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«Abhandlung zur Erlangung der Doktorwürde der Philosophischen Fakultät der Universität Zürich vorgelegt von Johannes Giesinger von St. Gallen (SG) ...»

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Bezüglich der physischen Unterschiede hebt er zwei Aspekte hervor: Geschlechtsentwicklung und Körpergrösse: „Binär ist erstens die Entwicklung der Geschlechtsorgane. Man darf jedoch nicht (...) nach deren Funktion fragen; man muss sich an die Oberfläche halten, an die sichtbare Erscheinung. In der Pubertät kommt es bekanntlich zu einer schubhaften Veränderung der Genitalien; das Auftreten der Schambehaarung erzeugt eine Zweiteilung menschlicher Wesen in, wenn man so will, Behaarte und Nackte“380. Die Fortpflanzungsfähigkeit (die „Zeugungsund Gebärfähigkeit“381) als Unterscheidungskriterium lehnt Nemitz ab, da nach diesem Kriterium der weibliche Lebenslauf nicht in zwei, sondern in drei Phasen zerfällt: „(D)ie Zeit vor dem Erreichen der Gebärfähigkeit, die Zeit der Gebärfähigkeit, die Zeit danach“382. Die Fortpflanzungsfähigkeit kann also nicht als Unterscheidungskriterium zwischen Kindern und Erwachsenen gelten, da gewisse erwachsene Frauen nicht mehr fortpflanzungsfähig sind. Es ist aber meines Erachtens dennoch sinnvoll, den Beginn der Fortpflanzungsfähigkeit als Kriterium bei der Bestimmung des Übergangs von der Kindheit zum Erwachsenenalter beizuziehen.

Bezüglich der unterschiedlichen Körpergrösse präzisiert Nemitz: „Binär strukturiert ist nicht die wahrnehmbare Grösse, sondern das Wachstum; einige Jahre nach dem Durchlaufen der Pubertät kommt das Längenwachstum bekanntlich zum Abschluss, die Etymologie von ‘erwachsen’ verweist auf diesen Zusammenhang. Den Unterschied zwischen ‘noch wachsend’ und ‘nicht mehr wachsend’ kann man nicht erblicken, man kann ihn nur wissen“383. Diese beiden

–  –  –

Einschnitte in der physischen Entwicklung finden im Abstand von wenigen Jahren statt, und in diesem Zeitraum kann nach Nemitz der Beginn des Erwachsenenalters situiert werden.384 Wenig überzeugend sind Nemitz’ Bemerkungen zur rechtlichen Differenzierung von „Minderjährigen“ und „Volljährigen“385. Nach Nemitz ist das Merkmal, das diese beiden Gruppen unterscheidet, ihr Alter.386 Tatsächlich verweisen die verwendeten Begriffe auf das Lebensalter von Personen; trotzdem ist es verwunderlich, dass Nemitz andere Begründungen für die rechtliche Differenzierung von Kindern und Erwachsenen gar nicht in Betracht zieht, so etwa ihr unterschiedlicher Entwicklungsstand im Bereich der praktischen Rationalität.387 Nach Nemitz sind die von ihm aufgespürten Unterschiede zwischen Kindern und Erwachsenen

für das pädagogische Denken nicht von Bedeutung388: „Meine Schlussfolgerung lautet (...):

Der Unterscheidung von Kindern und Erwachsenen entspricht im Rahmen der Pädagogik kein wirklicher Sachverhalt. Es handelt sich tatsächlich um ein Konstrukt, aber in einem radikaleren Sinne, als dies bisher angenommen wurde. Erstens ist nicht nur das Kind ein Konstrukt, sondern die Kind-Erwachsenen-Differenz insgesamt. Und zweitens handelt (es) sich nicht nur insofern um eine Konstruktion, als die Prädikate, die Kindern und Erwachsenen im Rahmen der Pädagogik zugeschrieben werden, normativ und interessendeterminiert sind. Darüber hinaus gilt vielmehr: Die mit der Unterscheidung verknüpfte Existenzbehauptung ist eine kontingente Setzung. Die Unterscheidung markiert keinen wirklichen Unterschied (...). Innerhalb der Ebd.

Vgl. ebd., 127. Nemitz hebt hervor, die Minderjährigen stünden nicht ausserhalb des Rechts, sondern seien „rechtsfähig“, ohne aber rechtlich „handlungsfähig“ zu sein (ebd.).

Vgl. ebd., 129.

Der Begriff der „Mündigkeit“, auf den Nemitz nicht näher eingeht, verweist auf diese Dimension.

Vgl. ebd., 139. Nemitz’ Argument ist hier, dass die pädagogische Differenz sich auf „Dispositionen” („Fähigkeiten und Bereitschaften“) beziehen muss, welche das Kind durch eigene Aktivität entwickeln kann. Dies trifft weder auf die biologischen Merkmale, noch auf den rechtlichen Status zu – sofern man den rechtlichen Status nicht auf sich entwickelnde Fähigkeiten abstützt.

Teil II 3 Pädagogischer Paternalismus Pädagogik bezieht sich die Unterscheidung von Kindern und Erwachsenen nicht einmal auf einen Rest von Realität“389.

Nemitz verneint also seine anfangs gestellte Frage: „Kinder und Erwachsene – gibt’s die?“390 An dieser Stelle ziehe ich die in der Einleitung gemachten Unterscheidungen bei: Dort spreche ich von empirischen, realen und normativen Unterschieden. Nemitz’ Redeweise lässt unklar, ob er selbst zwischen empirischen und realen Unterschieden unterscheidet: Ist der im obigen Zitat verwendete Begriff „wirklich” („Realität“) mit „empirisch“ gleichzusetzen? Oder kann Nemitz’ Schlussfolgerung folgendermassen verstanden werden: „Zwischen Kindern und Erwachsenen besteht kein Wesensunterschied“?

In der Einleitung habe ich vorgeschlagen, die unklare Frage nach „realen“ Unterschieden oder Wesensunterschieden beiseite zu lassen und stattdessen nach der normativen Relevanz empirischer Unterschiede zu fragen. Nemitz selbst sagt, die „Prädikate“, die Kindern und Erwachsenen im pädagogischen Denken zugeschrieben würden, seien „normativ und interessendeterminiert“. Wie genau er den Begriff des Normativen hier versteht, bleibt unklar; jedenfalls zieht er eine rationale Prüfung der normativen Angemessenheit der Unterscheidung in Kinder und Erwachsene nicht in Betracht.





Untersuchen wir den Gebrauch der Ausdrücke „Kind“ und „Erwachsener“ in der Sprache, so

sind verschiedene Aspekte von Bedeutung:

Erstens bezieht sich die Unterscheidung auf unterschiedliche Lebensalter. Als Kinder gelten Menschen in den ersten Lebensjahren – mindestens bis zum zehnten oder zwölften Lebensjahr, als erwachsen werden Menschen bezeichnet, die über sechzehn oder zwanzig Jahre alt sind.

Eine scharfe Grenze lässt sich hier kaum ziehen.

Zweitens ist der körperliche Entwicklungsstand relevant. Die Ausprägung der sekundären Geschlechtsmerkmale und die Entwicklung der Fortpflanzungsfähigkeit, sowie der Abschluss des körperlichen Wachstums markieren die Grenze zwischen Kindheit und Erwachsenenalter.

–  –  –

Während Nemitz die ersten beiden Punkte hervorhebt, wird ein dritter Punkt von ihm in den Hintergrund gedrängt: Die Unterscheidung in Kinder und Erwachsene weist auf Unterschiede bezüglich der „kognitiven Reife“ oder der Fähigkeit zur (praktischen) Rationalität hin. Erwachsenen wird nicht nur eine höhere „Kompetenz“ zur Verfolgung ihres eigenen Guten zugeschrieben; es wir auch angenommen, dass sie über einen „eigenen Willen“, eine gefestigte praktischen Identität verfügen.

Angefügt werden kann ein vierter Aspekt, der sich aus den genannten Punkten ergibt: Kinder sind charakterisiert als Menschen, die noch nicht erwachsen sind, die es aber mit hoher Wahrscheinlichkeit einmal sein werden. Kindheit ist eine zeitliche Vorstufe zum Erwachsenenalter (erster Aspekt), in der sich die körperlichen (zweiter Aspekt) und kognitiven (dritter Aspekt) Eigenschaften in Entwicklung befinden: Kinder sind potenzielle Erwachsene.

Aus dieser Liste von Unterschieden sollte keine Definition von „Kind“ oder „Erwachsener“ abgeleitet werden. Im Sprachgebrauch gelten meines Erachtens auch Menschen als Kinder oder Erwachsene, auf die nicht alle genannten Merkmale zutreffen. Es ist sinnvoll, die obige Liste im Sinne von Ludwig Wittgensteins Ausführungen zu den „Familienähnlichkeiten“ zu verstehen.391 Demnach steht hinter dem Begriff „Erwachsener“ nicht eine zentrale Gemeinsamkeit – eine „Idee“ des Erwachsenen. Der Begriff ist vielmehr auf eine Gruppe von Menschen anwendbar, auf die gewisse der genannten Merkmale zutreffen.

Betrachten wir etwa einen dreissigjährigen Mann mit Down Syndrom. Er ist bezüglich des dritten Punktes wohl nicht vollständig erwachsen, bezüglich der ersten beiden Punkte aber schon. Auf dieser Grundlage ist es wohl angemessen, ihn als erwachsen zu bezeichnen. Interessant ist in diesem Zusammenhang ein weiterer Punkt: Betrachten wir den erwähnten Mann im Alter von drei Jahren, so werden wir ihn ohne Zweifel als Kind bezeichnen. Er ist bezüglich der ersten drei Aspekte auf der Stufe eines Kindes, erfüllt aber den vierten Punkt nicht So erläutert Wittgenstein am Beispiel der Spiele: „Sag nicht: ‚Es muss ihnen etwas gemeinsam sein, sonst hiessen sie nicht ‚Spiele’, sondern schau, ob ihnen allen etwas gemeinsam ist. – Denn wenn du sie anschaust, wirst du zwar nicht etwas sehen, was allen gemeinsam wäre, aber du wirst Ähnlichkeiten, Teil II 3 Pädagogischer Paternalismus vollständig: Er besitzt nicht das gleiche kognitive Potenzial wie ein gewöhnliches Kind, wird aber dennoch zu Recht als Kind bezeichnet.

Weiter kann das Beispiel eines zwölfjährigen Mädchens herangezogen werden, dessen Entscheidungen als nicht weniger reif oder kompetent erscheinen als die Entscheidungen von gewissen Erwachsenen. Das Mädchen erfüllt die ersten beiden Punkte nicht, den dritten aber schon. Werden wir dieses Mädchen als erwachsen bezeichnen? Ich neige zu der Ansicht, dass wir eher sagen werden, sie „entscheide wie eine Erwachsene“.

Stützt man sich auf den Sprachgebrauch ab, so lässt sich keine scharfe Grenze zwischen Kindern und Erwachsenen ziehen. Wie man eine Antwort auf die Frage nach dem Wesensunterschied zwischen beiden Gruppen finden könnte, ist ohnehin unklar.

Wir fragen also nach der normativen Relevanz der genannten Merkmale im argumentativen Kontext einer Rechtfertigung von Erziehung. Der erste Punkt, das Alter, scheint für sich genommen keinerlei normative Bedeutung zu haben, und auch das zweite – der körperliche Entwicklungsstand – ist in diesem Kontext normativ irrelevant. In dieser Arbeit hat sich gezeigt, dass die Fähigkeiten der praktischen Rationalität – der dritte Punkt also – besondere Relevanz beanspruchen können. Die Unterscheidung von Menschen nach ihren praktisch-rationalen Fähigkeiten ist nach dem oben Gesagten nicht deckungsgleich mit der Unterscheidung von Kindern und Erwachsenen. Deshalb scheint es mir sinnvoll, der letztgenannten Unterscheidung im Rahmen einer pädagogischen Ethik bloss untergeordnete Bedeutung zuzuschreiben und sich auf die Frage der praktischen Rationalität zu konzentrieren.

Die pädagogische Differenz ist also nicht gleichzusetzen mit der Unterscheidung in Kinder und Erwachsene. Moralisch angemessene Adressaten von Erziehung sind nicht „Kinder“, sondern Menschen, deren rationale Fähigkeiten nicht voll entwickelt sind, die aber über das Potenzial verfügen, diese zu entwickeln.

Verwandtschaften sehen, und zwar eine ganze Reihe. (…) Ich kann diese Ähnlichkeiten nicht besser charakterisieren als durch das Wort ‚Familienähnlichkeiten’“ (Wittgenstein 1971, §66/67).

–  –  –

Obwohl der Entwicklungsstand der rationalen Fähigkeiten als Unterscheidungsmerkmal zwischen Erwachsenen und Kindern naheliegend ist, wird dieser Punkt von Nemitz erst ganz am Schluss seines Buches behandelt. Dort schreibt er: „Die philosophischen Konzeptionen der Moral und des Handelns orientieren sich an der Unterscheidung von Vernünftigen und Unvernünftigen, von Handlungsfähigen und Handlungsunfähigen. Diese Unterscheidung kann aber nicht mehr vernünftig begründet werden.“392 Dies erläutert er am Beispiel von Habermas’ Diskurstheorie: Darüber, ob ein Wesen „diskursfähig” (also „vernünftig“) ist oder nicht, kann in Diskursen nicht entschieden werden, da die diskursunfähigen Wesen aus Diskursen ausgeschlossen sind. Deren rationale Zustimmung zu ihrem Ausschluss kann nicht eingeholt werden.

Damit lässt sich zu dieser Frage kein Konsens aller Betroffenen herstellen: „Es gibt zumindest eine Norm, die diskursiv niemals begründet werden kann, nämlich diejenige, nach der über die Zulassung zum Diskurs entschieden wird“393.

Aus diesen Ausführungen, die meines Erachtens eine Schwachstelle der Diskurstheorie treffen, kann aber nicht geschlossen werden, dass die Unterscheidung in Vernünftige und Unvernünftige bei der Begründung der pädagogischen Differenz irrelevant ist.



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