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«Inauguraldissertation der Philosophisch-historischen Fakultät der Universität Bern zur Erlangung der Doktorwürde vorgelegt von Matthias C. Roggo ...»

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448 Spencer 1904, 472 449 SPP, 31 f. (38 f.) stellen bei James und Whitehead fest, dass sie in Bergsons Manier konkrete und abstrakte Entitäten voneinander unterscheiden und Zeit, Erfahrung und Wirklichkeit miteinander korrelieren. Nun wird die Sache durch den Umstand kompliziert, dass der Bergsonismus bei James und Whitehead mit idealistischen Wellen interferiert.450 Psychologisch ausgedrückt sind James’ und Whiteheads Haltungen gegenüber dem Absoluten Idealismus ambivalent. Diese Ambivalenz ist aus historischer Sicht gut nachvollziehbar, da sich unsere Autoren im Spannungsfeld zwischen Romantik und Moderne befinden. Auf der persönlichen Ebene bedeutet das, dass „moralische“ (also ethische und religiöse) Bedürfnisse nach Harmonie und Ausgleich die philosophischen Versuche von James und Whitehead motivieren.451 Es geht hier nur darum, auf diesen Umstand aufmerksam zu machen. Daraus folgt, dass wir bei unseren Autoren nicht genau zwischen „allgemeiner“ und „spezieller“ Metaphysik unterscheiden können (d. h. zwischen Ontologie und Theologie). Dazu kommt, dass der eingenommene radikale Subjektivismus dazu verleitet, Formulierungen, Metaphern und Analogien zu wählen, die aus einem Psychologiebuch stammen könnten. Wir müssen uns deshalb immer im Klaren darüber sein, dass der Name „Metaphysik“ bei Bergson, James und Whitehead sinngemäss für so etwas wie „Onto-bio-psycho-theologie“ steht (nach dem thematischen Dreieck). Die Dinge in der Welt sind psychischer Natur (oder psychischen Vorgängen zumindest analog) und von einer Gottheit oder einem Ordnungsprinzip abhängig zu denken. Wenn wir auf dieses Konzept die Unterscheidung Idealismus/Realismus anwenden müssten, dann würden wir schnell merken, dass diese Kategorien völlig ungeeignet sind. Am ehesten liesse sich vielleicht noch sagen, dass unsere Autoren im Schnitt einen „Idealismus mit realistischen Elementen“ (oder auch vice versa) vertreten. Ob es sinnvoll ist, so zu sprechen, bleibe dahingestellt – wir werden jedenfalls davon absehen. Unsere Autoren vertreten alle eine antimaterialistische, spiritualistische Tatsächlich finden wir bereits bei Bergson eine Interferenz von ‚realistischen’ und ‚idealistischen’ Wellen.

451 Das gilt auch für Bergson, Samuel Alexander, Bosanquet, McTaggart und wahrscheinlich auch für Bradley.

Position - aber Achtung: „antimaterialistisch“ bedeutet nicht „Verleugnung des materiellen Aspekts der Welt“ (wie oft bei Berkeley und zuweilen bei Leibniz angenommen wird); vor allem heisst „antimaterialistisch“ nicht „Verleugnung der Wissenschaft“ (auch bei Leibniz und Berkeley nicht). Gegen das letzte grobe Missverständnis hat sich namentlich Bergson verwahrt. Unsere Autoren sind nicht

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Weltauffassung, die keinen Platz für die Phänomene „Leben“ und „Denken“ (oder „Mensch“ und „Gott“ im thematischen Dreieck) vorsieht. Es ist hier noch anzufügen, dass sich diese Kritik am Determinismus nicht primär gegen Descartes richtet, wie oft insinuiert wird.

Sein und Werden. Timothy Sprigge zählt in der Einleitung zu seinem Buch über James und Bradley die Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen den beiden Philosophen auf.452 Gemeinsam sind beiden Philosophen die Auffassungen bezüglich (1) der Erfahrung, die (2) mit abstrakten Termini nur unzureichend beschrieben werden kann, was auch heisst, dass (3) sich die empirische Welt mittels des diskursiven Denkens nicht einholen lässt. Das Konkrete lässt sich nicht reduzieren.

Die Unterschiede betreffen (4) die Zeit, (5) den Pluralismus und (6) den freien Willen bei James gegenüber andersartigen Auffassungen bei Bradley (bei welchem das Absolute diese drei Punkte absorbiert). Für James ist die unmittelbare Erfahrung eines Individuums relational und somit auch zeitlich. Eine Form von Idealismus (oder Mystizismus) ist für James nur dann annehmbar, wenn darin die Zeitlichkeit, die Vielfalt und der Wille (auch die schöpferische Kraft) der Individuen berücksichtigt werden. Der Idealismus von Royce wird diesen Forderungen am ehesten gerecht, nicht zuletzt auch deshalb, weil Royce auf geschickte Art Elemente von Peirces und James’ Pragmatismus in seiner Metaphysik integriert. Daneben haben James die spekulativen Höhenflüge Gustav Theodor Fechners und Benjamin Paul Bloods (ein vergessener mystischer Autor und Korrespondent von James) Sprigge 1993, 2 f. – Die Aufzählung wurde auf das Wesentliche verkürzt.

fasziniert.453 Diese Autoren sind sozusagen ‚gute’ Idealisten. Zur Kategorie der ‚schlechten’ Idealisten gehören dagegen Spinoza, Schelling, Hegel, Bradley, ferner der hinduistische Mystiker Vivekananda, ein Schüler Ramakrishnas (1836-1886).454 Ein ‚schlechter’ Idealist neigt dazu, die Wirklichkeit in abstrakte Diskurse einzuwickeln und sie so gewissermassen ‚einzufrieren’. Daraus folgt das andere Merkmal, nämlich der Atemporalismus, der die Zeit in die Subjektivität verbannt (vide Kant). Das bekannte Schlagwort, das James vor allem gegen Bradley richtet, lautet „block-universe“.455 Dieser irreführende Name soll das Gegenteil von James’ „pluralistic universe“ bezeichnen (das ja auch eine Dualität aufweist, ähnlich wie bei Swedenborg und Henry James, Sr.). Die Gründe für James’ Ablehnung eines vermeintlich eindimensionalen, bewegungslosen Blockuniversums sind ethischer,

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metaphysische Problem der Relationen (bzw. der Relativität der Individuen) zurückführen. Dabei geht es vor dem Hintergrund der Debatte „James versus Bradley“ formal gesehen um Teil/Ganzes-Relationen und um den ontologischen Status der Zeit. Hinter dem „block-universe“ verbirgt sich eine schiefe Analogie, die Dewey in einem anderen Kontext so wiedergibt:457 (…) consciousness is like the eye running over a field of ready-made objects, or a light which illuminates now this and now that portion of a given field.

Die Analogie, die dahinter steckt, ist typisch für die traditionelle Philosophie, nämlich die allgemeine Analogie zur Kunst oder zum Kunsterlebnis, die bei Platon und Aristoteles öfters anzutreffen ist. James’ Bradleykritik findet sich bereits im zweiten Band von PP. Auch wenn die folgende Stelle vielleicht nicht gegen Bradley gerichtet war, so kommt darin doch das zum Ausdruck, was wir eben von Dewey Zu Fechner siehe PU, Lect. IV, Sprigge 1993, 174 f. und Lasswitz 1910, 57 ff. (196 ff.) Cf. P, p. 74 - 76 und Barnard 1997, 233 (zu Vivekananda) 455 PU, p. 140, 147 f.; WB, p. 216, 139 nota 456 Cf. Sprigge 1993, 175 ff. (zu Royce) und Barnard 1997, 126 ff.

457 Dewey 1981, 233 (cf. Bergson 1941, 305 f.) gehört haben, allerdings mit einer Konzession (die Stelle wurde vermutlich 1889 niedergeschrieben):458 The reality exists as a plenum. All its parts are contemporaneous, each is as real as any other, and each as essential for making the whole just what it is and nothing else. But we can neither experience nor think this plenum.

James sagt also fast dasselbe wie Bradley ein paar Jahre später in Appearance and Reality (1893), auch wenn bei Bradley Termen und Relationen keine primäre Wirklichkeit zukommt. Das „Chaos“ der Wahrnehmungen, die nur in ‚Einzelteilen’ daherkommen, gibt das Wesen der Dinge und der wirklichen Zusammenhänge nur sehr unvollständig wieder (die eine und einzige „Reality“ bei Bradley, was James wohl als „total conflux“ missversteht459). Unsere Theorien sind keine hochabstrakten Kopien der Realität (contra Spencer), sondern insgesamt ein „abstract system of hypothetical data and laws“ und insofern an die Praxis gebunden.460 Im Prinzip wissen wir, was wir tun – und damit haben wir bereits die Türe zu James’ Pragmatismus aufgestossen!

Royce seinerseits argumentiert anders als James und Dewey nicht mit dem menschlichen Bewusstsein, sondern mit der Allwissenheit Gottes als Bedingung des Denkens überhaupt. Das Bewusstsein Gottes gleicht einem gewaltigen „specious present“, das in sich alle Ereignisse zu allen Zeiten vereinigt.461 Hören wir dazu zwei Ausschnitte aus Royces Gifford Lectures: 462

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Siehe ERE, p. 52 und SPP, p. 64 nota 5 (zu S. J. Silberstein) – Ein wie auch immer gearteter „Zusammenfluss“ ist ohne Term und Relationen nicht denkbar. Vielleicht meinte James damit ein totum simul, was seit den Zeiten von Parmenides einem gängigen Missverständnis bezüglich monistischer Theorien entspricht. Monisten monieren nicht für eine strukturlose Wirklichkeit!

460 Ibid. – Es scheint, dass James hier unter anderem auch von Bradleys Principles of Logic (1883) beeinflusst worden ist.

461 Cf. Lowe 1999, 87 f. („God’s-eye-view“) – Royce verwendet diese Analogie nicht.

462 Royce 1929, 141 / 145 (cf. 1893, 415 ff.) (…) the totality of temporal events thus present at once to the Absolute has no events that precede, or that follow it, but contains all sequences within it (…) this view of the world (…) includes all the views that are taken by the various

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Das Beispiel mit der Melodie kennen wir auch von Bergson und Whitehead her.

Diese Analogie (ebenfalls eine Kunstanalogie) scheint bei Royce besser zu passen als bei den genannten Denkern. Gott ist sozusagen der ‚Komponist der Weltsymphonie’.

Bei Bergson und Whitehead ist dagegen der schöpferische Akt in vollem Gange, so dass nie eine fertige Melodie vorliegen kann, sondern höchstens Fragmente oder Abschnitte aus grösseren Zusammenhängen, die ihrer Natur nach immer in the making sind. (Wir werden das bei Whitehead später noch präzisieren, denn Whiteheads Gottesbegriff steht jenem von Royce nahe.) Das gilt auch bei James, der sich gegen das „grosse monistische Denkmittel“ wehrt, das „the totality of temporal events“ zum zeitlosen Objekt eines göttlichen Subjekts macht. Dabei wird (analog zu einem künstlerischen Konzept) von einer grösstmöglichen „noetic unity“ auf eine ontologische Alleinheit geschlossen, die mit monistischen Theorien plausibel gemacht werden soll.464 Der Umstand, dass zur Begründung einer monistischen Ditto bei Bradley. Das weisse Licht des Absoluten wird in den individuellen „centres of experience“ gebrochen, die wie ein Prisma das ganze Farbenspektrum des Lichts sichtbar machen. Was zuerst an Leibniz’ Monaden erinnert, ist in Wirklichkeit ein neuzeitliches Bild für einen alten neuplatonischen Gedanken. Royce distanziert sich dezidiert von der Monadologie (siehe 1929, 238 f.). Seinen Argumenten hat wohl auch James zugestimmt, wenn es auch möglich wäre, anhand geeigneter Stellen für James eine Monadologie zu konstruieren. Royce’s Argument mit der Kommunikation ist jedoch überzeugender als solche Konstruktionen (näheres zu James in Kapitel VI).

464 P, p. 71 f. - Cf. Dewey 1981, 55 f.

Metaphysik epistemologische Argumente herangezogen werden,465 erlaubt es dem modernen Idealisten, in Übereinstimmung mit der Psychologie um 1900 Substanzen mit Phänomenen oder Vorgängen im Sinne von Bewusstseinsgestalten oder intentionalen Bezügen (Brentano) zu ersetzen.466 Diese beiläufige Bemerkung aus James’ vierter Pragmatismusvorlesung ist von grösster Wichtigkeit, weil sie mit geringen Abweichungen auch auf Whitehead zutrifft. Weniger umständlich als Whitehead erkennen wir an der Basis seines philosophischen Systems drei Arten von Entitäten (neben einer Fülle von Prinzipen): Subjekte, konkrete Objekte und abstrakte Objekte. Dabei übernehmen die Subjekte die Rolle des Bewusstseins und die konkreten Objekte jene der Phänomene, wobei das Bewusstsein eine Entität in statu nascendi ist, und die Objekte verwandte Entitäten in statu morendi sind.

Von Whitehead schreiten wir in der Zeit zurück zu Bergson. James beschreibt das „Blockuniversum“ auf eine Art und Weise, die ganz dem Geiste und der

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(„rationalistic“, „intellectualistic“) Vorstellung bildet das lebendige, widersprüchliche, schillernde pluralistische Universum:467 The actual universe is a thing wide open, but rationalism makes systems, and systems must be closed. For men in practical life perfection is something far off and still in process of achievement. This for rationalism is but the illusion of the finite and relative: the absolute ground of things is a perfection eternally

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Siehe Sprigge 1993, 26 f. zu Royces bekanntem Argument aus „The Religious Aspect of Philosophy“ (1885). Cf. Russell 1966, 131 ff. (zur Wahrheitstheorie von H. H. Joachim) 466 P, p. 72 467 P, p. 20 – Wir haben hier keine Anleihe, sondern eine Konvergenz im Denken vor uns.



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