WWW.BOOK.DISLIB.INFO
FREE ELECTRONIC LIBRARY - Books, dissertations, abstract
 
<< HOME
CONTACTS



Pages:     | 1 || 3 | 4 |   ...   | 137 |

«Inauguraldissertation der Philosophisch-historischen Fakultät der Universität Bern zur Erlangung der Doktorwürde vorgelegt von Matthias C. Roggo ...»

-- [ Page 2 ] --

En fait, une théorie philosophique est une question développée, et rien d’autre (…) 3 (…) I have tried in this book to suggest that we can come to terms with the past in another way – not by attempting to refute earlier philosophy but by attempting to understand it and to become aware of its continuing influence on us. 4 To do philosophy guided by Bergson is not to read and believe but to repeat the experiment.5 Deleuze 1953, 119 Hylton 1990, 391 5 Barden 1999, 34 Einleitung In der folgenden Arbeit geht es einerseits um die Beziehung zwischen den neueren englischen Metaphysikern – zu denen auch Whitehead gehört – und den klassischen amerikanischen Philosophen, die prominent in Harvard tätig waren. Mit seiner späten Emigration in die Vereinigten Staaten schlägt Whitehead die Brücke zwischen zwei unterschiedlichen Denkweisen. Das altehrwürdige europäische Denken trifft auf den Pioniergeist der amerikanischen Pragmatisten. Neben dieser historischen Perspektive geht es in den folgenden Kapiteln andererseits um jene Problematik, die die philosophische Erneuerungsbewegung des Pragmatismus in Bewegung brachte, nämlich um das Verhältnis des Menschen zur Welt. Menschliche Beziehungen und Orientierungen sind ein besonders interessanter Spezialfall des allgemeineren Problems der Relationen überhaupt, wie es vor allem von Bradley aufgeworfen wurde. Gibt es Relationen in der Welt und in der Erfahrung, oder sind sie nur ein notdürftiges Hilfsmittel des menschlichen Denkens? Wie bietet sich die Welt dem Menschen dar? Bildet sie tatsächlich eine Einheit, oder ist sie für den Menschen nicht mehr als eine Zusammenfassung von anfänglich unverbundenen Eindrücken und Erlebnissen? Die europäischen Idealisten (bzw. Rationalisten) und Empiristen mit ihren gegensätzlichen Temperamenten konnten diese Fragen nicht auf eine

–  –  –

Weltabgewandtheit entwarfen sie Theorien, welche mehr Fragen aufwerfen als beantworten.6 Zwischen zwei unzugänglichen Bergen gibt es nur einen sicheren Weg, nämlich der schmale Weg auf dem Talboden. Auf diesem Weg bewegt sich der Amerikanische Pragmatismus. Wenn wir den Vätern des Pragmatismus ein Stück weit folgen, gelangen wir zu einer grossen Abzweigung. Auf diesem Seitenweg tat William James erste Schritte. Es ist jener Weg, der zu Alfred North Whitehead führt und weiter zu neueren Formen der Prozessphilosophie. Die besagte philosophische Erneuerungsbewegung, die sich vor rund hundert Jahren in Harvard anbahnte, lebt

–  –  –

von pragmatischer Tatkraft und vom universellen Prozessgedanken. In ihr verbinden sich die Aspirationen der Menschen mit der Kontemplation des Universums. Denken, Tun und Hoffen verbinden sich zu einer Einheit, die mit der durchgehenden Konzeptualisierung der Welt in die Brüche ging. Die Umwelt des Menschen entzieht sich einer vollständigen begrifflichen Erfassung. Wer mit einem bestimmten Begriffsschema an die Welt herangeht, wird nicht ein adäquates Bild der Welt, sondern vielmehr eine Widerspiegelung des angewendeten kategorialen Schemas vorfinden, das nicht nur von logischen Faktoren abhängt. In Europa waren es vor und nach der Jahrhundertwende vor allem Henri Bergson und Francis Herbert Bradley, die sich kritisch mit dem begrifflichen Denken auseinandersetzten.7 Beide Philosophen waren für die Entwicklung von James’ und Whiteheads Denken eminent wichtig, wobei Whitehead seinem Landsmann Bradley deutlich mehr Sympathie entgegenbrachte als dies vor ihm James tat. Wenn wir den geistesgeschichtlichen Horizont aus den Augen verlieren, kann leicht ein falsches Bild der damaligen ‚intellektuellen Relationen’ entstehen. Wir geraten dann unmerklich in das gewohnte und angelernte Substanzdenken hinein und betrachten die uns interessierenden Philosophen und Schulen als selbstgenügsame Einheiten, die – wenn überhaupt – nur äusserlich durch kontingente ‚externe Relationen’ miteinander verbunden sind. James und Bradley waren eben nur ‚zufällig’ Zeitgenossen.

Wie steht es nun mit dem Verhältnis von James und Whitehead? Waren sie bis zum Tode James’ im Jahre 1910 auch nur ‚zufällig’ Zeitgenossen? Wenn wir uns an das erinnern, was uns Victor Lowe8 über die Beziehung beider Männer zu berichten hat, dann müssten wir die Frage im ersten Moment bejahen: da gibt es keine persönliche Begegnung, keinen Briefwechsel, keine gemeinsamen Bekannten (abgesehen von Bertrand Russell), ja noch schlimmer: James hatte als Philosophieprofessor in Harvard keinen Grund, sich mit den mathematischen Arbeiten Whiteheads vertraut zu machen, ebenso wenig war Whitehead als Mathematikstudent und später als Bergson 1938, 212, 242 und passim; Sprigge 1993, part II, chap. 3 Lowe 1976, 333 f.; 1949, 289 f.; cf. 1990, 178 f.

Dozent am Trinity College in Cambridge genötigt, die psychologischen und philosophischen Schriften von James zu konsultieren. Der Versuch, beide Denker zueinander in Beziehung zu setzen, scheint auf den ersten Blick kein viel versprechendes Unterfangen zu sein. Wenn Lowe Recht hat mit seiner These, wonach Whitehead zwar mit Sympathie und Anerkennung die Werke von James, Bergson und Samuel Alexander gelesen habe, dass es jedoch keine „Beweise“ gebe, dass er Fragestellungen oder Lösungsansätze von diesen Autoren übernommen habe,9 dann wird es in der Tat schwierig, ein Vorhaben wie das meinige durchzuführen. Glücklicherweise kann man sich darüber streiten, was als endgültiger Beweis angesehen werden soll und was nicht. In diesem Zusammenhang sollte man sich an das erinnern, was A. S. Eddington allgemein zu Beweisen gesagt hat: Der Beweis sei der „Götze“ des Mathematikers, der Physiker sei bescheidener und beschränke sich auf Wahrscheinlichkeiten.10 Warum sollte das nicht auch für Philosophen und Historiker gelten? Schliesslich liessen sich auch anhand ausgesuchter Begriffe und Argumente Verbindungen herstellen, die so, wie sie dargestellt werden, nicht ins Gewicht fallen. Solche „Beweise“ würden überhaupt nichts beweisen, im Gegenteil: sie stünden einem angemessenen Verständnis der Sache nur im Wege. Man ist eben nicht im Voraus mit Beweisen ausgestattet, vielmehr verfolgt man Gedankenzusammenhänge und Argumentationslinien mit einem „innate sense of the fitness of things“.11 Das gilt sowohl für die Wissenschaft als auch für ein weiteres spirituelles Bewusstsein.





Whitehead war zeitlebens ein viel beschäftigter Mann mit vielerlei Interessen. Seine Philosophie entsprang zweifellos einem persönlichen Bedürfnis. Sie hat einen eklektischen Zug und ist nach heutigem Verständnis nicht streng ‚wissenschaftlich’ gehalten. Sein Schreibstil ist auffallend literarisch, in einzelnen glücklichen Augenblicken geradezu poetisch. Er liess sich von einem Gedanken oder einer Idee forttragen und versuchte dann, ihn in sein persönliches Ideenreich zu integrieren.

Lowe 1949, 267, 294 Eddington 1928, 337; cf. MT, p. 48-50 11 Eddington 1928, 337 (339) Seine wichtigsten Inspirationsquellen waren die Wissenschaften und die Philosophie, neben Geschichte, Religion und Literatur. Er nahm aus diesem Hintergrund Elemente auf und ging sehr frei damit um. Endgültige Beweise - etwa in Form von ausgiebigen Zitaten und detaillierten Erörterungen - sind bei Whitehead nicht zu erwarten. Wir müssen uns auf seine spärlichen Hinweise verlassen und die offenen und verdeckten Spuren selbst weiterverfolgen – auf Gefahr hin, uns zu verirren.

Dabei denke ich zuerst an zwei wichtige Hinweise auf William James. Im Vorwort zu Process and Reality erwähnt Whitehead William James zusammen mit Bergson und Dewey.12 Er stehe in ihrer Schuld und habe versucht, sie vom Vorwurf des Antiintellektualismus frei zu sprechen. Im weiteren Verlauf der Gifford Lectures findet James nur noch an zwei Stellen Erwähnung.13 In Science and the Modern World erscheint James’ Name an einer wichtigen Stelle. Im Kapitel „Science and Philosophy“ stellt er James an Bedeutung Descartes gegenüber.

Jeder der beiden habe in seiner Weise eine neue Denkweise (mode of thought) eingeführt. Ein Umbruch geschehe natürlich nicht unvermittelt und nach den momentanen Launen einzelner Persönlichkeiten. Aber in einzelnen Schriften bedeutender Philosophen finde eine diffuse Umbruchstimmung ihren konzisen und durchschlagenden Ausdruck.14 Das ist die entscheidende Stelle, die uns berechtigt, Whiteheads philosophische Entwicklung in expliziter Auseinandersetzung mit Descartes und im ‚stillen Dialog’ mit James zu sehen. Der zweite Teil dieser Feststellung lässt sich sehr schön mit einer Briefstelle belegen. Whitehead sieht darin hoffnungsvoll einem neuen klassischen Zeitalter entgegen:15 (...) America will be the centre of a worthwhile philosophy. European philosophy has gone dry, and cannot make any worthwhile use of the results PR, Preface, p. xii

–  –  –

14 SMW, p. 143 f.

15 Brief an Charles Hartsthorne vom 2. Januar 1936, in: Lowe 1990, 345 (zitiert in Hampe 1998, 29).

Cf. P, p. 10: “a kind of new dawn” of nineteenth century scholarship. (...) My belief is that the effective founders of the American Renaissance are Charles Peirce and William James.

Mit diesem optimistischen Ton und mit der allseits gebotenen Vorsicht wollen wir unser Thema in Angriff nehmen. Eine wichtige Vorsichtsmassnahme besteht darin, die geistesgeschichtliche Situation, in der ein Denker und Schriftsteller lebt und arbeitet, in groben Zügen nachzuzeichnen. Man muss sich nicht wundern, dass eine Philosophie ‚dunkel’ erscheint, wenn deren geistesgeschichtlicher Hintergrund nicht beleuchtet wird.

Zur Methode. Die Methode sollte sich nach dem Gegenstand richten. Unser Gegenstand trägt den Namen „Philosophie“ und behandelt als Wissenschaft Gedanken und deren geistesgeschichtlichen Kontext. Die Philosophie ist somit eine historische und eine problemorientierte Wissenschaft. Meines Erachtens wird nur eine ausgewogene historisch-systematische Betrachtung dem Gegenstand der Philosophie gerecht.16 Die Probleme ergeben sich aus dem geistesgeschichtlichen Zusammenhang, umgekehrt treibt das sich wandelnde Problembewusstsein (das meistens mit einem Wertewandel verbunden ist) den Prozess der Geschichte voran.

–  –  –

pseudophilologische oder pseudolinguistische Textexegese zu präsentieren, als ob der Text der eigentliche Gegenstand philosophischer Bemühungen wäre - ausser es wird interdisziplinär gearbeitet, so dass wir in den beiden Adjektiven oben das „pseudo-“ fallen lassen können. Ein gebildeter philosophischer Interpret kann mit seinem beschränkten Wissen nicht mehr leisten, als eine gegebene Problemlage mit Textstellen zu illustrieren und historisch und spekulativ gemäss seiner Sichtweise zu rekonstruieren, so dass eine plastische Vorstellung des jeweiligen Problems oder der jeweiligen Debatte entsteht, was in der Philosophie bereits ein grosser Gewinn ist. In diesem Sinne unterscheide ich im Anschluss an Wolfson eine textgebundene und eine Cf. Sprigge 1993, xiii problemorientierte Vorgehensweise, die sich aus der Alternative „Konstruktion versus Intuition“ ergibt.17 Texte sind ein Anlass zum Nachdenken, sie leisten diese Gedankenarbeit jedoch nicht selbst – sie laden den geneigten Leser zu Gedankenexperimenten ein. Nur wer mitdenkt, kann letzten Endes mitreden. Ein

–  –  –



Pages:     | 1 || 3 | 4 |   ...   | 137 |


Similar works:

«Arno Böhler, Christian Herzog, Alice Pechriggl (Hg.) Korporale Performanz KörperKulturen Arno Böhler (Univ.-Doz. Mag. Dr. phil.) lehrt Philosophie an der Universität Wien. Er ist Leiter des FWF-Forschungsprojekts »Generating Bodies« (TRP12-G21) und Mitbegründer des Festivals »Philosophy On Stage«. Christian Herzog (Mag. phil.), Mitarbeiter im Projekt »Generating Bodies« und Lehrbeauftragter an der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt. Alice Pechriggl (Univ.-Prof.in Dr.in phil.) lehrt...»

«MARK WILLIAM ROCHE October 2012 PRESENT POSITION Rev. Edmund P. Joyce, C.S.C. Professor of German Language and Literature and Concurrent Professor of Philosophy, University of Notre Dame EDUCATION Princeton University Ph.D. June 1984; M.A. June 1982 Major: German Literature Dissertation: “From Dynamic to Deficient Stillness: Philosophical Conceptions of Ruhe in Schiller, Hölderlin, and Büchner” (thoroughly revised and expanded by 150 manuscript pages before being published as a book; see...»

«Zentrum Jüdische Studien Berlin-Brandenburg Newsletter Dezember 2015 18. November 2015 Sehr geehrte Damen und Herren, mit Freude erinnern wir uns an unsere ZJS-Jahrestagung Rupture and Rapprochement: Jewish – Non-Jewish Relations in Post-Shoah Germany, die der Erforschung des Umgangs der jüdischen Flüchtlinge mit Deutschland bzw. der nichtjüdischen Deutschen mit den aus Deutschland geflohenen Juden nach 1945 jenseits der offiziellen deutsch-israelischen Diplomatie gewidmet war. Wir danken...»

«Hans-Georg Ehrhart / Kerstin Petretto / Patricia Schneider Security Governance als Rahmenkonzept für die Analyse von Piraterie und maritimem Terrorismus –Konzeptionelle und Empirische Grundlagen– PiraT-Arbeitspapiere zur Maritimen Sicherheit Nr. 1, November 2010 Institut für strategische Zukunftsanalysen der Carl-Friedrich von Weizsäcker Stiftung UG Über die Autoren Dr. Hans-Georg Ehrhart studierte Politische Wissenschaften, Soziologie und Philosophie an der...»

«Simon Spiegel · Die Konstitution des Wunderbaren ZÜRCHER FILMSTUDIEN HERAUSGEGEBEN VON CHRISTINE N. BRINCKMANN Simon Spiegel DIE KONSTITUTION DES WUNDERBAREN ZU EINER POETIK DES SCIENCE-FICTION-FILMS Die Deutsche Bibliothek – CIP-Einheitsaufnahme Ein Titeldatensatz für diese Publikation ist bei Der Deutschen Bibliothek erhältlich. Publiziert mit Unterstützung des Schweizerischen Nationalfonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung. Die vorliegende Arbeit wurde von der...»

«New Items Added to the Library collection August 2011 B 105.I44 W47 2010 STK Twelve examples of illusion / Jan Westerhoff. B 132.D5 H55 2010 STK Dharma / Alf Hiltebeitel. B 244.R3 K56 2010 STK A story waiting to pierce you : Mongolia, Tibet, and the destiny of the Western world / by Peter Kingsley. B 525.C36 2010 STK The Cambridge companion to ancient scepticism / edited by Richard Bett. B 808.67.A26 2010 STK Transcendence : on self-determination and cosmopolitanism / Mitchell Aboulafia. B...»

«Zur angewandten religiösen Emblematik in Kirchen Niederbayerns Judith Frankhäuser-Kandler Fakultät für Sprachund Literaturwissenschaften der Ludwig-MaximiliansUniversität München Dissertation zum Erwerb des Doktorgrades der Philosophie Erstgutachter: Prof. Dr. Dietmar Peil Zweitgutachter: Prof. Dr. Wolfgang Augustyn Datum der mündlichen Prüfung: 14.02.2011 Inhaltsverzeichnis Vorwort Anmerkungen zur Benutzung 1 Einleitung 1.1 Hinführung und Methode 1.2 Grundüberlegungen 1.2.1...»

«DIPLOMARBEIT Titel der Diplomarbeit „Die Spiegelbilder des Anderen – Zur Funktion von Insekten im Film“ Verfasserin Verena Saischek angestrebter akademischer Grad Magistra der Philosophie (Mag.phil.) Wien, 2014 Studienkennzahl lt. Studienblatt: A 317 Studienrichtung lt. Studienblatt: Theater-, Filmund Medienwissenschaft Betreuer: Univ.-Prof. Dr. Ulrich Meurer, M. A. Abbildung: Screenshot aus Phase IV (US 1974), siehe Filmverzeichnis. Inhaltsverzeichnis 1 EINLEITUNG 2 ZUR STELLUNG VON...»

«Originalveröffentlichung in: Baum, Günther ; Birnbach, Dieter (Hrsgg.): Schopenhauer und die Künste, Göttingen 2005, S. 118-136 THOMAS RöSKE D e r Zeichner als verneinender Künstler ­ Max Klinger und Arthur Schopenhauer Der Leipziger Graphiker, Maler, Bildhauer und Kunsttheoretiker Max Klinger (1857­1920) bietet sich für eine grundsätzliche Problematisierung des Einflusses von Arthur Schopenhauer auf bildende Künstler an. Nach­ weislich hat er Schriften des Philosophen früh und mit...»

«Creating 'New Americans': WWII-Era European Refugees' Formation of American Identities DISSERTATION zur Erlangung des akademischen Grades Doktor der Philosophie (Dr. phil.) Institut für Geschichtswissenschaften der Philosophischen Fakultät I der Humboldt-Universität zu Berlin vorgelegt von Michael Luick-Thrams aus Mason City, Iowa, U.S.A. Präsident: Prof. Dr. Dr. h. c. Hans Meyer Dekan: Prof. Dr. Ludolf Herbst 1. Prof. Dr. Ludolf Herbst 2. Prof. Dr. Hartmut Kaelble Tag der Disputation: 2....»





 
<<  HOME   |    CONTACTS
2016 www.book.dislib.info - Free e-library - Books, dissertations, abstract

Materials of this site are available for review, all rights belong to their respective owners.
If you do not agree with the fact that your material is placed on this site, please, email us, we will within 1-2 business days delete him.