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«Inauguraldissertation der Philosophisch-historischen Fakultät der Universität Bern zur Erlangung der Doktorwürde vorgelegt von Matthias C. Roggo ...»

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481 Siehe Sprigge 1993, 593 (zu einem Brief von Bradley an James aus dem Jahre 1909): „identity“ und „difference“ 482 Cf. Bradley 1922/I, 286 f. und EP, p. 50: „Phenomenically considered the white per se is identical with itself wherever found (...) “ 483 PBC, p. 235 f. / 142 f. – Das Problem, das dahinter steckt, ist das Verhältnis zwischen dem körperlichen Reiz und der mentalen ‚Reaktion’ auf diesen Reiz. – Cf. Münsterberg 1900, 289: „Stoff“ und „Gestalt“ Biographie, nicht aber das Gewahrwerden der Typen „weiss“, „Bär“, „Eis“, „Fläche“, „Wasser“ usw., zu denen wir wohl auch einfache Relationen rechnen dürfen wie etwa die Typen „kleiner als“ oder „mehr als“ („Das dort ist eine sehr grosse Fläche.“ ≈ „In meiner Erfahrung/Erinnerung sind kleinere Flächen häufiger.“). Die heikle Frage ist, ob das, was wir eben „Typen“ genannt haben, etwas Allgemeines und Konkretes oder etwas Abstraktes, Theoretisches darstellt. Es scheint doch, dass die Lungen von Mensch und Delphin empirisch gegeben sind, aber ist es auch ihre Funktionsweise? Wie wissen wir, dass ein kleiner Bär in der Nähe kleiner ist als ein weiter entfernter grosser Bär? Abgesehen davon, dass sich physiologische Vorgänge selten beobachten lassen, haben wir für Mensch und Delphin bereits eine Homologie festgestellt, und dabei die empirische Basis verlassen. Das Zusammenspiel von Theorie und Experiment kann nicht mehr mit phänomenalistischen Formeln à la James aufgelöst werden. Ein induktiver Schluss ist eben nur noch ‚halb-empirisch’.

Mit der Induktion beginnt die Spekulation, wenn auch nur zaghaft.

Das zentrale Problem wurde in der besagten Debatte freilich nicht angesprochen.

Der Prozessphilosoph interessiert sich nicht so sehr für die logische Priorität von Gleichheit und Ähnlichkeit, eher geht es ihm um das Zusammenspiel dieser Kategorien in Vorgängen aller Art. Dass es ein Zusammengehen von gleich und ungleich geben muss, ist offensichtlich (man denke sich das Thema „the one and the many“ in einem idealistischen Sinn als realer Teil/ ideales Ganzes, Sein/Werden, Freiheit/Notwendigkeit).

Durch das Prisma von Bradleys Philosophie zeigt sich das so: Wenn es Relationen gibt, dann muss es auch Terme geben - und weiter (immer ad hominem): Wenn es Relationen gibt, dann affizieren diese Relationen die Terme - oder umgekehrt: es liegt in der Natur der Terme, die ihrer Natur entsprechenden Relationen zu bilden.

(Bradley bestreitet ähnlich wie Spinoza, dass es mehr als eine Substanz gibt; die Abweisung von Termen und Relationen folgt daraus.) Aus isolierten Termen einerseits und frei schwebenden Relationen andererseits lassen sich keine verständlichen Theorien und schon gar nicht wirkliche Verhältnisse bilden, die rechtens „empirisch“ genannt werden könnten.484 Das Problem ist aus der Psychologie bekannt. Bradley formuliert es in Appearance and Reality als Dilemma:485 If you take an essence which can change, it is not an essence at all; while, if you stand on anything more narrow, the self has disappeared. What is the

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A thing may be identical or different, according as you look at it.

Unter Bradleys Voraussetzungen ist klar, dass eine virtuelle Zweiteilung der Psyche zu einem Widerspruch führen muss (zwei Terme und eine Relation). Wir interessieren uns eben nicht nur für ein „I“ und ein „Me“ (Mead), oder für ein „essential self“ und ein „accidental self“ (Bradley).486 Abweichend von Bradley sagen wir nun: Was uns wirklich interessiert, ist nicht so sehr ihre gegenseitige Abgrenzung – was ein eher statischer Aspekt des Problems darstellen würde –, sondern ihre Spannung oder Dynamik (ihren „Widerspruch“, wie Bradley sagen würde). Es ist wahrscheinlich, dass wir erst durch ihr Wechselspiel die beiden interdependenten Terme verstehen können. Anders gesagt, müssten wir die Terme als Ursache und Wirkung einer oder mehrerer ‚wirklicher’ interner Relationen zu begreifen suchen. Wenn wir uns dagegen für das aristotelische Modell entscheiden, dann postulieren wir Dinge mit wesentlichen und unwesentlichen Attributen

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‚uneigentlichen’ Eigenschaften), ohne dabei verständlich zu machen, was die Substanz ‚hinter’ dem Bündel von Qualitäten ist. Die „Substanz“ ist nicht ein

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Beisammensein essenzieller Eigenschaften möglich und intelligibel macht („logische Cf. Sprigge 1993, 465 f.

Bradley 1930, 68 f. – Die Unterscheidung essence / change entspricht den Unterscheidungen substance / event und continuant / occurent (nach Broad, siehe Simons 1987, 117 f.). Eine alternative Formulierung des besagten Problems findet sich bei McHenry 1992, 145.

486 Bradley, loc. cit.

Harmonie“). Wir wissen letztlich nicht, was die eine und einzige Substanz bei Spinoza und Bradley ist – ausser es ist uns erlaubt, diese als ‚kompromissloses’, absolutes Ideal anzuschauen. Wenn wir das Wesen der Wirklichkeit als logische Harmonie auffassen, werden die Theorien von Parmenides, Spinoza und Bradley verständlich. „Logische Harmonie“ ist auch das Leitmotiv von Whiteheads Prozessphilosophie.

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Nach den einführenden Kapiteln und einer ersten Behandlung von James und Bradley gehen wir näher auf Whiteheads kosmologischen Versuch ein. Wollten wir für das erste Drittel des 20. Jahrhunderts die fünf wichtigsten Werke in den Bereichen Metaphysik und Naturphilosophie angeben, dann würde unsere Wahl mit grosser Sicherheit auf die folgenden Gifford-Dozenten fallen: Royce (1899-1900), Lloyd Morgan (1921-22), Alexander (1916-18), Whitehead (1927-28) und Bergson, dessen berühmtes Werk L’évolution créatrice ein paar Jahre vor dessen GiffordDozentur (1913-14) veröffentlicht wurde.488 Die innige Verbindung dieser Werke geht über den damals herrschenden Zeitgeist hinaus. Es wäre ohne weiteres möglich,

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abzustützen, besonders wenn wir daneben noch James und Bradley hinzuziehen würden. Zumindest das Dreieck James-Bergson-Whitehead ist für ein tieferes Verständnis von Whiteheads Philosophie unverzichtbar. Wer die Philosophie des 20.

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Eine Liste der Gifford-Dozenten findet sich in Hampe/Maassen 1991b, 28 - 30.

Jahrhunderts verstehen will, kommt an Schottland und den Gifford Lectures nicht vorbei.

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Die vorangehenden Erörterungen haben deutlich gemacht, dass es falsch wäre, in den Kategorien „Monismus“, „Pluralismus“, „Idealismus“, „Realismus“ oder auch

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philosophischer Positionen zu sehen. Solche „Idealtypen“ (Max Weber) dienen einerseits als Orientierung bei der Theoriebildung, andererseits bilden sie handliche Werkzeuge für die Analyse und das Verständnis von gegebenen Theorien. Es ist hier nicht unsere Aufgabe zu zeigen, wie man zu solchen Typen gelangt. Es soll nur noch einmal betont werden, dass theoretische Konstrukte nicht mit der Substanz bestimmter Theorien zu verwechseln sind („Sprechen“ und „Denken“ sind korrelative, nicht identische Terme).490 Als Idealtypen stufen wir auch die Kategorien „Platonismus“, „Aristotelismus“ und weitere dieser Art ein. Wenn es auch zutrifft, dass bestimmte Denker eher zu Platon, andere wiederum eher zu Aristoteles neigen (nach Coleridges bekanntem Ausspruch), so darf diese Feststellung nicht zu einer absoluten Alternative zugespitzt werden. Es ist in der Regel nicht so, dass aus einzelnen Widersprüchen zwischen zwei Positionen ‚automatisch’ die Unvereinbarkeit derselben gefolgert werden kann.491 Johann Gottfried Herder, zit. und übers. von L. L. Whyte in dessen 1978, 118 Dies wäre ein Fall einer „misplaced concreteness“ (Whitehead).

491 Man stelle sich einen Botaniker vor, der zwei Apfelsorten aufgrund unterschiedlicher Farbe einer anderen Art oder einer anderen Gattung zuordnet! (Entsprechendes könnte man sich mit verschiedenen Hunderassen ausdenken.) Ein anderer Punkt, der klärungsbedürftig scheint, betrifft die Art und Weise, wie sich uns ein Autor präsentiert. So, wie ein Autor sich ein Bild von anderen Autoren macht, so macht er sich auch ein Bild von sich selbst. Er versucht, sich als Autor zu ‚definieren’ und von anderen Philosophen abzugrenzen. Nun wurde bereits angedeutet, dass die Selbsteinschätzung eines Autors eher in dessen Biographie als in die Interpretation seines Werkes gehört, jedenfalls ist sie zweitrangig.

Weiter hat jeder Autor seine Lieblingswerke und Lieblingsphilosophen. Wenn wir Whitehead danach fragen würden, dann würde er zuerst Denker und Forscher aus dem 17. Jahrhundert nennen. Daneben würde er die Wichtigkeit von Platon betonen und wohl auch noch andere Namen nennen (etwa Spinoza und Samuel Alexander).

Aus einer solchen ad hoc Auflistung von philosophischen Klassikern erfahren wir so gut wie nichts über Richtung und Tendenzen im Denken eines Philosophen.

Whitehead ist nicht ein Mathematiker der Barockzeit – er befindet sich in einer Zeit, die Darwin, Marx, Freud, Einstein, Bohr und Heisenberg gesehen hat. In dieser Zeit hat die Prozessphilosophie mit Spencer und Bergson ihre ersten Schritte getan und beinahe idealtypisch die beiden möglichen Wege für eine solche Philosophie angezeigt, nämlich den materialistischen und den spiritualistischen Ast der Prozessphilosophie (die „process fork“ - siehe § 3 zur evolutionistischen Metaphysik). Würden wir uns auf naive Weise auf die Register von Whiteheads Bücher verlassen, könnten wir nie ahnen, welche Rolle James, Bergson und Bradley im geistigen Leben seiner Zeit spielten, und wie stark diese Denker direkt oder indirekt auf Whitehead eingewirkt haben. Die genannten Autoren machen wiederum nicht genügend deutlich, dass sich Whitehead mit seiner Metaphysik im Wesentlichen auf einer aristotelischen Linie befindet. Seine Prehensionstheorie kann mit geringem Risiko als neuzeitliche Anwendung des alten Akt/Potenz-Schemas auf neue Tatsachen in der Biologie und in der Physik gedeutet werden (wobei diese „Anwendung“ problematisch bleibt).

Es war wohl Whiteheads Interesse an der Logik und an Russells Arbeiten (speziell an dessen Leibnizvorlesungen), der ihn zu Aristoteles’ Sprachphilosophie in der Kategorienschrift hinzog, während Aristoteles’ Physik- und Metaphysikvorlesungen Schriften wie De caelo und De generatione et corruptione keine Beachtung fanden. Diese Einengung auf die Sprachphilosophie verleitete Whitehead zu einer etwas unvorsichtigen Aristoteleskritik, in welcher er nicht müde wurde, eine an sich harmlose Sprachkonvention - nämlich das Subjekt/Prädikat-Schema - für alle Übel der Metaphysik verantwortlich zu machen. Der polemische und ahistorische Charakter dieser Kritik dürfte wohl nicht zufällig an Bertrand Russell erinnern. Auch wenn Whitehead Aristoteles’ Werk nicht so gut kannte wie beispielsweise Bergson, so hätte man sich von einem Denker von Whiteheads Format doch eine gewisse Wertschätzung von Aristoteles’ Naturphilosophie und eine subtilere Einschätzung von dessen Substanzbegriff gewünscht. Eine Substanz ist nicht ein „Block“, und ein Monist vertritt kein „Blockuniversum“. Neben Russell ist hier sicher auch ein schlechter Einfluss von James zu spüren, der vielleicht über Russell zur Wirkung kam. James, Russell und andere populäre Kritiker haben bei Whitehead möglicherweis die tiefere Einsicht verhindert, dass der altgriechische Substanzbegriff seit Parmenides in Richtung einer „logischen Harmonie“ weist (genau wie Whiteheads Konzept actual entity). Der Materialismus/Mechanismus der antiken Atomisten - und teilweise der Stoiker - ist nicht eine typische Erscheinung in der altgriechischen Philosophie. Es könnte vielleicht gesagt werden, dass die Stoiker

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