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«Inauguraldissertation der Philosophisch-historischen Fakultät der Universität Bern zur Erlangung der Doktorwürde vorgelegt von Matthias C. Roggo ...»

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Ansonsten sind die fraglichen Argumente für eine evolutionistische Metaphysik schlicht unbrauchbar, es sei denn, wir korrelieren sie mit Lamarcks „zoologischer Bei James spricht man gewöhnlich etwas verhalten von einem „Meliorismus“. Auch wenn James und Whitehead nicht so optimistisch sind wie Spencer oder Hegel, so ist doch auch bei ihnen der Glaube an den Fortschritt wirksam.

922 Hodgson 1878/II, 247. – Cf. Miller 1976, 51 f. (zu Clay und Zenon) 923 James folgt - anders als Whitehead - Bergson in späteren Jahren, siehe etwa PU, p. 102 ff.

Philosophie“, was unsere Autoren allesamt versäumt haben (nicht der einzelne Organismus ‚kommt vorwärts’, sondern die Spezies entwickelt sich). Wir stellen also gegen James und indirekt gegen Whitehead mit Hodgson Folgendes fest:924 Consciousness is not a thing which has functions; it has states and modes, but

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which has consciousness as its general function, then the various modes of consciousness may be secondarily called functions of the organism.

Es geht also um die Klärung des Funktionsbegriffs. In welchem Zusammenhang ist es sinnvoll, von „Funktionen“ zu sprechen? Eine Funktion ist immer eine Funktion von etwas oder für etwas – aber was ist dieses „etwas“ genau? Dass das Bewusstsein eine „Funktion“ eines Lebewesens ist, würden weder James noch Whitehead bestreiten. Bei James und mutatis mutandis auch beim späten Whitehead haben wir es jedoch mit einem „vanishing subject“ (Dewey) zu tun. Die ideale Auflösung des Bewusstseins in „Epochen“ (vielleicht nach dem Vorbild des specious present) führt zur Auflösung des psychologischen Subjekts. Es ist diese Art von idealisierender Empirie, die zur Verwischung von Begriffen wie ‚Funktion’, ‚Person’ oder ‚Organismus’ führt. Wir sehen uns bei James und Whitehead gezwungen, den

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Personenbegriff zur Deckung zur bringen, da uns das Eine von diesen Autoren als ein Vieles präsentiert wird. Bergson befindet sich mit seinem spiritualistischen Verständnis der psychischen Wirklichkeit eindeutig im Vorteil, denn es fällt uns leichter, uns als etwas ‚Seelisches’, als ein Lebenswille oder als eine Geschichte anzusehen, als unser Ich bloss als ein selbstgemachtes Konstrukt mit einer biologischen Funktion uns vor Augen zu führen. Nun haben wir bereits angedeutet, dass es möglich ist, angeblich ‚geschlossene’ Substanzen zu öffnen und als Organismen aufzufassen. Substanzen sind keine ‚Protoorganismen’ und Organismen Hodgson 1878/II, 248 – In diesem Passus ist nicht „thing", sondern „functions" zu betonen.

keine ‚Supersubstanzen’. Wie beim Paar Form/Psyche ist auch beim Paar Substanz/Organismus die Gattung von der Spezies zu unterscheiden (dies beschränkt sich wohlgemerkt nicht nur auf Aristoteles’ Philosophie). Wir übernehmen an dieser Stelle Dorothy Emmets Definition des Begriffs ‚Organismus’, den wir als revidierten Substanzbegriff verstanden wissen möchten:925 An organism is an open system in process. Its boundaries may not be sharply defined, and its dynamic activity may extend in a morphogenetic field. It is however capable of acting and being acted on as a unit, and as such is thing

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Die Kompromisslösung, die Whitehead hier vorschlagen könnte, wäre, dass eine Aktualität qua Subjekt „process-like“ und qua Objekt „thing-like“ sei. Das erste sei „reality“ im vollen Sinne, das andere seien dagegen „appearances“. Wir möchten aber kein ‚ganzen’ und ‚halben’ Realitäten, sondern eine Wirklichkeit in all ihrer Fülle und Komplexität. Ein Organismus ist eine Einheit (als Ursache und als Wirkung), die wir am besten als System darstellen, das Subsysteme beherbergt, die für sich und für das Ganze arbeiten („sub-processes“). Dabei lassen sich sowohl eine gewisse „stability“ als auch „fluctuations“ feststellen, also das, was Capra „structure and process“ nennt (mit „pattern“ als verbindendes Drittes).926 Die Möglichkeit diffuser Grenzen ist ein grosser Vorteil, wenn es darum geht, die Einheit einer Lebensgemeinschaft metaphysisch darzulegen. Grenzen sind nicht mehr absolut, sondern zu einem guten Teil eine Frage der Perspektive oder des zu untersuchenden Aspekts. Bezüglich dieses Aspekts, ist ein gegebenes System offen, bezüglich eines anderen Aspekts dagegen geschlossen (ditto für die Paare autonom/heteronom und veränderlich/unveränderlich). Wir haben es also weder mit inerten Substanzen noch Emmet 1992, 64 – Cf. Capra 1996, 48 f. (zu Ludwig von Bertalanffy); ferner Emmet 1984a, 173 f. (zu Conrad Waddington) und Mainx 1955, 644 f. (zu Bertalanffy) 926 Ibid. und Capra 1996, 155 ff. und 174: „flow and balance“, „structure and change“, „order and dissipation“ mit logischen Widersprüchen zu tun, die nach einer terminologischen Revolution rufen. Neue Termini stehen selten für neue Gedanken, neue Gedanken lassen sich meistens bequem in gewöhnlicher Sprache umschreiben (wie wir das eben auch getan haben). Dies ist deshalb der Fall, weil die Wirklichkeit in allen Bereichen kontinuierlich ist (dies ist eine vernünftige metaphysische Vorannahme, die sich ihrer Natur nach nicht beweisen lässt), selbst wenn die Kontinuität in Naturgesetzen zu suchen ist. Das Neue ist nicht ein ‚Ersatz’, sondern eine Modifikation des Alten, und kraft diesem Band zum Bekannten für eine kommunizierende Gemeinschaft verständlich (und in verständlichen Worten formulierbar). Wenn wir einmal die funktionale Einheit eines Systems oder eines Organimsus festgestellt haben, macht es Sinn, von dessen „Aktivität“ zu sprechen.





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Elementarereignisse („judging thought“) hat Dorothy Emmet Interessantes zu sagen.

Anlass dazu ist Ivor Leclercs überaus optimistische Auffassung bezüglich der Anschaulichkeit und Plausibilität von Whiteheads aktualen Entitäten. Laut Leclerc lässt sich bei Whitehead das Zusammentreffen von Subjekt und Objekt als „conjoint activity“, also als Interaktion deuten.927 Dorothy Emmet ist sinngemäss der Auffassung, dass sich Whitehead in späteren Schriften von Bergson weg- und zu Zenon hinbewegt: „In Whitehead’s later books (...) ‚prehension’ seems to have taken the place of transmission of energy.“ Mit der Prehensionslehre, die in SMW ansetzt, wird nicht mehr die „passage“ oder „durance“ (F. C. T. Moore) eines Ereignisses, sondern das „picking up“ von „feelings“ (nach Emmet) betont (die nur noch dem Namen nach „feelings“ sind, da ihr „owner“ eben vergangen ist; es muss sich also um Bilder oder Zeichen handeln).928 Damit erhalten die Aktualitäten/Epochen den Charakter von Monaden, die teils offen, teils geschlossen sind. Das entspräche also ganz dem revidierten Substanzbegriff unter dem Titel „Organismus“, wenn es da nicht ein Interaktionsproblem gäbe. Eine Aktualität ist primär auf ihre unmittelbare Vergangenheit (die „actual world“ aus subjektiver Perspektive) gerichtet, nicht aber Leclerc 1986, 21 / 1990, 9 und Emmet 1986, 79 / 1990, 66 – Cf. AI, p. 176 und 178 f.

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auf parallele Prozesse in ihrer subjektiven Gegenwart. „Social processes (...) are individuals acting in relationships“ – das wäre, was wir eigentlich von einer Prozessphilosophie erwarten würden: Kommunikation, Kooperation, Kovarianz und Koevolution.929 So ist auch das menschliche Gehirn ein Produkt sozialer Beziehungen, und nicht etwa das Ergebnis eines ‚inneren Planes’, an dem einzelne Menschen über Jahrtausende weiterarbeiten, bis sie dereinst mit dem Resultat zufrieden sind. Nun ist diese natürliche soziale Denkweise nach SMW nicht mehr möglich, denn zum einen ist der Status von Individuen ungewiss, zum anderen kommt uns die real wirkende Gesellschaft abhanden:930 (...) each [actual entity] picks up past entities, and takes up this relation to past entities into what is called its „self-formation.

If this were the whole story, causation could only be a kind of final causation, by which a thing pursues its self-formation by picking up something not

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Damit spricht Dorothy Emmet an, was sie anderswo „immanent causes“ nennt und wir „funktionale Ursachen“ bzw. „funktionalistischer Ursachenbegriff“ nennen möchten.931 Bei diesem Ursachenbegriff werden Ursachen (vor allem Wirk- und Finalursachen) mit Funktionen identifiziert oder als solche umgedeutet. Dabei wird das Äussere ins Innere geholt, wo es erst wirksam wird. Für Samuel Alexander ist „transeunt causality“ die Übertragung von Bewegung (also von kinetischer Energie);

„immanent causality“ ist im Prinzip dasselbe auf der Ebene von Organen innerhalb Emmet 1992, 87 – In diesem Sinne habe ich mich an der 6. Internationalen Whiteheadkonferenz in Salzburg in Anwesenheit von Leemon McHenry, George Allan und anderen ausgesprochen (Juli 2006). Wo die Gesellschaft in der Theorie versagt, muss Gott einschreiten. Diese radikale Kritik sprengt die Grenzen einer immanenten Kritik. Sie folgt im Wesentlichen Bergson und der Chicago School of Sociology (and Social Philosophy), die für mich gleichbedeutend ist mit Dewey, Mead und Morris. Eine kritische Würdigung von Whiteheads Kosmotheologie biete ich unter anderem in Roggo 2009 (siehe Literaturverzeichnis). MR 930 Emmet 1984a, 170 931 Cf. Emmet 1984b, chap. 8 eines Organismus.932 Bei Whitehead kann das nicht der Fall sein, denn beim Vorgang der Konkreszenz findet keine reale Transition mit Überlagerungen statt (wir befinden uns innerhalb der Monade oder in der „absoluten Epoche“, wie wir sagen).

Bereits bei James waren die substantive und transitive parts im Gedankenstrom wesentlich voneinander verschieden (entsprechend den psychischen Funktionen „wahrnehmen“ und „denken“). Dies scheint Whitehead nachzuahmen, nur verändert er die Reihenfolge: die Transitionen sind relativ offen und ‚chaotisch’, das Zusammenwachsen (concrescence) des Vielen für Eines ist dagegen relativ geschlossen und zielt auf innere Ordnung und Harmonie („perzeptive und kognitive Phasen“ könnten wir im Anschluss an James sagen). Das Problem dabei lässt sich mit einem einfachen Beispiel illustrieren, das sich entfernt am semiotischen Dreieck (eine Kommunikation mit den Ecken Ich, Es und Du) orientiert. Wenn Ich einem Du etwas sage (nämlich ein Es), dann wirst Du Zeuge meines Sprechakts. Dieses Erlebnis dringt in dein Bewusstsein und beginnt dort zu wirken, selbst wenn mein Sprechakt schon lange vorbei ist (genauer gesagt die Form des Es). Es ist genau dieses witnessing, das wir benötigen, um bei Whitehead die Objektivierung einer vergangenen durch eine neu entstehende Aktualität verstehen zu können. Zwischen dem Sprechakt und dem „Eindruck in der Seele“ darf es keine Lücke geben (wir halten uns an Aristoteles). In diesem Sinn sollten sich diese beiden Ereignisse überschneiden. Deshalb sprechen wir lieber von „Bildern“, „Zeichen“ oder „Informationen“, als von einer wörtlichen „Inkorporation“ einer alten/vergangenen in eine neue/entstehende Aktualität (nach dem „reformed subjectivist principle“).

Als Energie ist eine Prehension ein Impuls, als Objektivierungsvorgang dagegen eher das Erkennen eines Musters. Es bleibt uns dann immer noch das Problem, verständlich zu machen, wie elementare Existenzformen, die gerade am Entstehen sind, die hochspezialisierten Leistungen vollbringen können, die Whitehead von ihnen verlangt (tatsächlich macht dies Gott möglich). Würden wir von relativ ‚opaken’ Organismen sprechen, könnten wir einfach auf deren Passivität hinsichtlich Alexander 1920/I, 283: „substances which are contained within a substance“ gewisser Vorgänge in ihrem Milieu verweisen. Dies wäre eine plausible Erklärung, die nicht zu viel fordert, und die sich auch aus menschlicher Sicht bestätigen liesse.



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