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«Inauguraldissertation der Philosophisch-historischen Fakultät der Universität Bern zur Erlangung der Doktorwürde vorgelegt von Matthias C. Roggo ...»

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1242 Siehe Baertschi 1986, chap. 4 (zu Diderot) – Verwandte und redundante Bezeichnungen wie „Animismus“ (Spencer, Dewey, Ritchie u. a.), „Animatismus“ (Zaehner), „psychicalism“ (pace Hartshorne), „Pansensismus“, „Panexperimentalismus“ (Griffin und Sprigge) oder „Panbiotismus“ (Paul Carus) sind zu vermeiden.

Strong (Panpsychismus) und William P. Montague („materialistic animism“, besser „Panmentalismus“) zu nennen.1243 Diese beiden Begriffe werden wir präzise so definieren:1244

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Parallelismus (mit oder ohne Gott).

Es ist wichtig, an dieser Stelle das Begriffssystem nicht mit redundanten und verwandten Begriffen zu überladen. Eine nicht-reduktionistische Pan-Theorie impliziert immer einen universellen Parallelismus zwischen materiellen und nichtmateriellen Aspekten der Wirklichkeit (die meisten Philosophen sind pro sciencia).

Dabei muss ein gewisser Spielraum gewährleistet bleiben. Ein Parallelismus kann in Richtung der Materie und der Gottheit ‚ausfransen’, d. h. es muss möglich sein, im Rahmen eines Parallelismus ‚reinen Geist’ und ‚reine Materie’ zu konzipieren, auch wenn diese abstrakten Kategorien genau genommen nur die Extrema eines Gradienten bilden, der als theoretisches Werkzeug nicht empirisch gegeben ist. Auch sollten wir uns mehr vom klassischen Verständnis der Begriffe ‚Hylozoismus’ und

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Bemerkung: Die Stelle TP 3, p. 106 ist sehr wahrscheinlich ein Versehen von James, deshalb diskutieren wir sie im Text nicht. Ein „panpsychism“ gehört immer in die Kategorie „psychophysics“ (James verweist auf Strong, und Strong bezieht sich auf Leibniz). James unterscheidet an dieser Stelle nicht scharf genug zwischen monistischem und dualistischem Spiritualismus. Radikal monistische Theorien sind in der Philosophie äusserst selten. Meistens wird ein Aspekt einem anderen Aspekt untergeordnet (Relativierung, Reduktion); selten werden verschiedene Aspekte der menschlichen Erfahrung rundweg geleugnet (das gilt selbst für die eleatische Schule und für die monistischen Lehren des Vedānta und des Mādhyamaka-Buddhismus). Nihilisitsche Theorien sind noch weit seltener als radikal monistische.

1243 Siehe Strong 1930 und Montague 1930 - Aufgrund der wenigen verfügbaren Angaben ist es schwierig, David Skrbinas Theorie einer der beiden Kategorien zuzuordnen. Es scheint bei diesem aktuellen Autor wie bei W. P. Montague eine materialistische Tendenz vorzuliegen (siehe Skrbina 2005, 240 f..), die die Anerkennung einer Gottheit nicht ausschliesst.

1244 Cf. Lamberth 1997, 248 f. (Definition des Begriffs ‚Panpsychismus’) „spiritualistischer Atomismus“ eingeführt werden. Es ist nicht zwingend, den Begriff ‚psychophysischer Parallelismus’ atomistisch zu fassen; die Möglichkeit soll offen stehen, darunter einen Parallelismus zwischen kontinuierlichen Phänomenen zu verstehen. Mit den entsprechenden Qualifikationen lassen sich diese Varianten mit den Grundbegriffen Panpsychismus und Panmentalismus fassen, ohne dass bei jeder Variante ein neuer Begriff oder ein neuer Name eingeführt werden muss.

Damit sind wir endlich in der Lage, unsere ungenaue Ausgangsfrage auf korrekte Art zu formulieren und auf differenzierte Art zu beantworten. Die populäre Frage lautete: „War James ein Panpsychist?“ – Der Metaphysiker fragt im Vergleich dazu ganz gezielt: „Können James’ [oder Whiteheads] metaphysische Versuche dem Typus ‚spiritualistischer [oder materialistischer] psychophysicher Parallelismus [mit oder ohne Gott]’ zugeordnet werden?“ Wir fragen also nicht mehr nach einer Weltanschauung und deren Relevanz für die heutige Zeit (wie Sprigge, Skrbina, Ward u. a.), sondern nach Struktur und Gehalt einer gegebenen Theorie oder einer Gruppe von Theorien.1245 Die Weltanschauung, welche die zu untersuchende Theorie eventuell motiviert hat, ist Thema einer ganz anderen Diskussion.

Um die „populäre Frage“ auf eine professionelle Art zu beantworten, erinnern wir uns zuerst an die missglückten Definitionsversuche von Skrbina (P 1 und P 2) und an unsere besseren Vorschläge (P 3 und P 4). Wir haben hier, wie gesagt, mit einem

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‚Panpsychismus’ und ‚Panmentalismus’ definiert haben, lässt erkennen, dass wir damit eigentlich nur zwischen ‚mehr spiritualistischen’ und ‚mehr materialistischen’ Varianten parallelistischer Theorien unterscheiden und nicht mehr. Wir benutzen also „Panpsychismus“ als Name einer parallelistischen Theorie. Wenn wir den näheren Bezug zur Evolutionstheorie (das „naturphilosophische Motiv“) ausblenden

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Cf. Roggo 2008 und Wickham 1930, 265 - Dazu ist zu sagen, dass auch James zuweilen grosse Mühe bekundet, zwischen Metaphysik und religiöser Weltanschauung zu unterscheiden; auch in dieser Hinsicht ist er ein Erbe der Romantik, genau wie Lotze, Fechner und andere Denker vor ihm (siehe TP 1, p. 426, PU, p. 142 ff., ML, p. 375 zu Spencer, und Perry 1935/II, 571).

„Monadismus“ zu Synonymen. Dies scheint das Minimum zu sein, auf das man sich in einem streng philosophischen Kontext einigen kann. Die „populäre Frage“ lässt sich damit weder verneinen noch bejahen. Anstatt Mutmassungen anzustellen und eigenen Präferenzen nachzugeben, gehen wir mehr in die Tiefe. Uns interessiert zuerst einmal James’ Fall, da dieser uns womöglich als Paradigma für Whitehead dienen kann.





4 - Es ist zuvor noch Folgendes zu beachten: Ein Parallelismus reduziert zwar nicht eine Parallele auf die andere, kann aber sehr wohl eine Parallele der anderen

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Wissenschaftlichkeit angesehen wird). Die Spannung, die bei Fechner, Paulsen und auch bei James spürbar ist, ergibt sich aus dem Unterschied von diskursivem und intuitivem Denken (partielles und holistisches Denken). Eine so genannte „empirische Metaphysik“ fühlt sich der empirischen Forschung verpflichtet;

andererseits ist die Metaphysik keine Verdopplung der Physik (die „Realdistinktion“ bleibt bestehen). ‚Von aussen’ gesehen gelten die Gesetze der Physik, ‚von innen’ betrachtet und verstanden benötigen wir die Metaphysik oder allgemein eine Literatur, welche unsere Gefühle und Gedanken ‚in Bezug auf etwas’ aufarbeitet.

Nun kursiert seit Spinozas Auftreten die falsche Meinung, dass eine parallelistische Theorie oder eine double aspect-Theorie (auch ein ‚richtiger’ Substanzdualismus), welche (i) die Wissenschaft voll und ganz anerkennt und (ii) die Innenseite der Wirklichkeit der Wissenschaft als etwas Andersartiges entzieht (iii) damit die besagte Innenseite automatisch leugnet, auch wenn die angesprochenen Autoren etwas anderes sagen. Man merkt an der gewählten Formulierung - besonders an (iii) – wie verbogen und geradezu diffamierend hier argumentiert wird; da hilft auch der Verweis auf den Energieerhaltungssatz nichts. Dem ungeachtet bleibt der Atheismus- und Materialismusvorwurf gegen den ‚Spinozismus’ in der Geschichte nicht ohne Wirkung – die besten Köpfe sind ihm erlegen. Wir finden diesen Vorwurf bei James, Santayana, Cudworth, Coleridge und anderen Denkern, die Spinozas Philosophie nicht grundsätzlich abgeneigt sind.1246 Da James nicht mehr Geduld mit atheistischen und materialistischen Thesen hat als seinerzeit Berkeley und es versäumt, das besagte Argument gegen Spinoza kritisch zu hinterfragen (und zu verwerfen), muss er sich irgendwie vom Parallelismus distanzieren, selbst dann, wenn er einem Panpsychismus in einem Bereich zwischen Idealismus und

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Materialismusvorwurf wird das feste aristotelische Fundament bei Spinoza (und anderen Philosophen nach ihm) einfach ignoriert.1247 Plotin drückt auf klare und schöne Weise aus, um was es bei diesem „aristotelischen Fundament“ geht:1248 Aber nun ist die Seele ja im Körper anzusetzen [lies: „Gott“ und „Welt“], unabhängig davon, ob sie vor ihm da ist oder in ihm ist; denn aus ihr und ihm besteht, was als Ganzes den Namen „Lebewesen“ trägt.

Da James dieses Fundament offenbar aus den Augen verloren hat und generell nicht als Materialist dastehen will, sieht er sich vor die unmögliche Aufgabe gestellt, die Begriffe ‚Panpsychismus’ und ‚psychophysischer Parallelismus’ zu dissoziieren;

umgekehrt versucht er, Phänomenalismus und Realismus unter dem Titel „Panpsychismus“ zu assoziieren. Zu guter Letzt soll der unvermeidbare radikale Spiritualismus noch realistische Züge annehmen... Offensichtlich stimmt etwas mit James’ philosophischer Chemie nicht mehr! Berkeley hatte seinerzeit die Freiheit Cf. Santayana 1950, 53: „Pantheism“, Ritchie 1893, 75 (zu Hegel) und Heidelberger 1993, 142 ff. (zu Fechner); ferner Münsterbergs psychologische Sicht in 1900, 414 f.

1247 Cf. Heidelberger 1993, 138 (zu Leibniz und Fechner) – Zudem wird der Geist/MaterieParallelismus in der Nachfolge Descartes’ verleugnet.

1248 Plotin, En. I, 1, 3, 2 f. – Cf. Bergson 1941, 349 und 1938, 266 (zu Ravaisson). Es handelt sich hier um platonisches Gedankengut, nicht um eine Entdeckung des Aristoteles. - Meines Erachtens gibt es auch nach über zwei Millenien keine haltbare Alternative zur platonisch-aristotelischen Auffassung einer organischen Leib/Seele-Einheit (cf. Ritchie 1905, 102 f.). Spinozas Monismus ist die Erweiterung davon. - Nebenbei sei bemerkt, dass Descartes nirgends behauptet, der Mensch sei quasi mechanisch aus Leib und Seele zusammengesetzt (vergleiche Plotin-Zitat am Anfang von Kapitel III). Es wird immer wieder die wichtige Tatsache übergangen, dass Descartes mit der „essenziellen Einheit“ des Menschen in der Nähe der Scholastik bleibt. Thomas von Auquin und René Descartes versuchen auf ihre Weise, den aristotelischen Seelenbegriff mit der christlichen Seelenlehre in Einklang zu bringen.

Entsprechendes kennen wir aus der islamischen Philosophie. MR (oder die Frechheit), die materiellen Phänomene als „Notionen“ ins Reich der Theorie zu verbannen, so dass diese als Abstraktionen oder begriffliche Kondensationen von Empfindungen hingestellt werden konnten. James konnte Berkeley nicht auf dem ganzen Weg folgen, weil er sich damit Royce, Bradley und McTaggart in die Arme geworfen hätte. Der Programmpunkt „Realismus“ verlangte eine Anerkennung der Forschungsgegenstände der empirischen Wissenschaften, letztlich des Vorrangs der Wissenschaft vor der Philosophie, also genau das Umgekehrte von Berkeleys ursprünglichem Vorhaben. Der andere Punkt im pragmatistischen Programm namens „Gesetzesmässigkeit“ verlangte seinerseits die Aufgabe eines konsequenten Nominalismus in der Art von Berkeley, Hume und Mill – ein Schritt der von James und Dewey eher zögerlich vollzogen wurde (im Gegensatz zu Peirce, Royce, Hodgson und später zu Whitehead).



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