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«Abhandlung zur Erlangung der Doktorwürde der Philosophischen Fakultät der Universität Zürich vorgelegt von Johannes Giesinger von St. Gallen (SG) ...»

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2.3 Moralische Reformen Ein weiterer Vorwurf an den ethischen Kohärentismus ist, er sei moralisch konservativ, da er sich darauf beschränke, die in einer Gesellschaft akzeptierten Moralvorstellungen zusammenzufassen. Der Vorwurf der moralischen Reformunfähigkeit muss jedoch zurückgewiesen werden: So können etwa die Reformvorschläge der Tierrechts- oder Kinderrechtsbewegung kohärentistisch interpretiert werden. Hier wird ein moralisches Prinzip, das Prinzip der Gleichheit, auf den Bereich der Tiere oder Kinder angewandt mit dem Ziel, unsere moralischen Alltagsseinstellungen in diesen Bereichen zu reformieren. Wäre dieses Prinzip nicht von zentralen Alltagseinstellungen gestützt, so fehlte diesem Reformversuch jede moralische Kraft.

Der ethische Fundamentalismus trägt zwar die Möglichkeit der radikalen Reform in sich; faktisch wird man aber in fundamentalistischen Theorien kaum Reformvorschläge finden, die den kohärentistischen Rahmen sprengen. Bezüglich des moralischen Status von Kindern etwa gehen kantianische Fundamentalisten kohärentistisch vor: Sie stellen fest, dass die Grundlagen ihrer Theorie unseren Alltagseinstellungen widersprechen und ergänzen ihre Theorie um neue Elemente, um diesen Makel zu beheben. Demgegenüber scheint die Kollision von Theorie und Alltagsmoral einen Philosophen wie Peter Singer kalt zu lassen; er stellt die Theorie über die Intuitionen und ruft dadurch heftige Reaktionen hervor. Aber auch seine Reformvorschläge bewegen sich nicht jenseits der Alltagsmoral, obgleich sie mit gewissen ihrer Elemente unvereinbar sind: So schlägt Singer etwa vor, schwerbehinderte Neugeborene zu töten, um Einleitung 2 Zur kohärentistischen Methode ihnen Leiden zu ersparen.54 Dieser Vorschlag kollidiert zwar mit dem alltagsmoralischen Tötungsverbot, hat jedoch die intuitiv akzeptable Forderung, Leiden zu verhindern und zu mindern, auf seiner Seite und gewinnt dadurch seine moralische Kraft. Singer selbst hätte das utilitaristische Prinzip wohl kaum akzeptiert, wenn es nicht wichtige Teile der Alltagsmoral begründen würde.

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3 Aufbau der Arbeit Die Methode dieser Arbeit ist, erstens ein Gleichgewicht verschiedener theoretischer Elemente untereinander und zweitens ein Gleichgewicht dieser Elemente – und ihrer Gesamtheit – mit unseren normativen Alltagseinstellungen herzustellen.

Drei theoretische Elemente stehen dabei im Vordergrund: a) Die Moralauffassung, b) die Auffassung vom guten Leben und c) Überlegungen zur Rechtfertigung des (pädagogischen) Paternalismus.

Teil I ist der Frage nach der angemessenen Moralauffassung gewidmet. Im Rahmen einer pädagogischen Ethik muss überprüft werden, wie verschiedene Moraltheorien die Beziehung zwischen Erwachsenen und Kindern – und zwischen Eltern und Kindern – theoretisch fassen.

Bei der Behandlung von Vertragstheorien und kantianischen Theorien (Teil I, Kapitel 1) wird deutlich, dass diese in ihren Grundlagen unseren moralischen Alltagseinstellungen nicht gerecht werden, da sie die Beziehung zwischen Erwachsenen als Paradigma der moralischen Beziehung betrachten.

In Kapitel 2 wird zunächst deutlich gemacht, dass die konsequenzialistische Moraltheorie weit weniger Schwierigkeiten bei der Berücksichtigung von Kindern hat. Sie wird unseren moralischen Alltagseinstellungen besser gerecht als der Kantianismus, verfügt aber – so die Kritik – nicht über ein angemessenes Verständnis der moralischen Beziehung. Die Kritik am Konsequenzialismus dient als Grundlage zur Formulierung eines moraltheoretischen Grundgedankens, der an den Kantianismus anklingt und konsequenzialistische Elemente integrieren kann.

Die Nähe zu kantianischem Gedankengut bringt das anfangs diskutierte Problem wieder auf:

Die vorgeschlagene theoretische Position zur moralischen Beziehung vermag nämlich nicht alle Kinder in die moralische Gemeinschaft zu integrieren. Es muss also, wenn den moralischen Intuitionen Genüge getan werden soll, eine zusätzliche Überlegung entwickelt werden, welche auch Neugeborenen volle moralische Bedeutung zukommen lässt (Kapitel 2.5). In Kapitel 2.6 wird die Moralauffassung in Bezug zum Erziehungsverständnis gesetzt, das in Kapitel 1 der Einleitung formuliert wurde.

In Kapitel 3 richtet sich der Blick auf die Eltern-Kind-Beziehung, da in dieser Arbeit die Fragen der pädagogischen Ethik an Hand dieser Beziehung behandelt werden. Es muss also überprüft werden, inwiefern die besprochenen Moraltheorien und auch der eigene Entwurf zu eiEinleitung 3 Aufbau der Arbeit nem angemessenen Verständnis dieser Beziehung führen. Das Vorgehen kann wiederum als kohärentistisch beschrieben werden: Die in der Behandlung der Beziehung zwischen Erwachsenen und Kindern gewonnenen Erkenntnisse werden auf die besondere Beziehungen innerhalb der Familie angewandt; dabei werden gewisse theoretische Anpassungen vorgenommen.

Mit diesen moraltheoretischen Grundlagen wird Teil II in Angriff genommen. Erst jetzt stösst die Arbeit zu ihren zentralen Fragen vor: Den Fragen um Paternalismus und Erziehung. Die Erkenntnisse aus dem ersten Teil müssen sich an diesen Fragen bewähren – und gegenbenenfalls modifiziert werden.

Im ersten Kapitel des zweiten Teils werden verschiedene Rechtfertigungsmodelle für paternalistisches Handeln vorgestellt und diskutiert. Vorgängig (Kapitel 1.1) ist es aber nötig, den Begriff der Autonomie zu erläutern, welcher im Zuge der einleitenden Klärung der Begriffe Paternalismus und Erziehung eine zentrale Stellung erhalten hat. Anschliessend können kantianische (Kapitel 1.2) und konsequenzialistische (Kapitel 1.3) Modelle der Rechtfertigung besprochen werden. Es handelt sich hierbei um Ansätze aus der angelsächsischen Paternalismusdebatte, die – wie ich meine – für die Behandlung des Problems des pädagogischen Paternalismus nutzbar gemacht werden können.





Als letztes Element im Rahmen der Besprechung von Rechtfertigungsmodellen gehe ich in Kapitel 1.4 auf das Problem des guten Lebens ein: Dieses stellt sich dadurch, dass der in Teil I formulierte moraltheoretische Grundgedanke einen Bezug auf das Wohl oder die Interessen von Personen enthält. Dieses „konsequenzialistische“ Element in der hier vertretenen Moralauffassung lässt es auch notwendig erscheinen, dem konsequenzialistischen Umgang mit dem Paternalismusproblem in Kapitel 1.3 besondere Beachtung zu schenken. Wenn wir anerkennen, dass Paternalismus unter anderem durch Bezugnahme auf das Wohl der bevormundeten Person gerechtfertigt werden kann, müssen wir über eine Vorstellung davon verfügen, worin dieses Wohl besteht. Hier zeigt sich in Kapitel 1.4, dass eine subjektivistische, wunschtheoretische Auffassung vom Guten in diesem Kontext völlig ungeeignet ist. Eine Weiterentwicklung der Wunschtheorie, die ich unter dem Etikett „Substanzieller Subjektivismus“ behandle, und die im erziehungsphilosophischen Denkens eine gewisse Verbreitung findet, tut Einleitung 3 Aufbau der Arbeit ihren Dienst in diesem Kontext ebenfalls nicht. Aus diesem Grund drängt sich ein objektivistisches Verständnis des Guten auf.

Auf der Basis dessen, was in Teil I und im ersten Kapitel von Teil II entwickelt wurde, schlage ich in Kapitel 2 ein eigenes Modell zur Rechtfertigung von Paternalismus und Erziehung vor.

Aufbauend auf einer Liste objektiver Güter (Kapitel 2.1) führt der Gedankengang in diesem Kapitel dazu, Kriterien von legitimem elterlichem Paternalismus (Kapitel 2.4) zu formulieren.

Hier werden nicht-pädagogische Beispiele von elterlichem Paternalismus in den Vordergrund gerückt, aber das soll nicht heissen, dass das bis hierhin Erarbeitete für die Rechtfertigung von Erziehung irrelevant ist.

Allerdings stellen sich bei der Rechtfertigung von pädagogischem Paternalismus zusätzlich spezifische Probleme, welche im dritten Kapitel des zweiten Teils angegangen werden. Kapitel

3.1 wendet sich der traditionellen pädagogischen Frage zu, ob das gegenwärtige Glück des Kindes zur Erreichung pädagogischer Ziele „geopfert“ werden darf. Kapitel 3.2 beschäftigt sich mit dem pädagogischen „Technologieproblem“ und dem darauf beruhenden Problem der pädagogischen Verantwortung. Kapitel 3.3 entwirft ein Bild der Charakterbildung im Initiationsprozess und sucht auf dieser Basis nach einer Antwort auf die Grundfrage dieser Arbeit. Anschliessend (Kapitel 3.4) können, ausgehend von den in Kapitel 2.4 erarbeiteten Kriterien von legitimem Paternalismus, Kriterien legitimer Erziehung formuliert werden. Zum Abschluss, in Kapitel 3.5 kommt die in der Einleitung (Kapitel 1.3) aufgeworfene Frage nach der Differenzierung von Kindern und Erwachsenen zur Sprache.

Es ist klar, dass im kohärentistischen Prozess die einzelnen Theorieelemente nur soweit entwickelt werden, wie es im Rahmen der hier verfolgten Fragestellungen nötig erscheint – so ist etwa von dieser Arbeit keine vollständig ausgearbeitete Theorie der Moral zu erwarten. Gewisse Themen erfahren nur eine kurze Bearbeitung, so etwa die Theorie von Autonomie, Verantwortung oder Selbstachtung; andere müssen ganz weggelassen werden. Zu diesen Themen gehören beispielsweise: Die Frage, ob der Begriff der moralischen Rechte auf Kinder anwendbar ist, die Frage, in welchen Fällen der Staat berechtigt ist, in Familien zu intervenieren oder die in der pädagogischen Kommunitarismusdebatte aufgeworfenen Fragestellungen.

Einleitung 3 Aufbau der Arbeit Grundsätzlich kann gesagt werden, dass die Arbeit keine politische Rechtfertigung von Erziehung intendiert.

Bei der Lektüre der Arbeit muss stets die Grundfrage nach der Rechtfertigung des pädagogischen Paternalismus im Blick behalten werden, auf deren Beantwortung alle theoretischen Ausführungen zugeschnitten sind.

Teil I

Teil I: Die moralische Beziehung Ernst Tugendhat beginnt seinen bekannten Vortrag über die „Hilflosigkeit der Philosophen“ folgendermassen: „Statt von der Hilflosigkeit der Philosophen zu sprechen, könnte ich auch von der Hilflosigkeit von uns allen sprechen. Wir alle sind heute mit moralischen Grundfragen konfrontiert, die wir nicht umhin können, so oder so zu beantworten, und auf die wir gleichwohl keine Antworten haben, die wir ausreichend begründen können.“55 Nach Tugendhat also verfügen wir teilweise über starke moralische Intuitionen, für die uns aber eine theoretische Begründung fehlt. Ein Beispiel wird am Schluss des Vortrags genannt: „Die Verantwortung gegenüber Kindern scheint der intuitiv einfachste Fall einer moralischen Verpflichtung, und doch haben wir keine moralische Theorie, die sie verständlich machen kann“56.

Nach Tugendhat nämlich schliesst die einzige plausible Theorie des Moralischen – eine Theorie, welche vertragstheoretische und kantianische Elemente verbindet – Kinder aus dem Bereich der Moral aus: Die moralische Beziehung erscheint hier als Beziehung zwischen Erwachsenen; Kinder gelten nicht als Adressaten moralischen Handelns.

Das widerspricht weit verbreiteten moralischen Alltagseinstellungen. Diese sprechen Kindern nicht nur moralische Relevanz zu; sie stellen auch eine Begründung bereit: Kinder sind moralisch von Bedeutung, weil sie Menschen sind. Der Begriff Mensch kann in zweierlei Hinsicht verstanden werden: Versteht man ihn in seiner biologischen Bedeutung, so wären Kinder moralisch relevant, weil sie Mitglieder der menschlichen Spezies sind. In einem zweiten Sinn kann man erst von einem vollwertigen Menschen sprechen, wenn bestimmte Eigenschaften oder Fähigkeiten – etwa die Sprach- und Denkfähigkeit – ausgebildet sind. Ein Fötus etwa wäre nach diesem Verständnis kein Mensch, obwohl er genetisch klar menschlich bestimmt ist. Die genannte Begründung für die moralische Bedeutung von Kindern muss auf die biologische Bedeutung rekurrieren, da insbesondere bei kleinen Kindern viele menschliche Fähigkeiten

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Teil I noch nicht in vollem Ausmass vorhanden sind. Ist also die Zugehörigkeit zur menschlichen Spezies schon ein Grund für moralische Berücksichtigung?

Hier muss man sich zuerst die hypothetische Frage stellen, ob man einem Wesen mit ähnlichen kognitiven Fähigkeiten wie ein erwachsener Mensch, aber einer anderen genetischen Ausstattung, die moralische Berücksichtigung verweigern sollte – ich meine, dass ein solches Wesen „wie ein Mensch“ behandelt werden müsste.



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