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«Inauguraldissertation der Philosophisch-historischen Fakultät der Universität Bern zur Erlangung der Doktorwürde vorgelegt von Matthias C. Roggo ...»

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freilich nicht vergessen werden, dass sich weder Bergson noch Berkeley gegen die zeitgenössische Wissenschaft stellen wollten (dieser Vorwurf hat Bergson zu Lebzeiten ziemlich enerviert). Eher sahen sie ihre philosophischen Aussagen als sinnvolle Ergänzungen zum schematischen Aufbau wissenschaftlicher Erklärungen an, wie das ja auch bei Whitehead der Fall ist. Einfach gesagt kümmert sich die Philosophie um das ‚Ganze’ und überlässt die ‚Teile’ den Einzelwissenschaften. Ein solches Programm mag man aus heutiger Sicht kritisieren. Tatsache ist, dass sich ein solches ‚liberales’ und ‚komplementäres’ Philosophieverständnis seit der Aufklärung nach und nach durchsetzt (Hegel wäre ein schönes Beispiel für die genannte Auffassung) und auch heute noch grossen Anklang findet – besonders bei

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Zusammenhang sehen möchten.

Das Wahre als Spezies des Guten, die moralische Ordnung der Welt und der instrumentelle Charakter von Theorien werden in Platons Republik behandelt. Diese „old ways of thinking“ erleben im Amerikanischen Pragmatismus eine eigentliche Wiedergeburt. Wenn der Pragmatismus „typisch amerikanisch“ sein soll, dann ist er in einem gewissen Mass auch „typisch griechisch“.

Vielleicht kommen wir James’ Verständnis von „truth“ und „agreement“ näher, wenn wir uns kurz an Aristoteles Nikomachische Ethik erinnern: Der weise Mensch strebt nach Gütern („ends-in-view“ bei Dewey), die seine Glückseligkeit befördern.

Mit jedem angeeigneten Gut entwickelt sich der (aristokratische) Mensch weiter in

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mitzuschwingen). Ziele sind genau dann gut, wenn sie helfen, wahres Glück herbeizuführen („Glück“ als harmonischer individueller Zustand verstanden).315 Ein Ziel oder ein Gut ist in dem Sinne „nützlich“, als es den göttlichen Zustand der

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Nützlichkeitsdenken vorwerfen, wenn man unbedingt darauf bestehen wollte. Das Cf. Graeser 1993, 251 / 177 - Ich lehne mich an die Vorlesungen von Prof. Jonathan Barnes an (Universität Genf 2000/01), in denen freilich kein Bezug zum Amerikanischen Pragmatismus gemacht wurde. MR persönliche Glück oder Wohlbefinden spielt natürlich auch bei James eine Rolle, auch wenn dieser nicht explizit von „joy“ oder „happiness“ spricht oder sich auf Demokrit oder Aristoteles bezieht. Gedanken und Theorien sind ja dann „gut“ und „wahr“, wenn sie den Menschen handlungsfähig machen (oder wenn sie ein Instrument des menschlichen Willens sind) - und ein gelungenens Leben ist eben ein aktives Leben. Das sind alles interessante Verbindungen, die solchen dogmatischen Kritikern wie G. E. Moore und späteren Kritikern an der vermeintlich ‚kapitalistischen Philosophie der Amerikaner’ verborgen geblieben sind. Es steht eben nicht alles im Text. Ein Text hat Symbolcharakter und kann nicht auf bare Informationen heruntergesetzt werden. Wenn Texte nur Informationsträger wären, gäbe es weder Literatur noch Philosophie! Wir verlassen Platon und Aristoteles und schauen, wie James in seiner Psychologie die Sache mit den ‚ewigen Wahrheiten’ einfädelt.

James vertritt in PP und später eine Position, die Perry „Nativismus“ nennt, und die wir prima facie - und ohne zu übertreiben - als ‚biologischen Kantianismus’ ansehen dürfen. Wenn wir die Welt so wahrnehmen, wie wir es erfahrungsgemäss tun, dann ist das deshalb so, weil das menschliche Gehirn (oder besser unsere psychophysische Einheit, wie bei Descartes) sich eben auf eine bestimmte Art entwickelt hat.316 Das Leben ist ein Kampf, der Spuren hinterlässt, und nicht ein Traum (vergleiche mit Peirce und mit Spencer). Wenn der Mensch Raum und Zeit auf gewisse Weise erlebt und gedanklich verarbeitet, ist das darauf zurückzuführen, dass der Organismus „Mensch“ aufgrund von natürlichen Dispositionen typisch menschliche Warnehmungsweisen entwickelt, welche nicht als Verzerrung eines ‚natürlichen Bildes’ der wirklichen Verhältnisse aufgefasst zu werden braucht (wie das bei Kant ja auch nicht getan wird).

Es sind vor allem transitive Relationen, die laut James als Leistung des Gehirns anzusehen sind. Wir könnten als Beispiel eine Tonleiter oder eine Farbtonreihe nehmen, wie das in psychologischen Schriften gern getan wird. Für uns ist es

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interessanter, wenn wir stattdessen versuchen, räumliche und zeitliche Verhältnisse als Beispiele heranzuziehen: Wenn sich in einer Baumreihe von 12 Bäumen ein Baum in meiner unmittelbaren Nähe befindet, die Bäume 3 und 6 von mir aus gesehen etwas weiter weg liegen, und Baum 12 am weitesten von meinem Standpunkt entfernt ist, dann weiss ich sofort: Wenn Baum 6 weiter von mir weg ist als Baum 3, und Baum 12 weiter von mir entfernt ist als Baum 6, dann ist Baum 12 auch weiter von mir entfernt als Baum 3. Da scheint etwas gekünstelt (wir sehen die Baumreihe ja in der Perspektive), aber die entsprechenden zeitlichen Relationen entsprechen schon

mehr unserer Empfindung bezüglich der bevorstehenden körperlichen Anstrengung:

Wenn ich länger brauche, um den Baum 6 zu Fuss zu erreichen, als wenn ich nur bis zum Baum 3 gehe, und wenn Entsprechendes auch für die Bäume 12 und 6 gilt, dann brauche ich logischerweise auch länger, um den Baum 12 zu erreichen, als wenn ich bei Baum 3 stehen bleibe.317 An der Basis unserer Denkvorgänge werden Differenzen nicht von den Dingen abgeleitet, sondern als Relation direkt erkannt.318 Wenn wir zwei Gemütszustände oder ‚äussere’ Phänomene (lies: Objekte im Gedankenstrom) miteinander vergleichen und evaluieren, die nicht gleichzeitig ‚passieren’, ‚präsent’ oder ‚lebhaft’ sind („acquaintance“), dann wird der vergangene Term qua Erinnerung zusammen mit dem gegenwärtigen Term in eine allgemeine (abstrakte) Relation gebracht: A(m) ist von B(n) verschieden, weil die Eigenschaften A und B generell voneinander verschieden sind. Die Abfolge der Phänomene im stream of thought wäre theoretisch (wir folgen hier James): Phänomen m – Kontrast / Transition – Phänomen n. Da der mentale Strom oder die durée kein Film mit unzähligen diskreten Bildern ist (vide Bergson), wird das neue Phänomen n nicht isoliert ‚ins’ Bewusstsein treten, sondern als Kontrast „n-verschieden-von-m“ (oder auch „jetzt-nicht-mehr-msondern-n-also-aufpassen!“). Nun fragt sich, wie denn die fraglichen Phänomene und Eigenschaften spontan voneinander unterschieden werden können, wenn es kein Agens gibt, das eine Relation zu einem tertium comparationis herstellt. James Cf. PP/II, p. 176: „movements in perceptive acivity“ und p. 644 – 646: „axiom of transferred relations“ und Myers 1986, 265 318 PP/I, p. 496 f.: „intuition of difference“ antwortet sinngemäss, dass es keines ‚äusseren’ –und schon gar nicht eines absoluten





- Bewusstseins bedürfe, um einen Vergleich anzustellen, vielmehr sei die Erfahrung eine kumulative Angelegenheit (wie Bergson sagt). Ein ganzheitlicher Zustand (Bewusstseinsphase oder „pulse of thought“) absorbiere gewissermassen seinen Vorgänger, so dass in James’ Beispiel das Erlebnis von n zum Erlebnis von m hinzufügt werde.319 Bis hierhin argumentieren wir als Empiristen. Wir sehen keinen Anlass, so etwas wie „ewige Wahrheiten“ (necessary truths) anzunehmen. Das natürliche Interesse eines Lebewesens hängt nicht so sehr an diesem oder jenem Individuum oder Phänomen, sondern an Eigenschaften oder an typischen Situationen, die typische Verhaltensweisen fordern (wir sprechen also von Zeichen). Das Zusammenspiel von Erinnerung und Erfahrung bringt irgendwie das begriffliche Denken zustande (vide Hobbes), das Vergleiche auf Klassenebene ermöglicht, was sich eben als „nützlich“ erwiesen hat – also nicht: „Dieser Löwe dort scheint faul zu sein“ oder „Jene Löwin dort sieht ziemlich gefährlich aus“, sondern: „Achtung, das dort ist ein Löwe!“ und Propositionen in der Art von Regeln wie etwa „Löwen, die satt sind, jagen nicht“ (Klasse „Löwe“ mit der Unterklasse „satter Löwe“ – „satt“ wäre sozusagen eine tertiäre Qualität, die nicht klassenbestimmend ist).320 Wenn wir Löwen in Afrika oder Tiger in Indien auf irgendeine Weise erlebt haben, sind wir in der Lage, diese Erlebnisse introspektiv ‚anzuschauen’. Dabei stellen wir uns die gesehenen individuellen Tiere vor (besondere äussere Merkmale, Gesichtsausdruck usw.) - und erinnern uns sicher noch an unsere damalige Gemütsverfassung – aber sicher nicht „die Klasse aller Raubtiere mit den Eigenschaften R, S und T“. Begriffe sind keine Bilder, die sich assoziieren und kumulieren lassen. Die Logik eines Begriffsschemas muss stehen, bevor neue Begriffe ‚hereingeholt’ werden. Sie wird in der Geschichte erforscht und erweitert, aber sie wächst nicht in einem organischen Sinne. Die Logik PP/I, p. 500 – Das neue Phänomen wäre also genau besehen ein Kontrast, der sich aus zwei Erlebnissen ‚zusammensetzt’, die zueinander in einem rekurrierenden Verhältnis stehen („wärmer als“, „schneller als“, „angenehmer als“ usw.) 320 Cf. PP/II, p. 49 und Myers 1986, 266 ist nicht unmittelbar an natürliche Bedürfnisse gekoppelt. Wenn wir dieses „Vorher“ mit den Strukturen des Gehirns oder des Denkens (welche dann wieder von der Physiologie abhängig sind) in Verbindung bringen, sind wir Konzeptualisten, „Nativisten“, Cartesianer bzw. Kantianer. Dabei kommt es nicht darauf an, ob wir unsere Theorie an Gott, an die Rationalität per se oder an den Gang der Natur anbinden.321 Wenn wir dagegen den logischen vom alogischen Bereich abtrennen und nur die Struktur der Logik betrachten, sind wir im Prinzip platonische Realisten, auch wenn wir kein Ideenreich annehmen. James scheint sich hier so zu

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Abstraktionsprozess annimmt (wie die Britischen Empiristen), während er auf der Metaebene der geistigen Erfahrung ‚Begriffe zweiten Grades’ annimmt, welche das Denken erst recht ermöglichen.322 Das fliessende Bewusstsein wäre also die „Materialebene“, über der ein begriffliches Schattenbild schwebt, das wiederum von

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„Organisationsebene“). Damit nimmt James einen „internen Platonismus“ (siehe Bergsons bekannte Kantkritik) an und zeigt sich damit nolens volens als Erbe Descartes’.323 Nun würde es James - und dem Verfasser dieser Arbeit - Leid tun, wenn der Leser bei diesem Thema genervt die Lektüre abbrechen würde.324 Um solches zu vermeiden, muss hier James und zugleich Bergsons Spencerkritik in die Diskussion miteinbezogen werden.

Auf etwas ungewohnte aber einprägsame Art könnten wir diese Kritik als Frage so formulieren: Wenn der Mensch ein Teil der Natur ist, und die Natur sich dauernd weiterentwickelt (und zwar ohne die Hilfe eines „unbewegten Bewegers“), wieso sollte dann ausgerechnet unsere Spezies keine eigene Entwicklungsdynamik an den Tag legen? Der Argumentationsweg bei James und Bergson verläuft anders – er hat

James und Bergsons Auffassungen bezüglich des Verhältnisses von Gehirn und Denken wäre:

„Mind is a type of action which pursues ends, and such action is a ‚brain process’.“ (aus Schneider 1976, 362) 322 Myers 1986, 251 323 Ibid, 251 / 283 (Vergleich mit Noam Chomsky) 324 PP/II, p. 625 unterschwellig etwas mit Freiheit und Kreativität zu tun: Wenn ausschliesslich äussere Verhältnisse innere Verhältnisse erzeugen und modifizieren (vergleiche Secondness und Firstness bei Peirce), dann ist nicht einzusehen, wie wir uns aus dem „Chaos“ (Mill und James) der Wahrnehmungen jemals zu Kunst und Wissenschaft aufschwingen könnten (Thirdness). Kunst und Wissenschaft liegen insofern ‚in’ der Natur, als sie ‚im’ Menschen ihren Ursprung und ihre Bestimmung haben. Spencer und seine Schüler – so lesen wir bei James – betonen zu stark die äusseren

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