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«Inauguraldissertation der Philosophisch-historischen Fakultät der Universität Bern zur Erlangung der Doktorwürde vorgelegt von Matthias C. Roggo ...»

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Die Idee, die sich dabei herauskristallisiert, ist jene, die Whitehead im Alter der Welt vorstellen wird: Es gibt eine generische Einheit („general unity of nature“) und eine spezifische und individuelle Vielheit.1372 Damit liegt Whitehead genau auf der Linie Spinozas. Wenn wir die Gattung nicht als theoretisches Konstrukt, sondern als ‚distributive Realität’ auffassen (die Totalität besteht aus aktualen Entitäten ohne selbst eine zu sein), gelangen wir zur „generischen Idee“, die bei Spinoza und Hegel als etwas Konkretes, Lebendes und Wirkendes aufgefasst wird (was wiederum der platonisch-aristotelischen Tradition entspricht). Das alles ist für eine kritische

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1370 AI, p. 187 1371 Nach PR ist eine Person eine „structured society with personal order“.

1372 Frei nach Welker 1987, Abschnitt 2 – Cf. Welker 1984a, 251 ff. und 1984b, 124 ff. (zu Hegel und Whitehead) Würdigung von Whiteheads Leistung von eminenter Bedeutung; wir lassen hier deshalb Harry A. Wolfson zu Wort kommen:1373 Spinoza’s substance is thus a whole transcending the universe, the latter being the sum of the modes, and the relation of substance to the universe is conceived by him after the manner of the relation of the whole to the part, the whole in this particular case being a universal of a special kind, a real universal, as distinguished from the attributes which are only nominal universals [„according to the predicate“, nicht „according to being“]. By the same token, when Spinoza speaks of the modes as existing in another thing (in alio) he means that the modes, individually or in their aggregate totality, exist in substance in the same sense as when Aristotle says that (...) „man is in animal and generally species is in genus.“1374 Das Gesagte gilt übrigens auch für Leibniz’ Monadologie („aggregate totality“).

Wolfson präzisiert die Verwendung des Begriffs genus auf eine Art, die wir auch bei Whitehead anwenden können „(...) the relation between mode and substance as that between the individual essence and its genus.“1375 Jetzt wird begreiflich, weshalb wir eine res vera in individuelle, spezifische und generische Ideen auffächern. Wir bewegen uns damit von der Basis der Seinspyramide zur Spitze – oder von der Tiefe der „Intension“ zur Breite der „Extension“ (was uns als Phänomen begegnet nennen wir dann „Manifestation“ der drei möglichen Abstraktionsstufen, die wir „Ideen“ nennen). Auf dieser soliden Grundlage lässt sich ein „gemässigter Monismus“ (oder auch ein „gemässigter Pluralismus“) bei Whitehead verteidigen. John R. Wilcox’

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Prinzipienmonismus das Wort zu sprechen, führt dagegen zu keinem greifbaren Wolfson 1934/I, 74 f. (327 f.) Arist. Phys. 210a 18 (Barnes 1984/I, 358), und weiter unten: „(...) the vessel is no part of what is contained in it (...)“ (übers. v. R. K. Gaye / R. P. Hardie) 1375 Ibid., 75 f.

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„Sonnenwesen“ zu nennen, weil sie direkt oder indirekt von der Sonnenenergie abhängen. Das heisst aber noch lange nicht, dass alles irdische Leben wegen dem von uns postulierten ‚Sonnenprinzip’ eine Einheit bildet. Das ist zwar möglich und sogar wahrscheinlich, aber über einen hochabstrakten Prinzipienmonismus lässt sich das nicht plausibel machen.

Nun würden wir es uns zu einfach machen, wenn wir Gott und/oder die ewigen Objekte als Inkohärenz oder als unnötiges Beiwerk abtun würden (wie das Allan und andere tun). Gott ist mit Sicherheit nicht „incidental to the developement of his theory of actual occasions“.1377 Nur wer vom Spinoza Revival seit 1800 noch nie gehört hat und die die Verbindung mit Spinoza nicht sieht, kann so etwas sagen. Anders als bei Whitehead könnte man bei Aristoteles etwa von einer „Inkohärenz“ oder besser von einer „Überlagerung von Theismus und Naturalismus“ sprechen, weil die Natur gleichzeitig ‚von sich selbst’ und ‚von Gott’ bewegt wird.1378 Es bestehen also ein immanentes und ein transzendentes Bewegungsprinzip nebeneinander. Eine solche Verdopplung gibt es bei Whitehead nicht, das ist ganz wichtig zu sehen! Gott und die Kreativität sind keine konkurrierenden Bewegungsprinzipien. Die Bewegung oder die Evolution der gegenwärtigen „kosmischen Epoche“ (was wir kurz „Weltprozess“ nennen) findet ‚von unten nach oben’ statt. „God“ ist zunächst der Name für das immanente Ordnungsprinzip, und mit „creativity“ bezeichnet Whitehead das immanente Bewegungsprinzip, welches wir mit Alexanders „nisus towards Deity“ identifizieren. Die logischen Instrumente zur Herstellung und Weiterführung der Weltordnung sind atomare Möglichkeiten namens „eternal objects“, die als solche entweder sind oder nicht sind. Damit stellt Gott das ideale Band zu sich und die Relativität alle aktualen Entitäten untereinander her. Da er das aktiv und willentlich tut, damit die Expansion des Universums nicht zum Erliegen kommt, ist Whiteheads Siehe Wilcox 1991 – Bei Wilcox gibt es wie bei J. L. Nobo und W. J. Garland die ungute Tendenz, den Begriff der Kreativität zu hypostasieren („metaphysical energy“).

1377 Christian 1959, 284 1378 Cf. Badi 1957, 237 f.

Theorie der Intention nach pan(en)theistisch und der Form nach okkasionalistisch (wir werden diese Meinung gleich anhand einer Erweiterung berichtigen). Es ist eine Ironie, dass Whitehead mit Vorliebe die Bezeichnung „actual occasion“ für das verwendet, was dem Begriff nach ein Elementarereignis ist; eine solche actual occasion bildet für Gott die „Gelegenheit“ (occasio), das Gute und Schöne in der Welt und in seiner empfindsamen Folgenatur zu mehren. Es gelten Leibniz’ Prinzipien der „kontingenten Sphäre“ (Rescher), nämlich the principle of continuity, the principle of plenitude und die harmonia rerum.1379 Von einer Inkohärenz von Whiteheads metaphysischem Vorschlag kann überhaupt nicht die Rede sein. Wenn uns etwas nicht gefällt (oder wenn wir etwas nicht verstehen), heisst das noch nicht, dass die fragliche Theorie inkohärent ist (contra Allan). Wir erinnern daran, dass Samuel Alexander den „nisus“ als Drang zur Perfektion oder als ‚Sehnsucht nach Gott’ versteht, wenn man so sagen darf. Diese Bewegung zu Gott hin - die auch von Whitehead angenommen wird - zeigt uns an, dass wir uns mit Bergson, Alexander, Whitehead und anderen irgendwo zwischen Plotin, der Stoa und Spinoza bewegen.1380 Was bei Whitehead auf den ersten Blick als Panentheismus ausschaut, enthüllt beim zweiten Blick seine wahre, monistische Natur. Der Okkasionalismus ist eine Konsequenz des allzeit wirkenden Willen Gottes. Gott erschafft sich sozusagen ein Ebenbild (oder ein Kunstwerk), und zwar auf eine indirekte, pluralistische und ‚demokratische’ Art. Das Thema der Selbstüberhöhung, der Gottähnlichkeit, der imitatio Dei oder von Whiteheads „Apotheose der Welt“ (das nur Welker aufgreift), ist bereits bei Alexander vorgezeichnet. Die Idee ist folgende:1381 On the one hand we have the totality of the world, which in the end is spatiotemporal; on the other the quality of deity engendered, or rather being Siehe Rescher 1986, chap. VII – Cf. Lovejoy 1960, 50 ff. (61 ff.) - Das Prinzip aus der „notwendigen Sphäre“, das hier noch anzufügen wäre, ist the principle of sufficient reason (ibid., 23 f.), das wir mit dem ontologischen Prinzip von Whitehead/Aristoteles gleichsetzen können, wenn wir daran denken, dass auch Gott eine aktuale Entität ist.





1380 Cf. Alexander 1920/II, 353; Lloyd Morgan 1923, 30 – 34; Collingwood 1960, 161 und 169 f. (zu Alexander und Whitehead) 1381 Alexander 1920/II, 353 f. – Cf. PR, 348 und Welker 1984a, 264 ff.

engendered, within that whole. These two features are united in the conception of the whole world as expressing itself in the character of deity, and it is this and not bare Space-Time which for speculation is the ideal

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Einen verwandten Gedanken finden wir bei Sarvepalli Radhakrishnan, der uns mit der Idee der Selbstvervollkommnung oder der Selbstüberhöhung noch näher an Whitehead heranbringt:1382 The things in the world are struggling to reach the spirit by overcoming their inner void, the interval between what they are and what they aim to be. This negative principle measures the distance between being and not-being [respektive zwischen endlicher Existenz und unendlicher Essenz].

Was bei Alexander „deity“ und bei Radhakrishnan „spirit“ heisst, nennt Whitehead „God“, wobei er in PR die hegelianische Klausel hinzufügt „(...) the unity of vision seeking physical multiplicity“ (Essenz und Existenz streben zueinander).1383 Gott ist als grosser Koordinator und Überzeuger nicht „alles“ und auch nicht „in allem“, sondern für alles. Ein Panentheismus ist ein Pantheismus in gemässigter (pluralistischer) Form. Wenn ein Panentheismus vorliegt, gilt sowohl one in the many als auch many in the one. Dabei ist das „one“ eine ‚lebende Gattung’, ein Allgemeines mit einem Willen oder mit einem Ausdruck. James tendiert in VRE und in PU zu dieser Auffassung, wobei er das entstehende Problem des Bösen zu wenig reflektiert.

Diese Frage ist mit der Freiheit der Individuen anzugehen, also mit einem positiven Faktum: „The one World and the free Individual imply each the other.“ Das negative Faktum wäre dann: „What happens in the temporal order is always more or less evil.“1384 Dieser moralische Gegensatz wäre weiter als Konsequenz der Dialektik Radhakrishnan 1952, 31 PR, p. 348 – Cf. Taylor 1975, 533 (zu Hegel) 1384 Royce 1929, 393 / 394 zwischen Individuum und Gesellschaft oder zwischen Selbstbestimmung und Fremdbestimmung (causa sui und „conformation“ bei Whitehead) auszuweisen, was unvermeidlich zu Spannungen führt. Das entspricht auch James’ Denkweise. Die Welt kann, aber muss nicht besser werden (Meliorismus). Ohne gemeinsame Anstrengung gibt es keine Veränderung (vide Dewey).

Bei einer ‚richtigen’ und einer ‚umgekehrten’ Emanationstheorie (namens „Emergenztheorie“) gelten die komplementären Perspektiven one for all und all for one, die zusammen als liebende Beziehung von Gott und der (semiautonomen) Welt zu verstehen sind. Gott/die Essenz der Wirklichkeit verlangt nach der Welt, und die Welt/die Existenz verlangt nach Gott. Der Kosmos wird durch ein weibliches und ein männliches Prinzip regiert. Wir könnten das behelfsmässig einen „sophisticated panentheism“ nennen (wie das an anderem Ort getan wurde1385), wenn wir damit one for all, und nicht one in the many meinen. Die korrekten Bezeichnungen wären etwas schwerfällig: „Verweltlichung Gottes“ und „Vergöttlichung der Welt“. Damit erledigt sich auch die Frage nach dem Panpsychismus. Wenn die Dinge in der Welt ein immanentes Bewegungsprinzip unabhängig von Gott hätten (wie bei Aristoteles), das nur auf Selbstverwirklichung und auf die Erhaltung der Art abzielt, könnte man sich überlegen, ob ein Panpsychismus oder ein Panmentalismus vorliegt (ein omnia animata ohne ein omnia animans). Da dies nicht der Fall ist (und Whiteheads Theorie nicht inkohärent ist), entfällt die Frage. Auf die populäre Frage nach dem Panpsychismus antworten wir genau gleich wie bei James: „Wenn Whitehead etwas war, dann war er eine Art Pantheist.“ Diese Antwort ist sehr ungenau und sehr unbefriedigend, aber die Frage, von welcher diese Antwort provoziert wird, fusst auf falschen historischen und systematischen Voraussetzungen (Hodgsons Regel bezüglich des Bewusstseins ist nicht auf Neuronen anwendbar). Es wäre eventuell möglich, James’ und Whiteheads Ansätze als „Panpsychismus“ zu interpretieren, wenn wir darunter einen parallelistischen, und nicht einen radikal ‚psychistischen’ oder spiritualistischen Theorietypus meinen (einen „psychicalism“ wie bei

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Hartshorne), nur ist das nicht die interessante Interpretation, nicht einmal, wenn wir „mit Gott“ hinzufügen. Damit können wir dank des grossen Themas der Apotheose die Frage im Sinn von Dorothy Emmet und Ivor Leclerc auf die Seite legen, was unser Ziel war.



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