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«Inauguraldissertation der Philosophisch-historischen Fakultät der Universität Bern zur Erlangung der Doktorwürde vorgelegt von Matthias C. Roggo ...»

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metaphysischem Weg zum Aktualitätsprinzip von Hutton und Lyell, das manchmal auch „Uniformitätsprinzip“ genannt wird.963 Es fragt sich nun, ob das, was gleich bleibt, in dieselbe Kategorie gehört wie das, was sich verändert. Die Ratio von Fleisch- und Pflanzenfressern war in der Jurazeit „gleich“ wie jene in der uns bekannten Fauna. Was sich verändert hat, sind die Bedingungen (Klima und Geologie) und die Terme oder Akteure (Individuen und Populationen, der Mensch miteingeschlossen), nicht aber das besagte Verhältnis (die Nahrungskette). Sind komplexe Verhältnisse wie Vegetation/Herbivoren, Karnivoren/Herbivoren, Knochenbau/Muskelmasse oder Gewicht/Schnelligkeit nun etwas Konkretes oder etwas Abstraktes? Das ist die Frage aller Fragen, denn wissen, worum es geht, bedingt, dass zwischen abstrakten und konkreten Termen unterschieden werden kann. „Wissen, was konkret ist“ bedeutet, ein Weltbild zu haben, auf dessen Hintergrund sich ein Thema diskutieren lässt. In unserem Fall lautet die Frage, ob Verhältnisse und Sammelnamen (Relationen und sortale Ausdrücke) „real“ oder „ideal“ sind, ob ihnen etwas Konkretes in der Welt entspricht. Ist eine Struktur „gegeben“ oder wird sie aus anderen möglichen Strukturen abgeleitet (im Sinne einer Vereinfachung)? Reagiert das Denken auf Systeme ‚dort draussen’, oder agiert es in Bezug auf Systementwürfe ‚spontan’? Was uns vor dem Hintergrund „Organismus versus Mechanismus“ als Metaphysiker zuerst interessiert, ist das Verhältnis ‚von’ oder ‚zwischen’ Teil und Ganzem (die Dynamik ist gewissermassen „zwischen“ den Termen, sie führt zu „Effekten“). „Teile“ können qua Terme konkret oder abstrakt sein. Ein „Teil“ oder ein „Aspekt“ einer Theorie ist nicht etwas, das wir auf dem Boden auflesen. Dasselbe gilt natürlich auch für das Ganze, nur stehen wir hier vor dem etwas seltsamen Problem, dass wir nicht immer klar sagen können, ob ein Ganzes ‚da draussen’ angetroffen wird oder ob es von uns in ‚pragmatischer Absicht’ entworfen wird. Diese Unsicherheit hat nicht nur für die Philosophie schwerwiegende Folgen, sondern auch überall dort, wo leichtfertig mit vagen

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Hyperbegriffen operiert wird (‚Gott’, ‚Staat’, ‚Gesellschaft’, ‚Freiheit’, ‚Sicherheit’, ‚Markt’, ‚Kultur’ und dergleichen mehr). Wenn es nicht möglich ist, sich darauf zu einigen, ob ein Ganzes als konkret oder abstrakt zu gelten habe, empfiehlt sich der Weg, der unter anderem von Aristoteles, Spinoza und Hegel erprobt wurde (später auch von Whitehead). Wir sagen dann, dass das Ganze „in gewisser Hinsicht konkret“ und „in gewisser Hinsicht abstrakt“ sei. Diese Kompromisslösung macht den folgenden Satz sinnvoll: Das möglichst klar, also im metaphysischen Sinn verstandene Ganze ist daher eine konkretes Universale (concrete universal) oder ein abstrahierbares Konkretum. Was soll das heissen? - Nun, das Ganze ist etwas Konkretes, das nicht an seienden oder werdenden Substanzen, sondern an Relationen oder Proportionen festgemacht wird. Relationen sind als solche weder konkret noch abstrakt, sondern höchstens „konkomitant“ oder „ko-okkurent“ - das heisst, wir fassen sie als relationale Eigenschaften von seienden oder werdenden Dingen auf. Dabei ist zu beachten, dass nicht die Summe von gegebenen

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Gesellschaftstyp (also deren Relationengefüge) das Ganze ausmacht. Das Ganze ist nicht eine Summe, sondern ein Produkt. Als solches ist es nicht mit der Summe seiner Teile kommensurabel. Wir bewegen uns in einer neuen Dimension. Aus dem Vielen der Vergangenheit „emergiert“ etwas Einheitliches in der Gegenwart (vide Whitehead). Wir landen so unweigerlich bei der „Dialektik zwischen Individuum und Gesellschaft“ und bei der Unterscheidung innen/aussen. Insofern eine Existenzform auf das Kontinuum ausgreift, ist sie eine Partikulare; insofern das Kontinuum in das Individuum eingreift, ist dieses ein Universales (nämlich für die anderen Individuen, die dieses einordnen). Dies entspricht bei Whitehead genau der subjektiven und objektiven Funktion ein und derselben Aktualität in zwei verschiedenen Situationen. Wenn wir ein Individuum als Mikrokosmos betrachten, entspricht dem Kontinuum ‚draussen’ die Idee der Kontinuität oder besser die Idee einer sinnvollen Entwicklung ‚drinnen’. Etwas kühn sagen wir dann, dass diese „individuelle Idee“ in das momentane Geschehen eingreife, wobei wir das „Zusammenwachsen“ eines Individuums und dessen Unteilbarkeit anders als Whitehead als Differenzierungsprozess mit einer im Prinzip messbaren Dauer

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Entwicklungsphasen), denn die Möglichkeit einer rein theoretischen Teilung ad infinitum kann für die wirkliche Struktur der Zeit nicht bestimmend sein. Diese Kühnheit erlauben wir uns, weil wir das philosophische Konzept der „individuellen Idee“ unserer psychische Verfassung besser gerecht wird, als die Modelle von James und Whitehead, welche auf undeutliche Weise das gleiche Konzept voraussetzen müssen, wenn sie die Einheit der Person nicht verleugnen wollen.964 Wenn ich nach Freiheit und Sicherheit strebe, dann bin ich etwas. Wem das alles obskur vorkommt, hat nicht verstanden, dass er mit seiner Lebenswelt in einem Wechselverhältnis steht, das sein Leben weitgehend bestimmt. Tatsächlich ist diese „Dialektik“ im Anschluss an Hegel und Whitehead eine sehr einfache und luzide Erklärung für das Gute und das Schlechte im Menschen. Damit wird nicht eine zeitlose Essenz angedeutet, sondern die menschliche Verfassung, die von der Gesellschaft und deren Geschichte abhängt (von der „Kultur“). Das Individuum und die Gesellschaft machen einander nacheinander „Vorschläge“ (wie wir sagen), aber die Überzeugungskraft des Kollektivs ist um einiges grösser als jene des Einzelnen. Dabei ist die Grenze zwischen „Überzeugung“ und „Gewalt“ unscharf. Darauf kommt es in der menschlichen Realität an! Wenn wir das einmal verstanden haben, sind wir bereit, menschliche Katastrophen als solche zu analysieren und die unschönen Dinge beim Namen zu nennen. Metaphysik dient der Förderung des Problembewusstseins, nicht der Lösung von Problemen.





Wir folgen mit Whitehead Platon und nennen diesen theoretischen Ansatz „objektiver Idealismus“, was mit der landläufigen Auffassung von „Idealismus“ nichts zu schaffen hat. Wir kommen bei Gelegenheit darauf zurück.965

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Definitionsfragen. Mit einigem Recht könnte gesagt werden, dass in der Philosophie alles eine Frage der Definition sei. Ob einem Gegenstand a die Eigenschaft F zugeschrieben werden kann oder nicht ist im Prinzip eine Definitionsfrage. Wenn das Sein des Subjekts a in F(a) per definitionem ein F-Sein impliziert, ist die Zuschreibung korrekt. Ob wir damit ‚etwas in der Welt’ treffen, ist freilich eine andere Frage. Definitionen sind Setzungen, die den Charakter analytischer Sätze an sich haben. Nehmen wir als Beispiel die Verschränkung der Begriffe ‚Leben’ und ‚Bewusstsein’ respektive ‚Psyche’ (als Lebensprinzip). Wir könnten das Leben einfach als „psychische Aktivität“ definieren oder eine Prädikation der Form F(a) vornehmen („Das Lebende ist psychisch aktiv“). Von einem sprachphilosophischen Standpunkt aus liesse sich einwenden, dass wir in diesen Fällen „Leben“ und „Psyche“ praktisch als Synonyme verwenden. Ebenso gut liesse sich der Begriff ‚Psyche’ mit „lebend-sein“ definieren bzw. übersetzen. Wir vertauschen dann gewissermassen Subjekt und Prädikat miteinander („Leben“ und „Psyche“): aus P(l) wird L(p) oder aus dem Adjektiv wir ein Substantiv und umgekehrt. Dabei ist überhaupt nicht klar, was es bedeutet, zu leben oder nicht zu leben, es sei denn, wir begnügen uns mit dem korrelierten Gegensatz „psychisch“ und „nicht-psychisch“, was uns nicht vor einer petitio principii bewahren wird.

Die Schlüsselbegriffe, auf die es in der neuromantischen Metaphysik ankommt, sind Leben, Psyche, Geist, Erfahrung, Entwicklung, Gott, Unsterblichkeit und weitere mehr. Es ist offenbar wenig gewonnen, wenn wir Begriffe wie Harmonie/Schönheit, Leben/Psyche, Kreativität/Entwicklung oder Geist/Ordnung jeweils gleichsetzen und in Texten wie Synonyme verwenden. Wenn es uns nicht gelingt, damit eine poetische Gabriele d’Annunzio, Il Piacere (1889) Wirkung zu erzielen (wenn wir schon auf philosophische Argumente verzichten), häufen wir damit lediglich Synonyme oder Quasisynonyme an, ohne die Ideen ‚hinter’ den Worten aus dem Nebel verwandter Gedanken zu heben. Wir bringen so weder Poesie noch Philosophie zustande. Wenn wir uns beispielsweise Gedanken zu den Begriffen Kosmos und Psyche machen, verbinden wir damit vage Vorstellungen, die beinahe beliebig dehn- und kontraktierbar sind. Das allgemeine Problem solcher Vorstellungen und entsprechender Metaphern (e.g. die Psyche als „Mikrokosmos“) liegt auf der Hand: letztlich weiss niemand mehr, von was eigentlich die Rede ist.

Psyche. Da wir uns speziell für die metaphysische Konzeption der Allbeseeltheit (Panpsychismus) interessieren, dürfte es sinnvoll sein, einigen Gedanken zum Begriff der Psyche nachzugehen. Es ist klar, dass eine bestimmte Art von Panpsychismus eine entsprechende Bestimmung des Seelenbegriffs erfordert. Wenn wir vernünftig über dieses ontologische Modell sprechen wollen, kommen wir um eine Bestimmung der hier involvierten Begriffe „alles“ und „psychisch“ nicht herum. Ohne ein allgemeines Denkraster ist es uns nicht möglich, die Thesen von James und Whitehead bezüglich eventueller panpsychistischer Implikationen einzuschätzen.

Bei der Theoriebildung könnten wir zunächst bei der simplen Negation des Psychischen ansetzen und uns fragen, ob der Gegensatz psychisch/apsychisch uns gedanklich weiterbringt. Wenn wir nun „apsychisch“ einfach mit „physisch“ identifizieren (was zu begründen wäre), gelangen wir zum komplementären Gegensatz psychisch/aphysisch, mit dem wir offenbar nichts gewonnen haben.967 Aus der Logik dieser Gegensätze ergibt sich nun die Aufgabe, die Begriffe psychisch und physisch ontologisch zu bestimmen. Um dies zu bewerkstelligen, benötigen wir den Voltaire macht sich am Ende seiner amüsanten „philosophischen Geschichte“ (wie er sie nennt) mit dem Titel Micromégas (1752) über Philosophen lustig, die mit Definitionen der Begriffe ‚Seele’ und ‚Materie’ hantieren, ohne zu wissen, von was sie eigentlich sprechen. Auch im Artikel „Ame“ im Dictionnaire philosophique (1764) sagt Voltaire sinngemäss, die Philosophen hätten nie eine „idée déterminée“ vom Wesen der Seele gehabt. Genau das ist unser Problem! - Wenn gesagt wird, es gebe ein x, das „psychisch“, „mental“ oder „protomental“ sei, weil das empirisch festgestellt werden könne, lassen sich weder das gewählte Prädikat noch das stillschweigend vorausgesetzte Subjekt für sich alleine definieren. Subjekt und Prädikat verweisen aufeinander. Prädikate drücken sozusagen das zu erforschende Subjekt aus.

Bezug zu einem limitierenden Dritten, ansonsten sind wir in einer Diallele gefangen (oder in einer leeren Nominaldefinition wie etwa psychisch = aphysisch). Wenn A sich zu C anders verhält als B, dann ist A ein x und B entsprechend ein y. Das „C“, das uns die beiden explananda x und y (zum das Verhalten von A und B bezüglich C)

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Einzelwissenschaft, denn nur mit einem neuen Element lässt sich die besagte Diallele aufbrechen.968 Ein Verfahren, das zwar keine Lösung bringt aber für unser Thema relevant ist, ist die Neudefinition des Seelischen als schlechthin ‚empirisch Gegebenes’ oder als ‚reine Erfahrung’. (Das psychologische und das allgemeine metaphysische Subjekt bilden sich dann ‚irgendwie’ aus den gegebenen Objekten heraus, vide James und Whitehead.) Der eigenartige Gang von einem offenen Realismus zu einem verdeckten Irrealismus vollziehen die Britischen Empiristen und ihre Epigonen Mill, James, Mach u. a. Berkeley flacht Lockes Dreieck spirits-God-matter (das klassische „thematische Dreieck“) zur Korrelation spirits-ideas ab (Gott und die neuplatonischen Elemente müssten bei Berkeley genau genommen auch noch beachtet werden).



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