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«Inauguraldissertation der Philosophisch-historischen Fakultät der Universität Bern zur Erlangung der Doktorwürde vorgelegt von Matthias C. Roggo ...»

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Der realistische Anker heisst in Whiteheads Philosophie „causal efficacy“. Damit soll das phänomenalistische Schiff im Hafen der Wirklichkeit gehalten werden. Die Bewusstseinsphänomene bei Hume und anderen Empiristen (wir könnten hier auch James hinzufügen), handelt Whitehead unter der Rubrik „presentational immediacy“ ab (dies und jenes in S und PR).755 Locke ist nicht zuletzt auch deshalb wichtig für Whitehead, weil er im Unterschied zu Hume und Berkeley von der kausalen Beziehung zwischen Subjekt und Objekt ausgeht. Für Locke gibt es Substanzen mit Qualitäten, selbst wenn die ‚wirkliche’ Natur der sekundären Qualitäten schleierhaft bleibt. Dieser aristotelische Realismus (der wie immer nahe am common sense ist) bezüglich der causal efficacy von Objekten oder von objektiven Eigenschaften dient Whitehead als Ausgangspunkt für die Ausarbeitung seines Prozessbegriffs (actual entity/actual occasion, concrescence und transition = micro- und macroprocess, res vera und causa sui, zu ergänzen mit causa Dei). Hier ist wieder zu beachten, dass der Substanzbegriff und die entsprechende Sprachkonvention zweitrangig sind. Es geht bei Locke vis-à-vis Berkeley oder bei Whitehead vis-à-vis Leibniz primär um die Alternative reale/ideale Ursachen, und diese Alternative führt uns in der Metaphysik zur allgemeinen Frage nach dem Verhältnis von Geist und Materie (respektive von Philosophie und Wissenschaft), was uns weiter zu Fragen der philosophischen Zum Thema „Telepathie“ siehe Bergson 1919, 64 ff., Lutoslawski 1924 und Eslick 1987

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Theologie leitet. Es geht in der Metaphysik also um ganz andere Fragen als bloss um das Subjekt/Pradikät-Schema oder um einen hypothetischen Substanzbegriff, der so von Aristoteles, Spinoza und anderen Philosophen nie vertreten wurde.

Der phänomenalistischen Seite namens „presentational immediacy“ entspricht Bergsons Bilderlehre („Theorie der reinen Wahrnehmung“) im Anschluss an Berkeley. Schwieriger ist es, das Pendant zur „causal efficacy“ in Bergsons Philosophie zu finden. Bergsons metaphysische Lehre der Dauer, die hier in Betracht zu ziehen ist, ist weit mehr als eine Theorie kausaler Beziehungen. Es liesse sich aus Bergsons Darstellung der durée vielleicht eine Relationentheorie herleiten,756 aber Bergson Version eines radikalen Empirismus scheint eher mit Bradleys Idealismus zu konvergieren. Terme und Relationen gehören für Bergson eher in den theoretischen als in den ursprünglichen psychischen Bereich.757 Es fällt auf, dass er mit keinem Wort auf die Debatte „James versus Bradley“ eingeht, die ihm sicher nicht entgangen ist. Das hat vermutlich einen Grund. (Bergson scheint auch die Bezeichnung „Prozess“ zu meiden, vielleicht weil sie technisch konnotiert ist.) Bergson stellt sich auch kritisch zu Aristoteles’ Ursachenlehre, die von Whitehead nicht hinterfragt wird. (Whitehead ist auf das Subjekt/Prädikat-Schema fixiert und beachtet allgemein Form- und Materialursachen zu wenig.) Trotz dieses Unterschieds deutet Bergson das Konzept einer ‚vollen’, komplexen Aktivität an, bei der eine Idee realisiert wird.

Damit streift er haarscharf das Thema „konkretes Universale“, das an einer Stelle ganz unscheinbar mit „passage du moins réalisé au plus réalisé, de l’intensif à l’extensif“ angesprochen wird.758 Bergson fasst Lebensvorgänge als reelle Gradienten auf, die sich auf multilineare Art zwischen einem Zu wenig und einem Zu viel abspielen. Die lineare Auffassung von Aristoteles’ Akt/Potenz-Schema sieht Bergson als erste Abstraktion von der ‚chaotischen’ Kreativität der ‚irrationalen’ Wirklichkeit an. All das ist Musik in den Ohren von James...

Cf. Bergson 1941, 351 f., Bjelland 1987, 21 ff. und Delhomme 1976, 43 ff.

Siehe Bergson 1968, 64 758 Bergson 1919, 190 – Cf. Bergson 1940, 120: „la loi vivante, variable avec chaque personne“ Die Bezeichnungen „Zeit“ und „Dauer“ bedeuten bei Bergson etwas anderes als im gewöhnlichen Sprachgebrauch, der von der messbaren Zeit ausgeht: eine Dauer dauert an (d. h. ein Ganzes differenziert sich, ohne zu zerfallen, ausser wenn aus Eins Zwei werden); „wirkliche Zeit“ bedeutet bei Bergson „Wachstum“, „Entwicklung“ oder „Kreativität“. Bergson meint mit diesen Bezeichnungen und mit den entsprechenden Begriffen ziemlich handfeste Sachen. Man darf sich durch seine Beispiele mit der Handbewegung nicht täuschen lassen.

Samuel Alexander geht ähnlich wie Bergson von der Bewegung aus, und Bewegungen manifestieren sich in der (oder sind) Raum-Zeit.759 Bergson ist diese

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Koordinatensystem (vide Einstein und Minkowski) ein theoretischen Konstrukt sieht, bei dem die „wirkliche Zeit“ (die kreative und offene Welt) eliminiert wird.760 Wo die Zeitdimension wie eine vierte Raumdimension behandelt wird, gibt es keine Dynamik mehr. Alles ist Wiederholung oder Zufall. „Point-instants“ oder „eventparticles“ (Alexander/Whitehead), die sich in ein Koordinatensystem setzen lassen, sind für Bergson Abstraktionen, die ins Reich der Theorie gehören. Übersichtliche Theoretische Systeme sind nicht hochintegrierte dynamische Systeme (die Landkarte ist nicht das Land). Wer das eine mit dem anderen verwechselt, begeht eine fallacy of misplaced concreteness, was Bergson vor Whitehead als „Verräumlichung der Zeit“ oder als Verwechslung von Zeichen und Bezeichnetem versteht.761 Bergson ist zurückhaltend, wenn es um Aussagen zur Wirklichkeit geht. Er behauptet nicht, alles bezüglich Ursachen oder dem Verhältnis von Raum und Zeit herausgefunden zu haben. Viele seiner Feststellungen sind negativer Art: Kontinuität kennt keine Unterbrüche, die wirkliche Zeit ist nicht die abstrakte Zeit der Physik (und des Alltags), Abstraktionen gehören ins Reich der Theorie, nicht ins Reich des Lebens (einfach gesagt). Was Bergson tut, ist fragen. Seiner Antworten sind nicht Alexander 1920/I, 39, 320 - 322.





Bergson 1968, 63 761 Bergson 1941, 328 (Zeichen) und 1968, 51 f. (Zeit als Linie) – Auf diese Art würde Bergsons Kritik an Alexanders Metaphysik daherkommen.

geschlossen, sondern offen; sie geben Anlass zu weiteren Fragen.762 Deshalb ist die Lektüre von Bergsons Texten so inspirierend. Da das Zeitempfinden (ähnlich wie der Wille) unhintergehbar ist, will Bergson die wirkliche Zeit nicht von der Sukzession von Eindrücken oder von Kausalketten ableiten, wie dies Locke respektive Whitehead tun. Dieser Nativismus in Bezug auf die Zeit bahnt sich schon vor James und Bergson an (Spencer, Hodgson u. a.), wird aber erst mit Bergsons Essai und James’ PP richtungsweisend. Dieser Gedanke bahnt sich deshalb an, weil die Seele nicht mehr der Spiegel der Natur und ein Echo Gottes ist (wie bei Leibniz und Berkeley), sondern weil nach der Romantik auf ‚realistische’ Art von natürlichen Lebewesen ausgegangen wird, die in einer natürlichen Umgebung leben oder scheitern. In der Natur gibt es keine ‚objektive’ Aneinanderreihung von Fakten,

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verursachen oder auslösen und weiter nichts (Interaktion oder Parallelismus). Hier sichtet James die Grenzen des Britischen Empirismus. Im Unterschied zu Bergson, der mit dieser endgültig Tradition bricht, ist James in PP ‚zu wenig metaphysisch’ und ‚zu wenig kreativ’ (wenn man so sagen darf). Die Erinnerung wird in PP noch im Rahmen der Assoziationspsychologie abgehandelt, und der psychologische

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Parallelismus verpflichtet, dem Münsterberg im Unterschied zum späten James treu bleiben wird. Bergson erkennt in der mechanischen Betrachtungsweise der Zeit und der Erinnerung theoretischen Einlassungen, die aus dem Fluss der Erfahrung ‚gefischt’ und aufbereitet werden. Nun kommt hier die andere Seite von Spencer zum Zug – genau jene Seite, die James und Bergson grosszügig (und etwas hochmütig) übersehen. Bergson trägt nämlich Spencers Grundgedanken weiter: Die Wirklichkeit ist ein stetiger Differenzierungsprozess. Wenn wir unsere Aufmerksamkeit auf einen Abschnitt des komplexen Kontinuums namens „Wirklichkeit“ richten, begegnen wir einem Ganzen (wenigstens in Gedanken), das mehr oder weniger differenziert, strukturiert und geordnet ist und mehr oder weniger einer gewissen Siehe das Zitat von Gilles Deleuze am Anfang dieser Arbeit.

Ordnung zustrebt. Das ist im Prinzip das, was uns Bergson mit seiner evolutionistischen Philosophie sagen will. Auf negative Weise denken wir mit Bergson ungefähr so: „Alles, was nicht bewegt und gestaltet ist, ist abstrakt.“ Die spiritualistische Lehre von der Kreativität der Welt mit Gott, die Spencer nicht a priori ausschliesst und Whitehead weiterführen wird, entfernt Bergson von Spencers Agnostizismus und ‚Kryptospinozismus’. Das A und O der Prozessphilosophie finden wir bei Spencer und seiner Idee einer unaufhörlichen, offenen Entwicklung.

Im Kapitel zu James und Bergson wurde bereits etwas zu Bergsons Begriff der Dauer gesagt. Auf dem Weg hierhin wurde verschiedentlich von einem „Ganzen“ gesprochen das zeitlich „gestreckt“ ist. Da und dort wurde die Idee von konkreten Universalen angedeutet und auch der psychologische Ausdruck „Gestalt“ bemüht.

Nun ist es an der Zeit, diesen Themenkreis auszuweiten, um ihn dadurch besser verständlich zu machen. Wir werden im Folgenden auch auf Carus, Coleridge und Lotze zu sprechen kommen. Wir gehen zuerst von Bergson aus; gegen Ende der nun folgenden Darlegung gelangen wir wieder zu Aristoteles.

Intellekt und Intuition. Das menschliche Wesen ist für Bergson ein soziales Wesen, und als solches denkt und spricht es. Man würde es sich zu leicht machen, wollte man bei Bergson beim „Grundgegensatz von Leben und Geist“ stehenbleiben.763 Es gibt bei Bergson keine ‚stehenden’ Antithesen. Das Individuum gehört in die Gesellschaft, und der Geist ist der innerste Kern des Lebens (deshalb gibt es im Instinkt Spuren von Intelligenz und umgekehrt). Die Rhythmik der Sprache ähnelt der Bewegung des Denkens; diese ahmt wiederum den Wandel in Psyche und Soma nach. Das Denken ‚dokumentiert’ gewissermassen die somatischen und psychischen Ereignisse, sofern diese (direkt oder indirekt) ins Bewusstsein treten. Die Sprache entspricht dem Denken, ohne mit diesem zusammenzufallen.764 Für James und Nach Möckel 2005, 176 Siehe Becco 1976, 22 f. – Die körperlichen Zustände repräsentieren als Wirkungen äussere Ursachen. Die andere Möglichkeit, von „Repräsentationen“ zu sprechen, wäre jene, bei der wir im Sinne Berkeleys, Bergsons und des amerikanischen Kritischen Realismus „Ideen“, „Bilder“ oder „Essenzen“ als Zeichen auffassen würden, die das Bezeichnete „repräsentieren“, d. h. auf dieses Bergson gilt der Leitsatz: Die Erfahrung fliesst, und alles fliesst aus der Erfahrung. Es ist schon so, dass die Erlebnisse ‚von unten nach oben’ in Richtung des diskursiven Denkens gleichsam austrocknen; nur darf nicht übersehen werden, dass James und Bergson die Leistungen des Intellekts als etwas ansehen, das der Natur des

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Ausnahmeerscheinung ist - es ist und bleibt etwas Natürliches. Das gesellschaftliche Zusammenleben ist der Ausdruck oder die Konsequenz unserer zweiten, sozialen Natur. Die zwischenmenschliche Kommunikation bedient sich Konventionen, sie ist aber selbst keine Konvention.

Bergsons Auffassung von Intuition ist in den weiteren Rahmen seiner Philosophie zu stellen: Die Instrumente des Lebens und des Überlebens heissen „Instinkt“, „Intellekt“ und „Intuition“. Das erste Instrument oder die erste psychische Funktion dient körperlichen Bedürfnissen (Nahrung, Fortpflanzung, Aufzucht der Jungen,

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