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«Abhandlung zur Erlangung der Doktorwürde der Philosophischen Fakultät der Universität Zürich vorgelegt von Johannes Giesinger von St. Gallen (SG) ...»

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wird, meint Tomasello daran ablesen zu können, dass etwa im neunten Monat Phänomene „gemeinsamer Aufmerksamkeit“ auftauchen: Während sechsmonatige Säuglinge „dyadisch“ mit Gegenständen und Personen interagieren, entsteht nun eine Reihe von Verhaltensweisen, die „in dem Sinne triadisch sind, dass sie eine Koordination ihrer Interaktionen mit Gegenständen und Menschen beinhalten, die in einem referentiellen Dreieck von Kind, Erwachsenem und Gegenstand oder Ereignis resultieren, auf den, bzw. das sie ihre Aufmerksamkeit gemeinsam richten.“111. Die Aufmerksamkeit des Kindes richtet sich nun nicht mehr ausschliesslich auf eine Person oder einen Gegenstand, sondern gemeinsam mit einer Person auf einen Gegenstand. Diese Fähigkeit zur gemeinsamen Aufmerksamkeit entwickelt sich nach Tomasellos Untersuchungen in folgenden Schritten: In einem ersten Schritt (im Alter von neun bis zwölf Monaten) prüfen Kinder, ob ein Erwachsener sich ebenfalls auf einen bestimmten Gegenstand konzentriert, zum Beispiel, indem sie während der gemeinsamen Beschäftigung zum Erwachsenen hochblicken. In einem zweiten Schritt (im Alter von elf bis vierzehn Monaten) verfolgen Kinder den Blick von Erwachsenen auf entfernte Gegenstände und in einem dritten Schritt (im Alter von dreizehn bis fünfzehn Monaten) lenken sie selbst die Aufmerksamkeit des Erwachsenen auf bestimmte Gegenstände.112 Nach der von Tomasello vorgeschlagenen Erklärung dieser Fakten widerspiegeln diese Phänomene gemeinsamer Aufmerksamkeit die entstehende Fähigkeit von Kindern, andere als intentional Handelnde wahrzunehmen, als „Lebewesen mit Zielen, die eine aktive Wahl zwischen Verhaltensmustern treffen, einschliesslich der Auswahl dessen, worauf sie bei der Zielverfolgung ihre Aufmerksamkeit richten“113. In dieser Lebensphase entsteht also die Fähigkeit zu verstehen, dass andere Personen „aus (akzeptierten) Gründen“ handeln. Hinter einem Geschehen sieht das Kind jetzt einen rationalen Urheber, eine Person, welche die Handlung aus Gründen vollzieht.

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Bisher wurde der kommunikative Charakter des Handelns von der Seite des Rezipienten aus betrachtet: Unser soziales Leben basiert darauf, dass wir den „Sinn“ von Handlungen anderer Personen verstehen. Betrachten wir nun die Seite des Handelnden.

Mit Nida-Rümelin kann man sagen, dass das Handeln bestimmte Gründe repräsentiert114 und deshalb als normative Stellungnahme angesehen werden kann115. Die handelnde Person drückt durch ihr Handeln aus, dass sie sich auf bestimmte Gründe festlegt, dass sie „zu diesen Gründen steht“ und auf sie behaftbar ist. Dies ist die Grundlage dafür, eine Handlung als Botschaft zu verstehen.

Inwiefern Handlungen als moralische Botschaften gesehen werden können, erläutere ich zunächst am bereits beschriebenen Fall von der Frau, die von einem Steinbrocken verletzt wird.

Anfangs meinte sie, ihre Verletzung gehe auf ein Naturereignis zurück, das zwar erklärt werden kann, dem aber kein weitergehender Sinn unterstellt werden kann. Als sich ihr Bekannter als Urheber des Steinschlags entpuppt, wird das Geschehen in einer neuen Weise interpretierbar, obgleich die kausalen Folgen unverändert bleiben. Das liegt am kommunikativen Charakter des Handelns: Die Frau unterstellt ihrem Bekannten bestimmte Gründe oder Ziele, einen bestimmten Willen: Nach ihrer Interpretation hat er den Stein willentlich gelöst, um sie zu schädigen.

Wie oben gesagt wurde, reagiert die Frau – wie in „reaktiven Beziehungen“ üblich – mit Übelnehmen oder Entrüstung auf die Handlung des Mannes. Diese Reaktion, die im Rahmen des Konsequenzialismus nicht angemessen verstanden werden kann, findet nun folgende Erläuterung: Mit Übelnehmen reagiert sie auf eine bestimmte Botschaft ihres Bekannten, welche ihr durch dessen Handeln übermittelt wird. Ihre Reaktion richtet sich nicht auf die kausalen Folgen seines Handelns selbst, sondern auf die Botschaft, die damit verbunden ist, dass der Mann diese Folgen hervorbringen wollte.

Um dieses Geschehen genauer zu erläutern, müssen weitere Begriffe eingeführt werden, die teilweise aus dem Fundus der kantianischen Tradition stammen.

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Die Botschaft des Mannes, der die Frau schädigen wollte, wird von ihr, so könnte man sagen, als verletzend oder entwertend interpretiert und deshalb zurückgewiesen. Wenn ich die Botschaft als verletzend bezeichne, so bezieht sich das selbstverständlich nicht auf die körperlichen Verletzungen, die kausal hervorgebracht wurden und unabhängig vom kommunikativen Charakter des Handelns bestehen. Es handelt sich hier um eine spezifisch moralische Verletzung. Moralische Verletzlichkeit basiert auf der Fähigkeit, das Handeln anderer zu verstehen; es handelt sich sozusagen um eine Verletzlichkeit durch moralische Kommunikation.

Weiter muss an dieser Stelle der Begriff der Selbstachtung beigezogen werden: Würde die Frau sich nicht selbst wertschätzen oder achten, so würde sie sich nicht in ihrem Wert verletzt fühlen. Der Begriff der Selbstachtung kann hier nicht angemessen erläutert werden. Tomasello vermutet, dass Selbstachtung sich auf der Basis der Fähigkeit, das Handeln anderer zu verstehen, entwickelt. Sobald Kinder diese Fähigkeit erwerben, „geschieht es gelegentlich, dass die andere Person, deren Aufmerksamkeit das Kind beobachtet, sich auf das Kind selbst konzentriert. Das Kind beobachtet dann die Aufmerksamkeit ihm gegenüber auf eine Weise, die vorher nicht möglich war (...). Von da an erfahren die von Angesicht zu Angesicht stattfindenden Interaktionen mit anderen, die auf der Oberfläche den Interaktionen aus der frühen Kindheit gleichen, eine radikale Umwandlung. Es weiss nun, dass es mit einem intentionalen Akteur interagiert, der es wahrnimmt und der ihm gegenüber bestimmte Absichten hat. Als das Kind noch nicht verstand, dass andere Personen wahrnehmen und auf die Aussenwelt bezogene Absichten haben, konnte die Frage nicht aufkommen, wie sie mich wahrnehmen und welche Absichten sie mir gegenüber haben. (...) Durch denselben Prozess werden Kinder in diesem Alter auch in die Lage versetzt, die emotionalen Einstellungen der Erwachsenen ihm gegenüber festzustellen. (...) Dieses neue Verständnis dessen, welche Gefühle andere mir gegenüber haben, ermöglicht die Entwicklung von Schüchternheit, Befangenheit und eines Sinns von Selbstachtung“116. Nach dieser Rekonstruktion basiert also die Fähigkeit zur Selbst-Wahrnehmung und Selbstachtung darauf, dass das Kind erkennt, wie es von anderen wahrgenommen wird.





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Das Bewusstsein des eigenen Werts ist mit bestimmten moralischen Erwartungen verbunden,

und Übelnehmen ist eine Reaktion auf die Enttäuschung dieser Erwartungen. Eine angemessene Reaktion drückt aus, dass eine Handlung moralisch falsch ist. So schreibt Habermas:

„Entrüstung und Ressentiment richten sich gegen einen bestimmten Anderen, der unsere Integrität verletzt; aber den moralischen Charakter verdankt diese Empörung nicht dem Umstand, dass die Interaktion zwischen zwei einzelnen Personen gestört ist. Vielmehr ist es der Verstoss gegen eine zugrunde liegende normative Erwartung, die nicht nur für Ego und Alter, sondern für alle Angehörigen einer sozialen Gruppe, im Falle streng moralischer Normen sogar für alle zurechnungsfähigen Aktoren überhaupt, Geltung hat“117.

Moralische Kommunikation spielt sich also in einem normativ vorstrukturierten sozialen Feld ab, einer Lebensform, in der alle Beteiligten normative Erwartungen aneinander haben. Mit dieser Erkenntnis im Hintergrund kann einem Einwand gegen die Theorie der moralischen

Kommunikation entgegengetreten werden:

Demnach ist es falsch, jegliches Handeln als „kommunikativ“ zu bezeichnen, da vielen Handlungen das fehlt, was man eine „kommunikative Intention“ nennen könnte. Eine solche ist etwa bei Sprechhandlungen immer festzustellen: Wenn ich den anderen bitte, mir behilflich zu sein, so habe ich eine kommunikative Intention und richte meine Botschaft direkt an mein Gegenüber. Demgegenüber sind viele Handlungen denkbar, die von anderen verstanden werden können, ohne dass der Handelnde den anderen handelnd etwas mitteilen will. Darunter sind moralisch wenig bedeutsame Handlungen wie Zähneputzen, deren Ausführung niemanden berührt ausser den Handelnden. Solchen Handlungen kann kein kommunikativer Charakter zugesprochen werden. Jedoch gibt es auch moralisch bedeutsame Handlungen, die nicht mit einer kommunikativen Intention verbunden zu sein scheinen: Möchte der Taschendieb dem Bestohlenen durch sein Tun etwas mitteilen? Im oben geschilderten Fall wurde die Frau auf der Bergwanderung vom Täter gezielt als Opfer ausgewählt: Es waren Rachegefühle, die in ihm den Willen keimen liessen, sie zu schädigen. Deshalb wird man hier wohl ohne Weiteres zustimmen, dass er ihr eine entwertende Botschaft zukommen lassen wollte. Demgegenüber

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geht es dem Taschendieb nicht primär um die Schädigung eines bestimmten Opfers, sondern um seinen persönlichen Nutzen.

Trotzdem meine ich, dass man in Fällen wie diesem von moralischer Kommunikation sprechen kann. Wie gesagt, bewegen sich Täter und Opfer in einem Feld normativer Erwartungen. Sie wissen, was von ihnen erwartet wird, und sie erwarten das Gleiche von anderen – möglicherweise auch von sich selbst. Wenn jemand sich dazu entschliesst, ein Dieb zu werden, weiss er, dass er damit die moralischen Erwartungen anderer enttäuscht und ihnen eine moralische Verletzung zufügt. Er kann die entwertende Botschaft nicht nicht übermitteln, wenn er sich entschliesst, sie zu seinem eigenen Vorteil zu schädigen. Die Aussage, er habe sein Gegenüber nicht moralisch entwerten wollen, sondern sei nur auf das Geld aus gewesen, wird als Entschuldigung kaum akzeptiert. Die Tatsache, dass er seine Interesse auf Kosten anderer verfolgt, wird nämlich als entwertend interpretiert.

Moralische Kommunikationen sind also Wert-Kommunikationen zwischen Personen, die über Selbstachtung verfügen und aneinander gewisse moralische Erwartungen stellen, die im Alltag meist nicht explizit kommuniziert werden. Diese Erwartungen werden deutlich, wenn sie durch eine entwertende Kommunikation enttäuscht werden. Durch Übelnehmen drückt die verletzte Person aus, dass sie die verletzende Botschaft zurückweist und auf ihren Erwartungen beharrt.

2.3 Autonomie und moralische Verletzlichkeit: Das Paradigma der moralischen Beziehung II Am Ende des ersten Kapitels (1.3) habe ich die Frage gestellt, welche Gründe es geben kann, im Rahmen einer ethischen Theorie nur handlungsfähige Personen als moralische Adressaten zuzulassen, und als fassbarste Antwort hat sich die vertragstheoretische angeboten.

In den letzten Kapiteln jedoch ist eine andere Antwort in den Vordergrund getreten: Demnach ist von einer spezifisch moralischen Verletzlichkeit auszugehen, die sich zusammen mit der Handlungsfähigkeit entwickelt. Wesen, die nicht moralisch handlungsfähig (oder autonom) sind, können moralische Kommunikationen nicht verstehen und verfügen nicht über SelbstTeil I 2 Moralische Kommunikation achtung.118 Sie sind moralisch unverletzlich, obgleich sie in einem weiteren Sinne verletzlich (leidensfähig) sein mögen.

Es ist deshalb naheliegend, die Beziehung zwischen Personen, die in vollem Umfang moralisch handlungsfähig und verletzlich sind, als Paradigma oder Ideal der moralischen Beziehung zu sehen. Die Beziehung zwischen Erwachsenen und Kindern ist demnach nicht paradigmatisch, da die moralische Reaktions- und Handlungsfähigkeit von Kindern in Entwicklung begriffen ist. Diese Beziehung ist zwar in dem Sinne wechselseitig, dass sie von moralischen Kommunikationen bestimmt ist. Sie ist aber unausgeglichen in dem Sinne, dass Kinder 1. nicht über eine stabile Selbstachtung und ein ausgereiftes System moralischer Erwartungen verfügen, und sie 2. auf Grund ihrer beschränkten Verantwortlichkeit keine vollwertigen Adressaten moralischer Erwartungen darstellen.

Die paradigmatische moralische Beziehung hingegen ist symmetrisch: Die Mitglieder der idealen moralischen Gemeinschaft richten wechselseitig moralische Forderungen aneinander und sind fähig, diese zu erfüllen.



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