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«Inauguraldissertation der Philosophisch-historischen Fakultät der Universität Bern zur Erlangung der Doktorwürde vorgelegt von Matthias C. Roggo ...»

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gegangenen zweiten Teiles der Principles of Natural Knowledge.) Locke und Berkeley scheinen die aristotelische Auffassung zu bevorzugen, nach der die Seele (respektive Gott) reine Aktivität ist; andererseits scheint es ihnen aus religiösen und philosophischen Gründen unmöglich, eine Aktivität ohne ‚Autor’ oder ‚Träger’ zu vertreten. Aus passiven Ideen entsteht kein aktives Selbst. Man kann sich in Anlehnung an Berkeley auf den Standpunkt stellen, dass Gott als ‚unbewegter Beweger’ der Seelenzustände die einzige ‚vollwertige’ Substanz und die erste Ursache von allem sei (dies in Übereinstimmung mit Descartes und Spinoza). Wenn wir die Sache monistisch wenden, kommen Seelen als reine Aktivität ohne ‚eigene Substanz’ in Betracht. Eine solche Strategie scheint Berkeley vorzuschweben, wenn es auch nicht einfach ist, dies hieb- und stichfest nachzuweisen. Besonders aufschlussreich ist Berkeleys Briefwechsel mit Samuel Johnson, dem „Vater der amerikanischen Philosophie“.1050 Anstatt Johnson billigerweise zuzugestehen, dass „activity“ einen „agent“ impliziere (i.e. die Seele als ‚Ort’ von Wille und Wahrnehmung), bekräftigt Berkeley seine Losung esse est percipi aut percipere aufs Neue. Die Einheit des Bewusstseins sei eben eine Erfahrungstatsache und bedürfe keines Substrats. Dieser Hinweis ist bestimmt kein slip of the pen - er genügt uns, um Berkeley mehr als Locke und andere Empiriker den grossen Rationalisten und Theisten Descartes, Malebranche, Spinoza und Leibniz anzunähern, ohne diese Philosophen miteinander zu verwechseln. Das von Gott gestiftete „percipi aut percipere“ und die von ihm erschaffenen Seelen führen uns als Vorlage für die Ontologie zu einer Monadologie, die jener Leibniz’ nicht unähnlich ist. Wenn „Leben“, „Wahrnehmung“, „Aktivität“ oder „Erfahrung“ zum Kriterium von Existenz und Wirklichkeit erhoben werden, bleibt praktisch nur noch eine Monadentheorie, ein Panpsychismus oder besser ein Pansubjektivismus als metaphysische Optionen übrig.1051 Dabei spielt es keine Rolle, ob wir nun allen oder nur ausgewählten Phänomenen aufgrund des gewählten Kriteriums „Existenz und Wirklichkeit“ zusprechen. Die Aktivitätszentren bilden in jedem Fall ein

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panpsychistische Theorie, also eine Monadologie ‚ohne Rest’.) Auch für James’ Radikalen Empirismus gilt esse est perpici aut perpicere oder „esse est experiri“ (wie James schreibt). Eine gute Definition, welche Berkeleys Motto entspricht, notiert sich James in TP 3: „count no being that is not matter of experience and leave no given matter of experience out.”1052 James sah seinen „radikalen Empirismus” als Kern seiner gesamten Philosophie an, und dies zu Recht.1053 Auch wenn sich James nicht immer gleich äussert, so darf doch angenommen werden, dass sein „Pragmatismus“ als Methode aufzufassen ist, während der konstruktive Teil seiner Philosophie seine Art von Empirismus zum Gegenstand hat, der zu einem guten Teil auf der introspektiven Psychologie gründet.

Es ist nun wichtig zu sehen, dass es bei James und anderen zeitgenössischen Philosophen nicht klare ‚Abteilungen’ gibt. Die gewohnten Unterscheidungen Realismus/Idealismus, Epistemologie/Ontologie, Psychologie/Philosophie oder auch allgemeine/spezielle Metaphysik lassen sich nicht anwenden. Die Metaphysik absorbiert die Erkenntnis, weil Sein und Bewusstsein, Subjekt und Objekt (the knower and the known), Wissen und Glauben sowie Wert und Faktum miteinander korreliert sind. Eine offene Philosophie und eine kritische Metaphysik anerkennen diese Korrelationen und damit die Unschärfe und die Widersprüchlichkeit des menschlichen Denkens, ohne sie zu verurteilen. Berkeley weist in seiner Philosophie auf die Unhintergehbarkeit des Selbst hin: ein Selbst ist mehr als ein Konglomerat von Eindrücken. Wir ergänzen diese Einsicht mit dem ‚kollektiven Selbst’, d. h. mit der sozialen und historischen Realität, welches ebenfalls irreduzibel ist und das Individuum samt seinem privaten psychischen Haushalt transzendiert.

Bei James, Bergson, Whitehead und Bradley ist tendenziell alles alles, wenn wir die Option „Materialismus“ davon ausschliessen. Die verschiedenen Themen oder TP 3, p. 90 – Man beachte, dass sich diese Definition nicht notwendigerweise pluralistisch deuten lassen muss.

1053 Cf. MT, p. 6 f.

Aspekte innerhalb ihrer Theorien sind im günstigen Fall intern oder organisch miteinander verbunden. Wenn wir das eine verwerfen oder einfach nicht beachten, verzerren wir damit auch das andere und letztlich das Ganze (was gerade bei Whitehead gerne getan wird). Solange jemand einer philosophischen Diskussion folgen kann, ist es nicht einzusehen, warum sie oder er sich in der Philosophie der ‚Strohmanntaktik’ bedienen sollte, die doch eher für die Politik kennzeichnend ist.

Diese zweifelhafte Taktik beklagte bereits Spencer; James, Bergson und Bradley wehren sich immer wieder gegen eine ‚populistische’ Auslegung ihrer Theorien (etwa gegen Wards und Russells Attacken).1054 Die Analyse bedingt ein Gefühl für das Richtige und für das Ganze. Eine sorgfältige holistische Herangehensweise ist sowohl in historischer als auch in systematischer Hinsicht geboten. Das macht die Metaphysik so interessant und so anspruchsvoll. Das „Gefühl für das Ganze“ und das Erahnen oder Erkennen von Zusammenhängen sind vor allem für jene ‚fremd’ oder ‚abstrus’, die sich in der Materie nicht genügend auskennen oder voreingenommen sind. Das ändert jedoch nichts am weiteren geistesgeschichtlichen Zusammenhang, der „objektiv unsterblich“ ist. Das Interesse an der Philosophie lässt sich nicht erzwingen.





Bei James geht es nicht um Erkenntnistheorie im gewöhnlichen Sinne, sondern um typisch amerikanische Werte wie Aktivität, Effizienz, Individualität, Gemeinschaft und Glaubensfreiheit, was man unter dem Slogan „the adventure of life“ zusammenfassen könnte. Am Anfang von James’ Philosophie steht die so genannte „reine Erfahrung“, in der Mitte die Kritik an so genannten „rationalistischen“ oder „intellektualistischen“ Denkern, am Schluss kommen James’ eigene ‚theosophischen’ Spekulationen. Pragmatismus und Radikaler Emprismus (Methode und Lehre) gehen diesen Weg gemeinsam. Das Licht, das uns auf diesem Weg leitet, besteht in

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humanistischen Realismus, also eines philosophischen Weltbildes, welches den Menschen ohne Abstriche und Beschönigungen mit einschliesst (siehe auch Schiller Siehe auch die gute Bemerkung contra G. E. Moore bei A. MacIntyre, A Short History of Ethics (New York 1966), chap. 18 (zu Mill und Spencer) und Dewey), was wir in dieser Arbeit als „objektiven Idealismus“ zu verstehen suchen. Im Grossen und Ganzen ist der Sinn eines solchen „humanistischen Realismus“ einsichtig. Der Teufel steckt auch hier im Detail, wie James bald merken musste. In PP und in ERE geht James wie der frühe Bergson von einem common senseRealismus aus, der sich in den Rahmen des überkommenen mechanistischen Weltbildes einordnen lässt.1055 Ein anschauliches Bild eines solchen „naiven Realismus“ liefert uns Dickinson S. Miller, einer der wichtigsten Kritiker von James’ Empirismus (und dessen ehemaliger Assistent). Miller geht wie der ‚offizielle’ James von einem wie auch immer gearteten Dualismus aus, den er in einem Passus sehr deutlich bekundet: „(...) our world, in which the stream of personal impressions are only a part, and in which the solid and continuous world stretches between.“1056 So legen wir uns unsere Umgebung zurecht, in der wir handeln und anderen Lebewesen begegnen.

Es ist weiter wichtig, sich das grundsätzliche Problem vor Augen zu führen, das zu scheinbaren Widersprüchen zwischen ontologischen und epistemologischen Thesen führt. Als Erkenntnistheoretiker stehen wir als ‚Realisten’ für die Objektivität ein. Als Metaphysiker ist uns an der Subjektivität gelegen, da für den Philosophen „Empirie“ über subjektive Akte führt (i.e. begrifflich erfassen und intuitiv nachvollziehen). Von Locke bis zu Bain und den Mills wird das Regelwerk der Assoziationspsychologie angewendet (das gilt mutatis mutandis noch für Kant und bis zu einem gewissen Grad auch für James). Dabei wird abstrakt auf die „synthetische Einheit“ der Wahrnehmungen rekurriert und so auf höchst unbefriedigende Weise versucht, den Zugang zur Welt und zum eigenen Ich zu finden. Es ist eine Sache, mit einer grossen Geste Aristoteles’ Seelenbegriff zu verwerfen; eine andere Sache ist es, aus unserem unleugbaren „Selbstgefühl“ (Lotze) eine gewohnheitsmässige Aneinanderreihung und Speicherung momentaner Wahrnehmungen zu machen. Irgendetwas ist hier offenbar schiefgelaufen. Der ‚realistische’ Erkenntnistheoretiker möchte die Realität der Objekte retten, der ‚realistische’ oder ‚empirische’ Metaphysiker die Realität des

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Subjekts inmitten der Objekte. Beide haben im Prinzip dieselbe empirische Einstellung, und beide sind aufeinander angewiesen. Zusammengefasst erhalten wir eine Korrelation von Wirklichkeit und Wahrnehmung. Wenn Erkenntnis (oder auch nur Bekanntschaft) nicht ein Zusammentreffen von subjektiven und objektiven Ereignissen ist, was ist sie dann? Absolute Subjekte und absolute Objekte lassen sich nicht mehr aufeinander beziehen (es sei denn mit einem deus ex machina als einem verbindenden Dritten).1057 Nun muss man sich hüten, hier wieder Descartes heranzuziehen und für alle dualistischen Übel dieser Welt verantwortlich zu machen. Descartes’ Attribute mit den Namen „res cogitans“ und „res extensa“ sind hohe Abstraktionen und nicht etwa hypostasierte Begriffe, wie immer wieder behauptet wird (dasselbe gilt natürlich auch für Spinoza). Eine „ausgedehnte Sache“ ist messbar und somit Gegenstand der Wissenschaft; eine reale aber nicht ausgedehnte „Sache“ gehört dagegen dem Bereich der Metaphysik an. Zwischen diesen beiden „Sachen“ gibt es deshalb kein physikalisches/physiologisches

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wissenschaftlicher Argumentation sein kann (etwas einfach ausgedrückt: die Seele ist Glaubenssache).1058 Descartes unterscheidet eben genau zwischen „Erkennen“ und „Erleben“ (wie Schlick und Cassirer), und zwischen „Physik“ und „Metaphysik“ (wie Bergson und Whitehead). Descartes dürfen wir also getrost ruhen lassen.

Ein „absolutes Objekt“ oder eine geschlossene objektive Sphäre wäre eine

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neuplatonischen Grundursachen reifizierte Begriffe darstellen, die sich mühelos auf die „essenzielle Einheit“ des Menschen mit dessen Ebenen „Intellekt“, „Gefühl“ und „Körper“ zurückführen lassen (wir dürfen hier Descartes folgen).1059 Im Sinne Cf. Ritchie 1905, 180 f.: „two closed spheres“ (object and subject) Als Metaphysiker ist Descartes nicht verpflichtet – und auch gar nicht in der Lage – das Interaktionsproblem auf wissenschaftliche Weise zu lösen. Der Metaphysiker stellt einfach fest, dass es Denken, Fühlen und Materialität gibt, zu denen er jeweils Kriterien sucht. – Die Geschichte mit der Zirbeldrüse (die natürlich auch Dennett bemüht), beruht auf einem einfachen Missverständnis (siehe Perler 1998, 181, f.).

1059 Lloyd Morgan versteht den Sinn (oder den Nutzen) von Gradienten nicht, wenn er Bergson unterstellt, dass dessen Extrema verabsolutierte Begriffe seien (siehe 1923, 148 ff.). Ein Gradient stellt Descartes’ könnte die Psychologie nur als Wissenschaft gelten, wenn sie sich an die Physiologie hält (also an möglichst genauen Messungen), was genau die Idee hinter dem psychophysischen Parallelismus ist, dessen wissenschaftliches Interesse gerne als maskierter Materialismus missverstanden wurde (so auch von Bergson und vom späten James). Die Philosophie hat sich dagegen an die ewigen Wahrheiten der Mathematik zu halten (was nach Descartes auch Spinoza und Leibniz tun).

Das Gesagte wirft ein helles Licht auf James’ Versuche, den Einwänden von Miller und Bode (allgemein von Seiten des „Amerikanischen Realismus nach Perry“, wie wir sagen) entgegenzutreten (siehe ERE, TP 2 und TP 3). In Anlehnung an D. S.



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