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«Abhandlung zur Erlangung der Doktorwürde der Philosophischen Fakultät der Universität Zürich vorgelegt von Johannes Giesinger von St. Gallen (SG) ...»

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Positionen zu kontern. Diese sind aber keineswegs so selbstverständlich, wie es im Lichte „postmodernen Denkens“ bisweilen erscheint: Der Subjektivismus ist fern davon, wie wir im Rahmen alltäglicher Praktiken mit moralischen oder prudenziellen Werten umgehen.405 Anhänger rousseauistischer, antipädagogischer oder kinderrechtlicher Positionen können sich dieses Einwands ohnehin nicht ernsthaft bedienen, da ihre Argumente selbst einen objektivistischen Hintergrund haben.

Der dritte Einwand beruht auf dem Problem der unzureichend vorhandenen „Erziehungstechnologie“, also des Wissens über angemessene Erziehungsmittel. Demnach sind es nicht primär die Erziehungsziele, die unsicher sind, sondern die Mittel, die zur Erreichung dieser Ziele beitragen. Wie soll Erziehung zu rechtfertigen sein, wenn gar nicht klar ist, wie wir erziehen sollen? Auf dieses Problem kann man reagieren, indem man das teleologische Element vollständig aus dem Erziehungsverständnis tilgt, aber dies ist nicht die Strategie dieser Arbeit.

Allerdings können zwei theoretische Elemente genannt werden, durch die das Technologieproblem entschärft wird:

a) Bei der Beurteilung moralischer (und damit auch pädagogischer) Handlungen sind nach der hier vertretenen „kommunikativen Moralauffassung“ nicht die Folgen, sondern die Ziele (die Gründe, der Wille) relevant, da wir durch unsere Ziele Wert- und Geringschätzung ausdrücken. Nur durch diese Abkehr vom Konsequenzialismus wird die pädagogische Aufgabe handhabbar: Eltern werden nicht an den faktischen Resultaten ihrer Erziehung gemessen, sondern an ihren Einstellungen und Handlungen.

b) Die pädagogische Aufgabe erscheint kaum lösbar, wenn man sie sich folgendermassen vorstellt: Eltern müssen durch ihr gegenwärtiges Handeln sicherstellen, dass ihr Kind in Zukunft (im Erwachsenenalter) einen guten Charakter hat und gut handelt. In dieser Arbeit wird eine Als Variante dieses Einwands kann das „Argument der unsicheren Zukunft“ betrachtet werden: Demnach können wir die Erziehungsziele nicht verlässlich bestimmen, weil wir angesichts des rasanten sozialen Wandels nicht wissen können, welchen Herausforderungen sich das Kind in seinem zukünftigen Leben wird stellen müssen. Diesem Einwand begegnet die von mir vorgeschlagene allgemein gehaltene, „vage“ Konzeption des Guten.

Schluss

andere Sichtweise nahegelegt: Das Selbst des Kindes bildet sich durch dessen eigenes Handeln in der Gegenwart. Auf dieses kindliche Handeln also muss das pädagogische Handeln gerichtet sein, nicht auf den in ferner Zukunft liegenden Charakter des Erwachsenen. Diese Sichtweise von Erziehung entschärft meines Erachtens das Technologieproblem ebenfalls, obgleich sich immer noch die Frage stellt, wie das gegenwärtige Handeln des Kindes geleitet werden kann.

Eine Antwort habe ich in einem der letzten Abschnitte dieser Arbeit gegeben: Durch die Gestaltung der Familienkultur.

Der vierte Einwand betrifft die Differenzierung von Erwachsenen und Kindern und beruht auf alltäglichen Erfahrungen: Wir sehen zum einen „Erwachsene“, die ständig irrationale und inkompetente Entscheidungen treffen, sei es in der Partnerwahl oder im Umgang mit Drogen und Geld. Auf der anderen Seite sehen wir Zehnjährige, die mit grosser Sorgfalt überlegte Entscheidungen fällen, welche in keiner Weise als inkompetent abqualifiziert werden können.

Diese Erfahrung, so scheint es, bringt das normative Fundament dieser Arbeit ins Wanken. Es ist nicht zu bestreiten, dass die hier vertretene rationalistische Differenzierung von Kindern und Erwachsenen keine scharfe Unterscheidung dieser Gruppen ermöglicht. Daraus ist aber nicht zu schliessen, dass die Unterscheidung obsolet ist. In unserer alltäglichen moralischen Praxis unterscheiden wir zwischen verschiedenen Gruppen von Menschen, etwa Säuglingen, Kindern und Erwachsenen: An Säuglinge stellen wir keine moralischen Erwartungen, gewöhnliche Erwachsene halten wir unter normalen Umständen für voll verantwortlich, und im Falle von Kindern zwischen zwei und zwölf Jahren schwanken wir zwischen verschiedenen Haltungen, von denen eine die pädagogische Haltung ist. Die Tatsache von Zweifelsfällen und unklaren Übergängen sollte uns keinesfalls dazu bringen, relevante Differenzen, die wir im Alltag selbstverständlich beachten, in der Theorie zu leugnen.

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Biographische Notiz

Biographische Notiz Geboren 1972, aufgewachsen im St.Galler Rheintal. Matura (Typus B) an der Kantonsschule Heerbrugg. Studium der Philosophie, Pädagogik und der deutschen Sprachwissenschaft an der Universität Zürich, Lizentiat 1998. Seit 2000 Gymnasiallehrer für Philosophie und Ethik.

Verheiratet, zwei Kinder.



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