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«Inauguraldissertation der Philosophisch-historischen Fakultät der Universität Bern zur Erlangung der Doktorwürde vorgelegt von Matthias C. Roggo ...»

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Neben dem grundsätzlichen Problem bezüglich verschiedener Abstraktionsebenen kranken panpsychistische Theorien noch an einer anderen Konfusion, nämlich an jener zwischen ‚alter’ und ‚neuer’ Logik, um es griffig zu sagen. Der Grundgedanke, den wir bei Fechner und Paulsen („Panpsychismus“ nach James) und bei Haeckel,

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(„Panmentalismus“ nach uns), ist auf den ersten Blick einfach: Entweder gibt es Siehe Schneider 1955, 282 f. zu Edward Drinker Cope (nach dem in der Paläontologie die Cope’sche Regel benannt ist, die auch auf unsere Art zuzutreffen scheint) und 293 f. (zu C. F. Dole) mentale (oder protomentale) Ereignisse, oder es gibt sie eben nicht. Wenn es sie gibt, muss es diese von Anfang an gegeben haben, sonst wären sie ja aus dem Nichts, oder dann wenigstens aus etwas ihnen völlig Wesensfremden entstanden. „Von Anfang an“ bedeutet, dass sie als Potenzialität in gewissen oder in allen Existenzformen ‚subsistierten’ (was immer das heissen soll). Der erste Fehler besteht darin, dass eine eleatische Logik über eine heraklitische Phänomenologie gestülpt wird. Ein dynamisches Kontinuum wird in der Art eines „Blockuniversums“ analysiert; Zeit und Geschichte werden dabei „nicht ernst genommen“.

Der andere Fehler wurde bereits von Lovejoy treffsicher festgemacht: Es besteht kein triftiger Grund anzunehmen, dass Ursachen und Wirkungen wesensgleich oder in irgendeinem Sinn miteinander verwandt sein sollten.1131 Die alte Regel simul e

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Verwandtschaftsverhältnisse. Wenn ich mir eine Suppe zubereite, dann heisst das noch nicht, dass ich notwendigerweise ein ‚suppenartiges’ Lebewesen bin (ein soupy organism oder die entsprechende ‚suppenartige’ Ursache), selbst dann nicht, wenn mein Körper mehrheitlich aus Salzwasser besteht. Hinter solchen Fehlschlüssen verbergen sich logische Probleme, die zu teils witzigen Missverständnissen führen (siehe auch bei Lovejoy). Genauer gesagt geht es um die Identität von Teil und Ganzem (Atom und Kontinuum) in Bezug auf gewisse ‚essenzielle’ Eigenschaften („Leben“, „Wille“, „Bewusstsein“ u. a.), es geht also um Wesensgleichheit. Nach dieser intellektualistischen Logik muss alles ‚irgendwie gleich’ sein, d. h.

Eigenschaften des Ganzen müssen ‚irgendwie’ in den Teilen angelegt sein (wir betonen absichtlich die Normativität solcher Sätze). Bei den wichtigen Themen „Spinoza“ und „Pantheismus“ führt diese Logik zur aberwitzigen Annahme, dass alle Existenzformen oder Existenzweisen (Modi) als solche tel quel und sans autre mit Gott zusammenfallen, woraus dann der scheinbare Widerspruch entsteht, dass Gott als Absolutes zumindest aus menschlicher Sicht zugleich ‚gut’ und ‚böse’, ‚lebend’ und ‚tot’, Geist und Nichtgeist ist. Es ist klar, dass wir die eminente Realität (summum

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genus) von den infimen Erscheinungen zu trennen haben und uns weiter überlegen müssen, was genau von was prädiziert werden kann. Wir dürfen die Taxonomie bei Spinoza nicht durcheinander bringen: eine Gattung ist eine Gattung, eine Art eine Art und eine Erscheinung eine Erscheinung (die endlichen Modi). Nur die Letzteren sind empirisch gegeben.

Für uns sieht das Problem zunächst sehr übersichtlich aus: Gegeben seien zwei unleugbare Eigenschaften der „Wirklichkeit“. Wer die eine Eigenschaft als

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„uneigentliche Wirklichkeit“ – also über die konkurrierende Eigenschaft – ablegen.

Der Monist muss sagen, wie er es mit dem Vielen hält; umgekehrt möchten wir vom Pluralisten wissen, ob die Ideen der Einheit und der Ordnung nur in unseren Köpfen herumschwirren, oder ob es tatsächlich eine objektive Ordnung ‚ohne uns’ gibt.

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Erklärungszwang. Historisch gesehen dürfen wir diese theoretische Dichotomie bei Demokrit und Aristoteles ansetzen. Deren atomistische (‚tychistische’) und ‚synechistische’ Linien werden im Hellenismus von epikureischer und stoischer Seite weitergeführt. Nach dem Mittelalter wird es eine Frage, wie man als weltlicher Philosoph zu Aristoteles steht. Wer gegen Aristoteles’ Synechismus antritt, tut dies mit einer Korpuskulartheorie.1132 Die heroische Aufgabe, welche sich James und

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Atom/Kontinuum, Wirklichkeit/Erscheinung und Norm/Faktum in Aspekte oder Kontraste der einen Wirklichkeit zu verwandeln. Das ist wahrlich keine einfache Aufgabe! Nach dieser kurzen historischen Orientierung halten wir uns im Weiteren

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Unterscheidungen Wirklichkeit/Erscheinung und Realität/Idealität zeichnen sich drei

Anschauungsweisen ab:

(I) reelle Atome mit einem idealen Kontinuum;

Dieser kleine Abriss beachtet den Einfluss von Neupythagoreismus und Neuplatonismus in der Neuzeit nicht.

(II) ein reelles Kontinuum mit idealen Atomen;

(III) eine Wirklichkeit mit Atomizität und Kontinuität als reelle, komplementäre Aspekte.

Die Standpunkte (I) und (II) verbinden wir kurzerhand mit den Namen Demokrit und Aristoteles; den Standpunkt (III) dürfen wir mit Pythagoras in Verbindung bringen, dessen Bedeutung für die abendländische Philosophie oft unterschätzt wird (hier wäre auch Platons Platz zu suchen).





(I) ist das Modell für die Kontinua (oder für die Extensionslehren) bei Leibniz und Whitehead. James’ und Bergsons Polemik gegen Abstraktionen nehmen den Standpunkt (II) ein. Die klassischen Loci für diese Polemik finden sich in PU und in L’évolution créatrice. Es ist nicht nötig, an diesem Ort auf diese bekannten Argumente einzugehen. Die Idee ist klar: alles Wirkliche ist kontinuierlich und zeitlich – alles Abstrakte ist diskret und zeitlos.1133 Lotze, Fechner, Peirce, Whitehead und Alexander entscheiden sich für den Standpunkt (III). Wir nennen die Wechselwirkung realer Terme in dieser Arbeit „Dialektik“. Die Wendung „Wechselwirkung realer Terme“ impliziert bereits die Wirklichkeit der Zeit. Während (I) und (II) statische Vorstellungen der Realität erlauben, scheint dies bei (III) nicht möglich zu sein.

Sofern die Prädikate „atomistisch“ und „kontinuierlich“ Gegensätze bilden, benötigen wir die Zeit als universelles Lösungsmittel aller Gegensätze (in diese Richtung denken James, Bergson und Whitehead). Solange es um die „Kritik der Abstraktionen“ (Whitehead) geht, nehmen James und Whitehead wie Bergson den Standpunkt (II) ein; wenn es darüber hinaus um eine positive Aussage zur Natur der physischen und psychischen Wirklichkeit geht, stellen sich beide Autoren auf den Standpunkt (III) So wird es gemeinhin angenommen; tatsächlich trennen sich bei der letzten Frage die Wege von James und Whitehead, denn James nimmt im Allgemeinen nicht den Standpunkt (III) ein! Um dies zu zeigen, müssen wir „Diskret und zeitlos“ sind auch Demokrits unzerstörbare Atome. – Cf. PU, Lect. VI – VII und Bergson 1941, chap. III – IV. – Beiden Autoren geht es um die Gegenüberstellung von concreta und abstracta, allgemein von Leben und Wissenschaft.

allerdings drei ziemlich hohe Hürden nehmen, nämlich jene mit den Namen „scheinbare Gegenwart“ (specious present), „Leibniz“ und „die Zusammensetzung des Bewusstseins“ (the compounding of consciousness).

James bleibt Bergson und somit der Auffassung (II) treu, während Whitehead nach CN Kurs auf Leibniz’ Monadologie nimmt (worauf sich Bergson von Whitehead abwendet, wie Bergsons respektvolles Schweigen vermuten lässt), also einen spiritualistischen Atomismus vom Typ (I) annimmt – eine Option, die für James après tout nicht in Frage kommt. Kommentatoren neigen dazu, James’ Ausführungen zum specious present zu stark zu gewichten, so dass leicht der Eindruck entsteht, James habe die Türe zu Whiteheads neuer Monadologie geöffnet.1134 Wer James’ kritische Einwände contra Berkeley, Leibniz und Lotze kennt, weiss, dass dem nicht so ist. Es ist natürlich nicht verboten, so etwas zu behaupten, nur darf dabei nicht vergessen werden, dass James Leibniz anders als Berkeley – was nicht gerechtfertigt ist - als „Rationalisten“ einschätzt, was bei ihm gleichbedeutend mit „Intellektualist“ ist.

Auch wenn James’ Gefühle gegenüber seinen „intellektualistischen“ Gegnern ambivalent sind, so müssen wir doch mehrheitlich von einer durchaus sachbezogenen Abneigung ausgehen (trotz aller Polemik respektierte James seine Kontrahenten sehr).

Der Prototyp von Whiteheads Epochen mag vielleicht James’ Variante des specious present sein; tatsächlich kommt aber nur James’ eigene Idee des „present judging thought“ als Vorwegnahme von Whiteheads Prehensionstheorie (dem Kernstück seiner Metaphysik) in Frage, was in der Fachliteratur völlig untergeht. Mit dem specious present antwortet James auf eine ganz bestimmte Frage, welche in Richtung Zeitphilosophie weist: „Gibt es eine empirische Gegenwart oder schlägt die Vergangenheit unvermittelt in die Zukunft um?“ Es geht also um eine Alternative zu Aristoteles’ geometrischem Gegenwartsverständnis (aus der „Verräumlichung der Zeit“ ergeben sich Zenons Argumente, siehe Bergson). Der Name „specious present“ Cf. Čapek 1991, 62 f. oder McHenry 1992, 49 f.; siehe dagegen Miller 1976, 54 f. und Nobo 1986, der keine Parallele zu Whiteheads actual occasions zieht, was der Sache sicher dienlich ist (J. L. Nobo hat bei David L. Miller und Charles Hartshorne an der Universität Texas studiert).

stammt vom Psychologen E. R. Clay, die Idee eines ausgedehnten Minimums stammt jedoch von Shadworth Hodgson.1135 Clay bleibt bei ‚punktförmigen’ Augenblicken, deshalb gibt es keine unmittelbare Gegenwart (sie ist nur ein „atomic place“ auf einer Linie, siehe D. L. Miller), sondern lediglich eine mittelbare, hergeleitete oder eben eine „scheinbare“ Gegenwart.1136 Auch wenn James’ Loyalität zum Britischen Empirismus und einige Formulierungen in PP und anderswo einen gemässigten Atomismus nahelegen mögen, finden wir die adäquate Vorstellung von James’ Idee der Dauer nicht bei Mill, Spencer oder Bain, sondern bei Bradley (wir sprechen hier noch nicht über James’ Metaphysik). Wir hatten bereits Gelegenheit, auf jene interessante Stelle im ersten Buch von Bradleys Principles of Logic hinzuweisen, an der Bradley das Bewusstsein mit einem Suchlicht vergleicht, das über die Oberfläche eines Flusses streift.1137 Dieses Bild führt uns zum psychologischen Thema der Aufmerksamkeit, um das es hier und bei James ‚zwischen den Zeilen’ geht. Zwischen dem ‚vollen’ Erlebnis und dem Operieren mit Begriffen gibt es einen Vorgang, der das Erlebte ‚vorstrukturiert’, ohne davon zu abstrahieren. Es geht also um das Thema „attention“, das von James und Bradley verschiedentlich aufgegriffen wurde.1138 Es ist aus psychologischer Sicht sinnvoll, das Thema „specious present“ als zeitlichen Aspekt des Themas „Aufmerksamkeit“ zu behandeln (die Themen „awareness“, „discrimination“ und „memory“ gehören ebenfalls zum Thema „attention“). Nun tut das James leider nicht und gibt damit den falschen Eindruck, er wolle in diesem Kontext reine Zeitphilosophie betreiben. Zum einen geht es bei James um Bewusstseinszustände, die aufeinander ausgreifen (Relationen ‚zwischen’ Termen oder besser Überlagerungen). Das würde für James’ Neigung zu einem ‚neuen Atomismus’ sprechen, den er später mit seinem „Tychismus“ zu konsolidieren sucht Siehe PP/I, 608 ff. und Hodgson 1878/I, 248 ff. (ferner 1898/I, 134 ff.) – Diese Idee geht auf Epikur und Chrysipp zurück (contra Aristoteles). Siehe dazu Sambursky 1959, 103 f. (contra Aristoteles und Xenokrates) 1136 Miller 1976, 51 f. – D. L. Miller spricht in diesem Zusammenhang nicht von Aristoteles, sondern von Zenon.

1137 Siehe Bradley 1922/I, 54 f.; cf. McHenry 1992, 52 f. – Für Bradley ist das Bild eines Flusses nicht so wichtig wie für James. Das Suchlicht könnte ebensogut die Oberfläche eines Sees absuchen. Daraus ergäbe sich dann die Illusion einer zeitlichen Abfolge oder einer Bewegung (wie bei McTaggart).



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