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«Inauguraldissertation der Philosophisch-historischen Fakultät der Universität Bern zur Erlangung der Doktorwürde vorgelegt von Matthias C. Roggo ...»

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gemeint sind (genau wie bei Whiteheads Unterscheidung mental/physisch). James und selbst Whitehead tendieren dazu, den Begriff ‚Materie’ bei Aristoteles im handwerklichen Sinn als „Arbeitsmaterial“ zu lesen, womit sie Aristoteles’ Metaphorik quasi rückgängig machen. Dieser Fehler beruht auch hier auf der Verwechslung von logischen und metaphysischen Aspekten (von „Funktionen“ und „Substanzen“) im doppelten Rahmen von Aristoteles’ Physik und Metaphysik. Das Dispositiv einer Theorie darf nicht mit der Struktur des Gegenstands verwechselt werden. Es ist klar, dass es absurd wäre, ein Arbeitsmaterial ohne Qualitäten anzunehmen, aber das tut Aristoteles so nicht (ebenso wenig nimmt er Qualitäten ohne ‚Ort’ oder ‚Träger’ an). Jedes wirklich Seiende (jede οὐσία) ist ‚innerlich’ und ‚äusserlich’ etwas, ein „Ich“ und ein „Mich“ - ein unaussagbares Partikuläres in natürlicher Kombination mit aussagbaren ‚Standardeigenschaften’ (Formen sind immanente Ideen). Eine Substanz ist eine „essentielle Einheit“ (Descartes zum Phänomen „Mensch“; man vergleiche dies mit Spinozas Substanzbegriff) dieser beiden Aspekte, nicht aber unbedingt ein Klumpen toter Materie mit einer starren Form usw. Die Individualität und die Idealität einer Sache treffen als individuelle Idee zur richtigen Zeit am richtigen Ort ‚in der Welt’ zusammen. Eine subjektiv überformte Idee oder ein konkretes Universale entspricht formal genau der empirischen Identität von Personen und Vorgängen aller Art, die eben auf originelle Art und Weise „Standardeigenschaften“ miteinander verbinden, welche diese ‚Sachen’ der Wissenschaft zuführen (dieser Satz ist nicht ethisch auszuweiten).

Ungefähr so sieht in letzter Konsequenz ein ‚richtiger’ Aristotelismus aus – was James und Whitehead zu Aristoteles zu sagen haben, greift viel zu kurz (sie liefern eher eine Karikatur als eine brauchbare Kritik). Schelling, Hegel, Bergson und auch Whitehead werden die aristotelische Linie in ihren Theorien auf interessante Weise weiterführen.

Die Polemik gegen Aristoteles, die wir da und dort bei James, Bergson und Whitehead antreffen, sollte nicht immer für bare Münze genommen werden. Es kann nicht darum gehen, einerseits Bezeichnungen wie „Substanz“ und „Attribut“ abzulehnen, andererseits Konzepte zu entwickeln, die sich beinahe nahtlos an Aristoteles’ Akt/Potenz-Schema - und etwas weniger augenfällig auch an dessen Subjekt/Prädikat-Schema - anschliessen. Es ist doch offenbar einerlei, ob ich sage „Die Blätter des Baumes sind im Frühling grün“, oder ob ich diesen Satz einer alternativen Theorie folgend zu „Das Werden des Baumes befindet sich im jährlichen Stadium der grünen Blätter“ umändere. Es ist nicht schwierig, neue Sprechweisen

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philosophischen Konzepten zu finden. Philosophie ist viel mehr als eine Aneinanderreihung von Worten, Sätzen und Texten.

Rhythmus. Die Gegenstände, an denen wir uns im Fluss der Ereignisse orientieren, stehen nicht ausserhalb des Flusses. Wenn wir Thales wörtlich nehmen und ein Bild von Schelling verwenden, dann könnten wir sagen, dass das Wasser der Welt auf unterschiedliche Art fliesse und da und dort Wirbel erzeuge. In dieser Welt gibt es letztlich weder unvereinbare Tatsachen noch losgelöste Substanzen, noch diskrete Entwicklungsstufen. Alles fliesst und alles ist offen. Der Weltenfluss benötigt keine Stützen. Er gibt sich seine Struktur selbst ohne einzufrieren und dabei seine Dynamik zu verlieren. Das eigentliche ‚Ding’ ist die Bewegung oder der Wandel. Eine Melodie ist für uns ein harmonisch fortschreitendes Ganzes, nicht eine Aneinanderreihung isolierter Töne, die sich in unserem Bewusstsein gegenseitig verdrängen (wie die „Vorstellungen“ bei Herbart).248 Sie hinterlässt als Ganzes Spuren in unserem Bewusstsein. Wir können uns an ihre Gestalt erinnern, was nicht notwendig heisst, dass wir uns jeden einzelnen Tones bewusst sind. Unser Innenleben ist selbst eine Art Melodie oder – wie Bergson anderswo sagt – ein Satz mit Kommas, aber ohne Punkte.249 Eine Melodie und ein Bewusstsein, das diese aufnimmt – solcherart sind die ‚Substanzen’ der unmittelbaren Erfahrung.250 Ihr Wesen ist Zeit, Bewegung und Veränderung. Das musikalische Paradigma zum Prozessgedanken haben unsere Bergson 1938, 163 f. (Dieses Beispiel ist auch bei Royce beliebt; es taucht auch bei Whitehead auf.) Bergson 1919, 56 f. und 1968, 47 (Melodie) 250 Bergson 1941, 4 und 1938, 165: „la substantialité du changement“ Autoren indessen übersehen. Bei einem Thema mit Variationen verändert sich das Thema im Laufe der Komposition, dessen melodische und rhythmische Konturen bleiben jedoch erkennbar. Anhand dieses Beispiels bekommt man eine Ahnung, um was es in der Prozessphilosophie geht: es geht im Wesentlichen um das, was Bergson eine „Dauer“ nennt, also um etwas, das „andauert“ und sich auf die Vergangenheit bezieht und gleichzeitig in die Zukunft verweist.

Ein einziger langer Satz entfaltet sich in Perioden oder Gedankenbögen zwischen den Kommas. Das sind keine künstlichen Einschnitte wie isolierte Worte oder Wendungen, die der Verstand zu praktischen Zwecken herausgreift. Ähnlich wie James unterscheidet Bergson Ruhe- und Bewegungsphasen, die einer Dauer sozusagen eine ‚Form’ verleihen.251 Während James in PP das Vergehen der momentanen Gedanken („perishing thought“) betont, stehen bei Bergson jedoch Wachstum und Erinnerung im Vordergrund. Sowohl der psychologische Atomismus in PP, als auch Bergsons „Synechismus“252 weisen auf Whitehead hin. James hat sich später in PU selbst der Position Bergsons genähert, wo er Wachstum und Vergehen zueinander in Verbindung bringt.253 Ruheplätze gibt es bei Bergson nicht, wenigstens nicht als intrinsische Eigenschaften einer Dauer. Sie sind entweder Abstraktionen oder dann „reine Erscheinungen“254 Das einzig Wirkliche ist die Bewegung. Zäsuren und Atempausen sind natürliche Aspekte von Bewegungen. Der Hörer oder Beobachter spürt bei einer Pause, dass ein Gedanke oder eine Bewegung neu ansetzt, Schwung holt, sich anspannt und wieder entspannt. Ein plötzlicher Unterbruch würde als gänzlich unnatürlich oder unästhetisch aufgefasst - zumindest solange wir an harmonischen Proportionen und am Begriff der Schönheit festhalten.





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Handbewegung von A nach B.255 Diese Bewegung kann als Übergang von einem Bergson 1939, 209; cf. 1927, 82 und 1932, 258 f.

Perry 1935/II, 656; cf. Čapek 1991, 20 253 Čapek loc. cit.

254 Bergson 1932, 258; 1938, 159: Es gibt keine Abwesenheit von Bewegung.

255 Bergson 1939, 209 f.; 1938, 158 f.; 1932, 275 f.

Ruhezustand zum anderen (jeweils in A und in B) verstanden werden. Eine solche Auffassung verrät bereits die Tendenz des Verstandes, das Bewegte am Unbewegten festzumachen, und dem Letzteren die Priorität zu geben. Der Verstand meint, dass ein Schiff im Hafen leichter zu erkennen sei als ein Schiff auf offener See. Wenn wir daran denken, dass wir praktisch nur in ruhende Schiffe ein- und aussteigen, dann wird diese seltsame Meinung mit Blick auf die Praxis plötzlich verständlich. Dieses

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beschriebenen verkehrten Sichtweise erscheint eine Bewegung als Abwesenheit von Ruhe oder als Streben nach einem neuen Ruhezustand. Aber Abwesenheit von etwas ist immer Anwesenheit von etwas anderem, das wir aus theoretischen oder praktischen Gründen einfach ausblenden.256 Wenn wir die absoluten Ruhepunkte zwischen A und B suchen, dann gelangen wir zu Zenon von Elea und dessen berühmten Paradoxa, die laut Bergson eine geometrische Linie mit einer natürlichen Bewegung verwechseln.257 In Wirklichkeit ist die beschriebene Handbewegung eine ungeteilte und vollendete Tatsache (theoretisch teilbar, aber faktisch ungeteilt). Die intendierte Bewegung kann gestört oder nachträglich in hypothetische Abschnitte zergliedert werden. Störmanöver und Konzeptualisierungen sind jedoch keine innewohnenden Merkmale, die unserer Handbewegung in irgendeiner Weise anhaften. Die Bewegung ist gänzlich real, erfahrbar und vorstellbar. Erst nach Ausführung dieses Akts kann der Verstand die Bewegung ‚von aussen’ betrachten und sagen, die Hand sei entlang einer imaginären Linie geglitten und habe dabei alle deren Punkte gestreift. Erst wenn ein anderes Wesen die intendierte Bewegung (aufgrund von Erfahrung) antizipiert und sich dabei deren Vollendung bildlich vorstellt, kann es gezielt eingreifen und der Hand auf ihrem Weg Widerstand entgegen setzen.

Da die Begriffe ‚Form’ und ‚Struktur’ auf statische Entitäten hindeuten, spricht Bergson in Analogie zur Musik (und in Anspielung an die Frequenz physikalischer

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Wellen) vom „Rhythmus“ einer Dauer.258 Der Rhythmus einer Dauer oder einer Bewegung ist etwas Konkretes und Erfahrbares. Er ist als charakteristischer Zug, gewissermassen das Individuationsprinzip einer Dauer. Auch hier verweist Bergson wieder auf die Sprache. Bevor sprachliche Äusserungen geistig erfasst werden, zeigen sie sich dem Gedanken entsprechend als Rhythmus und Bewegung.259 Ein Satz ist wie ein Pinselstrich eine „rhythmisch beherrschte Bewegung“ (Henri Matisse). Wie so oft lässt sich Bergson vom Paradigma der Musik leiten. Auch in

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Kulminationspunkt, auf den die Argumentation zusteuert. In einer Dauer gibt es Wendepunkte, aber keine intrinsischen Haltepunkte. Deshalb ist es auch widersinnig, eine Dauer geometrisch als Menge linear angeordneter Zeit-Punkte („instants“) zu deuten. Erstens ist das Leben kein Abbild geometrischer Verhältnisse (wie etwa bei Platon oder bei Spinoza), vielmehr widerspiegelt die Geometrie konkrete Verhältnisse. Zweitens können ausdehnungslose Punkte nicht zu Strecken aufsummiert werden. Eine genau definierte Anzahl Punkte ergibt eine abstrakte Punktmenge und keine lebende Bewegung mit all ihren Unsicherheitsmomenten.

Allgemein gesprochen heisst das, dass ein bekanntes Ensemble mit der Eigenschaft F nicht aus Elementen zusammengefügt werden kann, welche diese Eigenschaft entbehren (eine Bewegung kann nicht aus unbewegten Teilen konstruiert werden, wie das Zenon im Pfeilparadoxon versucht). Ein „instant“ ist eine virtuelle Entität, die Gegenstand eines kontrafaktischen Satzes ist: „L’instant est ce qui terminerait une durée si elle s’arrêtrait. Mais elle ne s’arrête pas.“260 Was für die Dauer gilt, gilt auch für den Rhythmus. Ein Rhythmus ist mehr als eine Abfolge von Taktschlägen und Pausen. Ein Rhythmus ist eine Gestalt, die wir als Einheit in der Zeit wahrnehmen.

Rhythmus ist das Konkrete einer Bewegung und deren Form. Ein Konkretes ohne typische Qualitäten könnte nicht der Gegenstand einer empirischen Philosophie sein.

Bergson 1939, 228 ff. und 1968, 43 f.

Bergson 1938, 94 260 Bergson 1968, 52

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Empfindungen. Auch wenn Relationen auf Erfahrung gründen, verlangt die Mannigfaltigkeit der Eindrücke eine gewisse Strukturierung. Nicht alle Relationen sind offensichtlich, und nicht alle Wahrnehmungen sind für ein Lebewesen von gleicher Bedeutung. James geht zunächst von dem aus, was Spencer „feeling“ nennt.

Wir folgen hier A. J. Ayer, der von “Qualia” und deren Organisation spricht.261 Der Begriff quale ist auch schon bei James und Peirce zu finden. Ein Quale ist nicht einfach eine rekurrierende Qualität, sondern eine „specific quality of sensibility“, wie James an einer Stelle schreibt.262 Wir befinden uns jedenfalls sehr nahe an der Erfahrungsebene. Die Rationalisierung der Eindrücke ist hier noch rudimentär. Ayer schlägt vor, mittels einer „fiktiven Konstruktion“ die Welt eines psychologischen Subjekts aufzubauen. Dieses Subjekt ist gewissermassen der Ursprung im Koordinatensystem ‚seiner’ Welt. Alle Empfindungen und Überlegungen geschehen dort und werden von dort ins Koordinatensystem projiziert. Die besagte Konstruktion geht im Wesentlichen so vor sich, dass Qualia zu individuellen Gegenständen zusammengefasst werden, was natürlich nicht zu wörtlich verstanden werden sollte. James ist nur bedingt einem psychologischen Atomismus verpflichtet.

Wir gelangen von Qualia („sensations“) zu Gegenständen („things“) und darüber hinaus zu einem Raum, der durch diese Gegenstände abgesteckt wird.263 Damit haben wir jedoch noch nicht die Überzeugung gewonnen, dass die räumliche Disposition dieser Qualia äusserlich und unabhängig von unserer Wahrnehmung ist.



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