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«Jean-Paul Sartres existentialistische Einflüsse im Frühwerk des Schriftstellers Ôe Kenzaburô Erstgutachten: Prof. Dr. Franziska Ehmcke ...»

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Ôe, K.: Stolz der Toten. S. 25 (OKZ, 1: S. 27).

Malhotra, A. K.: Jean-Paul Sartre’s Existentialism. S. 77.

Sartre, J.-P.: La Nausée. S. 56.

Sartre, J.-P.: La Nausée. S. 239.

In Ôes frühen Geschichten gibt es keine einzige Figur, die Pläne für die Zukunft hat.

Vor allem die Studenten sind ohne Hoffnung. Vollkommen antriebslos führen sie ein ziel- und sinnloses Leben. Sie fühlen sich nicht einmal mehr leer sondern nur unendlich müde, weil jedes Aufbegehren ihnen absolut zwecklos erscheint.

Ein weiteres Merkmal des Bewusstseins ist, das es ständig in Bewegung ist; es kommt nie ganz zur Ruhe. Denn es findet in sich selbst keine Befriedigung und muss sich deshalb auf die Welt, in die Zukunft richten. Verben der Bewegung wie laufen (courir), losreißen (arracher) oder gleiten (glisser) charakterisieren oft das Bewusstsein. Dabei ist die Geschwindigkeit (vitesse) um so höher, je sicherer das Bewusstsein auf ein Ziel zustrebt. Das Bild des fließenden Wassers vereint in sich das Motiv der Durchsichtigkeit mit dem der Bewegung. Das Gleiten auf dem Wasser veranschaulicht die Substanz- und Haltlosigkeit des Bewusstseins. Sobald jedes Ziel fehlt wird die Bewegung des Bewusstseins träge oder stagniert gar.

Trägheit und Müdigkeit zeichnen alle frühen ôeschen Helden aus. Ein häufiges Motiv in diesem Zusammenhang ist das Gähnen. Der Erzähler in „Kimyôna shigoto“ stellt mit Erstaunen fest, dass die Hunde jeglichen Kampfgeist verloren haben.

They were very quiet and docile. After being raised and fed there for nearly a year, it seemed that they had completely lost all fighting spirit and when I went inside the wall, they didn’t even bark.449 Der Student wundert sich, warum alle diese Hunde für ihn gleich aussehen. „Or was it that they were tied to those posts without showing a spark of spirit? That must be it.“450 Er geht sogar noch einen Schritt weiter und vergleicht die japanischen Studenten mit diesen Hunden.

It’s possible we might even get to be like that, too! We Japanese students – we who had no solid fighting spirit and were bound together by lethargy: we who all resembled each other in our lack of individuality and noncommittal attitudes.451 Im selben Atemzug verteidigt er aber sein Verhalten und begründet seine Gleichgültigkeit mit seinem Alter und seinem generell mangelnden Interesse. „However, I was just not politically oriented. [...] And besides that, I was just plain tired.“452 Etwas später betont der Erzähler noch einmal, dass es nicht in seiner Natur liege, intensive Wut zu verspüren, weil er einfach viel zu müde sei. „It was not in my nature to feel intense anger. The tiredness I felt was my usual tiredness [...].“453 Auch der Student in „Shisha no Ôe, K.: „A Strange Job.“ S. 69 (OKZ, 1: S. 8).

Ôe, K.: „A Strange Job.“ S. 69 (OKZ, 1: S. 8).

Ôe, K.: „A Strange Job.“ S. 69 (OKZ, 1: S. 8).

Ôe, K.: „A Strange Job.“ S. 69 (OKZ, 1: S. 8).

Ôe, K.: „A Strange Job.“ S. 69 (OKZ, 1: S. 9).

ogori“ wird von Müdigkeit überwältigt, als sein Versuch, mit einem Lebenden zu sprechen, erneut scheitert. „Da übermannte mich eine große Kraftlosigkeit. Dieses Knäuel von schwerwiegendem Mißverstehen war nicht zu entwirren.“454 Schon beim ersten Versuch, Kontakt aufzunehmen, wird er von seinem Gegenüber, einem Mann im Rollstuhl, abgelehnt. Auch hier fühlt er sich anschließend kraftlos. „Ich stand unschlüssig da und spürte plötzlich eine lähmende Müdigkeit meinen ganzen Körper befallen.“455 Anstatt sich zu wehren wählt auch der Erzähler von „Ningen no hitsuji“ einen passiven Widerstand. Nach seiner Demütigung durch die Soldaten will er nur so schnell wie möglich nach Hause, um sich in seinem Bett zu verkriechen. „I was exhausted and sleepy. I would go home [...] and, to hug my humiliation I would draw my knees up in bed, pull the quilt over me, and fall asleep.“456 Er weiß sehr wohl, dass er sich gegen die aufdringliche Verfolgung des Lehrers notfalls auch mit Gewalt zur Wehr setzen müsste, aber er bleibt völlig passiv. „A leaden feeling of helplessness filled my body, and from the depths of that feeling a fretful sadness began to spread.“457 Seine Wut gegen den Lehrer schluckt er hinunter, ohne ihr Ausdruck zu verleihen, weshalb sie wirkungslos bleibt. Am eindrucksvollsten ist die Passivität in der Kurzgeschichte „Tanin no ashi“ dargestellt. Durch ihre Krankheit zur Bewegungslosigkeit verdammt, leben die jungen Patienten sinnlos und gleichgültig vor sich hin.

We were a quiet group. We’d whisper together softly, giggle with suppressed laughter now and then, or simply lie perfectly still letting our bodies, burned brown, relax quietly.458 Es kommt ihnen nicht einmal in den Sinn, sich aus ihrer Isolation zu befreien.

We lived in a strange state of imprisonment, entirely cut off from the outside, yet we had no thought of escaping nor the least enthusiasm of the outside. [...] it never occurred to us to force a deep crack in that invisible wall of passivity so that we might free ourselves from its confines.459 Aber nicht nur die Studenten sondern auch die Kinder in Ôes Frühwerk fühlen sich häufig erschöpft und völlig machtlos. So ergeht es zum Beispiel dem Erzähler von Me mushiri ko uchi, nachdem die Erwachsenen das Dorf verlassen haben, um die Kinder ihrem Schicksal zu überlassen. „Außerdem war ich so erschöpft, daß mir jeder weitere Schritt entsetzlich mühsam erschien. [...] Ich war völlig allein, durch und durch erschöpft und zutiefst niedergeschlagen.“460 Der Junge erkennt, dass es wichtig ist, seine Gedanken auf eine Aufgabe zu konzentrieren, um nicht völlig den Halt zu verlieren.





Ôe, K.: Stolz der Toten. S. 51 (OKZ, 1: S. 37-38).

Ôe, K.: Stolz der Toten. S. 40 (OKZ, 1: S. 33).

Ôe, K.: „Sheep.“ S. 175 (OKZ, 1: S. 154).

Ôe, K.: „Sheep.“ S. 176-177 (OKZ, 1: S. 156).

Ôe, K.: „Someone Else’s Feet.“ S. 55 (OKZ, 1: S. 51).

Ôe, K.: „Someone Else’s Feet.“ S. 55 (OKZ, 1: S. 51).

„Am Morgen werde ich die Jacke waschen und im Südwind trocknen, dachte ich mit aller Kraft. Es war nötig, an etwas, an irgend etwas, mit aller Kraft zu denken.“461 Ein ganz wichtiges Bild im Zusammenhang mit dem Motiv der Bewegung ist bei Sartre vor allem auch der Weg, den man sich selbst erfinden muss bzw. erfindet (inventer son chemin). Inventer son chemin ist ein Schlüsselwort nicht nur für Sartres literarische sondern auch für seine theoretischen Schriften. Sogar im Titel seiner Romantrilogie greift Sartre das Bild des Weges auf. Er sagt selbst über Les Chemins: „Ce cheminement de l’homme vers sa liberté, c’est le paradoxe de la liberté et c’est aussi le thème de mon livre.“462 In L’Âge de raison und Le Sursis werden die Irrwege beschrieben. Im ursprünglich geplanten dritten und letzten Band, La Dernière chance, sollte die eigentliche Befreiung gestaltet werden. So gibt es jetzt bloß Beispiele für verfehlte Freiheit. Brunet erfindet seine Werte nicht selbst sondern lässt sie sich von der Kommunistischen Partei vorschreiben. Mathieu auf der anderen Seite kann sich zu keinem Engagement entschließen und ist daher ein Beispiel dafür, wie Freiheit zum Wert an sich gemacht wird (liberté d’indifférence, liberté abstraite, liberté pour rien). Sein Weg zur Erkenntnis seiner Freiheit ist das zentrale Thema der Chemins. Im ersten Band hat Mathieu ständig Angst, in seiner Freiheit eingeschränkt zu werden: durch seine Herkunft aus der Bourgeoisie, durch die Schwangerschaft seiner Freundin, Marcellle. Er macht die Freiheit zu einem Wert an sich, zu seinem Ziel. Erst spät erkennt er intuitiv, dass er frei ist, absolut frei, er ist seine Freiheit.

Au milieu du Pont-Neuf, il s’arrêta, il se mit à rire: cette liberté, je l’ai cherchée bien loin; elle était si proche que je ne pouvais pas la voir, que je ne peux pas la toucher; elle n’ était que moi.

Je suis ma liberté. Il avait espéré qu’un jour il serait comblé de joie, percé de part en part par la foudre. Mais il n’y avait ni foudre ni joie: seulement ce dénuement, ce vide saisi de vertige devant lui-même, cette angoisse que sa propre transparence empêchait à tout jamais de se voir. [...] Je ne suis rien, je n’ai rien. Aussi inséparable du monde que la lumière et pourtant exilé, comme la lumière, glissant à la surface des pierres et de l’eau, sans que rien, jamais, ne m’accroche ou ne m’ensable. Dehors. Dehors. Hors du monde, hors du passé, hors de moi-même: la liberté c’est l’exil et je suis condamné à être libre.463 Allerdings zieht er in Le Sursis noch nicht die Konsequenzen aus dieser Erkenntnis. Im ursprünglich geplanten letzten Band sollte Mathieu ein sinnvolles Engagement finden und endlich wirklich frei sein.

Da Ôes Figuren völlig in ihrer Passivität und Antriebslosigkeit verharren, werden sie sich nicht einmal ihrer eigenen Freiheit bewusst. Sie fühlen sich vielmehr in ihrer Situation gefangen, ohne einen Ausweg zu sehen oder überhaupt nur einen solchen Ôe, K.: Reißt die Knospen ab.... S. 73-74 (OKZ, 1: S. 235).

Ôe, K.: Reißt die Knospen ab.... S. 74 (OKZ, 1: S. 235).

Zitiert nach: Fritsch, R.: Motive, Bilder und Schlüsselwörter. S. 135.

Sartre, J.-P.: Le Sursis. S. 407-408.

zu suchen. Sie streben nicht einmal nach Freiheit. Die Jungen aus der Besserungsanstalt unternehmen keinen wirklichen Versuch, aus dem Dorf zu entkommen, sondern machen es zu ihrem eigenen Dorf mit ihren eigenen Regeln. Auch der Soldat in „Shi’iku“ unternimmt keinen einzigen Fluchtversuch. Erst als er sein Leben bedroht sieht, handelt er.

Vor allem sind es aber die Studenten, die sich kampflos mit ihrer Situation abfinden. In „Ningen no hitsuji“ wehrt sich keines der Opfer gegen die Soldaten, die sie zwingen, sich zu erniedrigen. Dies mag noch verständlich sein, weil sie sich vor den Soldaten fürchten. Aber als der Lehrer den Erzähler verfolgt und bedrängt, die Sache der Polizei zu melden, zeigt er außer eisernem Schweigen und Flucht keine Gegenwehr. Auch die Patienten des Sanatoriums in „Tanin no ashi“ unternehmen keinen Versuch, ihre Isolation zu durchbrechen und ergeben sich in ihr Schicksal.

Das Thema der Freiheit, das einen so zentralen Stellenwert bei Sartre einnimmt, tritt also bei Ôe völlig hinter dem Motiv des Eingesperrtseins in der Situation zurück.

4.2.2.2.3 Angst und Selbsttäuschung Wahl und Freiheit sind für Sartre eins. Die Werte entstehen allein durch den Menschen. Es gibt keine überpersönlichen Wertmaßstäbe, weswegen der Mensch bei seinen Entscheidungen allein und verlassen ist. Er allein muss die volle Verantwortung für sein Handeln tragen. Daraus entsteht das Gefühl der Angst, das untrennbar mit der Freiheit verbunden ist.

Unentschlossenheit ist wie ein Schwebezustand und wird deswegen bei Sartre häufig durch Wolken- und Nebelbilder oder Dunst (nuage, brouillard, brume) charakterisiert. In „L’Enfance d’un chef“ lässt Lucien Fleurier jahrelang alles in der Schwebe, da er sich nicht entscheiden kann, ob er seine Freiheit mutig auf sich nehmen oder feige vor ihr fliehen will. Seine Selbstentzifferungsversuche scheitern („[...] ses efforts vains pour se connaître, qui ne rencontraient jamais qu’un rideau de brouillard...“464) und bei näherer Betrachtung seiner Gedanken lösen sie sich in Nebel auf („Mais ses pensées fondaient en brouillard, blanc sur blanc.“465). Aber nicht nur seine Gedanken lösen sich auf, er selbst scheint nicht zu existieren.

«Qu’est-ce que je suis, moi?» Il y avait cette brume, enroulée sur elle-même, indéfinie. «Moi!» Il regarda au loin; le mot sonnait dans sa tête et puis peut-être qu’on pouvait deviner quelque chose comme la pointe sombre d’une pyramide dont les côtés fuyaient, au loin, dans la brime. [...] «Ça y est, pensa-t-il, ça y est! J’en étais sûr: je n’existe pas.»466 Sartre, J.-P.: „L’Enfance d’un chef.“ S. 183.

Sartre, J.-P.: „L’Enfance d’un chef.“ S. 175.

Sartre, J.-P.: „L’Enfance d’un chef.“ S. 175-176.

Erst als er sich der rechtsradikalen Gruppe um Lemordant anschließt, fühlt er sich manchmal nicht mehr durchsichtig sondern hart wie ein Stein und entschließt sich damit zur endgültigen Flucht vor seiner Freiheit.



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