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«Inauguraldissertation der Philosophisch-historischen Fakultät der Universität Bern zur Erlangung der Doktorwürde vorgelegt von Matthias C. Roggo ...»

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Möglichkeiten, die als solche ‚in’ einem neuen Elementarereignis plötzlich aktuell werden, können zwar als etwas Diskretes (etwas Begrenztes und Begrenzendes) aufgefasst werden, aber sie lassen sich nicht wie ‚Dinge’ manipulieren. Wir müssen also mit James einen mechanischen „Tychismus“ aufgeben und einen organischen „Synechismus“ à la Bergson annehmen. Das erste Konzept würde uns geradewegs in ein „Zeno Universe“ (Emmet) führen – in eine Welt, welche ein Abbild des menschlichen Denkens wäre.913 Das „Spiel mit intellektualistischen Waffen“ (James an Bergson) besteht etwas einfacher gesagt darin, dass ein Bündel von Möglichkeiten als etwas Aktuelles aufgefasst wird - als diskrete „elements of being“ – einer unsichtbaren ‚Blase’ gleich, die sich am ‚Rand’ des Kontinuums bildet. Möglichkeiten sind nicht im univoken Sinn „real“; sie sind keine Fakten sondern Realitäten zweiten Grades oder abhängige Entitäten (nach dem ontologischen Prinzip bei Whitehead, nach Aristoteles). Als Abstrakta sind sie diskret und folgen dem ehernen Gesetz von Sein und Nichtsein.

Ein Potenzial ist oder ist nicht vorhanden, es wird nicht; was wird, ist die aktuale Entität, die Existenzform in the making.914 Der Kategorienfehler bei Whitehead besteht darin, dass das Aktuale und Kontinuierliche wie das Potenzielle und Diskrete behandelt wird (quasi-instantane Mikroprozesse anstatt offene Fliessstrukturen).

Bereits James manövriert sich mit seinen psychischen Elementarereignissen (die

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Cf. Roggo 2009: kein „double synechism“ (contra Allan und Hartshorne) irgendwie auf physiologischen Ereignissen supervenieren) in diesen Engpass hinein.

Es ist eine Ironie, dass James „tychistisches“ Modell in PP nur dann Sinn macht, wenn „thought“ auch tatsachlich thoughts bezeichnet (Gedanken, Möglichkeiten oder Formen), und nicht psychische „aktuelle Entitäten“, d. h. Elementarereignisse oder ‚Miniatursubjekte’, welche wie durch ein Wunder aus den vergehenden Aktualitäten spriessen und sogleich in der Lage sind, die Vergangenheit zu ‚scannen’ und eine Selektion vorzunehmen. (Auch wenn James anders als der späte Whitehead an eine Überlappung der jeweiligen „Gedanken“ denkt, ist diese Vorstellung nicht ohne weiteres annehmbar.) Nun ist es natürlich nicht die erklärte Absicht von James (und auch nicht jene von Whitehead) bloss Ideen oder Gedanken aneinanderzureihen und zu behaupten, dass sei die eigentliche ‚Realität’ hinter den ‚Erscheinungen’. Ihr Spiritualismus ist nicht mit einem einseitigen Idealismus zu verwechseln, der sich über das ‚Ungeistige’ einfach hinwegsetzt (wie das Berkeley versucht). Wir gehen deshalb mit James weiter und nehmen an, die einzelnen ‚Etappen’ des Bewusstseinsstroms seien etwas Konkretes, Lebendiges, der Ausdruck eines Willens. Weiter wollen wir annehmen, dass ein soeben geborener Nachfolger mit dem vergehenden Vorläufer auf eine einfache Art ‚kommunizieren’ kann. Es steht dann ausser Frage, dass wir Kontinuität und die generelle Möglichkeit von Aneignungsvorgängen nur garantieren können, wenn sich Vorgänger und Nachfolger ‚berühren’ oder besser überlagern. Ohne eine minimale Kontaktzone wird es uns nicht möglich sein, Aneignungsprozesse als metaphysische Begründung für die angenommene Kontinuität ins Feld zu führen (genau das ist das Problem des späten Whitehead, der sich zu stark an Wahrnehmungsvorgängen und am Britischen Empirismus orientiert).

Doch so weit müssen wir noch gar nicht gehen, denn zuerst ist zu fragen, ob es überhaupt „Vorgänger“ und „Nachfolger“ gibt - ob wir introspektiv wirklich nachvollziehen können, dass sich unser bewusstes Leben ‚portionenweise’ abspielt.

Es könnte doch sein, dass diese „Portionen“ verstandesmässige Einschnitte im psychischen ‚Substrat’ sind, also bestenfalls so etwas wie eine „Sekundärerfahrung“

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Argumentationszusammenhang auch Bradley. Es sind jedoch nicht nur diese beiden Autoren, welche die Abschnitte im Bewusstsein eher auf eine pragmatistische Art erklären, sondern auch der eher ‚positivistisch’ eingestellte Shadworth Hodgson. Im ersten Band seiner Metaphysic of Experience (1898) scheint dieser James’ Konzept des Gedankenstroms im Kopf zu haben, wenn er an zwei verschiedenen Stellen schreibt:915 The concrete content of consciousness consists of many different strains or features, not all beginning or ceasing together; so that, while we must always speak generally of the whole content, whatever it may be, as composing an empirical present moment, it is impossible to lay down any fixed duration applicable to the whole, as that in which its limits consist.

The idea that an individual’s consciousness, taken as a whole, is something which exists without de facto breaks in its continuitiy, is not an idea which has the support of experience in its favour. It cannot be established without the aid

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Diese Bemerkungen sind wichtig, um den Modellcharakter von James’ stream of thought zu erkennen. Der „Gedankenstrom“ ist bereits eine Idealisierung unseres Selbsterlebens. Unser Innenleben lässt keine intrinsischen und einigermassen regelmässigen Portionen erkennen, ausser die kontingenten Unterbrüche, die somatisch bedingt sind (e.g. „dreamless sleep“ bei Hodgson). James’ Modell zeigt eine Geometrie, zu der wir nur mit „the aid of inference“ gelangen. Die Sekundärliteratur zu unseren Autoren ‚verdoppelt’ gewöhnlich die Primärliteratur,

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Weise zu hinterfragen. Genau dies tun wir hier. Whitehead erweitert zwar nicht bewusst James’ Konzept des Gedankenstroms (wie manche meinen), doch seine Prehensionslehre arbeitet im Prinzip mit demselben „Trick“ wie James’ Lehre vom judging thought. Wenn wir dieses Modell von ‚wirklichen’ Relationen und ‚wirklicher’ Kontinuität bei James kritisieren, dann hat das auch Konsequenzen für unsere Einschätzung von Whiteheads Theorie der „wirklichen Relationen“, d. h. seiner Lehre von den aktiven actual entities. Auf lockere Art heisst das: Was bei James nicht funktioniert, funktioniert auch bei Whitehead nicht.

Bei Hodgson finden wir den Hinweis, der uns geradewegs zum Kernproblem bei James und Whitehead führt - metaphorisch ausgedrückt: ohne ein einigermassen „permanent subject or agent“ fehlt dem Fluss das Flussbett.916 (Es geht hier ums Prinzip, und nicht um eine genaue Definition des Begriffs ‚Subjekt’.) Einen solchen Fluss ohne Flussbett finden wir bei Bergson.917 Allerdings ist hier der Fall interessanter als bei James und Whitehead. Die Person oder das psychologische Subjekt verschwindet nicht, sondern sie webt zeitlebens am Teppich ihrer Erinnerungen. Es ist dieser Erinnerungsteppich im Unterbewusstsein, der einen Ersatz für das fehlende Flussbett bietet. Die Erinnerung setzt schon bei der einfachen Wahrnehmung an, so dass es keine ‚Lücke’ zwischen Präsentation und Repräsentation gibt (bei Hodgson, Bergson, ferner bei James). Bei Bergson ist es deshalb sinnvoll, von einer „Selbstkonstitution des Subjekts“ zu sprechen, da sich ein Subjekt auf holistische Art ständig auf- und umbaut, und nicht als Kette von schlecht voneinander abgrenzbaren Augenblicken dargestellt wird, bei denen nicht klar ist, wie sie eine höhere Einheit (ein „Bewusstsein“) bilden könnten. Es ist natürlich immer möglich, auf lockere Art zu sagen, das Neue „emergiere“ aus dem Alten (das Bewusstsein bei James, neue Aktualitäten bei Whitehead, höhere Seinsformen bei Samuel Alexander oder auch bei Nicolai Hartmann), nur muss man sich dabei klar

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Bergson 1938, 209 918 Bergson knüpft also in gewisser Hinsicht an den Britischen Empirismus an, genauer an Locke (darüber hinaus an stoische Vorstellungen) und vertieft sie mit den Erkenntnissen der Psychoanalyse (cf. Sorabji 2006, 94 ff.).

sein, dass Verben wie „entstehen“, „emergieren“, „sich verändern“ oder „sich bilden“ nur Namen und keine Erklärungen des betreffenden Phänomens sind. Als Metaphysiker sind wir erst zufrieden, wenn schwach eine innere Notwendigkeit erkennbar wird, die nicht unbedingt als Determination zu verstehen ist (vide Hegel).

Der Dichter weist auf die Phänomene hin, der Philosoph versucht sie zu erklären.

Bergson sieht seine Lehre vom élan vital nicht als Erklärung des Lebensphänomens an, sondern als ‚poetischer’ Hinweis. Die Rede von „emergenten Eigenschaften“ ist gleich einzuschätzen. Was bei Bergsons psychischer Dauer von Anfang an da ist, ist der Lebensimpuls oder der Lebenswille. Ein Organismus oder eine Person ist das Medium, durch welches sich Leben und Geist ausdrücken – letztlich sind Lebewesen die vorläufigen Produkte der Kreativität Gottes.

Abgesehen davon lässt sich sagen, dass James’ und Bergsons aleatorischer

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entgegenkommt.919 Wie auch bei Leibniz oder bei Whitehead deutlich wird, verbinden Philosophen in deren Theorien Motive und Themen, die nicht ’rein metaphysisch’ sind, sondern aus den angrenzenden Bereichen der Ethik und der Erkenntnistheorie (ferner der Logik und der Naturphilosophie) bezogen werden.920 Bei der Ausarbeitung einer Theorie geht es nicht um eine Konstruktion ‚von A nach B’, sondern um ein vages Ganzes, dem eine möglichst widerspruchsfreie Struktur verliehen werden soll.

Das Leben oder unsere subjektive „Wirklichkeit“ gleichen nicht einem Satz ohne Punkte (wie Bergson sagt), sondern eher der Lektüre eines Romans. Ein Roman wird abschnittweise gelesen und wieder zur Seite gelegt. Bei der nächsten Lektüre knüpft der Leser wieder an das Vergangene an und versucht aus dem Gang der Geschichte herauszuspüren, wie es weitergehen könnte. Als Monisten würden wir sagen, dass Hodgson 1898/I, 42: „(...) an idea which seems to give consciousness a kind of self-sufficiency and independence (...) far beyond anything warranted by our immediate knowledge of it.” – Hodgson bezieht sich nicht auf James und Bergson.

920 Wir denken hier als geschichtsbewusste Philosophen wie immer an das thematische Dreieck, mit den sich daraus ergebenden Fragenkomplexen Anthropologie, Theologie und Kosmologie. Eine Philosoph platziert sich in diesem Dreieck (wie andere Menschen auch) aufgrund seiner Herkunft und Bildung.

der ganze Roman vorliegt, ob nun in allen Einzelheiten oder nur in dessen Grundlinien. Die letzte Annahme entspräche der Auffassung der Absoluten Idealisten und auch jener Spencers: für Hegel, Royce, Spencer, Bergson und Whitehead gibt es in der Welt klar eine Tendenz ‚nach oben’.921 Im Hinblick auf Whiteheads revidierten Ereignisbegriff ab SMW ist die Frage nach dem ‚Besitzer’, „agent“ oder „bearer“ (Hodgson) des Bewusstseins bei James dringlich. Die gewählten Terme machen keinen grossen Unterschied, wenn deren Relationen unklar bleiben. Die auf Aristoteles aufbauende Vermögenspsychologie nahm als Terme vier „Vermögen“ (faculty) und eine immaterielle Substanz an, deren Relation zur materiellen, körperlichen Substanz mysteriös blieb. Nun kommen wir in der Sache nicht weiter, wenn wir stattdessen „Funktionen“ und ein unverfängliches „X“ annehmen, das gerade so „funktioniert“, wie wir es wünschen. Bei James und Whitehead ist dieses X eine Phase in einem psychischen oder ‚protopsychischen’ Prozess, die im Werden begriffen ist. Etwas, das entsteht, ist auf externe Faktoren angewiesen, die Hodgson „real conditions“ nennt. Wenn wir nun meinen, wegen den Argumenten von Clay und Zenon das Werden einer Person oder einer Sache in diskrete Minima zerlegen zu müssen, dann kommt uns der ‚Ort’ der angenommenen Funktionen abhanden: „The functions break down because there is no agent whose functions they are.“922 Hier liegt der ganze Irrtum, den James in PP und Whitehead in PR hätten vermeiden können, wenn sie Bergsons Beispiel gefolgt und zu Zenons Argumenten mehr auf Distanz gegangen wären.923 Zenons Paradoxa sind für eine empirische Philosophie des Werdens nicht pertinent. Sie sind Gedankenexperimente, die gewohnte Denkmuster aufbrechen wollen. Dabei erscheint die Bewegung als logisches und metaphysisches Problem, das nach den jeweiligen Lösungen verlangt.



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