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«Inauguraldissertation der Philosophisch-historischen Fakultät der Universität Bern zur Erlangung der Doktorwürde vorgelegt von Matthias C. Roggo ...»

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Verschiedene Perspektiven schliessen einander auch in der Philosophie nicht aus. In der allgemeinen Metaphysik betonen wir die Mannigfaltigkeit - damit auch den Zufall und externe Relationen – und fragen nach den Voraussetzungen des Lebens.1268 Wenn wir die philosophische Leiter weiter emporklimmen, eröffnet uns die spezielle Metaphysik ein intimeres und zugleich grandioses Bild einer verzauberten und göttlichen Wirklichkeit.1269 Die Welt mutet wie ein grosser Organismus an, in welchem oder durch welchen Gedanken und Gefühle strömen und sich zusammen einen Weg in die Zukunft bahnen. Was von unten wie „panpsychism“ ausschaut, zeigt von oben das, was James mit den Worten „God“, „Mind“, und „Organic unity“ wiederzugeben versucht. Von diesem erhabenen Standpunkt aus erscheint alles als „pluralistischer Pantheismus“ – als ein grosser, komplexer Weltprozess, der nie zum Abschluss kommt und trotzdem im vollen Sinne ist (interne Relationen, Wille, gemeinsame Werte).1270 Mit dieser kleinen Extrapolation, die ganz im Sinne James’ gehalten ist, können wir die Brücke zu Whitehead bauen. Hier darf an das erinnert werden, was James bereits vor 1900 seinen Studenten in Harvard weitergibt – die Umrisse einer Rede, über die sich ein englischer Mathematiker namens Alfred North Whitehead sehr gefreut hätte:1271 The only absolute thing so far the intellect goes is history, - process.

A restless moralistic world: Yet philosophy’s only world.

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Deshalb können panpsychistische Thesen interessant sein (siehe ML, p. 344).

1269 Cf. Myers 1986, 51 f.

1270 Cf. ML, p. 261 und 316 f.

1271 ML, p. 267 Einfach gesagt besteht die Wirklichkeit aus Fakten und Normen, zwischen denen es Übergänge gibt (lies: „Prozesse mit oder ohne Erfolg“). Idealität und Realität schliessen sich gegenseitig nicht aus, sondern bedingen einander (dies gilt möglicherweise auch für die Paare Harmonie/Konflikt und Freude/Leid in Politik und Ethik).

Wir setzen hier weitere drei Einwände hinzu, die etwas schwerer zu kontern sind.

Einer davon stammt von Gerald Myers, der nach Théodore Flournoy bisher die beste Monographie zu James vorgelegt hat; die anderen zwei lassen sich von Ford ableiten.

Wir beginnen mit Marcus Ford.

Ein Einwand gegen die These von der „Neuromantik“ und der Suche nach „neuen Pantheismen“ (im Hintergrund denken wir an das Spinoza Revival seit 1800) ergibt sich, wenn bei James auf einzelne Stellen aus den Jahren 1902-1908 (also zwischen VRE und PU) unverhältnismässig viel Gewicht gelegt wird.1272 Zuerst ist an James’ confessio fidei in VRE zu denken, die zeitlich nicht weit zurückliegt und die in PU bekräftigt wird (sie kündigt sich bereits im ersten Band von PP an).1273 James nimmt in Edinburgh anlässlich seiner Gifford Lectures (1901/02) die Gelegenheit wahr, sich von einem pessimistischen/fatalistischen „monistic pantheism“ abzugrenzen, um den Weg für seinen persönlichen pluralistischen Pantheismus zu ebnen. Offiziell ist 1901/02 von einem Panpsychismus nicht die Rede (auch nicht von Paulsen oder Fechner). Der Ansicht Fords, wonach James ab 1900 ziemlich eindeutig ein „Panpsychist“ gewesen sei, stützt sich zwar auf einschlägige Zitate, beachtet dabei aber nicht die Dynamik und das Ringen in James’ Denken.1274 Zitate sind eben statische Momentaufnahmen, auf die man sich nicht zu stark verlassen sollte. Man muss sich als Kommentator bemühen, analog zu Bergsons intuitiver Methode das TP 3, p. 125 ff., ML, p. 344 (198) und James, zit. in: Ford 1982, 78 f. (aus dem Vorwort zu Schillers Buch Personal Idealism, 1903) 1273 Zu finden in PP/I, p. 346 und VRE, 405 f. – Cf. PU, p. 18: „God as intimate soul and reason of the universe (…)“ (Leben, Denken, Kosmos). Hier streift James seine eigene Überzeugung.

1274 Ford 1982, 79 – Wir sprechen hier ‚einfach’ oder ‚populär’, d. h. wir klammern die früher diskutierten Definitionsprobleme aus.

Gedankenexperiment nachzuvollziehen. Nur wer selbst ins Schwitzen gerät, weiss, was alles hinter James’ oder Whiteheads Bemühungen steckt. Ford, Sprigge,

McHenry und andere Kommentatoren beachten weiter folgende Punkte nicht:

(a) James sympathisiert mit C. A. Strongs Panpsychismus, wendet sich dabei aber nicht von Bergson ab.1275 Bergson war nicht einfach ein „Panpsychist“ et voilà tout.

Man würde es sich zu leicht machen, wollte man den unsicheren Panpsychismus von B mit dem unsicheren Panpsychismus von A ‚belegen’, der alles, was an Leibniz’ Monaden oder an Spinozas logische Weltsicht erinnert, ablehnt.

(b) James bleibt gegenüber parallelistischen Theorien sehr zurückhaltend, weil er darin eine Pseudolösung des überkommenen Interaktionsproblems sieht; darüber hinaus tendieren psychophysische Theorien zum Materialismus, oder lassen sich leicht in diesem unerwünschten Sinn lesen. Schliesslich landen wir mit solchen Parallelismen früher oder später bei Spinoza und Leibniz, mit deren Rationalismen sich der Rationalismus Descartes’ aus empirischer Sicht nicht überwinden lässt. Hier ist zu beachten, wie weit James in extremis geht: lieber Descartes im Original als ein verkappter Cartesianismus! Die Alternative – oder besser das Korrektiv – zum tendenziell materialistischen psychophysischen Parallelismus ohne Wechselwirkung sieht James interessanterweise in einem Dualismus, der der Psyche ein Kausalität sui generis zuspricht. Was nicht Ursache sein kann, ist nichts, was dem forschenden Geist zugänglich sein könnte (vide Aristoteles). Es braucht schon Mut, dies zu sagen:1276 Against this materialistic flavored panpsychism (on the whole a monistic doctrine) we may set a frankly dualistic spiritualism.1277 Mind and matter here would not be aspects of one real Being, but two sorts of things that interact,

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TP 1, 428 / 403 (zu Paulsen) – Cf. Flournoy 1919, 70 f.

1277 In unserer Terminologie spricht James hier von einem „Panmentalismus“ (mit dem darin enthaltenen Epiphänomenalismus), das Gesagte gilt aber tendenziell auch für den „Panpsychismus“ im engeren Sinn.

both of them remaining causal agents. They might be co-extensive with each

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James teilt nicht die Schulmeinung, die besagt, dass Parallelismus und „Interaktionismus” nicht miteinander zu vereinbaren seien; es besteht hier nur eine ‚verbale Blockade’, d. h. sie schliessen einander nur per definitionem aus.1278 Mit „Interaktion“ meint James nicht eine idealistische „Pseudokausalität“ im Stil von Leibniz oder Lotze (etwas, was bei Whitehead zu neuen Ehren kommt), sondern effektive Wechselwirkungen, die im persönlichen und sozialen Leben tatsächlich etwas hervorbringen. Die Bedingung für eine „effektive Wechselwirkung“ ist offenbar die formale Existenz der zwei interagierenden Terme, sonst läuft eine Rückwirkung ins Leere. Ein Term könnte theoretisch auch eine Spezies oder eine Gattung sein, nur agieren/reagieren die höheren Kategorien nicht, der ‚Ort’ von Aktivitäten sind Individuen und Populationen in einer gegebenen Umwelt („endliche Modi“ bei Spinoza). Bei James geht es wie bei Dewey um Transaktionen, nicht um ‚koordinierte Kontemplationen’ unter einsamen Monaden wie bei Lotze und Leibniz.1279 Aus TP 1 ist klar ersichtlich, dass James mit Friedrich Paulsens „Panpsychismus“ (wie James dessen Philosophie nennt) unzufrieden ist, egal, ob er nun dessen idealistische oder dessen materialistische Seite herausstellt.1280 Im Prinzip wehrt sich James gegen einen Vitalismus, der dem Schema Wirklichkeit = Mechanismus +Teleologie folgt (vide Driesch u. a.).1281 Die unnötige Fixierung auf die Panpsychismusfrage bei James verdeckt die Spitze seiner Kritik völlig. James, Bergson und Whitehead sind Antimaterialisten und Antikantianer (positiv ausgedrückt „Realisten“ und „Spiritualisten“), so dass ein ‚halber Materialismus’ bei Cf. TP 1, loc. cit. und Paulsen 1901, 93-96 Siehe TP 3, p. 106: „pseudo-causality“ - Cf. TP 1, p. 418 und ML, p. 267 – Das, was eben zu Monaden gesagt wurde, ist ein problematischer Aspekt der modernen Konsum- und Informationsgesellschaft. Leibniz hätte also auch der Soziologie durchaus etwas zu bieten!

1280 Zuweilen scheint James den Panpsychismus mit dem Idealismus zu identifizieren (siehe TP 1, p.

424 und ML, p. 278 f.). Unsere Formel für James’ Metaphysik könnte aufgrund solcher Stellen etwa so lauten: ontological idealism (panpsychism) + God (pantheism) = panentheism (one in the many). Wir betonen in dieser Formel die Summe, nicht die Summanden.

1281 Cf. Capra 1997, 23 ff.

diesen eng miteinander verwandten Denkern nicht in Frage kommt. Ein ‚halber Materialismus’ ist für sie nicht mehr als eine ‚halbe Theorie’ - also etwas, was nicht ausgereift ist. Ein psychophysischer Parallelismus lässt sich von diesem strengen antimechanistischen Standpunkt nur mit der Annahme verschiedener Perspektiven auf das Gleiche verteidigen, wie das nach Spinoza und Leibniz unter anderem auch G. T. Fechner und C. S. Peirce getan hatten (auf eine radikalere Art auch G. Berkeley und R. H. Lotze). In diesem Sinne lässt sich ein Idealismus oder Panpsychismus nur mit, nicht gegen die Wissenschaft verteidigen.

(c) Die Seele kann entweder als Substanz oder als „process of organization“ verstanden werden, also als unveränderliches Substrat oder als mehr oder weniger konstante Aktivität (ein ‚Ort’ oder etwas Zeitliches).1282 Eines von beiden muss als Vorlage für eine panpsychistische Theorie gewählt werden, eine dritte Möglichkeit scheint es nicht zu geben. James’ „Abneigung gegen die Seele“ (i.e. gegen den Seelenbegriff) schliesst die erste Möglichkeit aus.1283 Ein Bewusstsein im Sinne einer mentalen Aktivität käme prinzipiell in Frage. Das heisst aber noch lange nicht, dass James bereit ist, den Menschen in der Natur aufzulösen, also seine Psychologie des

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Pansubjektivismus (oder „Panpsychismus“) ist für James vor allem als realistisches Gegengewicht zum Phänomenalismus interessant. Das Problem dabei ist, dass reale Dinge normalerweise als Substanzen, und nicht als Prozesse oder ‚formale Empfindungseinheiten’ aufgefasst werden. Wenn ich Kirschen kaufe, habe ich es auf ‚objektive’ Produkte abgesehen; was dann mit diesen Produkten in meinem Körper passiert, verstehe ich als „Prozess“ oder vielleicht auch als „Interaktion“, aber ich habe nicht das Gefühl, dass die Kirschen ‚etwas wollen’ und deshalb in meinen Körper eingreifen. Der ‚Ort’ einer psychischen Aktivität kann zwar durchaus ein physischer Prozess sein - was uns einstweilen von Substanzen dispensiert, dafür wieder ein psychophysischer Parallelismus ‚mit materialistischem Unterton’ näher Mead 1936, 443 (zu Royer-Collard)

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1284 Cf. Roggo 2008 bringt, da wir uns auf der Suche nach einem ‚substanziellen Etwas’ (nach einem verlässlichen ‚Substrat’) wieder mehr an die Physiologie halten werden.

(d) James verfolgt im Grossen und Ganzen ein neuromantisches Programm, das einen Kompromiss zwischen Tradition und Moderne (Idealismus und Realismus, oder auch Religion und Wissenschaft) unter dem Auspiz eines humanen oder humanistischen Gottes anstrebt. Das verbindet ihn allseits mit Denkern grossen Formats, die einen ähnlichen Kompromiss im Sinn haben (Spencer, Bergson, Alexander, Lloyd Morgan, Eddington und vor allem Whitehead). James’ Meliorismus ist dabei das ethische Korrelat zur Evolutionstheorie, das sich wunderbar ins Gesamtbild einfügt. Auch in Bezug auf die Gottesfrage strebt James einen Kompromiss an, der als „neuromantisch“ aufgefasst werden kann. Denn auch James denkt im Spannungsfeld zwischen den Polen „Theismus“ und „Pantheismus“.

Es ist bemerkenswert, wie James in WB und VRE im Zusammenhang mit Glaubensfragen Peirce’s pragmatisches Prinzip (oder sein eigenes) anwendet. Dies tut er, indem er Theorie und Praxis trennt und für praktische Belange den epistemischen Standard entsprechend senkt. So schreibt er in WB, dass es für den Theisten genüge, „that he himself simply is, and needs God“.1285 Das Mysterium, wie etwas in gewisser Weise zu sein, in anderer Hinsicht wiederum nicht zu sein, ist

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