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«Inauguraldissertation der Philosophisch-historischen Fakultät der Universität Bern zur Erlangung der Doktorwürde vorgelegt von Matthias C. Roggo ...»

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542 Cf. Baertschi 1982, 60 (zu Maine de Biran); ferner Kemp Smith 1902, 192 (zu Locke) eigenen Selbst reiner Zufall sind. Diese Feststellung gilt speziell für Whiteheads ‚soziale’ Prozesseinheiten, die sich teilweise wie Personen verhalten, die ihre Erlebnisse selbständig verarbeiten, sich von anderen Individuen abgrenzen und versuchen, sich als empirische Subjekte zu definieren.543 Damit sind die Karten neu gemischt, und es gilt, Whiteheads Verhältnis zum Substanzdenken neu zu überdenken. Man macht es sich zu leicht, wenn man von scheinbar einfachen Gegensatz ‚Substanz-Ereignis’ ausgeht. Die relevante Unterscheidung finden wir bereits bei Spencer – es ist jene zwischen Prozess und Produkt, die sinngemäss auch Whiteheads Denken dominiert.

Das Hauptübel jeglicher Substanzphilosophien ist nach Whitehead die dadurch kräftig geförderte intellektualistische Vorstellung von „bare particulars“, also von nackten, unverbundenen Tatsachen. Whitehead kritisiert in diesem Kontext die damit einhergehenden Vorstellungen von „simple location“, „simple occurence“, von einfachen Sinnesdaten als Ausgangspunkte philosophischer Darlegungen und von einem ‚asymmetrischen’ Subjektivismus, bei dem etwas Wahrnehmungsfähiges etwas nicht Wahrnehmungsfähiges („vacuous actuality“) wahrnimmt und dadurch selbst als ‚qualifiziertes Ding’ angesehen wird.544

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Universalienfrage, bei der es um den ontologischen Status des Prädikats geht. Sehr aufschlussreich ist in dieser Hinsicht jene Stelle in R, bei der Whitehead Ereignisse auf einer Mikro-, Meso- und Makroebene ansiedelt.545 Es entsteht so in unserer

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„Wahrnehmungsereignis“ (percipient event) im Zentrum und einer allgemeinen Richtung der Verursachung von ‚oben’ nach ‚unten’ in Richtung Zentrum. Die Welt ist die komplexe Ursache (oder der Grund) für die Situation namens „Wiese im Frühling“, die ihrerseits als ausreichender Grund für ein bestimmtes Grün und eine Cf. Christian 1959, 72 f.

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545 R, p. 26 f.: „bodily life“ - „situation“ – „the whole of nature“. Cf. PNK, p. 14 f. und CN, p. 107, 152 bestimmte Gestalt eines Grashalmes gelten kann. Dieses konkret erscheinende Grün nennt Whitehead in R ein „Adjektiv“ eines Ereignisses. Die individuelle Erscheinung (das Konkrete) eines ereignisartigen Gegenstands offenbart sich dem Beobachter mittels intelligibler Formen, die in R noch „sense-objects“ genannt werden. Die Kombination solcher Sinnesobjekte bildet die objektive (d. h. objektivierbare) Seite eines Ereignisses (die individuelle Seite gilt in R als nicht objektivierbar.)546 Der

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Erfahrungsereignis) kurzerhand auszublenden und den Blick auf die mittlere Objektebene zu fixieren, wo sich scheinbar autarke Entitäten („Substanzen“) befinden. Diesen Nur-Objekten inhärieren dann scheinbar nur-objektive (oder auch nur-subjektive) Qualitäten. Das absolute Objekt steht zeitlos und ohne essenzielle Verbindungen im leeren Raum des abstrakten Denkens:547 Under the obsession of the logical theory of universals and concrete particulars the percipient event was suppressed, and the relation of green to its situation represented as universal qualifying particular.

Der letzte Satz ist dahingehend zu verstehen, dass durch die Fixierung auf die Mesoebene der ‚Dinge’ und den Verlust der Interdependenzen zwischen den drei genannten Sphären auch die relative Natur der mittleren Objektebene verloren geht.

Phasen dieser Wechselbeziehungen werden so zu losen Substanzen und losen Qualitäten verabsolutiert. Der Fehler liegt also im verengten Blickwinkel und ist insofern methodischer Art.

Spinoza. Spinoza befindet sich am Scheidepunkt, an dem sich die Wege von James und Whitehead trennen. An der Oberfläche zeigt Whiteheads Philosophie Affinitäten zu den Denkern und Epochen, die er selbst nennt (Locke, Spinoza, Bergson u. a.).

‚Darunter’ befindet sich die tragende Basis, die in dieser Arbeit als „neuromantisch“ R, p. 28. - Zum „objektiven Relativismus“ bei Whitehead siehe Lovejoy 1930, chap. III - IV.

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beherbergt die zentralen Anliegen von Whiteheads Philosophie: Gott und die Welt, Natur und Geschichte, Wissenschaft und Religion (Fakten und Werte), Mensch und Gesellschaft, Leben und Tod (Werden und Vergehen); weiter Kunst, Kreativität und Ästhetik. Im Grossen und Ganzen decken sich diese Interessen mit jenen von Bergson, der wie andere Schriftsteller und Philosophen seiner Zeit ebenfalls der Romantik nahe steht. Was Bergson und Whitehead (respektive James und Bradley) voneinander trennt, ist ihr Verhältnis zur Philosophie Spinozas, die seit der Goethezeit unumgänglich geworden ist. In dieser Beziehung haben sich seit dem 19.

Jahrhundert zwei Lager gebildet: die einen sind der Auffassung, Spinoza sei mit der modernen Wissenschaft schlicht unvereinbar (so James, Huxley und Bergson), die anderen sehen den Gegensatz weniger scharf (nach Goethe und Schelling Lloyd Morgan, Alexander und Whitehead). In der neueren Metaphysik lässt sich im Anschluss an Goethe und die Romantik ein eigentliches „Spinoza Revival“ festzustellen, und zwar ausgerechnet in jenen philosophischen Versuchen, die auf Spencer folgend dem Entwicklungsgedanken breiten Raum gewähren (Fechner, Paulsen, Lloyd Morgan; etwas weniger deutlich bei Spencer, Alexander, Whitehead, Royce und McTaggart; ferner Lotze und Joachim). Die beiden wichtigsten Bezugsautoren, die helfen, Spinozas strenger Monismus aufzulockern, sind Leibniz und Berkeley.





Ein Einwand, den bereits Romantiker und Idealisten gegen Spinoza hervorgebracht haben,548 gibt Whitehead die Gelegenheit, das Ziel seiner Metaphysikvorlesungen am Anfang von PR zu erläutern. Das Folgende läuft eindeutig darauf hinaus, das Neue in Whiteheads Metaphysik als ‚logische Korrektur’ von Spinozas Alleinheitslehre zu empfehlen:549 Cf. Taylor 1975, 281 f. (zu Hegel) und Emmet 1971, 217 f. – Es ist wahrscheinlich, dass Coleridge eine „dynamische Philosophie“ ins Auge fasste, um damit der Statik von Spinozas Weltbild seine eigene Theorie entgegenzusetzen. Diese Motivation war bekanntlich bei Schelling und Hegel vorhanden, später auch bei Whitehead.

549 PR, p. 6 (cf. Nobo 1986, 171) The philosophy of organism is closely allied to Spinoza’s scheme of thought.

But differs by the abandonment of the subject-predicate forms of thought, so far as concerns the presupposition that this form is a direct embodiment of the most ultimate characterization of fact. The result is that the ‚substance-quality’ concept is avoided; and that morphological description is replaced by description of dynamic process. Also Spinoza’s ‚modes’ now become the sheer actualities; so that, though analysis of them increases our understanding, it does not lead us to the discovery of any higher grade of reality.

Formal geht es zunächst einmal um den ontologischen Status von Teil und Ganzem. Da die Zuweisung eines Status eine relative Sache ist, kommen bei dieser Frage implizit Relationen mit ins Spiel. „Was ist von was abhängig?“ oder „Was ist Bedingung von was?“ sind Fragen, die mit dem Vorhandensein von internen und externen Relationen zu beantworten wären. Solche Abhängigkeiten lassen sich in Richtung vom Ganzen zu den Teilen, von den Teilen zum Ganzen (zwei asymmetrische Verhältnisse), in beiden Richtungen (symmetrisch) oder auch ausschliesslich auf der Ebene der Teile denken. (Im Prinzip wäre auch ein reflexives Verhältnis des Ganzen zu sich selbst denkbar, wie das bei Bradley zuzutreffen scheint.) Mit diesen Optionen haben wir denn auch schon das Gerüst von Whiteheads Kosmologie in Griffnähe. In seinem metaphysischen Weltbild bestehen interne Relationen zwischen den Teilen550 und zwischen dem Ganzen und den Teilen, wobei das „Ganze“ für die laufende kosmische Epoche steht, die in der Erinnerung Gottes greifbar wird. Im Unterschied zu anderen philosophischen und theologischen Theorien stuft Whitehead die Gottheit zu einem primum inter pares herab, so dass der Name „Gott“ einen realen Teil oder Aspekt (eben eine aktuale Entität) des Universums bezeichnet. Damit halten wir fest, dass sich Whiteheads metaphysisches Projekt unmittelbar aus der Kritik an Spinozas Totalitätsgedanken Es handelt sich genauer gesagt um intern-asymmetrische Relationen, da wir den zeitlichen Ablauf berücksichtigen müssen. In einem zeitlosen organischen Ensemble wären die Relationen internsymmetrisch. So ist sich das harmonische Zusammensein von Leibniz’ Monaden vorzustellen.

ergibt. Dieser Feststellung schicken wir gleich nach, dass gerade dieser „totaliteitsgedachte“ (Munnik) in Whiteheads Schriften und Vorlesungen immer präsent ist, und zwar als Gegenstück zum individuellen ‚Einheitsgedanken’ (Makround Mikrokosmos). Dieser relativistisch gefasste Einheitsgedanke ist bereits in den naturphilosophischen Werken PNK, CN und R wirksam und lässt sich in seinen späteren Schriften bis zu MT weiter verfolgen.551 Das Ganze beansprucht denselben Grad an Wirklichkeit wie dessen konstituierende Teile (Teil und Ganzes bedingen oder durchdringen sich gegenseitig). Es wäre fragwürdig, dem einen oder anderen einen höheren ontologischen Status zuzuweisen, wie das James und Bradley mit umgekehrten Vorzeichen tun. Die Monismus/Pluralismus-Dichotomie ist kein unausweichliches Dilemma, sondern nur die theoretische Konfrontation einseitiger Emphasen. Wenn es gelingt, Einheit und Vielfalt miteinander zu korrelieren, dann verliert diese Dichotomie ihr argumentatives Potenzial – sie wird hinfällig.

Es ist nun zu erwarten, dass Whitehead seine konstruktive Spinozakritik in dieser oder jener Form auch auf Bradley übertragen wird. Bradley befasst sich zwar nicht expressis verbis mit Spinoza, doch sind Ähnlichkeiten zwischen deren Theorien unverkennbar. Wenn wir vom Prozessaspekt absehen, vertreten auch Spinoza und Bradley einen „Panaristotelismus“: anstelle der vielen Substanzen bei Aristoteles (und bei Descartes) tritt nun die eine Substanz mit ihren Affektionen, die mal „Modi“, mal „endliche Erfahrungszentren“ heissen, und in denen jeweils die Zeit „erscheint“ (vide McTaggart).552 Diese empirischen Foci sind mit Whiteheads aktualen Entitäten eng verwandt - es reicht, den Zeitfaktor wieder einzuführen. Diese stehen zum Ganzen in einer vergleichbaren Relation wie bei Spinoza die endlichen Modi zu Gott.

Der Unterschied zwischen den beiden Theorien lässt sich am besten theologisch an der Rolle Gottes bestimmen. Whiteheads Gottesentität entspricht nicht mehr höchsten logischen Kriterien. Whiteheads Gott ist nicht der Notwendigkeit unterworfen, logischen Sätzen zu genügen. Whitehead entwirft einen Parallelismus Siehe dazu Munnik 1987/I, Kap. 2 PR, p. 200; cf. Wolfson 1934/I, 348 f. (zu Descartes und Spinoza) zwischen Gott und seinen Geschöpfen (und nicht zwischen Logik und Existenz), der analog zu einem aristotelischen Gedanken zu verstehen ist: die Kunst und der Künstler verwirklichen sich gegenseitig.553 Statt von Handwerk und Kunst zu reden, können wir im Sinne Aristoteles’ und Spinozas auch sagen: Das Allgemeine und das Besondere ermöglichen sich gegenseitig, da alles Seiende ein bestimmtes Seiendes ist (Form und Materie). Ein reines Sein wäre reine Form und somit ausserhalb der Reichweite menschlicher Erkenntnis. Anstatt einer Konstante und zweitrangigen Variablen, die direkt von jener abhängen (sie ist deren Existenzgrund), müssen wir uns bei Whitehead zwei kovariante Aspekte der Welt vorstellen, die in sich wiederum ewige und einen zeitliche Aspekte bergen und auch in dieser Hinsicht die Welt wiederspiegeln („mental“ und „physisch“ im Sinne Whiteheads).554 In diesem Sinne ist auch der Mensch zwischen Gott und der Natur ‚aufgespannt’.

Für James und Whitehead ist ein Absolutes, das alles Relative absorbiert, eine hypertrophe Vorstellung, die zu korrigieren ist. Das Absolute steht bei James, Bergson und Whitehead nicht an der Subjekt-, sondern an der Prädikatstelle. Wenn etwas „absolut“ ist, dann ist es die Erfahrung oder abstrakt gesagt „die Relativität“.

Alle Daseinsfaktoren sind durch eine gemeinsame Geschichte miteinander mehr oder weniger eng verbunden, was sich mit Ruskins Einheiten elegant darlegen lässt.



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