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«Abhandlung zur Erlangung der Doktorwürde der Philosophischen Fakultät der Universität Zürich vorgelegt von Johannes Giesinger von St. Gallen (SG) ...»

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müssen solche Arrangements die Belange aller Betroffenen – also auch der biologischen Eltern – berücksichtigen. Aus unserer kulturellen Perspektive scheint es fraglich, ob ein Arrangement, welches die Wünsche und Entscheidungen von Eltern nicht in Betracht zieht, deren Belange angemessen berücksichtigt. Es ist, zumindest in unserer Gesellschaft, eine Tatsache, dass biologische Eltern gewöhnlich selbst die Hauptverantwortung für die Betreuung ihrer Kinder übernehmen wollen. Die Missachtung dieses Wunsches würde von den meisten Eltern als gravierender Eingriff in ihre Lebensgestaltung empfunden.

Die starke Gewichtung der elterlichen Wünsche und Entscheidungen erscheint auch deshalb angebracht, da die willentliche Übernahme von Verpflichtungen wohl die beste Voraussetzung für deren Erfüllung ist. Wenn also diejenigen elterliche Verantwortung übernehmen, welche dies auch wollen, so ist nicht nur den Interessen dieser Personen, sondern auch den Interessen der von ihnen aufgezogenen Kinder gedient. Nicht im Interesse der Kinder ist hingegen eine Praxis, welche biologische Eltern dazu verpflichtet, ihre Kinder aufzuziehen, auch wenn diese den Wunsch haben, dies nicht tun zu müssen. Die Praxis, elterliche Verantwortung in hohem Masse auf die Entscheidung zu deren Übernahme zu gründen, lockert also die Verknüpfung von biologischer und sozialer Elternschaft. Zugleich führt sie aber in unserer Gesellschaft dazu, dass in der Regel die biologischen Eltern elterliche Verantwortung übernehmen werden. Wie bereits gesagt, ist aber die Berücksichtigung der kindlichen Interessen nur dann zu gewährleisten, wenn die Entscheidung biologischer Eltern, ihre Kinder zu betreuen, in einigen Fällen übergangen werden kann, nämlich in den Fällen, in denen die Eltern nicht fähig sind, ihren Verpflichtungen nachzukommen.

Teil I Zusammenfassung

Teil I: Zusammenfassung Die Zusammenfassung des ersten Teils strukturiere ich entlang der Begriffe Autonomie und Verletzlichkeit. Im ethischen Kantianismus, wie in der Vertragstheorie, erscheint die moralische Welt als „Welt von Erwachsenen“: Dieser Aussage liegt ein „rationalistisches“ Verständnis der Unterscheidung in Kinder und Erwachsene zu Grunde: Die Kantianerin Schapiro setzt die Schwelle zwischen diesen beiden Gruppen dort an, wo eine bestimmte Schwelle in der Entwicklung von Autonomie überschritten wird. In der moralischen Welt der autonomen Erwachsenen haben Kinder, wenn überhaupt, als „noch-nicht-autonome Wesen“ Platz, als Wesen also, die erst einen Mangel überwinden müssen, bevor sie als vollwertige Mitglieder der moralischen Gemeinschaft angesehen werden können.

Das alternative Bild der moralischen Beziehung hebt die Verletzlichkeit des Menschen hervor:

Während der Begriff der Autonomie die aktive Seite des Menschen betont, die Fähigkeit, sein Leben selbst in die Hand zu nehmen, wird mit dem Begriff der Verletzlichkeit seine passive Seite angesprochen, seine Angewiesenheit auf Rücksicht und Unterstützung. Diese Seite fehlt auch autonomen Personen nicht, aber Kinder können als im besonderem Masse verletzlich gelten: Auf Grund ihrer körperlichen und kognitiven Schwäche sind sie Erwachsenen faktisch unterlegen und werden deshalb leicht Opfer der Rücksichtslosigkeit oder des Egoismus der „Starken“.

In diesem ersten Teil wird ein Bild der moralischen Beziehung gezeichnet, das die Aspekte der Autonomie und der Verletzlichkeit integriert: Grundlage ist die entwicklungspsychologische Feststellung, dass Kinder am Ende des ersten Lebensjahres einen Entwicklungsschritt vollziehen, der die Ausbildung verschiedener, eng miteinander verknüpfter Fähigkeiten möglich macht. Zu diesem Zeitpunkt beginnen Kinder, andere als intentionale Akteure zu verstehen.

Dies ermöglicht eine spezifisch menschliche Form von Sozialität, die auch eine besondere Art von Verletzlichkeit impliziert (moralische Verletzlichkeit). Die Ausbildung dieser Verletzlichkeit wiederum ist mit der Entwicklung von Selbstachtung verbunden. Im Zuge dieser Entwicklung gewinnt das Kind ein neues Verhältnis zu anderen und zu sich selbst. Indem es sich selbst zunehmend als intentionalen Akteur wahrnimmt, entwickelt es seine Handlungsfähigkeit oder Autonomie. Der genaue empirische und theoretische Zusammenhang der genannten Eigenschaften kann im Rahmen dieser Arbeit zwar nicht befriedigend geklärt

Teil I Zusammenfassung

werden, aber es scheint doch offensichtlich, dass sich die „aktive Seite“ (Autonomie) und die „passive Seite“ (Verletzlichkeit) parallel entwickeln.

Die Unterscheidung in Wesen, die moralisch verletzlich sind und Wesen, die in diesem Sinne unverletzlich sind, entspricht nicht der rationalistischen Unterscheidung in Kinder und Erwachsene. Vielmehr verläuft die Grenze zwischen den Menschen, die im Lateinischen als „infans“ („sprachlos“) und denjenigen, die als „puer“ oder „puella“ (Junge/Mädchen) bezeichnet werden. Trotzdem habe ich vorgeschlagen, die Beziehung zwischen voll entwickelten „Erwachsenen“ als Paradigma des Moralischen zu nehmen: Diese sind fähig, sich wechselseitig mit Wertschätzung zu begegnen und stellen aneinander bestimmte moralische Erwartungen, deren Enttäuschung sie auf Grund ihrer Selbstachtung zurückweisen.

Im letzten Kapitel des ersten Teils wende ich mich der Eltern-Kind-Beziehung zu: Die Notwendigkeit, bestimmten handlungsfähigen Personen elterliche Rollenverantwortung zuzuweisen, hängt mit der umfassenden, nicht nur moralischen Verletzlichkeit von Kindern zusammen.





Auf Grund der kindlichen Bedürfnisse ist es nötig, hier den moralischen Begriff der Verpflichtung nicht fallen zu lassen. Dieser steht aber in einer Spannung zum Begriff der Elternliebe, die man als „natürliches“ Gefühl betrachten könnte, das sich einer moralischen Zähmung widersetzt: Ich unternehme den Versuch einer Versöhnung von Elternliebe und moralischer Wertschätzung, indem ich Elternliebe als die moralisch angemessene Form von Wertschätzung in der Eltern-Kind-Beziehung bezeichne.

Teil II 1 Paternalismus und Erziehung: Modelle der Rechtfertigung Teil II: Paternalismus und Erziehung 1 Paternalismus und Erziehung: Modelle der Rechtfertigung Thema dieser Arbeit ist die ethische Rechtfertigung von elterlicher Bevormundung und Erziehung. Die angelsächsische Paternalismus-Debatte hat verschiedene Rechtfertigungsmodelle hervorgebracht, deren Behandlung entlang der im ersten Teil diskutierten ethischen Standardtheorien (Kantianismus, Konsequenzialismus) erfolgen kann. Diese Modelle beziehen sich hauptsächlich auf nicht-pädagogische Formen von Bevormundung, die der Förderung des Guten dienen sollen; sie können aber auch zur Rechtfertigung von pädagogischem Paternalismus herangezogen werden. Ich gehe also die verschiedenen Begründungsmöglichkeiten durch, um im Anschluss daran eine eigene Rechtfertigung vorzuschlagen, die verschiedene der behandelten Elemente integriert.

Eine derartige Rechtfertigung muss insbesondere auch klar machen, dass elterlicher Paternalismus keine Diskriminierung von Kindern impliziert. Diskriminierend wären Paternalismus und Erziehung, wenn sie nicht damit vereinbar wären, Kinder als „moralisch vollwertig“ zu betrachten, sondern sie zu „zweitklassigen Bürgern der moralischen Gemeinschaft“ stempeln würde. Betrachten wir dazu die Überlegungen des Erziehungsphilosophen Aharon Aviram, welcher den „inferior moral and legal status“171 von Kindern in unserer Gesellschaft beklagt.

Ein Beispiel dafür, dass Bevormundung und moralische Diskriminierung von Kindern Hand in Hand gehen, findet Aviram in John Stewart Mills „On Liberty“ („Über die Freiheit“), demjenigen klassischen Text also, welcher einen wichtigen Bezugspunkt der neueren Paternalismusdebatte bildet.

Mills Grundgedanke ist, dass die Beschränkung der Freiheit einer Person nur dann gerechtfertigt ist, wenn diese andere zu schädigen droht, nicht aber, wenn sie ihr eigenes Wohl gefährdet: „Über sich selbst, über seinen eigenen Körper und Geist ist der einzelne souveräner Herrscher“172. Mill schränkt aber sogleich ein, dies gelte nur für Menschen „mit völlig ausge

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reiften Fähigkeiten“173, nicht für Kinder und Jugendliche. An anderer Stelle merkt er an: „Die Gemeinschaft hat unumschränkte Gewalt über (die Menschen) während ihrer ganzen frühen Entwicklungsperiode, sie hat also die ganze Kindheit und frühe Jugend zur Verfügung, um zu versuchen, ob sie sie zu vernünftigem Verhalten im Leben tauglich machen kann“174. Die Gesellschaft soll ihre Mitglieder in der Kindheit zu vernünftigen Menschen erziehen, anstatt sie im Erwachsenenalter zu bevormunden. Was also Erwachsenen zukommt – Herrscher über den eigenen Leib und die eigene Seele zu sein –, gilt für Kinder gerade nicht: Über ihren Leib und ihre Seele haben andere Personen „absolute Macht“.

Aviram schreibt zu diesen Ausführungen: „Mill’s (...) attitude is characterized, on the one hand, by a moderate anti-paternalism towards adults (...) and, on the other hand, by endorsement of a justification of paternalism towards children which is automatic (i.e. not based on the need of specific justification), and universal (i.e. not distinguishing between different individuals)“175.

Muss dieser automatische und universale Paternalismus, wie Aviram meint, als diskriminierend angesehen werden? Für diese Ansicht spricht, dass nach Mill letztlich das Lebensalter eines Menschen, und nicht seine tatsächlichen Fähigkeiten, dafür ausschlaggebend ist, ob er bevormundet werden darf. Alle Menschen bis zu einem bestimmten Alter, so scheint Mill anzunehmen, haben nicht die Fähigkeit, ihr eigenes Gutes zu verfolgen. Sofern diese (empirische) Annahme falsch ist, sofern also gewisse Individuen bereits als Kinder oder Jugendliche die geforderten Fähigkeiten haben, so werden diese Individuen durch Mills pauschale Regelung, wie ich meine, tatsächlich diskriminiert.

Ebd. Mill schreibt: „Wir reden nicht von Kindern oder jungen Leuten, die noch nicht das Alter erreicht haben, wo sie das Gesetz als Mann und Frau mündig spricht. Wer sich noch in einem Stande befindet, wo andere für ihn sorgen müssen, den muss man gegen seine eigenen Handlungen ebenso schützen wie gegen äussere Unbill“ (ebd.).

Ebd., 113. Diese Aussage Mills ist primär deskriptiv gemeint – das Beschriebene wird aber nicht negativ beurteilt.

Aviram, 1990, 215 (Hervorhebungen von mir).

Teil II 1 Paternalismus und Erziehung: Modelle der Rechtfertigung Allerdings sind alle rechtlichen Regelungen, die ein Mindestalter festlegen, auf diese Weise pauschalisierend: zum Beispiel wird das Recht auf politische Beteiligung erst von einem gewissen Alter an gewährt. Auf solche allgemeinen Regelungen kann im rechtlichen Bereich wohl schon aus pragmatischen Gründen nicht verzichtet werden – eine verlässliche Prüfung der politischen Urteilsfähigkeit aller Individuen wäre äusserst schwierig und aufwendig.176 In persönlichen, familiären Beziehungen jedoch, in denen der Entwicklungsstand eines Kindes täglich beobachtet werden kann, ist eine automatische umfassende Paternalisierung von Kindern meiner Ansicht nach tatsächlich nicht zu rechtfertigen. Nicht diskriminierend ist es demgegenüber, bestimmte allgemeine Bedingungen zu formulieren, unter denen Paternalismus bei Kindern und Erwachsenen gerechtfertigt ist. Dies stellt auch dann keine Diskriminierung von Kindern dar, wenn es dazu führt, dass Paternalismus gegenüber Kindern in mehr Fällen gerechtfertigt ist als gegenüber Erwachsenen.177 An Kinder sollten, insbesondere in der Frage der Bevormundung, die gleichen Massstäbe angelegt werden wie an Erwachsene. Wenn einzelne Kinder diesen Massstäben mehr genügen als gewisse Erwachsene, so sollten jene weniger bevormundet werden als diese Erwachsenen.178 Um allgemeine Massstäbe zur Beurteilung von Paternalismus und Erziehung formulieren zu können, betrachte ich also kantianische ( Kapitel 1.2) und konsequenzialistische (Kapitel 1.3.) Rechtfertigungen. Zuvor aber (Kapitel 1.1) gehe ich näher auf denjenigen Wert ein, der durch die genannten Praktiken angegriffen wird: Autonomie.

Gegen ein solches Verfahren sprechen nicht nur pragmatische, sondern auch politisch-moralische Gründe: Es wäre zu erwarten, dass der Wunsch und die Fähigkeit, den Test zu bestehen, stark von der sozialen Herkunft eines Kindes abhängig wäre. Jugendliche aus „bildungsfernen“ Schichten wären länger von politischen Rechten ausgeschlossen als andere.

Dass dies vermutlich so sein wird, anerkennt auch Aviram (vgl. ebd., 216).



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