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«Inauguraldissertation der Philosophisch-historischen Fakultät der Universität Bern zur Erlangung der Doktorwürde vorgelegt von Matthias C. Roggo ...»

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Ein solcher Illusionismus ist in der indischen Philosophie seit den Upanishaden ein Thema.468 Da ein solcher Illusionismus den heiligen Texten des Veda widersprechen, suchten Shankara und seine Lehrer nach einem Kompromiss, dessen Gestalt wir von Parmenides und Bradley her kennen: die Unterscheidung zwischen einer ‚höheren’ und einer ‚tieferen’ Wahrheit.469 Dabei führt der Weg zum Einen über das Viele. Die Seele erhöht sich in der Meditation (bei den Indern) oder in der Wahrheitssuche (bei den alten Griechen) und nähert sich so dem Absoluten. Das heisst, dass das Absolute zu einem guten Teil als Negation des Relativen verstanden werden muss. In diesem Sinne erfahren wir auch bei Bradley eher, was das Absolute nicht ist, als was es tatsächlich ist. Diese via negativa hat wenig mit Hegels Dialektik, dafür mehr mit theologischen Spekulationen zu tun.470 Ein offener und kreativer Kosmos ist eine Vorstellung, die wir auch bei Bergson finden. Wie sich etwas verändert, ist akzidentell, die Tendenz zur Veränderung dagegen nicht – die Wirklichkeit ist ihrem Wesen nach Wandel.471 Sie ist das Irrationale, das der menschlichen Rationalität entgegensteht. Das ist die Antwort, die unsere Autoren Bradley und Shankara geben. Die Welt ist nicht religiös, sondern ein Gemisch von grauer Theorie und bunter Praxis, wenn man im Anklang an Goethe so sagen kann.

Den Ausdruck „en bloc“ finden wir übrigens schon bei Bergson. Die antike Wissenschaft sei statisch und – wie wir in Bergsons Sinn ergänzen dürfen – ‚geschlossen’. Den Wandel betrachtet sie „en bloc“, und wenn sie einen Vorgang in Portionen oder Perioden aufteilt, behandelt sie diese Teile ebenfalls als Blöcke.

Anders gesagt tragen die antiken Denker und Forscher der Zeit oder besser dem Wandel zu wenig Rechnung.472 Siehe von Glasenapp 1949, 162 f. und die vom selben Autor übersetzte Shvetāshvatara-Upanishad in: Upanishaden – Die Geheimlehre der Inder, übers. und hrsg. von Helmuth von Glasenapp (München 2003).

469 Ibid. 185 ff. – Diese Wahrheitsbegriffe sind auch ethisch konnotiert.

470 Wir haben gesehen, dass auch Bergson beim Thema „Kontinuität“ negativ argumentierte.

471 Bergson 1941, 86 (zu De Vries) 472 Bergson 1941, 333 – Es wäre interessant zu sehen, ob James in seiner Kopie von L’évolution créatrice die Ausdrücke „en bloc“ und „un bloc“ angestrichen hat. - Über die Gründe des statischen Denkens in Identität und Ähnlichkeit. Eine Stelle im Kapitel „Discrimination and Comparision“ in PP gab 1893 zu einer kurzen Debatte zwischen James und Bradley in der Zeitschrift Mind Anlass.473 Die Frage, die dabei aufgeworfen wurde, ist für die Prozessphilosophie von allgemeinem Interesse. Sie lautet folgendermassen: „Beruht Identität auf Ähnlichkeit oder umgekehrt Ähnlichkeit auf Identität?“474 Bei der Besprechung verschiedener Relationenarten wurde bereits auf das Identitätsproblem hingewiesen und eine Lösung in James’ Sinne ins Auge gefasst (§ 4). Während Bradley Ähnlichkeit auf partielle Identität gründen wollte, monierte James für den umgekehrten Weg: Identitätsrelationen verlieren ihren absoluten Status und werden als spezielle Ähnlichkeitsrelationen aufgefasst.475 Was Identität einst für die Substanzmetaphysik war, ist Ähnlichkeit nun für die Prozessmetaphysik, die sich in James’ Psychologie abzeichnet. Auch in diesem Punkt war Locke seiner Zeit weit voraus. Was James gegen Bradley vorbringt, könnte ebenso gut als ein Argument seitens Locke gegen Leibniz’ logischen Identitätsbegriff gelesen werden (ein Bündel identischer Qualitäten = numerisch identische Substanz). Locke legt im Kapitel „Of

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Prozessphilosophie nieder - eben jener Punkt, der James vis-à-vis Bradley hervorhebt.

Hören wir Locke selbst:476 That [thing] (...) that had one beginning is the same thing, and that which had a different beginning in time and place (...), is not the same but divers. That der griechischen Wissenschaft informiere man sich bei Sambursky 1956, chap. X. Es ist gerade das statische, schicksalhafte Weltbild der alten Griechen, die der griechischen Tragödie ihre besondere „tragische“ Ausdruckskraft verleiht. Darin wird in einem mythologischen Rahmen der Kampf zwischen Freiheit und Determination ausgetragen – ein Thema, das die Philosophie auf ihrem Weg durch die Jahrhunderte begleiten wird.

473 EP, p. 65 ff. - Cf. PP/I, chap. XIII, p. 483 - 549 474 PP/I, p. 532: „base likeness on identity…“ 475 Zu den vertretenen Positionen siehe EP, p. 65-70 und Bradley 1935/I, p. 287 - 302 (ferner 177 ff.).

Cf. Bradley 1930, 525 ff. und Sprigge 1993, 385 ff.

476 Locke 1925, 328 (II, xxvii, 1) which has made the difficulty about this relation, has been the little care and attention used in having precise notions of the things to which it is attributed.

Locke wendet nun das Gesagte auf die drei Arten von Substanzen an, nämlich auf den unendlichen Geist, auf endliche Geister und auf die Materie („God“, „finite intelligences“ und „bodies“), was dem tripolaren thematischen Dreieck entspricht (vide Plotin, Spinoza, Schelling und Hegel).477 Gott ist ewig und einzigartig, endliche Geister und Atomkomplexe („bodies“) sind dagegen orts- und zeitgebunden. Ort und Zeit (also die Lokalisierbarkeit eines Ereignisses) bilden zusammen ein vierdimensionales principium individuationis. Diese Feststellung ist ganz beachtlich, denn materielle und spirituelle Einheiten wurden ja nach jüdisch-christlicher Lehre von Gott in Liebe erschaffen und werden wegen dessen grenzenloser Güte nicht wieder von ihrem Urheber zerstört (höchstens bestraft). Mentale und physische Aktualitäten sind also nicht nur objektiv, sondern auch subjektiv unsterblich; sie ändern nur ihre äussere Form. Locke bestätigt also nicht die biblische Lehre, wie dies Newton, Descartes, Leibniz und viele andere tun –de facto widerspricht er ihr im Sinne einer ‚naturalisierten’ oder ‚humanisierten’ Philosophie, die vom Menschen ausgeht.





Beachtlich ist auch, wie Locke wenig später anhand des Beispiels der Eiche Identität in einem materiellen und ideellen Sinn unterscheidet. Eine Eiche ist immer eine Eiche, auch wenn es in ihrem langen Leben zu einem Materieaustausch kommt, so dass sie streng materialistisch gesehen nicht mehr ‚dieselbe Eiche’ ist. Ein Lebewesen ist eben nicht nur eine ab extra geformte „mass of matter“, sondern ein organisiertes Ganzes mit einem inneren Wesen.478 Das sind alles eminent wichtige Gedanken für die Prozessphilosophie, die sich im Anschluss an Platon, Schelling, Hegel, Whitehead und anderen gezwungen sieht, konkrete von abstrakten Universalien zu unterscheiden. Ontologisch gesehen wäre demnach die Eiche als Cf. Ryle 1971, 132 Locke 1975, 330 f. (II, xxvii, 3 - 4) - Wenig später kommt Locke auf das Thema „personal identity“ zu sprechen, was einmal mehr sein scharfes Problembewusstsein zeigt (ibid. § 9 ff.).

Individuum ein konkretes Universale, das sich räumlich und zeitlich Lokalisieren lässt und objektiv unsterblich ist (i.e. ein unvergängliches Zeichen in der Weltgeschichte). Epistemologisch und semiotisch betrachtet benutzen wir in der Kommunikation allgemein Zeichen als Namen für Kategorien, die sich von Tatsachen abstrahieren lassen und im günstigen Fall nicht allzu weit von

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Fortpflanzungsgemeinschaft in Zeit und Raum werden als „Spezies“ begrifflich zusammengefasst). Von Locke aus werfen wir einen kurzen Blick zu Mill und Spencer, die bei James in EP zu zweifelhaften Ehren kommen. Nach J. St. Mill sind Qualitäten nicht in einem strengen Sinn miteinander gleichzusetzen, denn „in every different occasion of (...) appearance“ sind sie numerisch und qualitativ distinkt (als Qualia). Für Mill, Spencer und andere Nominalisten seit Hobbes (vide Berkeley) stellt

James diese Formel auf:

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Was nach James, Peirce und Hodgson darin fehlt, ist der ‚realistische Anker’, nämlich die Ursache der angenommenen Empfindung. Wenn es nämlich denkbar ist, dass „the cause of the quality“ zu verschieden Zeitpunkten dieselbe ist, dann ist auch

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Antinominalismus quer zu seiner Position contra Bradley steht. Bradley argumentiert zwar nicht mit Ursachen, aber ganz allgemein mit einem identischen Kern ‚in’ ähnlichen Phänomenen, was auch James’ Argument gegen den Nominalismus abdecken würde. Die Intention von James, Perry und den Neuen Realisten ist zunächst einleuchtend: Als wirkliche „Realisten“ kommen wir an den empirischen Wissenschaften nicht vorbei, seien diese auch noch so selektiv und abstrakt. Die einfachste Methode besteht darin, dass man sich die Natur als kodierte Sprache oder als offenes Buch (wie bei Leonardo und Galilei) ansieht, das uns von ihren geheimen

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Gesetzen ‚erzählt’. Mathematik erscheint uns so als die Offenbarung der Wirklichkeit schlechthin (vide Pythagoras und die Philosophie nach ihm). Es geht also um etwas, was durchaus ein hohes „empyrean (...) inner noumenal principle“ genannt werden könnte (James contra Mill u. a.), nämlich um die inhärente Rationalität der Natur.480 James steht Whitehead bezüglich „der Ordnung der Natur“ recht nahe; auch Bradley steht er nicht allzufern, soweit er nicht als empirischer Psychologe argumentiert (oder polemisiert). Bradley kam jedenfalls zur weisen Einsicht, dass zwischen ihm und James in der Frage der Identität ein quid pro quod abgelaufen sei. In dieser Debatte bilden „absolute Identität“ und „absolute Diversität“ die Extrema eines Gradienten. Diese Extrema sind als limitierende Begriffe nicht vertretbare Positionen.

Weder James noch Bradley haben die Gegenposition rundweg verleugnet; alles ist eine Frage der richtigen Betonung.481 Es ist tatsächlich so, dass James in seiner Psychologie dasselbe zum strittigen Thema sagt wie Bradley! In Anlehnung an ein Beispiel aus Bradleys Principles of Logic liesse sich sagen, dass Delphine und

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Fortpflanzung) „gleich“ seien, was nicht mit sich führt, dass diese beiden Spezies in anderen Punkten gleich oder ähnlich sind (der Mensch ist historisch gesehen kein friedfertiges Wesen wie der Delphin usw.).482 Ein Eisbär und die Eisscholle, auf der er sitzt, sind beide weiss und „so far the same“ (Bradley). James sagt nichts anderes!

Das Weisse wird „shared alike by both“ (James). Es ist sinngemäss zwischen ‚Materie’ und ‚Form’ zu unterscheiden, was bei James „sensible impressions“ und „object“ - oder besser „sense-object“ (Whitehead) - heisst.483 Die erlebte Szene und all ihre Begleitumstände bilden zusammen ein einmaliges Ereignis in meiner EP, p. 51 / 53: „rationalizing function“ (of reality) – Man beachte ferner James’ Argumentation (contra Spencer, Fechner, Clifford u. a.) gegen eine „underlying [unknowable] reality“, ein „identical substratum“ und einen „atomistic hylozoism“, womit James einen kritischen Bezug zur Vorsokratik herstellt.



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