtsprozesses anstieg:

„At no time is the hatred of the white community towards Aboriginal people more vehement that when Aboriginal people are granted land under Land Rights legislation or long litigation procedures” (Behrendt 1995: 68).

Auf dieser Grundlage des Ungleichgewichtes könnte kein/e AnthropologInn durch eine Mediation zwischen Indigenen und Nichtindigenen erfolgreich vermitteln.

22.5. “Advocacy Anthropology Reloaded” – Ein zweiter Anlauf Welchen Beitrag konnten nun AnthropologInnen, die sich entweder im Angestelltenverhältnis des NNTT bzw. in einem seiner ”Representative Bodies“ befanden oder sich einer indigenen Antragsstellergruppe verpflichtet hatten, trotzdem für den gesetzlich vorgeschriebenen Mediationsprozess leisten? Welche praktikablen Ansätze konnte die Anthropologie beispielsweise im kleinen Bereich der Kommunikationsverbesserung beitragen? Julie Finlayson verwies darauf, dass einfache, jedoch höchst sensible Elemente eines interkulturellen Dialoges zu einem besseren Verständnis auf beiden Seiten führen könnten (vgl. Finlayson 1995a: 116). Grundsätzliche Begebenheiten, wie das Arrangement der Sitzgelegenheiten, (vgl. Rose 1995b: 147) der sensibilisierte Einsatz der englischen Sprache, des Augenkontaktes, der Körpersprache ect. (vgl. Finlayson 1995a: 116) seien verbesserungswürdige Notwendigkeiten, um zumindest ”face to face“ Mediationsrunden emotional harmonischer gestalten zu können. Ebenfalls die Tendenz einer angestrebten Gleichheit und das Empfinden veritabler Aufrichtigkeit wären für den Beginn eines konsensualen Ansatzes notwenig (vgl. Zips 2002: 183).

Im Original “power imbalance“ Nebst der administrativen Beweiserhebung konnten AnthropologInnen somit immerhin Hilfestellung für eine verbesserte Verfahrensweise bezüglich der Interaktion innerhalb des machthierarchisch strukturierten Mediationsverfahrens leisten. Ein anthropologischer Anspruch eines spiritus rector der Konfliktlösung in australischen native title Fällen wäre jedoch utopisch, solange die gesetzlichen Vorgaben der Ungleichheit bestehen blieben.

Die Fragen bezüglich des Engagements der Anthropologie und deren Ausrichtung im native title Verfahren stellten sich, im Hinblick auf die Begleitumstände, wie die Institutionalisierung von Ungleichheit durch das Tribunal praktiziert wurde, daher neu. Vereinnahmungen einerseits durch die Native Title Representative Bodies, andererseits durch die indigenen Antragssteller selbst, verbunden mit der vertraglichen Verpflichtung nur gewünschte Erkenntnisse aus der Forschung zu liefern bzw. deren Teilergebnisse nach funktionalem Zweck interpretieren zu lassen (vgl. Anderson 2004: 59), redefinierte bzw. reevaluierte die Rolle der eingebundenen AnthropologInnen.

Die Frage nach der wissenschaftlichen Ethik zwischen Unabhängigkeit, Objektivität und Engagement wurde innerhalb der Disziplin erneut gestellt (vgl. Rose 1995a: 43ff.; Woenne-Green 1995: 52ff.).



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