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«Jean-Paul Sartres existentialistische Einflüsse im Frühwerk des Schriftstellers Ôe Kenzaburô Erstgutachten: Prof. Dr. Franziska Ehmcke ...»

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Schriftliche Hausarbeit

als Teil der Magisterprüfung

an der Philosophischen Fakultät der Universität zu Köln

Jean-Paul Sartres existentialistische Einflüsse im Frühwerk

des Schriftstellers Ôe Kenzaburô

Erstgutachten: Prof. Dr. Franziska Ehmcke

Zweitgutachten: Prof. Dr. Paul Geyer

vorgelegt von

Angelika Kühn

Blücherstr. 62

52351 Düren

Matr.-Nr.: 2888591

Düren, den 14. April 2003

Erklärung

Hiermit versichere ich, dass ich diese Magisterarbeit selbständig verfasst und keine anderen als die angegebenen Quellen und Hilfsmittel benutzt habe. Die Stellen meiner Arbeit, die dem Wortlaut oder dem Sinn nach anderen Werken entnommen sind, habe ich in jedem Fall unter Angabe der Quelle als Entlehnung kenntlich gemacht.

Dasselbe gilt sinngemäß für Tabellen, Karten und Abbildungen.

Unterschrift Wir sind, was wir denken.

Alles, was wir sind, entsteht aus unseren Gedanken.

Mit unseren Gedanken formen wir die Welt.

Buddha (560-480 v. Chr.) Für Thorsten und meine Eltern Inhaltsverzeichnis VORBEMERKUNG S. 3

1. Einleitung S. 4

2. Jean-Paul Sartre, 1905–1980 S. 11

2.1 Biographischer Abriss S. 12

2.2 Existentialismus S. 23 2.2.1 Philosophie S. 23 2.2.1.1 Geschichtliche Entwicklung S. 23 2.2.1.2 Jean-Paul Sartres Existentialismus S. 26 2.2.1.2.1 Das An-sich S. 26 2.2.1.2.2 Das Für-sich S. 27 2.2.1.2.3 Der Andere S. 30 2.2.1.2.4 Freiheit S. 34 2.2.2 Literatur S. 37

3. Ôe Kenzaburô, geboren 1935 S. 41

3.1 Biographischer Abriss S. 42

3.2 Existentialismus in Japan S. 50

4. Jean-Paul Sartre und Ôe Kenzaburô im Vergleich S. 57

4.1 Forschungsstand S. 57

4.2 Analyse von Ôe Kenzaburôs Frühwerk S. 65

–  –  –

VORBEMERKUNG

In der vorliegenden Arbeit wird die japanische Reihenfolge bei Personennamen beibehalten, d.h. NACHNAME Vorname. Bei Erstnennung von Personennamen, gleich ob japanisch oder westlich, wird der Nachname komplett in Großbuchstaben geschrieben, um ihn noch einmal als solchen hervorzuheben.

Die Transkription japanischer Begriffe erfolgt nach dem Hepburn-System. Bei

Zitaten und Titelangaben richte ich mich nach der Vorlage. Gerade wegen der verschiedenen Sprachen der benutzten Sekundärliteratur kann es daher zu verschiedenen Formen einzelner japanischer Begriffe innerhalb dieser Arbeit kommen. So wird im Französischen der Name Ôe beispielsweise oft mit einem Akzent auf dem E transkribiert:

Ôé. Solche Abweichungen oder „fehlende“ Längungszeichen werden in Zitaten und Titelangaben ohne Kommentar übernommen, es sei denn, es handelt sich eindeutig um einen Fehler in der Vorlage, der wie üblich mit [sic!] deutlich gemacht wird. Jede weitere Änderung würde einen interpretatorischen Eingriff bedeuten.

Auf japanische Schriftzeichen wird im Fließtext zugunsten des Leseflusses verzichtet. Das Zeichenglossar im Anhang listet alle vorkommenden japanischen Worte noch einmal mit Schriftzeichen auf.

1. Einleitung

Gibt es eine Verbindung zwischen Jean-Paul SARTRE (1905–1980), einem der großen Philosophen des zwanzigsten Jahrhunderts, und ÔE Kenzaburô (geboren 1935), einem der bekanntesten und zugleich sehr kontrovers diskutierten, zeitgenössischen Schriftsteller in Japan? Wenn ja, bedeutet diese Verbindung, dass es einen erkennbaren, existentialistischen Einfluss in Ôes Frühwerk gibt?

In der Sekundärliteratur zu Ôe und seinen Werken taucht der Name Jean-Paul Sartre immer wieder auf.1 Es finden sich Verweise auf Sartres Einfluss auf Ôes Sprachstil, Romankonzeption, Konzept der Sprache, Themen und Figurencharakterisierung.

Seit der Verleihung des Literaturnobelpreises an Ôe liegen viele seiner Kurzgeschichten und Romane auch in Übersetzung vor. Dadurch ist die Sekundärliteratur in westlichen Sprachen mittlerweile sehr umfangreich. Obwohl es auch hier zahlreiche Hinweise darauf gibt, dass Sartre Ôe in verschiedenen Bereichen beeinflusst hat, fehlt bisher eine vergleichende Arbeit zu beiden Schriftstellern.

Die Sekundärliteratur zu Sartre ist ebenfalls sehr umfangreich. Es gibt zahlreiche vergleichende Arbeiten zu seiner Philosophie und Literatur2, aber es findet sich nur ein kurzer Hinweis auf Sartres Einfluss auf Ôe in der Sartre Biographie von Annie COHEN-SOLAL3. Allerdings gibt es mehrere Beispiele in der westlichen Sekundärliteratur, die bestätigen, dass Sartre auch in Japan weit bekannt war und großen Einfluss auf japanische Intellektuelle und Schriftsteller ausübte.4 Sartres Werke sind sehr früh ins Japanische übersetzt und an Universitäten analysiert und studiert worden. Daher gibt Im Kapitel 4.1 (Forschungsstand) werde ich darauf näher eingehen und Beispiele nennen.

So gibt es z.B. folgende vergleichende Arbeiten: 1) Bürgy, Martin: Jean-Paul Sartre versus C. G. Jung.

Beiträge der Philosophie zur Neuformulierung der Jungschen Tiefenpsychologie. Würzburg: Königshausen&Neumann 1996. (= Epistemata: Reihe Philosophie; 198). 2) Kern, Edith: Existential Thought and Fictional Technique: Kierkegaard, Sartre, Beckett. New Haven and London: Yale University Press 1970.

3) Richards, Lewis A.: The Literary Styles of Sartre and Faulkner: An Analysis; Comparison and Contrast. Los Angeles: o.V. 1963.





„Unter den von Sartre unmittelbar beeinflußten Schriftstellern müssen Noma Hiroshi, Oe Kenzaburo, Hanada Kiyoteru oder auch Nakano Shigeharu erwähnt werden.“ (Cohen-Solal, Annie: Sartre 1905– 1980; a. d. Franz. von Eva Groepler. Reinbek bei Hamburg: Rowohlt (17.–23.Tsd.) 1988. S. 621).

1) Light, Stephen: Shûzô Kuki and Jean-Paul Sartre: Influence and Counter-Influence in the Early History of Existential Phenomenology. Carbondale and Edwardsville: Southern Illinois University Press 1987. (= The „Journal of the History of Philosophy“ Monograph Series; 1). KUKI Shûzô (1888–1941) hat sich ausführlich mit Heideggers Philosophie beschäftigt und auch darüber geschrieben. In den dreißiger Jahren des zwnzigsten Jahrhunderts hat er während seines Studienaufenthaltes in Europa (Deutschland und Frankreich) Sartre persönlich kennen gelernt. 2) Rimer, John T.: „Mori Ôgai and Jean-Paul Sartre: Some Intersections of Biography, History, and Literature.“ In: ders.: Pilgrimages: Aspects of Japanese Literature and Culture. Honolulu: University of Hawaii Press 1988. S. 101-110. 3) Slaymaker, Doug: „When Sartre Was an Erotic Writer: Body, Nation and Existentialism in Japan After the AsiaPacific War.“ In: Japan Forum; Vol. 14, No. 1 (2002). S. 77-101. Um nur einige Beispiele zu nennen.

es auch zahlreiche japanischsprachige Literatur zu Sartre.5 Der Existentialismus ist gerade nach dem Zweiten Weltkrieg und in den sechziger Jahren sehr verbreitet in Japan.

Sartres Philosophie trifft genau wie zuvor in Frankreich den Zeitgeist. Sein Atheismus erleichtert den Einzug nach Japan. Hinzu kommt die Nähe des Existentialismus zum japanischen Zen-Buddhismus.6 So kommt es, dass Sartre bei seiner Japanreise 1966 nach de Gaulle und Napoleon zu den bekanntesten Franzosen in Japan gehört.7 Während seines vierwöchigen Japanaufenthaltes, den er in Begleitung von Simone de BEAUVOIR (1908–1986) verbringt, trifft er viele japanische Sartrianer.8 Nach Sartres Tod ist die Presse im In- und Ausland voll von Berichten über den berühmten Philosophen und Romancier. Auf der ganzen Welt bringen Zeitschriften Sonderausgaben zu Sartre und seinen Werken heraus, so auch zum Beispiel die japanische Zeitschrift Risô9.

Darüber hinaus gibt es auch Parallelen im Lebenslauf. Beide erhalten den Nobelpreis für Literatur (Sartre 1964 und Ôe 1994), den Sartre allerdings seinerseits ablehnt. Diese Haltung wird von den meisten Zeitgenossen missverstanden. Sartres Begründung lautet: offizielle Ehrungen habe er immer abgelehnt; der Schriftsteller solle sich weigern, sich in eine Institution verwandeln zu lassen.10 Zudem sei der Nobelpreis ein bürgerlicher Preis und „a political tool of the Western bloc.“11 Ôe bewundert diese konsequente Haltung12, akzeptiert jedoch dreißig Jahre später selbst die Auszeichnung, Ganz frühe Beispiele sind folgende Arbeiten zu Sartres Philosophie und Literatur (die sinngemäße Übersetzung der Titel habe ich in Klammern hinzugefügt): 1) Ibuki, Takehiko: Sarutoru-ron (Über Sartre).o.O.: Sekai bungakusha 1949. 2) Kojima, Terumasa: Sarutoru bungakuron (Über Sartres Literatur).

Tôkyô: Aoki shoten 1957. 3) Takeuchi, Yoshio: Sarutoru tetsugaku nyûmon (Einleitung zu Sartres Philosophie). Tôkyô: Kawade bunko 1965. 4) Noma, Hiroshi: Sarutoru-ron (Über Sartre). Tôkyô: Kawade shobô 1965. Allerdings gibt es durchaus auch neuere Publikationen wie z.B.: 1) Katô, Shûichi: Sarutoru (Sartre). Tôkyô: Kôdansha 1984. 2) Hasegawa, Hiroshi: Dôjidaijin Sarutoru (Der Zeigenosse Sartre).

Tôkyô: Kawade shobô shinsha 1994.

Vgl.: Imamichi, Tomonobu: „Existentialism.“ In: Kodansha Encyclopedia of Japan; 2. New York: Kodansha Ltd. 1983. S. 236. Des Weiteren gibt es eine Arbeit von William Bosart, in der Sartres Bewusstseinstheorie und der Zen-Buddhismus gegenübergestellt werden. Bosart, William: „Sartre’s Theory of Consciuosness and the Zen Doctrine of No Mind.“ In: The Life of the Transcendental Ego; ed. by Edward Casey and Donald Morano. Albany, NY: State University of New York Press 1986. S. 126-150.

Zen bezeichnet eine Meditationsschule im Buddhismus, zu deren charakteristischen Übungen zazen (Meditation im Hocksitz) und kôan (Fragen und Antworten bzw. paradoxe Aussagen als Manifestationen der Wahrheit) gehören und deren Ziel die Erleuchtungserfahrung des satori ist.

Vgl.: Cohen-Solal, A.: Sartre 1905–1980. S. 621.

ASABUKI Tomiko (geb. 1917), die Sartre und Beauvoir bei ihrem Japanaufenthalt Land und Leute näherbringt, nennt in ihrem Buch Vingt-huit jours au Japon avec Jean-Paul Sartre et Simone de Beauvoir z.B. folgende Sartre-Spezialisten: HIRAI Hiroyuki (1920–1992), SUZUKI Michihiko (geb. 1929), EBISAKA Takeshi (geb. 1934) und SHIRAI Kôji (geb. 1917).

Sarutoru. (Sonderausgabe) Risô; No. 567 (1980).

Vgl.: Cohen-Solal, A.: Sartre 1905–1980. S. 676.

Kawakami, Rin'itsu: „The Nobel Prize and Ôe's Response.“ In: Japan Echo; Vol. 22, No. 1 (1995). S.

86.

„Ôe Kenzaburô wrote in the January 1965 issue of the magazine Shinchô that writers should be "social outsiders." "Sartre's rejection of the Nobel Prize," he wrote,"confirmed that, as a critic of Western society, he is an ultimate outsider in the petty-bourgeois society in which he lives." The tone of the article clearly reflected Ôe's admiration.“ (Kawakami, R.: „The Nobel Prize and Ôe’s Response.“ S. 86).

da sich der Charakter des Nobelpreises gewandelt habe.13 Den im gleichen Jahr vom japanischen Kultusministerium verliehenen Kulturorden, die höchste Auszeichnung für kulturelle Leistungen, lehnt er dagegen ab. Seine Begründung erinnert an Sartre. „In refusing to receive the Order of Culture, which represents the Japanese value system, Ôe reportedly said that it brought back memories of the horrors of World War II and that he could not recognize the preeminence over democracy of the imperial system, an antidemocratic relic.“14 Natürlich wird Ôe wegen dieser Haltung, genau wie Sartre bei seiner Ablehnung des Nobelpreises, scharf kritisiert und missverstanden. So wirft ihm KAWAKAMI Rin’itsu in seinem Artikel vor, dass er nicht konsequent gehandelt habe.

Der Charakter des Kulturordens habe sich ebenfalls gewandelt und letztlich seien es sowieso „the prize winners, not the prize givers, who determine the character of an award.“15 Auch Ôe selbst leugnet den Einfluss des französischen Philosophen und Romanciers auf sein eigenes Schaffen nicht. Sein Romanistikstudium an der Universität Tôkyô schließt er 1959 mit einer Examensarbeit über die Bildwelten in Sartres Romanen ab.



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