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«Inauguraldissertation der Philosophisch-humanwissenschaftlichen Fakultät der Universität Bern zur Erlangung der Doktorwürde vorgelegt von Aba ...»

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Therapiebezogene Kontrollerwartungen: Anhang _________________________________________________________________________________

Anhang A

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Therapieerwartungen: Patientenfragebogen (T0) __________________________________________________________________________

Sie finden im Folgenden eine Reihe von Fragen zu Vorstellungen über den Verlauf einer psychotherapeutischen Behandlung und zur Beeinflussbarkeit von verschiedenen Ereignissen im Leben. Mit diesen Fragen möchten wir im Rahmen eines Forschungsprojektes an der Psychiatrischen Poliklinik ein neues Instrument entwickeln, welches die Planung von Behandlungen unterstützen soll.

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Therapiebezogene Kontrollerwartungen: Anhang _________________________________________________________________________________

A. Vorstellungen darüber, wie eine Therapie ablaufen soll, unterscheiden sich von Person zu Person und können sich im Laufe der Zeit verändern. Es ist uns wichtig zu erfahren, wie Sie JETZT über eine (mögliche) Psychotherapie denken.

Auf den folgenden Seiten werden Sie gebeten, zu einigen Aussagen über psychotherapeutische Behandlungen Stellung zu nehmen.

Bitte lesen Sie jede Aussage sorgfältig durch und kreuzen Sie das Kästchen an, das Ihrer persönlichen Meinung am besten entspricht. Dabei sollen Sie sich auf Ihre Meinung IN DIESEM MOMENT beziehen. Überlegen Sie bitte nicht, welche Antwort den „besten Eindruck“ machen könnte, sondern versuchen Sie, möglichst spontan zu den einzelnen Aussagen Stellung zu nehmen.

–  –  –

1. Es hängt letztlich von mir ab, ob ich nach der Behandlung mit meinem Problem besser umgehen kann

2. Wie viel mich mein Therapeut/meine Therapeutin bei der Lösung meines Problems unterstützen wird, ist vor allem Glückssache

3. Es liegt an meinem Therapeuten/meiner Therapeutin zu bestimmen, inwieweit ich die Therapie mitgestalten soll

4. Ob ich in der Therapie meine Anliegen und Prioritäten anbringen kann, hängt vor allem von mir ab

5. Ob ich nach der Behandlung einen Rückfall erleiden werde, hängt von vielen Zufälligkeiten ab

6. Wenn mir mein Therapeut/meine Therapeutin wirklich helfen will, dann werde ich von ihm/von ihr die Unterstützung bekommen, die ich brauche

7. Ob ich in der Therapie eine aktive Rolle übernehme und die Behandlung mitgestalte, hängt vor allem von mir ab

8. Es liegt an mir, in der Therapie Strategien zu entwickeln, mit denen ich Rückfälle weitgehend verhindern kann Therapiebezogene Kontrollerwartungen: Anhang _________________________________________________________________________________

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Trifft

9. Die Verbesserung meines Problems während der Behandlung hängt vor allem von der Kompetenz meines Therapeuten/meiner Therapeutin ab

10. Ob ich in der Therapie meine Anliegen und Prioritäten anbringen kann, hängt von nicht vorhersehbaren Faktoren ab

11. Ob mein Problem nach der Therapie wieder auftauchen wird, hängt vor allem von der Qualität der Behandlung ab

12. Die Lösung meines Problems hängt von vielen unvorhersehbaren Faktoren ab

13. In der Therapie hoffe ich Anregungen zu finden, wie mein Problem angegangen werden könnte. Die Entscheidung, welche dieser Anregungen für mich sinnvoll sein könnten, liegt voll bei mir

14. Ob ich die Behandlung aktiv mitgestalte, hängt von Dingen ab, die ich nicht beeinflussen kann

15. Es liegt an mir, bei meinem Therapeuten/meiner Therapeutin die nötige Unterstützung zu holen, um mein Problem anzugehen

16. Mein Therapeut/meine Therapeutin wird mich nach meinen Anliegen und Prioritäten fragen und aufgrund seiner/ihrer Erfahrung entscheiden, was für mich gut ist

17. Mein Therapeut/meine Therapeutin ist der Experte/die Expertin und soll deswegen entscheiden, wie mein Problem am besten gelöst werden soll

18. Es liegt an meinem Therapeuten/an meiner Therapeutin zu merken, wie viel Unterstützung ich brauche und sich danach zu richten Therapiebezogene Kontrollerwartungen: Anhang _________________________________________________________________________________

B1. Wir bitten Sie, nun einzuschätzen, wie Sie sich in einer Therapie verhalten (würden).

Bitte antworten Sie so, wie es auf Sie persönlich IN DIESEM MOMENT zutrifft.

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Nie... in der Therapie eine aktive Rolle übernehmen und die Behandlung aktiv mitgestalten werde... nach der Behandlung mit meinen Problemen besser umgehen kann... bei meinem Therapeuten/meiner Therapeutin die nötige Unterstützung holen kann, um mein Problem anzugehen... entscheiden kann, welche therapeutische Anregungen für mich sinnvoll sein könnten... in der Therapie meine Anliegen und Prioritäten anbringen kann... in der Therapie Strategien entwickeln werde, mit denen ich Rückfälle verhindern kann Therapiebezogene Kontrollerwartungen: Anhang _________________________________________________________________________________

B2. Wir bitten Sie nun, die Wichtigkeit von verschiedenen Verhaltensweisen für das Gelingen einer Psychotherapie einzuschätzen.

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Eher... den Ablauf der Behandlung aktiv mitgestalten... ihre eigenen Schwierigkeiten selber bewältigen können... von ihrem Therapeuten / ihrer Therapeutin Unterstützung holen können... Entscheidungen, die für die Behandlung wichtig sind, selber treffen können... ihre Anliegen und Prioritäten direkt ansprechen können... neben der Behandlung auch vorbeugende Massnahmen gegen Rückfälle entwickeln können Therapiebezogene Kontrollerwartungen: Anhang _________________________________________________________________________________





C. Noch ein paar zusätzlichen Fragen...

1. Welche Behandlungsform kommt für Sie im Moment in Frage?

Psychotherapie Medikamentöse Therapie

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3. Wie viele Therapiesitzungen hatten Sie schon an der Psychiatrischen Poliklinik?

............... Sitzungen

4. Nehmen Sie zur Zeit Psychopharmaka (z.B. gegen Depression oder Angst)?

Ja. Welche?

–  –  –

5. Auf einer Skala von 0 bis 10, wie schwer schätzen Sie das Problem ein, wofür Sie Hilfe suchen? (zutreffende Zahl ankreuzen) 0----1----2----3----4----5----6----7----8----9----10

6. Auf einer Skala von 0 bis 10, wie viel Erfolg versprechen Sie sich von einer Behandlung an der Psychiatrischen Poliklinik? (zutreffende Zahl ankreuzen) 0----1----2----3----4----5----6----7----8----9----10 Therapiebezogene Kontrollerwartungen: Anhang _________________________________________________________________________________

Anhang B

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Abbildung 21. Therapiebezogene Kontrollerwartungen im Verlauf der Gruppentherapie. Internalität (blau), powerful others (grün), chance (orange) Therapiebezogene Kontrollerwartungen: Anhang _________________________________________________________________________________

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Therapiebezogene Kontrollerwartungen: Curriculum vitae _________________________________________________________________________________

Curriculum vitae Geburtsdatum: 15.10.1971 Ausbildung Université Claude Bernard, Lyon/FR (1996-1998) Center for Cognitive Therapy, Philadelphia/USA (1999-2001) Abgeschlossene Weiterbildung in Kognitiver Verhaltenstherapie Universität Fribourg, Psychologisches Institut (1990-1995) Zweisprachiges Psychologiestudium. Hauptfach: Klinische Psychologie; 1. Nebenfach: Psychologie générale et pédagogique, 2. Nebenfach: Sociologie Lizentiatsarbeit: Angebotene Kontrollmöglichkeiten im Altersheim – eine Annäherung.

Liceo di Mendrisio Maturität Typus B (Lateinisch) Berufliche Tätigkeiten als Psychologin Universitätsspital Zürich, Psychiatrische Poliklinik (seit 2002) Klinische Forschung und Psychotherapie (Angstsprechstunde) University of Pennsylvania, Philadelphia/USA: Center for Cognitive Therapy, CCT und Memory Disorders Clinic, MDC (1999-2001) Diagnostische Abklärungen und Psychotherapie (CCT) Clinical Research Coordinator (MDC) Centre Médico-Psychologique, Delémont (1995-1998) Abklärungen und Psychotherapie Publikationen Delsignore, A., Schnyder, U., & Znoj, H. (2006). Erfassung spezifischer Kontrollerwartungen im psychotherapeutischen Bereich: der Fragebogen zu Therapiebezogenen Kontrollerwartungen (TBK). Verhaltenstherapie, 16, 43-49.

Carraro, G., Delsignore, A. (2006). Zur Behandlung sozialer Phobien. Schweizer Zeitschrift für Psychiatrie und Neurologie, 3, 24-29.

Serra, A., Savoca, R., Huber, A. R., Hepp, U., Delsignore, A. Hersberger, M., Wüthrich, P.

(2006). Effective control of persistent hyperparathyroidism with cinacalcet in renal allograft recipients. Nephrology Dialysis Transplantation Advance Access published September 27,

2006. doi: 10.1093/ndt/gfl560.

Kraemer, B., Noll, T., Delsignore, A., Gundelfinger, R., Schnyder, U., Milos, G & Hepp, U.

(2005). Case report: comorbidity of Asperger syndrome and gender identity disorder. European Child & Adolescent Psychiatry, 14(5), 292-296.

Therapiebezogene Kontrollerwartungen: Curriculum Vitae _________________________________________________________________________________

Hepp, U., Krämer, B., Schnyder, U., Miller, N., & Delsignore, A. (2005). Psychiatric comorbidity in gender identity disorder. Journal of Psychosomatic Research, 58(3), 259-261 Hasler, G., Delsignore, A., Milos, G., Buddeberg, C., Schnyder, U. (2004). Application of Prochaska's transtheoretical model of change to patients with eating disorders. Journal of Psychosomatic Research, 57(1), 67-72.

Mihaescu, G., Séchaud, M., Delsignore, A. (1998). Précis de Thérapie Comportementale et Cognitive. Chêne-Bourg: Editions Médecine et Hygiène.

Mihaescu, G., & Delsignore, A. (1997). Traitement comportemental de groupe de patients souffrant de troubles de la personnalité. Revue Francophone de Thérapie Comportementale et Cognitive (RFCCC), 2(1), 9-15.



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