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«angestrebter akademischer Grad Magistra der Philosophie (Mag. Phil.) Wien, im April 2008 Studienkennzahl lt. Studienblatt: A 332 295 Studienrichtung ...»

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5.3 FrauenLesbenVerlage Indem wir unsere Literatur selbst schreiben, verlegen, konsumieren, geschieht es, daß wir uns aus unserer gesellschaftlichen Isolation herausheben und damit stolz und selbstbewußt der Heterokultur die Stirn bieten! (Anke Schäfer: 1989)328 324 Petra Gropp: Porträts zur Frauenliteratur in der Verlagspraxis. Leitung eines Frauenbuchverlages. Ulrike Helmer und der Ulrike Helmer Verlag. In: Gropp, Petra (Hg.in): Frauenliteratur in Wissenschaft und Praxis, S.26 325 Ebd., S.27 326 Ebd., S.26 327 Ebd., S.28 328 Anke Schäfer: Der Heterokultur die Stirn bieten!, S.82 In diesem Kapitel werden Frauenverlage vorgestellt, die sich speziell an lesbische Frauen wenden. Über den Diskurs Frauen-Lesben wird im Kapitel 5.1.2 „Frauen – Lesben“ näher eingegangen. Lesbische Frauen fühlen sich zum Teil durch Frauenverlage nicht vertreten und schaffen sich daher eigenen Orte für ihren Blick in die Welt und ihre Erfahrungen. Vier der sieben dargestellten Verlage existiert im Jahr 2008 noch.

5.3.1 Amazonen Verlag

1976 wurde der Amazonen Verlag von vier Frauen gegründet. Die Idee zur Gründung eines Verlages, der sich lesbischer Literatur verschrieben hatte, wurde schon einige Jahre zuvor geboren, denn Gabriele Meixner hatte sich schon länger mit diesem Gedanken beschäftigt. Im Sommer 1973 fand sie in Lyon, Frankreich, ein Buch von Monique Wittig mit dem Titel Le Corps lesbian, herausgegeben von der

Éditions de Minuit, das sie sehr beeindruckte und begeisterte. Dazu Meixner:

Mein Entschluss, dieses Buch muss ins Deutsche übersetzt werden, stand schon nach der Lektüre der ersten Passagen – vielleicht schon vorher – fest. Die Umsetzung sollte dann aber eine Weile dauern. Schon seit längerem hatte ich mich mit dem Gedanken getragen, einen Lesbenverlag zu gründen, dieses Buch nun war für mich wie ein Auftrag dazu. (Gabriele Meixner: 2003)329 Die deutsche Lesbenbewegung stand 1973 noch am Beginn ihrer Entwicklung.

Innerhalb der Frauenbewegung waren vor allem die Themen Abtreibung, Kampf gegen sexuelle Ausbeutung und Vergewaltigung von Frauen zentral. Lesbische Frauen waren in der Öffentlichkeit zumeist mit Schmutzkampagnen präsent.

Meixner erzählt vom Anfang des Verlags:

1976 war es soweit. Wir, vier Aktivistinnen aus dem Lesbischen Aktionszentrum Westberlin (LAZ), gründeten in Berlin den Amazonenverlag, den ersten Verlag Europas, der zum Ziel hatte, ausschließlich Lesbenliteratur zu veröffentlichen. (Ebd.)330 Die Frauen waren sehr motiviert und begeistert von ihrem Vorhaben, was sich –

so Meixner - auch in ihrem Einsatz widerspiegelte:

Wir arbeiteten unbezahlt und finanzierten die Druckkosten mit privaten Einlagen. Keine von uns hatte eine verlegerische Ausbildung. Das know-how für die ersten Schritte erwarben wir in Beratungen mit Anne Duden vom Rotbuch-Verlag und Volker Bruns vom Verlag Rosa Winkel. (Ebd.)331 Der Amazonenverlag wurde später innerhalb der Frauenszene immer wieder stark kritisiert. Sei es für die Art der Übersetzungen von Texten und Titeln – es 329 Gabriele Meixner: Monique Wittig oder die Utopie der Freiheit, S.15f 330 Ebd., S.16 331 Ebd., S.16 kamen jedoch keine konstruktiven Vorschläge - oder aber dafür, dass die Verlegerin in ihrem kleinen Verlag die große Autorin Monique Wittig herausgab. Doch

diesem Vorwurf hält Gabriele Meixner entgegen:

Ein Buch in einem großen Verlag zu veröffentlichen, ist keine Garantie dafür, nicht in Vergessenheit zu geraten. Als ich kurz nach Monique Wittigs Tod bei Rowohlt anrief, um Rezensionen von Opoponax zu erfragen, war die Dame in der Abteilung Lektorat herzlich wenig daran interessiert, dass eine ihrer Autorinnen verstorben war, vielmehr teilte sie mir mit: Wir haben dieses Buch nie veröffentlicht, es war einmal geplant, wurde dann aber verworfen. Erst nachdem ich ihr versicherte, dass ich es in Händen gehalten und gelesen hatte und sie informierte, dass der berühmte Elmar Tophoven es übersetzt hatte, sah sie noch einmal nach: „Ach ja, da sehe ich es“, und sie verband mich zum Archiv weiter, wo ich aber auch nur erfuhr, dass alles, was Wittig betreffe, einem Brand zum Opfer gefallen sei. (Ebd.)332 Die Verlegerinnen waren damals von dem Wunsch getragen, lesbische Literatur zu verlegen. Doch dies war auch intern nicht immer so einfach, so Meixner: „Ironie des Schicksals, dass wir im Programm unseres kleinen Lesben-Verlages nicht auf jedem Titel das Wort lesbisch verwenden wollten.“ (Ebd.)333 Daher wurde der Titel Le Corps lesbian mit Aus deinen zehntausend Augen, Sappho, einem Zitat aus dem Text, übertragen. Sappho sollte auf den lesbischen Inhalt verweisen.

Wir waren vor unserem eigenen Mut zurückgewichen. Ich habe nie verhohlen, dass dies ein Fehler war. Der Titel hätte wortwörtlich Der lesbische Körper heißen müssen. (Ebd.)334 Im Amazonenverlag erschien trotz der geringen Werbemöglichkeiten eine zweite Auflage im Jahr 1984. Bilder und Schatten. Die lesbische Frau in der Literatur von Jane Rule (1975 unter dem Originaltitel Lesbian Images veröffentlicht) wurde 1979 im Amazonen Frauenverlag übersetzt und veröffentlicht. Der Vertrieb erfolgte über den Frauenbuchvertrieb Berlin.

Gabriele Meixner wechselte 1978 zu dem Frauenoffensive Verlag. Das genaue Ende des Amazonenverlages konnte nicht eruiert werden. Die letzte recherchierte Publikation war 1984.





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Die Begründerinnen Chris Paul 335 und Lea Morrien präsentierten 1987 beim Lesbenpfingsttreffen in Deutschland ihr erstes Druckwerk: einen leuchtend gelben 332 Ebd., S.17 333 Ebd., S.18 334 Ebd., S.19 335 In manchen Publikationen ist sie auch unter ihrem vollen Namen zu finden: Christiane Paul.

Zettel, auf dem zu lesen war „Merkwürdig, daß es uns nicht schon gibt“. (Vgl.

Chris Paul: 1989)336 Bevor sie jedoch den Verlag gründen konnten, brauchten sie ein Startkapital. Einem Aufruf, ihnen Geld zu borgen oder zu spenden – es ging in der Summe um DM 20.000 – schickten sie den Plot der ersten beiden geplanten

Titel und folgenden Text voraus:

Merkwürdig, dass es uns nicht schon gibt. Daß unter all den Frauenbüchern der letzten Jahre so wenige sind, die Lesben zufrieden stellen. Merkwürdig eigentlich, dass es keinen Verlag gibt, der sich auf Lesbenbücher spezialisiert hat. Merkwürdig auch, daß so wenige deutschsprachige Schriftstellerinnen Lesbenromane schreiben. Merk-würdig. Wir haben es geMerkt.

1. Weil unser Lesehunger so selten gestillt wird. 2. Weil das, was wir schreiben, einfach nicht gedruckt wird. (Aussendung: 1987)337 Auch über ihr Selbstverständnis und die Vision des Verlages äußerten sie sich.

Wir sind Schriftstellerinnen, lesbische feministische Schriftstellerinnen. Wir schreiben weder selbstmitleidige Bekenntnisliteratur noch oberflächlich rasante Unterhaltungslektüre, sondern Bücher, die gleichzeitig spannend und anregend sind. Unsere Heldinnen leben bewusst in einer Umwelt, die ihre Existenz leugnet und ihre Bedürfnisse verhöhnt. (Ebd.)338 Die Hauptrollen der Geschichten waren Frauen, die Freiräume suchen und finden und auch um diese kämpfen. Räume, in denen sie ihr eigenes Leben leben können. Die Texte bewegen sich zwischen „Alltagsgeschichten zum SichWiederErkennen“ und „Science Fiction zum Weiterspinnen“. (Vgl. ebd.)339 Der Verlag wurde 1987 in Hohenfels, Deutschland, gegründet. Die Auslieferung der Bücher erfolgte über den Frauenliteraturvertrieb Anke Schäfer, Wiesbaden.

Chris Paul hatte die Erfahrung gemacht, wie schwierig es ist, mit lesbischer Literatur in etablierten Verlagen verlegt zu werden. Die vielen Absagen hatten sie, wie sie selber schreibt, nicht entmutigt, sondern etwas über den Verlagsmarkt gelehrt.

(...) nur der Wagenbach Verlag hatte sich tatsächlich auf meinen Text bezogen – „Tendenzprosa dieser Art“ hätten sie noch nie veröffentlicht. Da fing ich an, etwas über Verlagspolitik zu begreifen. Daß ein Verlag nur die Bücher veröffentlicht, die den VerlegerInnen ins jeweilige Lebenskonzept passen. Wir machen einen eigenen Verlag, sagte ich. Einen, in dem Platz ist für unser Lebenskonzept. (Chris Paul: 1989)340 Gemeinsam mit Lea Morrien war Chris Paul sich über ihren theoretischen Zugang einig, sie waren des Wartens auf Verlagsantworten und des wiederkehrenden Abgelehnt Werdens überdrüssig.

336 Vgl. Chris Paul: Vom Feuerspucken – Zwei Jahre ÄTNA oder „Das Paradoxon eines lesbisch-feministischen Verlages“, S.60 337 Aussendung 338 Ebd.

339 Vgl. ebd.

340 Chris Paul: Vom Feuerspucken – Zwei Jahre ÄTNA oder „Das Paradoxon eines lesbisch-feministischen Verlages“, S.60 Lesbischsein ist politisch, die Liebe zwischen Frauen drückt sich nicht nur im Schlafzimmer aus, sondern bestimmt die Wahrnehmung und Gestaltung des gesamten Lebenszusammenhangs.

Das war und ist unser Lebenskonzept, und in diesem Sinne woll(t)en unsere Bücher „literarische Spiegel schaffen für die vielfältigen Lebenswirklichkeiten von Frauenliebenden Frauen“. (Ebd.)341 So klar das Programm war, so schwierig war die konkrete Umsetzung. Mühevoll mussten sie erst die Grundlagen der kapitalistischen Marktwirtschaft, die Organisation des Verlagsmarktes und die grundlegenden Fertigkeiten des Büchermachens erlernen.

Wir mußten lernen, daß die Arbeit einer Verlegerin nicht beendet ist, wenn Setzerei, Druckerei und Buchbinderei ihre Aufträge erledigt haben (und die Rechnungen bezahlt sind). (Ebd.)342 Von der Ausgangsposition einer Autorin waren sie zu Verlegerinnen geworden. Dieser Rollenzuwachs bedeutete auch einen zusätzlichen Blickwinkel einnehmen zu können. Aus dem Blickwinkel einer Autorin sind Qualität, Stil und Inhalt relevant. Als Verlegerin spricht eine über Marktlage, Zielgruppen, Werbung, Lesungen, Rezensionen und von Veröffentlichungschancen. Text und Inhalte sollen öffentlich werden.

Dies ist jedoch gerade im lesbischen Kontext ein widersprüchliches Unterfangen.

Und da zeigt sich, daß ein LesbischFeministischer Verlag eine Absurdität, ein Unding, eine Unmöglichkeit ist. Denn der Begriff lesbisch ist sozusagen das Gegenteil des Begriffs öffentlich. (...) Und wie sagte meine Mutter lange – ihr könnt es ja tun, aber ihr müßt nicht immer drüber reden. (Ebd.)343 Den beiden Verlegerinnen war es ein Anliegen, mit ihrem kleinen Verlag zu signalisieren, dass es durchaus möglich ist, offensiv und öffentlich lesbisch zu leben und zu arbeiten. Motivationsarbeit schreibender lesbischer Frauen, Anregungen zu Lesbenschreibtreffs und ähnliches versuchten die beiden zu leisten.

Doch all diese Pläne stoßen an die natürlichen Grenzen der Kräfte von zwei Frauen, die nebenher Geld verdienen müssen und eigentlich nur vorübergehend und nebenbei Verlegerin sein wollten, weil das eigene Schreiben Ausgangs- und Zielpunkt all dieser Aktivitäten ist. (Ebd.)344 Chris Paul setzte sich im Rahmen ihrer Verlegerinnentätigkeit mit der Widersprüchlichkeit von Öffentlichkeit und Lesbischsein verstärkt auseinander und stellte sich die Frage: Warum kommt es da zu so einem gravierenden Widerspruch?

Damals gab es neben dem Ätna Verlag die „ältere Schwester“, den Daphne Verlag. Beide Verlage hatten vor allem Übersetzungen herausgegeben. Ein direkter Kontakt zwischen Autorin, Verlegerin und Leserin konnte nicht entstehen, und auch die unmittelbare Identifizierung war verzerrt. Das in den Übersetzungen BeEbd., S.61 342 Ebd., S.61 343 Ebd., S.61f 344 Ebd., S.64 schriebene spielte zwar in einem ähnlichen, aber doch anderen gesellschaftlichen, kulturellen und sozialen Umfeld.

Was multikulturelles Lernen sein könnte, wird so zum Entfremdungsmechanismus, weil dem „Internationalen“ nichts eigenes entgegengesetzt wird. Der potentielle Austausch ist zur Einbahnstraße geraten, weil die Auseinandersetzung mit lesbischen Lebensformen in der Bundesrepublik weitgehend verweigert wird. (Ebd.)345 Chris Paul setzte sich als Verlegerin und Autorin für einen lesbischen Ansatz, unter anderem zu Kunst und Literatur, innerhalb des feministischen Diskurses ein. Es war ihr ein besonderes Anliegen, aus der Ecke der Elendsberichte hervor zu treten.



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