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«Verfasser Andreas Linhart Angestrebter akademischer Grad Magister der Philosophie (Mag.phil.) Wien, im Mai 2008 Studienkennzahl lt. Studienblatt: ...»

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Daran zeigte sich gut die Problematik der Übersetzung des staatlichen Rechtssystems in ein fremdes, emisches Landverständnis. Die Personifizierung eines von staatlicher Autorität definierten landrechtlichen Konzeptes, des native title, war eine Möglichkeit, sich mit dem fundamental fremden Schema westlichen Landeigentums auseinanderzusetzen. Mit diesem Sachverhalt konfrontiert, mussten viele indigene Gruppen zwangsläufig ein System eines westlich kreierten Besitzverständnisses, wenn schon nicht adaptieren, so zumindest in ihrer Welt komplementär etablieren. Eine Möglichkeit ergab sich durch die bekannte Aufteilung von “law“ und “law“, also dem “whitefella law“ und dem “blackfella law“. Zahlreiche Diskurse wurden darüber geführt, inwiefern das indigene law und das in dieses eindringende westliche “law“, spezifisch die Landrechtsgesetzgebung, sich unvereinbar gegenüberstanden, sich ergänzten oder aber jeweils bestimmte Annehmlichkeiten mit sich brachten (vlg. Duelke 1998: 207ff.). Folglich und wenig überraschend beeinflusste das neue “whitefella law“ das indigene “blackfella law“ zwangsläufig, da es auch die Möglichkeit ökonomischer Vorteile mit sich brachte. Ebenso kam es dabei zu neuen Mischformen von modernem indigenem “law“ und damit nolens volens auch zu neuen internen Konflikten und Disputen. Schließlich beanspruchte dieses neue “law“ wie Ian Keen anmerkt die Notwendigkeit, Dinge zu bestimmen, welche „traditionell“ gesehen besser hätten unbestimmt bleiben sollen (vgl. Keen 1995c: 146).

Wie die einzelnen Gruppen mit diesem Umstand auch umgingen - ob sie eine Art kognitives “shifting“, einen automatischen Wechsel zwischen der Auslegung von Landbesitz der eigenen und der anderen Auffassung betrieben, oder ein neues adaptiertes “law“ entwickelten - das notwendige Einhergehen von Landrechten mit ökonomischen Vorteilen brachte viele indigene Gruppen in den Verdacht, damit kulturelle Tradition zweckdienlich zu verwenden. Gerade im Bezug auf diesen Vorwurf setzten intensive anthropologische Diskurse über eine diesbezügliche

indigene Rechtfertigung, (vgl. Martin 1995a: 30), wie auch über die Prinzipien anthropologischer Ethik ein (vgl. Rose 1995a: 43ff.; Woenne-Green 1995: 52ff.). Schließlich waren, wie James Weiner konstatierte, auch AnthropologInnen in den Landrechtsfällen auf die indigene Auslegung und deren Auffassung von Landbeziehungen angewiesen:

„And finally, John Avery reminded us, in the phenomenological manner which Peter Sutton also supported, that our evidence about land and human relationship to land is based on what

the claimant says, be this a court-room statement, a myth or a narrated memory“ (Weiner 1995a:

141).

Viele der alltäglichen Schwierigkeiten der einzelnen Gruppen im Landrechtsdiskurs, vor allem in der Frage der „glaubhaften Darlegung“ von traditionellen Bindungen lagen genau in diesem Zwiespalt der indigenen Vorstellung von Landbeziehung und jener der Landnutzung als Eigentum, wie ihn die rechtsstaatliche Elite Australiens verstand.

19. Weitergabe des Feuers oder Anbetung der Asche?:

Das Problem mit der Tradition58

19.1. Anthropologische Ratlosigkeit Nach dem Inkrafttreten des Native Title Act 1993 (Cth) und der Etablierung des National Native Title Tribunal stand ein Gros an Sozial- und KulturanthropologInnen bereit sich mit den Analysen und Bewertungen der native title Urteile tatkräftig auseinander zu setzen. Argumentative Schwierigkeiten im praktischen Vorgehen schienen in einem native title Verfahren als eine aktuelle disziplinäre Herausforderung hervorzutreten. Jedoch ein engagiertes Ziel, zu welchem der Weg führen sollte, trat nicht hervor bzw. konnte man sich analytisch nicht auf solches einigen.

Eine gewisse Ratlosigkeit machte sich breit, und die Problematik der Verifizierung von kultureller Tradition und Kontinuität evozierte unzählige Diskussionen. Die Disziplin begab sich vorerst selbst in eine intensive Auseinandersetzung mit der entsprechenden Thematik, um für den übergreifenden, außerdisziplinären Disput Fakten und Argumentationen über Begriffe wie Tradition, Kontinuität und Wechsel indigener Begebenheiten konkret vorzubereiten. Wie sollte sich die Anthropologie damit auseinandersetzen? Welche Möglichkeiten und Vorschläge konnte die Disziplin jenen liefern, welche in komplexen juristischen Fällen mit hohem ökonomischen Druck wie auch medialer Aufmerksamkeit glaubwürdig argumentieren mussten? War der Schritt aus dem Elfenbeinturm der Anthropologie notwendiger denn je? Zwischen der Frage einer unabhängigen Ethik gegenüber der Disziplin wie auch dem Wunsch, als anthropologische Vertreter der Indigenen zu agieren, fühlten sich viele AnthropologInnen hin und her gerissen. Man hatte sich mit der aufkommenden Konzeptlosigkeit gegenüber der neu im Entstehen begriffenen Verwaltungsstruktur auseinanderzusetzen.

Zu Beginn des Jahres 1995 hatten das NNTT und der Federal Court noch keinen native title Antrag positiv entschieden (vgl. National Native Title Tribunal 2003). Dies erschwerte die Frage der ethischen Verantwortung bei der Dokumentation einer Antrag stellenden Gruppe um ein weiteres. Den AnthropologInnen fehlten Präzedenzfälle und argumentative Rahmenbedingungen, um an brauchbare Konzepte für eine glaubhafte Darstellung kultureller Kontinuität zu gelangen, welche eine direkte Verbindung zu beanspruchtem Land erst auch rechtlich hätten herstellen können. Hierfür lag ein veritables Problem in der Vergangenheit der kulturanthropologischen





Disziplin in Australien:

„Regrettably, the anthropological literature is unlikely to be more helpful. It contains few examples of theorising about the evolution or development – or the breakdown and decay – of Aboriginal local organisation since British settlement“ (Maddock 1998: 87).

Das Zitat „Tradition ist die Weitergabe des Feuers und nicht die Anbetung der Asche.“ stammt von Gustav Mahler, möglicherweise in Anlehnung an Thomas Morus Ausspruch „Tradition ist nicht das Halten der Asche, sondern das Weitergeben der Flamme.“ (http://www.zitate-online.de/literaturzitate/allgemein/18639/tradition-ist-nicht-dashalten-der-asche.html 02.04.2008) 19.2. “Advocacy Anthropology” gegen die Wand Dabei hätten gerade VertreterInnen einer “advocacy anthropology“ (vgl. Zips 2002: 229ff.) diese Mängel der kultur- und sozialanthropologischen Vergangenheit sich zu Nutze machen können, um ein radikales Umdenken in der Sichtweise von indigenen Beziehungen zu ihrem Land voranzubringen. Schließlich sollte es nach in einer postmodernen Anthropologie nicht mehr disziplinärem Standard entsprechen, nur anhand früher Ethnographien älterer Forscher, wie beispielsweise Adolphus Peter Elkin, zu bestimmen, wo, wer, wie und wodurch Anspruch auf Landeigentum nachzuweisen wäre (vgl. Jones 1995: 91).

Ganz allgemein stellte sich die Frage, welche kulturellen und sozialen Rahmenbedingungen von traditioneller Kontinuität AnthropologInnen gegenüber dem rechtlichen System noch zu bestimmen und zu analysieren hätten. Professor Ian Keen von der National Australian University stellte beispielsweise die Notwendigkeit der Bestimmung von Fläche und Anzahl von Personen bei einer native title Antragstellungen in Frage. Diese Bestimmungen würden lediglich dazu führen, dass erneut Grenzen einer prinzipiell dynamischen Kultur fixiert würden, was dieser jedoch eindeutig zuwiderlief (vgl. Keen 1995a: 19). Möglicherweise hätte eine auf Basis gelebter indigener Praxis abgeleitete, allgemein umrissene Feststellung indigener Besitzansprüche einen möglichen neuen Ansatz in der Landrechtsgesetzgebung mit sich gebracht. Allein Keen blieb mit seinem

Vorschlag in der Minderheit. Simon Nish vom NNTT stellte explizit fest, dass:

„Regarding Ian’s Keen comment on the requirement to define boundaries, the NTA does require accurate definitions of boundaries, which brings up the issues of friction between acknowledging Aboriginal affiliation with interests in land and trying to fit that into a legal system” (Nish 1995b: 22).

Ein immer wiederkehrendes Bild des sich hervorhebenden europäisch geprägten Systems, an welchem sich indigene Vorstellungen tunlichst zu orientieren hatten. Bereits Richter Peter Connolly hatte die prinzipielle Freiheit der Beweisfindung bezüglich eines native title in Section 86

des N.T.A. 1993 (Cth) als juristisch überaus „gefährlich“ (sic!) eingeschätzt, da:

„The reason it may dangerous is, of course, that the relevant events have occurred up to two hundred years ago and that the evidence of the claimants is likely to include hearsay upon hearsay, little of which can be tested or supported by alleged experts in the fields of anthropology, ethnology, sociology and the like, whose evidence will most likely be based on largely unverifiable hypotheses” (Connolly 1995: 133).

Eine an Rechts- und Staatschauvinismus kaum überbietbare richterliche Arroganz wie auch die Missachtung der Geschichte des Genozids an den Indigenen. Gegenüber einem solch gearteten restriktiven Gegenwind benötigte es eine kompetente anthropologische Darstellung indigenen Landbesitzes, welcher einerseits den gegebenen lokalen Umständen entsprechen würde, als auch für die staatliche Administration praktikabel wäre. Wie gewünscht entstand den allgemeinen Debatten übergeordnet eine neue Akzentuierung im Diskurs um die Definition der komplexen Beutung des Begriffs der „kulturellen Tradition“, welche jedoch auch aus Analysen aus den frühen 1980er Jahren aufbauten.

19.3. “Once upon…” - Die Erfindung der Tradition Gut ein Jahrzehnt vor dem Mabo Urteil hatte ein recht populäres Werk mit dem Titel “The Invention of Tradition“ (Hobsbawm und Ranger 1983) unterschiedliche Kontroversen über Sinn und Bedeutung des Konstrukts der „Tradition“ hervorgebracht. Traditionen wären, insbesondere wenn sie gesellschaftspolitisch instrumentalisierte würden, nicht selten jüngeren Datums und manchmal einfach erfunden, so der Historikers Eric Hobsbawn. (vgl. Hobsbawn 1996 (1983): 1).

Sein häretischer Befund bezüglich Landrechtsansprüche innerhalb der britisch bäuerlichen Gesellschaften lautete:

„Students of peasant movements know that a village’s claim to some common land or right ‘by custom for time immemorial’ often expresses not a historical fact, but the balance of forces in the constant struggle of village against lords or against other villages” (Hobsbawn 1996 (1983): 2).

Jedoch unterschied er spezifisch zwischen solchen „Traditionen” im „historischen Sinne” und den „Bräuchen” in „traditionellen Gesellschaften“ (vgl. Hobsbawn 1996 (1983): 1). Gleichwohl auch im Bereich der Anthropologie begann eine verschärfte dekonstruktivistische Analyse der Instrumentalisierung des Begriffes der Tradition, welche sich besonders durch einen inflationären Gebrauch von Schlagwörtern auszeichnete. Neben der „Erfindung“ und „Instrumentalisierung“ wurde auch über die „Konstruktion“ und „Objektivierung“ des Begriffes diskutiert und publiziert (vgl. Borsboom 1998: 325). Dass solche Begrifflichkeiten gerade bei Indigenen, welche anhand ihrer Kultur und Traditionen explizite Rechte einforderten, auf wenig Gegenliebe stießen, mag nicht verwundern. Robert Borofsky reklamierte daher auch von AnthropologInnen

ein gewisses Maß an Einfühlungsvermögen:

„Apparently, it is one thing to call your own traditions invented; it is quite another to call other people’s that” (Borofsky 1994: 478).

Noch kritischer mit der so genannten „Erfindung der Traditionen“ ging der namhafte Anthropologe Marshall Sahlins ins Gericht, als er konträr dazu vielmehr den „Erfindungsreichtum der Traditionen“ propagierte (vgl. Sahlins 1999: 399). Dabei ging Sahlins hart mit der funktionalistischen Betrachtungsweise einer Kultur als utilitaristisches Element ins Gericht und bezog sich auf die Formen der Reproduktion von Unterscheidungen durch die Kultur. Diese seien auch von der

Anthropologie den kulturellen Trägern gegenüber als legitim zuzugestehen und nicht als historisch unauthentisch zu diskriminieren. Zu viele AnthropologInnen hätten bereits bestimmte Traditionen als zur Schau gestellte zweckdienliche Schwindeleien desavouiert (vgl. Sahlins 1999:

402). Revitalisierte Traditionen wären jedoch lebendige Zeichen einer vitalen Gesellschaft und

keine wie immer geartete Form einer kulturellen Degeneration:



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