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«Abhandlung zur Erlangung der Doktorwürde der Philosophischen Fakultät der Universität Zürich vorgelegt von Johannes Giesinger von St. Gallen (SG) ...»

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Als zusätzliche Faktoren kommen hinzu, a) dass sie von ihren Vorgesetzten als geeignet angesehen wird, diese Rollenverantwortung zu übernehmen und b) dass ein sozialer Bedarf danach besteht, dass jemand diese Rolle übernimmt.

Kant 1977, Bd. 8, 393f. Otfried Höffe vertritt diese Argumentation in Kurzform und ohne Verweis auf Kant (vgl. Höffe 1999, 78).

Teil I 3 Moralische Eigenheiten der Eltern-Kind-Beziehung

3. Aus dieser eigenmächtigen Handlung der Eltern, der Missachtung der kindlichen Freiheit sozusagen, entsteht den Eltern eine Verpflichtung gegenüber dem Kind.

4. Diese Verpflichtung wird von Kant inhaltlich präzisiert: Die Eltern müssen das Kind mit dem Leben „zufrieden“ machen.

Betrachten wir zunächst die entscheidenden Aspekte 2 und 3: Nach Dieter Thomäs Interpretation ergibt sich die elterliche Verpflichtung aus einem Fehlverhalten der Eltern: Die elterliche Verpflichtung „ist die Bringschuld nach einem zugefügten Schaden, ein im Grunde zivilrechtlich zu wertender Ausgleich“. Sie wird „den Eltern wie eine Strafe auferlegt (...). Der Schadensfall ist schon eingetreten.“163 Das Kind wird dadurch geschädigt, dass die Eltern über seinen Kopf hinweg gehandelt und seine Freiheit nicht respektiert haben.

Wie ist Kants Argument zu beurteilen? Es ist eine Tatsache, dass Eltern ihr Kind nicht fragen, ob es gezeugt und geboren werden will – sie können es nicht fragen und seine Zustimmung einholen. Weil Sollen Können impliziert, kann ihnen kein moralischer Vorwurf für ihre „Eigenmächtigkeit“ gemacht werden. Da den Eltern kein Fehlverhalten anzulasten ist, besteht auch kein Grund für Schadenersatzforderungen seitens des Kindes.

Ein Grund für solche Forderungen würde vielleicht bestehen, wenn es für das Kind einen Schaden bedeuten würde, geboren zu werden und zu leben. Obwohl Kant dieses Argument nicht verwendet hat, lohnt es sich doch, es kurz zu prüfen – vielleicht kann es zur Verbesserung von Kants Gedankengang dienen. Ohne direkte Bezugnahme auf Kant zieht Onora O’Neill ein derartiges Argument in Betracht, wobei sie es auf Menschen zuspitzt, die unabsichtlich zu Eltern werden: „One model for thinking about the obligation of unintending begetters and bearers might be by analogy with the strict liability often imputed to persons who have unintentionally caused harm by foreseeably risky actions.“164 Ein Autounfall, so O’Neill, geschieht gewöhnlich unabsichtlich, aber jeder Autofahrer weiss, dass er das Risiko eines Unfalls eingeht. Wenn er einen Schaden verursacht, muss er, beziehungsweise seine Versicherung, den Opfern Kompensation für die ihnen zugefügten Leiden zahlen. Bei der Übertragung dieses

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Modells auf ungewollte Schwangerschaften stellen sich allerdings Probleme. Bei Autounfällen ist klar, worin der Schaden besteht: In einer Verschlechterung des Lebens der Opfer. Eine solche Verschlechterung des Lebens ist aber im Fall ungeplanter Kinder nicht festzustellen; hier kann nicht ein besseres mit einem schlechteren Leben verglichen werden, sondern die NichtExistenz der Kinder steht ihrer Existenz gegenüber. Nur wenn ihre Existenz schlechter ist als ihre Nicht-Existenz, kann von einem Schaden gesprochen werden. O’Neill merkt an: „(T)he comparison between the merits of not existing and of particular lives seems thoroughly obscure“165. Wenn ein Wertvergleich von Existenz und Nicht-Existenz unmöglich ist, kann nicht festgestellt werden, ob ein Schaden vorliegt. Deshalb verwirft O’Neill die Idee, die elterlichen Verpflichtungen auf Schadenersatzforderungen zu gründen.

Kants Schadenersatz-Modell kann nicht verbessert, sondern muss aufgegeben werden. Dieser Ansicht ist auch Thomä, der allerdings der Auffassung zu sein scheint, dass der erste der genannten Aspekte von Kants Argumentation in einer Weise weiterentwickelt werden kann, dass er die Last der Begründung elterlicher Verpflichtungen allein tragen kann. Sein Grundgedanke ist, dass wir für die Konsequenzen unseres Handelns geradestehen müssen: „Diese Konsequenz ist im Falle werdender Eltern zunächst einmal nichts anderes als ein Kind. Und auch die Bedürfnisse, die dieses Kind haben wird, gehören mit zu den Folgen von deren Tun. Sie haben insofern auch automatisch einen Adressaten, an den sie gerichtet sind: nämlich die Eltern.

Diese sind, so wird jetzt deutlich, für die Pflege und Erziehung ihres Kindes nicht deshalb verantwortlich, weil sie ihm – mit Kant – bei der Geburt etwas antun, das sie hinterher wieder gutzumachen haben. Im Prinzip ist die Verpflichtung, für die Kinder zu sorgen, der handlungstheoretische Normalfall, dass man für die Folgen seines Tuns einzustehen hat.“166 Nach Thomä also ergibt sich die elterliche Rollenverantwortung aus der moralischen Verantwortung von Eltern für die Folgen ihres Handelns. O’Neill kann dem insofern zustimmen, als sie meint, die Entscheidung für ein Kind komme der Übernahme von elterlichen Verpflichtungen gleich.167 Thomä allerdings vertritt die Auffassung, sein Argument gelte auch in Fällen,

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in denen ein Kind unabsichtlich entsteht. Schliesslich, so Thomä, werden wir auch für fahrlässiges Handeln moralisch verantwortlich gemacht. Was er ausser Acht lässt, ist die Tatsache, dass in bestimmten Fällen mindestens einer der biologischen Elternteile nicht für die Schwangerschaft verantwortlich gemacht werden kann, so etwa bei einer Vergewaltigung, oder wenn die Frau dem Mann vortäuscht, für sichere Verhütung gesorgt zu haben.





Jeffrey Blustein wendet sich grundsätzlich dagegen, dass die Verursachung der Existenz eines Kindes elterliche Verpflichtungen nach sich zieht: „(T)he biological fact that parents have caused their child to exist is not in itself morally decisive. The moral issue is not who caused the child to exist but who is to bear primary responsibility for preventing harm or suffering that might come to this needy being. (...) The fact that parents have caused the needy being to exist does not in itself imply that they have any more of a duty to prevent harm and suffering coming to that child than anyone else. Some additional premise is needed to reach this conclusion.“168 Eine solche zusätzliche Prämisse könnte sein, dass die Eltern mit ihrem Tun einen Schaden anrichten, den sie zu kompensieren haben. Dieser Gedanke aber wurde bereits verworfen.

Blustein unterscheidet strikt zwischen biologischer Fortpflanzung auf der einen und sozialen Arrangements zur Kinderbetreuung auf der anderen Seite. Elterliche Verpflichtungen gründen seiner Ansicht nach auf sozialen Praktiken. Es ist nicht zwingend, dass die biologischen Eltern die Kinderbetreuung hauptsächlich übernehmen, andere Formen – kollektive Erziehung etwa oder die Betreuung durch Pflegeeltern – sind möglich. Ob ein soziales Arrangement zur Kinderbetreuung moralisch gerechtfertigt ist, hängt nach Blustein davon ab, ob es die Interessen aller Beteiligten – die Interessen des Kindes, der Eltern oder Betreuer und der Gesellschaft – in angemessener Weise berücksichtigt.169 Diese Trennung von biologischer und sozialer Elternschaft ist meiner Ansicht durchaus sinnvoll. Stimmt es aber, dass biologischen Eltern daraus, dass sie die Ursache der Geburt eines Kindes sind, (unabhängig von sozialen Praktiken) keinerlei Verpflichtungen gegenüber dem Kind entstehen?

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Betrachten wir dazu das Beispiel einer Frau, die im neunten Monat schwanger ist und sich allein auf eine Bergtour begibt – obwohl ihr alle davon abraten, dies zu tun. In einem abgelegenen Berggebiet setzen die Wehen ein, und das Kind kommt ohne Hilfe heil auf die Welt.

Diese Frau hat natürlich die Verpflichtung, ihr Kind in den ersten Stunden zu betreuen und, sofern sie dazu in der Lage ist, es ins Tal zu bringen. Diese Verpflichtung allerdings muss nicht als besondere, als elterliche Verpflichtung gesehen werden; sie kann auch als allgemeine Verpflichtung interpretiert werden. Die Frau hätte die gleichen Verpflichtungen gegenüber einem fremden Säugling, der von seinem Eltern in den Bergen ausgesetzt worden ist. Die Verpflichtung entsteht aus der Hilfsbedürftigkeit des Kindes, nicht daraus, dass die Frau biologische Ursache seiner Existenz ist.

Nehmen wir nun an, die Frau erreicht mit ihrem Kind das Tal oder wird von Rettungskräften gefunden. Hat sie nun die Verpflichtung, weiter für das Kind zu sorgen? Nehmen wir an, sie und ihr Partner haben sich dazu entschieden, ein Kind zu bekommen. Nach O’Neill und Thomä erwächst aus dieser Entscheidung die Verpflichtung, das Kind aufzuziehen. Tatsächlich wird es in unserer Gesellschaft auf moralische Ablehnung stossen, wenn ein Paar sich bewusst für ein Kind entscheidet und danach jede elterliche Rollenverantwortung ablehnt. Dies ist darauf zurückzuführen, dass die Kinderbetreuung bei uns primär in den Händen der biologischen Eltern liegt. Es ist aber wichtig zu sehen, dass es sich hierbei um ein soziales Arrangement handelt. Weil bei uns Kinderbetreuung so organisiert ist, haben Paare mit Tadel zu rechnen, welche sich diesem Arrangement widersetzen. In einer Gesellschaft, in der die Aufzucht von Kindern zum Beispiel kollektiv organisiert ist, wird von biologischen Eltern erwartet, dass sie ihre Kinder nach der Geburt oder zu einem späteren Zeitpunkt in die Hände der von der Gemeinschaft bestimmten Betreuerinnen und Betreuer geben. Auch in unserer Gesellschaft sind Arrangements für den Fall vorgesehen, dass biologische Eltern ihre Kinder nicht betreuen können oder wollen: So gilt es zum Beispiel gemeinhin nicht als moralisch verwerflich, ein Kind zur Adoption freizugeben, sofern gute Gründe dafür vorliegen. Können Eltern einsichtig machen, dass sie den Interessen eines Kindes nicht gerecht werden können, werden sie für die Delegation der elterlichen Verantwortung nicht getadelt.

Teil I 3 Moralische Eigenheiten der Eltern-Kind-Beziehung Ich stimme Blustein zu, dass aus moralischer Sicht unterschiedliche soziale Praktiken der Kinderbetreuung möglich sind. Nach der kommunikativen Moralauffassung müssen sie sich daran messen lassen, ob sie die Wertschätzung und die Berücksichtigung der Interessen aller Beteiligten sicherstellen. Die Praxis, die Betreuung primär in die Hände der biologischen Eltern zu legen, hat diesbezüglich Vor- und Nachteile: Es kann davon ausgegangen werden, dass Menschen, die den Wunsch haben, ein Kind zu bekommen, auch in besonderer Weise motiviert sind, dieses gut zu versorgen. Ob diese Motivation evolutionsbiologische Grundlagen hat, bleibe dahingestellt. Auch wenn die biologische Erklärung, wonach Eltern durch die Betreuung ihres Nachwuchses den Fortbestand ihrer Gene sicherstellen wollen, zutrifft, heisst dies noch nicht, dass biologische Eltern verpflichtet sind, für ihre eigenen Kinder zu sorgen. Eine Schwäche der biologischen Erklärung ist, dass sie nicht verständlich macht, warum beispielsweise Adoptiveltern den Interessen der ihnen anvertrauten Kinder nicht schlechter gerecht werden als biologische Eltern. Dass die Praxis der Adoption so gut akzeptiert ist, hängt unter anderem mit der Annahme zusammen, dass es für einige Kinder besser ist, nicht von ihren biologischen, sondern von Adoptiveltern aufgezogen zu werden.

Hier wird nun eine Schwäche der bei uns vorherrschenden Praxis der Kinderbetreuung sichtbar: Biologische Eltern sind in vielen Fällen nicht fähig, eine angemessene Berücksichtigung der Interessen ihrer Kinder zu gewährleisten; sie sind als soziale Eltern ungeeignet. Eine soziale Praxis, welche biologische Eltern – abgesehen von wenigen Ausnahmen – „automatisch“170 zu sozialen Eltern werden lässt, wird den kindlichen Interessen in vielen Fällen nicht gerecht.

Eine solche Praxis muss dadurch ergänzt werden, dass biologischen Eltern in bestimmten Fällen die elterliche Rollenverantwortung entzogen werden kann.

Zum Schluss muss noch die am Anfang gestellte Frage geklärt werden, welche Bedeutung die freie Entscheidung bei der Übernahme elterlicher Rollenverpflichtungen hat. Aus den obigen Überlegungen ergibt sich, dass diese Frage nicht universal – das heisst für alle kulturellen Kontexte – beantwortet werden kann. Verschiedene soziale Arrangements zur Kinderbetreuung räumen individuellen Entscheidungen unterschiedliches Gewicht ein. Wie gesagt,

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