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«Jean-Paul Sartres existentialistische Einflüsse im Frühwerk des Schriftstellers Ôe Kenzaburô Erstgutachten: Prof. Dr. Franziska Ehmcke ...»

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hauptberuflicher Schriftsteller; Autor von Werken wie Furandoru no fuyu (Winter in Flandern) KAIKÔ Takeshi (1930–1989) (häufig Kaikô Ken in der westlichen Literatur) Ôe fährt mit Kaikô zusammen in die ehemalige Sowjetunion und von da aus nach Paris, wo sie 1961 gemeinsam das Interview mit Jean-Paul Sartre durchführen KATÔ Shûichi (geboren 1919) Essayist und Sartrianer; war Professor an der University of British Columbia, der Humboldt-Universität in Berlin sowie der Sophia Universität in Tôkyô; Autor von: Eine japanische Literaturgeschichte und Japan: Geist und Form KAWABATA Yasunari (1899–1972) Schriftsteller; Bereits mit zehn Jahren ist er Vollwaise und lebt mit seinem Großvater, der 1914 ebenfalls stirbt. Diese frühe Erfahrung von Verlust und Einsamkeit prägt seine Literatur. In Anlehnung an modernistische Strömungen der europäischen Literatur entwickelte er eine „sensualistische“ Schreibweise, die sich von den zeitgenössischen naturalistischen Tendenzen in Japan abhebt. Die Literatengruppe, der er angehörte, geht als „Sensualisten“ (Shinkankakuha, wörtlich: Neo-Perzeptionisten) in die Literaturgeschichte ein. Kawabata erhielt 1968 als erster Japaner den Literaturnobelpreis. 1972 begeht er Selbstmord. Zu seinen Werken gehören z.B. Yukiguni 1937 (Schneeland 1957), Mizuumi 1955 (Der See) und Utsukushisa to kanashimi to 1965 (Schönheit und Trauer 1987).

KAWAKAMI Rin’itsu (geboren 1945) Jurist; war zu Forschungszwecken am Max-Planck-Institut für Europäische Rechtsgeschichte in Frankfurt am Main; Autor von Hô no bunka shakai shi (Eine kulturelle und gesellschaftliche Geschichte des Rechts) KUKI Shûzô (1888–1941) Philosoph; beschäftigte sich eingehend mit Heidegger und Henri Bergson;

schrieb mehrere Abhandlungen über Heidegger; Sartre lernte er persönlich kennen während seines Studienaufenthaltes in Europa (Deutschland und Frankreich) MASAOKA Shiki (1867–1902) Verfasser traditioneller japanischer Gedichtformen wie haiku und waka; Ôe liest schon in seiner Kindheit Masaokas Gedichte MATSUO Bashô (1644–1694) haijin (haiku-Dichter) der Genroku-Zeit; dichtete haiku in neuem Stil; schrieb als Wanderpoet Reiseliteratur wie Oku no hosomichi (Auf schmalen Pfaden durchs Hinterland) MISHIMA Yukio (1925–1970) bürgerl. Name HIRAOKA Kimitake; unternimmt als erster Schriftsteller nach dem Krieg eine künstlerische Bewältigung der Homosexualität; in den 60er Jahren Hinwendung zu romantischem Traditionalismus; Teilnahme an militärischen Übungen der japanischen Streitmächte; Gründung des „Schilderbundes“ („Tate no kai“), einer paramilitärischen Studentenvereinigung; beging 1970 Selbstmord durch seppuku; zu seinen Werken gehört z.B. Kamen no kokuhaku 1949 (Geständnis einer Maske 1964) MOTO’ORI Norinaga (1730–1801) Mitglied der Nationalschule (kokugakusha); konzentrierte sich auf das Linguistikstudium; Seine Auffassung von Sprache: Menschen sollten die Sprache direkt erfahren, um die Idee oder das Ding im Wort unmittelbar zu erfassen. Er wollte zeigen, dass die Einzigartigkeit der japanischen Kultur (und er hielt die japanische Kultur für den „Kopf“; die anderen Kulturen waren der „Körper“) in ihrer Fähigkeit läge, die objektive Welt direkt und unmittelbar zu erfahren, die Objekte und die natürliche Welt, die uns umgibt mitfühlend zu verstehen, ohne auf Sprache oder andere Vermittler zurückzugreifen. Die Japaner könnten die Welt direkt verstehen, indem sie sich selbst mit dieser Welt identifizierten. Sie könnten die Sprache benutzen, um diese Verbindung zur Welt direkt auszudrücken. Die Menschen erführen die Ganzheit des Lebens, indem sie den Dingen (mono) begegneten. Diese Begegnungen „bewegten“ oder „berührten“ sie – daher das einzigartige japanische Konzept des mono no aware (Feingefühl/Empfindsamkeit für die Dinge / den Dingen gegenüber).

MURASAKI Shikibu (?1014) Schriftstellerin der Heian-Zeit, Verfasserin des Genji monogatari MUTAI Risaku (1890–1974) Philosoph, der Nishidas Philosophie weiterentwickelte und ergänzte. Dabei galt sein Interesse dem Menschen und der Geschichte. Das Hauptproblem seiner Philosophie ist das menschliche, subjektive Wesen (ningen no shutaiteki sonzai) als das menschliche Dasein in der geschichtlichen Situation.

NAKAHARA Chûya (1907–1937) Dichter; schrieb bereits mit fünfzehn dadaistische Aphorismen; später schrieb er symbolistische Gedichte unter dem Einfluss von Rimbaud und Verlaine; übersetzte Rimbaud; Ôe liest seine freien Verse um 1949 NAKANO Shigeharu (1902–1979) Schriftsteller; laut Cohen-Solal von Sartre beeinflusst NISHIDA Kitarô (1870–1945) Philosoph, der die japanische Philosophie von der bloßen Rezeption westlicher Philosophien zu einem originalen Philosophieren hinführte und so in die Weltphilosophie eingliederte. Sein Ziel war die Synthese von westlicher und östlicher Denkweise. Nishidas Philosophie könnte auch als vom Zen hergeleiteter Existentialismus bezeichnet werden.

NOMA Hiroshi (1915–1991) bedeutender Nachkriegsautor; laut Cohen-Solal von Sartre beeinflusst; beeinflusste seinerseits Ôe; überzeugter Marxist; Sein Stil ist sehr undurchsichtig und erinnert an wörtliche Übersetzungen aus westlichen Sprachen, weil er versucht, die Komplexität und Intensität europäischer Stile in die japanische Sprache zu übertragen.

ÔE Hikari (geboren 1963) Ôes geistig behinderter Erstgeborener; Komponist von Kammermusik ÔE Kenzaburô (geboren 1935) ÔE Natsumiko (geboren 1967) Ôes Tochter ÔE Sakurao (geboren 1969) Ôes zweiter Sohn OKAKURA Kakuzô siehe OKAKURA Tenshin OKAKURA Tenshin (1862–1913) Verfasser des Cha no hon, das sogar Heidegger beeinflusst haben soll mit seiner auf Zen basierenden Philosophie, die von manchen als Quelle einer Art japanischen Existentialismus’ gesehen wird.





SAITO Mokichi (1882–1953) Dichter traditioneller japanischer tanka; von Masaoka Shiki beeinflusst; Ôe liest japanische Gedichte seit seiner Kindheit SAITÔ Suehiro (geboren 1936) SAKAGUCHI Ango (1906–1955) Schriftsteller; propagierte in seinem Essay „Darakuron“ 1946 (Über die Verderbtheit) die Außerkraftsetzung aller bisheriger Wertvorstellungen für die Geburt eienes neuen Japan (Vgl.: May, Ekkehard: „Erotische Literatur.“ In: Japan Handbuch; hrsg. von Horst Hammitzsch. Wiesbaden: Steiner 1981. S. 956); Sakaguchi etablierte Sartres Ruf als erotischer Autor aufgrund seiner Interpretation der Kurzgeschichte „Intimité“.

SHIINA Rinzô (1911–1973) Nachkriegsautor; beeinflusste Ôe; zu großen Teilen Autodidakt; lebt die meiste Zeit seines Lebens in Armut; gilt als früher japanischer Existentialist; Seine Romane spielen in den unteren Klassen der Gesellschaft und weisen thematische Ähnlichkeiten zu Sartre auf, ohne dass er Sartre zuvor gelesen hat. Freiheit (jiyû) ist ein Schlüsselwort in seinen Werken. Seine Romanfiguren machen Sartres Entdeckung l’enfer, c’est les autres. Schrieb z.B. „Omoki nagare no naka ni“ (Im trägen Strom) 1947.

SHIRAI Kôji (geboren 1917) Sartre-Spezialist; erster Übersetzer von Sartre; Professor an der Keiô Universität als Sartre 1966 nach Japan kommt; trifft Sartre zusammen mit Katô Shûichi für eine Fernsehausstrahlung SUZUKI Michihiko (geboren 1929) Sartre-Spezialist; zunächst durch Sartres politische Aktivitäten aufmerksam geworden, später durch das Theaterstück Les Séquestrés d’Altona zum Nachdenken über die Probleme des Engagement angeregt TAKABATAKE Masaaki (geboren 1932) TAMURA Taijirô (1911–1983) Begründer der nikutai bungaku („Literatur des Fleisches“) nach dem Zweiten Weltkrieg; zeigt in seinen Romanen die Menschlichkeit inmitten der trostlosen Straßenprostitution im Japan der Besatzungszeit; zu seinen Werken gehört z.B.

Nikutai no mon von 1947 (Das Tor des Fleisches) TANAKA Ryô (1884–1974) Tanaka ist Mitglied des Forschungsinstituts für internationale Politik an der Sorbonne als Ôe und Kaikô 1961 nach Paris kommen. Er leitet das Interview mit Sartre.

TANIZAKI Jun’ichirô (1886–1965) Schriftsteller; schrieb Theaterstücke und Romane, z.B. Kagi (Der Schlüssel);

zeichnet sich durch einen sinnlichen Stil aus; die Themen sind durch Erotik, Dekadenz und eine Faszination für das Groteske gekennzeichnet; morbide Sinnlichkeit; Ruf als Autor eines dämonischen Ästhetizismus TOMINAGA Tarô (1901–1925) Dichter; übersetzte Baudelaire und schrieb Verse im Stil der französischen Symbolisten; Ôe liest seine Gedichte um 1949 TOMIOKA Kôichirô (geboren 1957) Literaturkritiker; machte seinen Abschluss in französischer Literatur; Autor von Werken wie Sengo bungaku no arukeorojî (Die Archäologie der Nachkriegsliteratur) und Hihyô no genzai (Kritik jetzt) TSUBOUCHI Shôyô (1859–1935) Verfasser von Shôsetsu shinzui (1884, Methoden des Romans); führte darin den Begriff shôsetsu als Äquivalent für „novel“ ein WATANABE Mutsuhisa (leider habe ich trotz intensiver Recherche weder die Lebensdaten noch die Schriftzeichen ermitteln können) Sartres Verleger in Japan vom Verlag Jinbun shoin

3. Werktitel „Aru shidôsha no yônen jidai“ (1951) Übersetzung von Jean-Paul Sartres „L’Enfance d’un chef“ Atarashii hito yo mezameyo (1983) Oh, erwacht! Ihr neuen Menschen!; Roman von Ôe Kenzaburô bestehend aus sieben Kurzgeschichten, die zunächst einzeln veröffentlicht wurden und je ein Kapitel des Romans bilden; jedes Kapitel trägt als Titel ein Zitat aus William Blakes Prophecies Cha no hon (?) Das Buch vom Tee von Okakura Tenshin Chenjiringu (2001) von engl. Changeling (Wechselbalg); Ôes zuletzt? veröffentlichter Roman Chûgaeri (1999) Salto; Roman in zwei Bänden von Ôe „Erosutorâto“ (1951) Übersetzung von Sartres „Érostrate“ „Fui no oshi“ (1958) Und plötzlich stumm (1994); Kurzgeschichte Ôes Funbetsuzakari (1950) Übersetzung von Sartres L’Âge de raison Genji monogatari (ca. 1010) Die Geschichte vom Prinzen Genji: altjapanischer Liebesroman aus dem 11.

Jahrhundert verfasst von der Hofdame Murasaki (in zwei Bänden); a. d. Jap.

von Oscar Benl. Zürich: Manesse 1966. (= Manesse Bibliothek der Weltliteratur:

Corona-Reihe); gilt als erster großer Roman der Weltliteratur Genshukuna tunawatari (1965) Feierlicher Seiltanz; Essaysammlung von Ôe „Gishô no toki“ (1957) Zeit der Falschaussage; Kurzgeschichte von Ôe Hakike (1938) teilweise Übersetzung von Sartres La Nausée „Hato“ (1958) Die Taube; Kurzgeschichte von Ôe „Heya“ (1951) Übersetzung von Sartres „La Chambre“ Hiroshima nôto (1964) Hiroshima-Notizen; romanlanger Essay von Ôe „Kabe“ (1940) Übersetzung von Sartres „Le Mur“ Kagi (1956) Der Schlüssel (1961); Roman von Tanizaki Jun’ichirô Kedamonotachi no koe (ca. 1954) Tierstimmen; Theaterstück von Ôe „Keirô shûkan“ (1963) „Greisenwoche“ (1982); Kurzgeschichte Ôes „Kimyôna shigoto“ (1957) Ein seltsamer Job; Ôes erste veröffentlichte Kurzgeschichte „Kimyôna yûjô“ (1975) Übersetzung von Sartres unvollendet gebliebenem vierten Teil von Les Chemins de la liberté „Drôle d’amitié“ Kojintekina taiken (1964) Eine persönliche Erfahrung (1972); Roman von Ôe mit stark autobiographischen Zügen Man’en gannen no futtobôru (1967) Der stumme Schrei bzw. Die Brüder Nedokoro; Roman von Ôe; wörtlich übersetzt bedeutet der Titel: Fußball im ersten Jahr der Ära Man’en Me mushiri ko uchi (1958) Reißt die Knospen ab... (1999); Ôes erster Roman „Miru mae ni tobe“ (1958) Spring, bevor du schaust; Kurzgeschichte von Ôe; der Titel ist ein Zitat von W.

H. Auden „Mizuirazu“ (1946) Übersetzung von Sartres „Intimité“ Moeagaru midori no ki (1993–1995) Der flammende grüne Baum; Romantrilogie von Ôe; Titel nach einer Gedichtzeile aus W. B. Yeats’ Gedicht „Vacillation“ (1932) „Ningen no hitsuji“ (1958) Menschenschafe; Kurzgeschichte Ôes „Omoki nagare no naka ni“ (1947) Im trägen Strom; Erzählung von Shiina Rinzô, die starke thematische Ähnlichkeiten zu Sartres Kurzgeschichten aufweist Ôto (1941, 1947) zunächst weitere unvollständige, spätestens 1947 vollständige Übersetzung von Sartres La Nausée Sebuntîn (1961) Siebzehn; eigentlich ein zweiteiliger, politischer Roman von Ôe; Wegen der harschen Kritik und Mordrohungen aus rechtsgerichteten Kreisen ist der zweite Teil „Seiji shônen shisu“ bis heute nie wieder veröffentlicht worden.

„Seiji shônen shisu“ (1961) Tod eines politischen Jungen; dieser zweite Teil von Ôes Roman Sebuntîn löst harsche Kritik aus und bleibt bis heute verboten; Ôe erhält sogar Morddrohungen aus rechtsgerichteten Kreisen wegen seiner Kritik an der Institution des Tennô. Er verarbeitet in beiden Teilen des Romans das so genannte „AsanumaAttentat“, bei dem am 12. Oktober 1960 Asanuma Inejirô, Mitglied der Japanischen Sozialistischen Partei, von einem siebzehnjährigen, rechtsradikalen Fanatiker während einer Rede erstochen wird. Der Attentäter, Yamaguchi Otoya, begeht während der Untersuchungshaft Selbstmord.

„Shi’iku“ (1958) „Der Fang“ (1964); Für diese Kurzgeschichte erhält Ôe den renomierten Akutagawa-Preis.

Shinin ni kuchi nashi (ca. 1955) Die Toten haben keine Münder; Theaterstück von Ôe „Shisha no ogori“ (1957) Stolz der Toten (2000); Kurzgeschichte Ôes Shôsetsu no hôhô (1978) Methoden des Romans; romantheoretische Studie von Ôe Shôsetsu shinzui (1884) Das Wesen des Romans; verfasst von Tsubouchi Shôyô Sonzai to mu (1956) Übersetzung von Sartres L’Être et le néant Tamashii no naka no shi (1953) Übersetzung von Sartres La Mort dans l’âme „Tanin no ashi“ (1957) Die Beine eines anderen; Kurzgeschichte Ôes „Unpan“ (1958) Transport; Kurzgeschichte von Ôe Warera no kyôki ni ikinobiru michi wo oshieyo (1969) Lehr uns, unseren Wahnsinn zu überleben!; Roman von Ôe; der Titel ist ein Zitat aus W. H. Audens Gedicht „Commentary“ in Journey to a War (1939) Watashi to iu shôsetsuka no tsukurikata (1998) Wie man einen Schriftsteller namens „Ich“ erschafft; Autobiographie von Ôe Yûyo (1950) Übersetzung von Sartres Le Sursis

4. Japanische Zeitschriften und Zeitungen Asahi Shinbun („Morgensonne/aufgehende Sonne“-Zeitung) Japans größte Tageszeitung Buntai (Literarischer Stil) Literaturmagazin Chûô kôron (Zentrum der öffentlichen Meinung) politische Zeitschrift Kindai bungaku (Moderne Literatur) 1946 kurz nach dem Zweiten Weltkrieg gegründet; bleibt bis in die fünfziger Jahre ein wichtiges literarisches Organ; Die Gründer dieser Literaturzeitschrift sind Marxisten. Sie lehnen politisches Engagement in der Literatur ab. Rivalität zur Literaturzeitschrift Shin Nihon bungaku, die im gleichen Jahr gegründet wurde Risô (Ideal) politische Zeitschrift; Diese Zeitschrift veröffentlicht eine Sonderausgabe zu Sartres Tod.

Sekai (Die Welt) In dieser Zeitschrift erscheinen frühe Übersetzungen von Sartres Erzählungen.

Serupan Auch in dieser Zeitschrift erscheinen frühe Übersetzungen von Sartres Werken.

Shin Nihon bungaku (Neue japanische Literatur) ebenfalls 1946 kurz nach dem Zweiten Weltkrieg gegründete Literaturzeitschrift, allerdings von Mitgliedern der Kommunistischen Partei; Ziel: Bildung einer „demokratischen Literatur“ (minshu shugi bungaku), wobei unter Demokratie die Linie der Partei verstanden wird. Diese Bindung an die Kommunistische Partei bringt der Zeitschrift zwar finanzielle Unterstützung, führt aber wegen der ständig wechselnden Parteilinie immer wieder dazu, dass sich Schriftsteller und Literaturkritiker abwenden. Rivalität zur Literaturzeitschrift Kindai bungaku

5. Ortsnamen Hiroshima Stadt in der gleichnamigen Präfektur; auf der japanischen Hauptinsel Honshû Kôbe Stadt in der Präfektur Hyôgo; auf Honshû Kyôto Stadt in der gleichnamigen Präfektur; auf Honshû Kyûshû südlichste der vier japanischen Hauptinseln Okinawa (Präfektur) die am südlichen Ende Japans gelegene Insel, war lange Zeit ein selbständiges Königreich, bis es eingegliedert wurde und von der japanischen Zentralregierung diskriminiert behandelt wurde. Im Zweiten Weltkrieg war es Kriegsschauplatz und blieb von 1945–1972 unter amerikanischer Militärverwaltung. Bis heute hat sich Okinawa eine eigene Kultur bewahrt Ôsaka Stadt in der gleichnamigen Päfektur; auf Honshû Shikoku auf dieser südlichen Insel, der kleinsten der vier japanischen Hauptinseln, wird Ôe 1935 geboren Tôkyô Hauptstadt Japans; in der gleichnamigen Präfektur; auf Honshû



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