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«Abhandlung zur Erlangung der Doktorwürde der Philosophischen Fakultät der Universität Zürich vorgelegt von Johannes Giesinger von St. Gallen (SG) ...»

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2. Mögliche Vertragspartner müssen über die sprachlichen und kognitiven Fähigkeiten verfügen, um an Vertragsverhandlungen teilnehmen zu können. Auch wenn man zugesteht, dass man mit Kindern kurzfristige, begrenzte Abmachungen treffen kann, wird man ihnen die für

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einen umfassenden Vertrag zu grundlegenden Fragen der Moral nötigen Fähigkeiten kaum zusprechen.

3. Als Vertragspartner kommt eine Person nur dann in der Frage, wenn man ihr die Fähigkeit unterstellt, sich an ausgehandelte Regeln zu halten. Auch hier sind in Bezug auf Kinder Zweifel angebracht.

Wendet man sich Rawls’ kantianischer Vertragstheorie zu, so scheinen diese Probleme ihre Schärfe zu verlieren.

Rawls konstruiert einen fiktiven „Urzustand“, in dem er die Vertragsparteien über die Grundsätze verhandeln lässt, nach denen die zukünftige Gesellschaft gestaltet werden soll. Diese Gerechtigkeitsgrundsätze sollen die Verteilung der „Grundgüter“ regeln. Als Grundgüter gelten zum einen Rechte, Freiheiten und Chancen und zum anderen Einkommen und Vermögen.

Dazu kommt das Gut der Selbstachtung.72 Die Parteien werden wie in hobbesianischen Vertragstheorien als rationale Personen beschrieben, die ihre eigenen Wünsche möglichst gut befriedigen wollen. Das heisst insbesondere, dass sie unabhängig von ihren sonstigen Lebensplänen möglichst viel von den genannten Gütern zu haben wünschen. Bislang unterscheidet sich Rawls’ Konzeption kaum von den bereits beschriebenen Vertragstheorien. Dies ändert sich durch die Hinzufügung eines Elements, welches Rawls selbst als „kantisch“ bezeichnet, den „Schleier des Nichtwissens“. Dieses entzieht den Vertragsparteien Wissen, das sie zur Verfolgung ihrer eigenen Interessen benötigen würden: Sie werden im Unklaren über ihre zukünftige Position in der Gesellschaft gelassen. Es ist dieser Kunstgriff, der die Einbeziehung von Kinder einfach erscheinen lässt. Man kann sich vorstellen, dass den Parteien das Wissen Vgl. Rawls 1979, 112. Das erziehungsphilosophische Denken Amy Gutmanns ist stark von Rawls beeinflusst. Sie führt sie eine Liste von Grundgütern auf, die auf das Leben von Kindern zugeschnitten ist (vgl. Gutmann 1980, 340). Rawls ist sich bewusst, dass seine Theorie des Guten sich auf gesunde Erwachsene bezieht. Dies geht aus einem von Norman Daniels zitierten unveröffentlichten Vorlesungsmanuskript Rawls’ hervor. Das Manuskript trägt den Titel „Responsibility for Ends“. Daniels schreibt: „(T)he theory is idealized to individuals who are,normal, active and fully cooperating members of society over the course of a complete life’“ (Daniels 1996, 191).

Teil I 1 Die Stellung von Kindern in der kantianischen Ethik darüber entzogen wird, ob sie Kinder oder Erwachsene sind. Ihre Entscheidung würde dann die Belange beider Gruppen angemessen berücksichtigen.

Dieses naheliegende Lösung wird von Rawls aber nicht erwähnt, und das liegt daran, dass man auf ähnliche Weise auch Tiere, allenfalls sogar Pflanzen, einbeziehen könnte. Bevor das Entscheidungsverfahren des Urzustands durchgeführt wird, muss also festgelegt werden, welche Wesen „moralisch relevant“ sind oder als „Mitglieder der Gesellschaft“ zu gelten haben.

Daraus ergeben sich dann die genauen Bedingungen des Urzustands.

Bei Rawls selbst finden sich zwei verschiedene Hinweise darauf, wie er sich die Einbeziehung von Kindern vorstellt. Victor Worsfold schreibt: „Rawls points out that it is the capacity for accepting the principles of justice rather than the capacity’s realization which matters when deciding who is to count as a member of society“73. Die Mitgliedschaft in der Gesellschaft hat also etwas mit der Fähigkeit zur Anerkennung der Gerechtigkeitsgrundsätze zu tun. Hier scheint wieder der Vertragsgedanke eine Rolle zu spielen, aus dem sich ergibt, dass nur diejenigen Wesen moralisch relevant sind, die ausgehandelte Regeln anerkennen und befolgen können. Offenbar ist es nun aber nicht die tatsächliche Fähigkeit zur Anerkennung dieser Regeln, auf die es ankommt. Ansonsten wären nicht nur Tiere, sondern auch Kinder aus dem Kreis moralisch relevanter Wesen ausgeschlossen. Dies aber widerspricht unseren Intuitionen, „denn man schreibt ja Kindern jeden Alters Grundrechte zu“74. Um unseren moralischen Intuitionen gerecht zu werden, ist es nach Rawls nötig, alle Wesen als Gesellschaftsmitglieder zu betrachten, welche zumindest die potenzielle Fähigkeit zur Anerkennung ausgehandelter Regeln haben.

Peter Carruthers teilt die Auffassung nicht, dass Rawls ein Potenzialitätsargument verwendet, um Kinder in die Moral zu integrieren.75 Carruthers weist auf eine andere Überlegung Rawls’ hin. Demnach müssen wir uns die Vertragsparteien als „Familienoberhäupter“ vorstellen, die Worsfold 1980, 262 (Hervorhebungen von mir). Vgl. Rawls 1979, 553.

Rawls 1979, 553.

Vgl. Carruthers 1992, 111ff. Ob Carruthers die entsprechenden Überlegungen Rawls’ überhaupt kennt, ist unklar. Diese befinden sich nämlich in den wenig gelesenen hinteren Regionen der „Theorie der Gerechtigkeit“.

Teil I 1 Die Stellung von Kindern in der kantianischen Ethik „am Wohlergehen mindestens ihrer unmittelbaren Nachkommen interessiert“76 sind. Die Parteien im Urzustand versuchen nicht nur ihre eigenen Interessen durchzusetzen, sondern auch die Interessen ihrer Kinder und Kindeskinder.77 Carruthers weist darauf hin, dass diese Lösung nur unter den speziellen Bedingungen von Rawls’ Theorie funktionieren kann: Sie lässt sich nicht in Vertragstheorien übertragen, in denen den Parteien ihre persönliche Situation bekannt ist: „Many real agents“, so Carruthers, „know that they will never have children.(...) Such persons might, it seems, easily reject rules according rights to babies“78. Wenn aber nicht alle Parteien sich um das Wohl von Kindern sorgen, dann werden sie sich nicht auf eine direkte Berücksichtigung von Kindern einigen können. Grundsätzlich kann gesagt werden, dass die Berücksichtigung von Kindern davon abhängt, ob sich die „erwachsenen“ Vertragsparteien für ihre Berücksichtigung entscheiden.





Carruthers etwa argumentiert – wenig überzeugend – dafür, dass die Parteien ein Eigeninteresse an der Einbeziehung von Kindern in die Moral haben.79 Rawls 1979, 151.

Dieser Vorschlag wird von feministischen Theoretikerinnen kritisiert. Sie erkennen in Rawls’ Überlegungen das patriarchale Familienmodell wieder: Die männlichen Familienoberhäupter vertreten in den Verhandlungen die ganze Familie, das heisst Frau und Kinder. Dieser Interpretation könnte man entgegenhalten, dass Rawls an keiner Stelle sagt, die Familienoberhäupter seien Väter. Darauf entgegnet Annette Baier ( Baier 1987, 51): „Now of course Rawls does not think or say that these,heads’ are fathers rather than mothers. But if we have really given up the age-old myth of women needing, as Grotius puts it, to be under the,eye’ of a more,rational’ male protector and master, then how do families come to have only one,head’, except by the death or desertion of one parent? They will either be two-headed, or headless. Traces of the old patriarchal poison still remain in even the best contemporary moral theorizing“.

Vgl. Carruthers 1992, 112.

Hierzu formuliert Carruthers zwei Argumente. Sein erstes Argument ist ein „Argument der schiefen Ebene“ (oder „Dammbruchargument“): „The suggestion is that if we try to deny moral rights to some human beings, on the grounds that they are not rational agents, we shall be launched on a slippery slope which may lead to all kinds of barbarisms against those who are rational agents“ (ebd., 114). Das zweite Argument lautet folgendermassen: Eine moralische Regelung, welche Kindern keine direkten moralischen Rechte zugesteht, gefährdet in ihrer Anwendung die soziale Stabilität. Carruthers meint, Teil I 1 Die Stellung von Kindern in der kantianischen Ethik Ähnlichen Schwierigkeiten wie die Vertragstheorien sieht sich Habermas’ Diskursethik ausgesetzt: Während in Rawls’ Theorie, im Gegensatz zu anderen Vertragstheorien, jede beteiligte Partei monologisch zu angemessenen Grundsätzen der Gerechtigkeit gelangen kann, sieht Habermas’ Theorie eine dialogische Lösung moralischer Konflikte vor. Allerdings werden die Diskursteilnehmer nicht als rationale Egoisten beschrieben, sondern viel eher als autonome Personen im Sinne Kants: Sie streben nicht nach einer Lösung, die für sie selbst möglichst vorteilhaft ist, sondern nach einer Regelung, die sich allen Betroffenen gegenüber argumentativ rechtfertigen lässt. Zu einer „unparteilichen“ Regelung werden sie also weder durch den Egoismus der anderen gezwungen wie in Vertragstheorien, noch durch den Schleier des Nichtwissens wie bei Rawls; als vernünftige Wesen streben sie in praktischen Diskursen mit anderen vernünftigen Wesen nach einer gerechten Lösung moralischer Konflikte.

In Vertragstheorien wird angenommen, dass die Verhandlungspartner mit denjenigen Personen identisch sind, auf die sich die ausgehandelten Regeln erstrecken. Auch in der Diskurstheorie gilt, dass alle von einem moralischen Konflikt Betroffenen sich an Diskursen zu dessen Beilegung beteiligen sollen. Nur so, wenn alle Betroffenen einbezogen werden, kann eine vernünftige, eine richtige Lösung zustande kommen. Dieser Grundsatz verhindert, dass Regelungen über die Köpfe von Betroffenen hinweg festgelegt werden; sie erschwert aber auch die Einbeziehung von Wesen, die nicht fähig sind, an Diskursen teilzunehmen. Alle, die betroffen sind, sollen sich beteiligen, sagt Habermas. Gilt aber nicht auch das Umgekehrte: Wer sich auf Grund mangelnder Diskursfähigkeit nicht beteiligen kann, kann auch nicht als betroffen gelten?

Bezogen auf Pflanzen etwa scheint diese Überlegung Habermas’ durchaus akzeptabel: Pflanzen gehören nicht zum Kreis der Wesen, mit denen Konflikte diskursiv gelöst werden können; also sind sie moralisch irrelevant. Kinder hingegen möchte Habermas nicht aus der Moral ausschliessen, obwohl auch sie nicht als diskursfähig gelten können. Kinder sind nach Habermas als „potentiell vernünftige Subjekte“80 moralisch relevant. Habermas ist sich klar dass viele Eltern unfähig wären, sich an eine solche Regelung zu halten. Eine moralische Ordnung, die Regelungen enthält, an die sich bestimmte Personen nicht halten können, ist nicht stabil.

Habermas 1991, 219.

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darüber, dass potenziell diskursfähige Personen nicht an realen Diskursen teilnehmen können.

Reale Diskurse, an denen alle Betroffenen teilnehmen und dialogisch zu einer konsensuellen Lösung streben, haben jedoch für Habermas eine grosse Bedeutung. Er scheint allerdings selbst einzusehen, dass eine im strengen Sinn dialogische Lösung von Konflikten zwischen Kindern und Erwachsenen gar nicht möglich ist. Er schreibt: „Alle Inhalte, auch wenn sie noch so fundamentale Handlungsnormen berühren, müssen von realen (oder ersatzweise vorgenommenen, advokatorisch durchgeführten) Diskursen abhängig gemacht werden“81.



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