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«Janine Barthel und Thomas Bierschenk Ethnologie und außerakademische Praxis Eine Bibliographie der deutschsprachigen Literatur ARBEITSPAPIERE DES ...»

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2015

ARBEITSPAPIER – WORKING PAPER 163

Janine Barthel und

Thomas Bierschenk

Ethnologie und

außerakademische Praxis

Eine Bibliographie der deutschsprachigen Literatur

ARBEITSPAPIERE DES

Zweite Auflage, ergänzt von Fabian Wagner

INSTITUTS FÜR

und Laura Thurmann

ETHNOLOGIE

UND AFRIKASTUDIEN

WORKING PAPERS OF

THE DEPARTMENT OF

ANTHROPOLOGY AND

AFRICAN STUDIES

AP IFEAS 163/2015

Herausgegeben von / The Working Papers are edited by:

Institut für Ethnologie und Afrikastudien, Johannes Gutenberg-Universität, Forum 6, D-55099 Mainz, Germany.

Tel. +49-6131-3923720; Email: ifeas@uni-mainz.de; http://www.ifeas.uni-mainz.de http://www.ifeas.uni-mainz.de/92.php Geschäftsführende Herausgeberin / Managing editor: Anja Oed (aoed@uni-mainz.de) Copyright remains with the author.

Zitierhinweis / Please cite as:

Janine Barthel und Thomas Bierschenk (2015): Ethnologie und außerakademische Praxis. Eine Bibliographie der deutschsprachigen Literatur. 2. Auflage, ergänzt durch Fabian Wagner und Laura Thurmann. Arbeitspapiere des Instituts für Ethnologie und Afrikastudien der Johannes Gutenberg-Universität Mainz / Working Papers of the Department of Anthropology and African Studies of the Johannes Gutenberg University Mainz 163. http://www.ifeas.unimainz.de/Dateien/AP_163.pdf Janine Barthel und Thomas Bierschenk: Ethnologie und außerakademische Praxis. Eine Bibliographie der deutschsprachigen Literatur.

Zusammenfassung Dieses Arbeitspapier stellt die deutschsprachige Literatur zur außerakademischen Berufspraxis von Ethnolog_innen zusammen. Die Bibliographie soll Studierenden und Absolventen des Faches einen Überblick über das breite Spektrum an außerakademischen beruflichen Möglichkeiten bieten. Ein Index von Schlüsselbegriffen bietet die Möglichkeit sich gezielt über unterschiedliche Berufsfelder zu informieren. Eingeleitet wird die Bibliographie durch zwei kurze Texte von Janine Barthel und Thomas Bierschenk zum Verhältnis von Ethnologie und außerakademischer Praxis.

Abstract This working paper presents a bibliography of the German-language literature on the non-academic professional practice of anthropologists, thereby offering an overview of the wide range of non-academic career options for students and alumni. The bibliography is indexed by a list of key words which point in particular to different professional fields. It is introduced by two short topical papers by Janine Barthel and Thomas Bierschenk.

Die Autoren Janine Barthel studierte Ethnologie am Institut für Ethnologie der Johannes Gutenberg-Universität, Mainz.

Thomas Bierschenk ist Professor für Kulturen und Gesellschaften Afrikas am Institut für Ethnologie und Afrikastudien der Johannes Gutenberg-Universität, Mainz.

–  –  –

Inhalt

1. Einführung

2. Ethnologie und außeruniversitäre Praxis

3. Ethnologen im Beruf

4. Index

4.1. Allgemeine Literatur zu Ethnologie in der Praxis

4.2. Ethnologen in der Tourismusbranche

4.3. Ethnologen in der Entwicklungszusammenarbeit

4.4. Ethnologen und Medien

4.5. Ethnologen beim Militär

4.6. Museen und Bibliotheken

4.7. Sonstige Einsatzbereiche für Ethnologen

5. Bibliographie

AP IFEAS 163/2015

1. Einführung Janine Barthel und Thomas Bierschenk Dieses Arbeitspapier stellt die deutschsprachige Literatur zur außerakademischen Berufspraxis von Ethnologen und Ethnologinnen zusammen. Die Bibliographie soll Universitätsabsolventinnen und

-absolventen einen Überblick über das breite Spektrum außerakademischer beruflicher Möglichkeiten bieten. Die Bibliographie ist in einem Index nach Schlüsselbegriffen aufbereitet, der vor allem auf unterschiedliche Berufsfelder verweist.

Das Arbeitspapier entstand im Rahmen eines Seminars zu „Ethnologie und außerakademische Berufspraxis“, das im WS 2012/13 von Thomas Bierschenk am Institut für Ethnologie und Afrikastudien der Gutenberg-Universität Mainz durchgeführt wurde und an dem Janine Barthel teilnahm. Im Rahmen des Seminars wurden unter anderem von den studentischen Teilnehmer praktisch tätige Ethnologen und Ethnologinnen zu ihrem Studium im Lichte ihrer späteren beruflichen Erfahrungen interviewt. Diese zweite Auflage des Arbeitspapiers wurde durch Fabian Wagner und Laura Thurmann ergänzt.

2. Ethnologie und außeruniversitäre Praxis1 Thomas Bierschenk In der akademischen Ethnologie wird häufig verdrängt, dass die meisten Absolventen und Absolventinnen außerhalb der Universität arbeiten, die wenigsten Dozenten aber diese Berufswelt aus eigener Anschauung kennen. Zwar bieten viele Institute mittlerweile Veranstaltungen wie 'Ethnologen im Beruf' an, in denen Absolventinnen und Absolventen über ihre Berufspraxis berichten, doch fließen diese Erfahrungen weder in die akademische Lehre noch in die theoretische Reflexion des Faches ein. Auch die Standarddarstellungen – Überblickswerke oder Einführungsvorlesungen – mit denen die Studierenden mit der Geschichte des Faches vertraut gemacht werden, handeln in erster Linie vom Wechsel der theoretischen Paradigmen, während die praktische Anwendung der Disziplin marginal bleibt. Wie sehr sich schon Klassiker wie Malinowski und Mead für die praktische Anwendbarkeit von Ethnologie stark gemacht haben, bleibt dabei oft unerwähnt. Ein ähnliches Paradox finden wir in der Feldpraxis vieler zeitgenössischer Ethnologen und Ethnologinnen, die neben ihrer Forschungstätigkeit oft kleinere persönliche Entwicklungshilfe-Projekte betreiben, die in ihrer theoretischen Arbeit jedoch ausgeblendet bleiben. Die außerakademische Praxis, so kann man folgern, ist das abgespaltene Ich der akademischen Ethnologie. Sie wird gar nicht als ethnologische Praxis wahrgenommen.





Zumindest in den USA und Großbritannien waren Ethnologen und Ethnologinnen seit den späten 1920er Jahren davon überzeugt, dass Ethnologie praktisch anwendbar ist und gesellschaftliche Prozesse unterstützend begleiten kann. Diese Überzeugung findet sich in zwei Ausprägungen. Die eine könnte man als reformistisch-funktionalistisch bezeichnen; nach ihr kann die Anwendung ethnologischer Perspektiven und Methoden in der Praxis dazu beitragen, dass soziale Einheiten und Organisationen besser funktioDieser Abschnitt fasst die Seminardiskussionen und einige Ergebnisse der studentischen Interviews in dem oben genannten Seminar zusammen und basiert darüber hinaus auf den Berichten von Praktikern in meiner Einführungsvorlesung, auf Gesprächen mit praktisch tätigen früheren Studierenden, der Betreuung von einschlägigen Abschlussarbeiten und auf meinen eigenen außerakademischen Berufserfahrungen.

AP IFEAS 163/2015 nieren. Ethnologisches Wissen lässt sich nach dieser Auffassung für social engineering anwenden, und in der Tat haben Ethnologinnen und Ethnologen denn auch von anthropological engineering gesprochen (CHAPPLE 1943). Als paradigmatisch für diese Position kann man das Memorandum von Malinowski von 1929 ansehen, in dem er ein ethnologisches Forschungsprogramm formuliert, das auf die Bedürfnisse der Kolonialverwaltung zugeschnitten ist und das später vom Rhodes Livingstone Institute aufgegriffen und durchgeführt wurde (MALINOWSKI 1929, GLUCKMANN 1945). Während diese Hinwendung zur Praxis bei Malinowski aus einer tendenziell patriarchalischen Haltung heraus erfolgte, gibt es auch reaktionäre Formen des anthropological engineering wie z. B. die Versuche deutscher Ethnologen und Ethnologinnen während des Nationalsozialismus, eine Rolle für ihr Fach bei der Kontrolle von ‚Lebensraum im Osten‘ zu reklamieren (vgl. HAUSCHILD 1995, STRECK 2000), oder die Beteiligung von Ethnologen an der Bekämpfung von Aufständischen im Rahmen des Camelot Project 1964 in Chile (vgl. HOROWITZ 1974).

Die andere Ausprägung versteht sich dagegen als emanzipatorisch. Nach dieser Auffassung können Ethnologinnen und Ethnologen einen Beitrag zur Selbst-Realisierung gesellschaftlicher Gruppen leisten. Sie sollten nach dieser Auffassung eine anwaltschaftliche Rolle spielen, die es erlaubt, versteckte emanzipatorische Potentiale bei ihren Feld-Partnern freizulegen (MEAD 1977). Als paradigmatisch für diese Auffassung sehe ich die action anthropology von Sol Tax (TAX 1965, 1975).

Allerdings ist diese Unterscheidung zwischen 'reformistischen' und 'emanzipatorischen' Grundhaltungen praktisch tätiger Ethnologen nicht trennscharf. Alle ethnologischen Praktiker scheinen nämlich für sich eine 'humanisierende' Rolle zu reklamieren, unabhängig davon, ob das Anwendungsgebiet ethnologischen Wissens der Tourismus, die Entwicklungspolitik oder Militäreinsätze (etwa zur Absicherung von Wahlen in Afrika) ist. Immer wird argumentiert, dass der Einsatz ethnologischen Wissens sicherstelle, dass die Interessen und Gesichtspunkte von ‚Betroffenen‘ in konflikthaften Wandlungsprozessen gehört und berücksichtigt würden (siehe dazu auch die kurzen einführenden Bemerkungen unten in Kap. 4 zu den jeweiligen Tätigkeitsbereichen) Und noch eine andere Unterscheidung, die bis heute ihre Relevanz behält, bietet sich bei der Lektüre der einschlägigen Texte der Klassiker an: Während Malinowski in erster Linie für die Anerkennung des Faches durch die Praxis (der Kolonialherrschaft) plädiert, argumentiert MEAD (1977) in erster Linie für die Anerkennung der Praxis durch das Fach, während EVANS-PRITCHARD (1946) die Notwendigkeit einer Trennung von Fach und Praxis verficht.

Für die akademische Ethnologie bedeutete diese Hinwendung zur Praxis in mehrfacher Hinsicht einen Modernisierungsanreiz (BENNETT 1996): Zunächst thematisch, indem damit nämlich die moderne Welt in den Fokus ethnologischer Forschung geriet. Darüber hinaus aber auch theoretisch: die angewandte Ethnologie stellte das kulturalistische Paradigma der amerikanischen Ethnologie frühzeitig in Frage und lenkte den Blick eher auf agency und Praxis. Ganz allgemein gesprochen, erzwang sie eine Abwendung von unifaktoriellen Erklärungen sowie, lange vor dem Aufstieg postkolonialer Perspektiven, theoretische Hybridität. Auf methodischer Ebene stellte die praktische Ethnologie die Exklusivität der teilnehmenden Beobachtung durch einen Einzelforscher in Frage und prämierte die Anwendung gemischter, darunter auch quantitativer Methoden und Teamarbeit. Der damit gegebene theoretische und methodische Eklektizismus schließlich korrespondierte mit einer interdisziplinären Forschungspraxis.

–  –  –

Entwicklungszusammenarbeit auch das erste außerakademische Berufsfeld, das seit den späten 1980er Jahren in nennenswerten Maße Ethnologen und, parallel zur Feminisierung des Faches, zunehmend auch Ethnologinnen beschäftigte (BIERSCHENK ET AL. 2014).2 In den letzten beiden Jahrzehnten haben sich die außerakademischen Berufsmöglichkeiten auch über die Entwicklungszusammenarbeit deutlich erweitert. Der cultural turn prägt nicht nur die Theoriegeschichte, sondern auch ganz massiv die Berufswelt – neben der Entwicklungszusammenarbeit und der entwicklungspolitischen Bildungsarbeit vor allem die verschiedenen Bereichen des kulturellen Diversitätsmanagements, angefangen von Migranten-Diensten von Stadtverwaltungen über die Marktforschung, das interkulturelle Management bis hin zur Bundeswehr. Bei der Weltbank, aber auch großen internationalen Firmen wie Google arbeiten heute Hunderte von Ethnologen und Ethnologinnen;

Marktforschungsunternehmen suchen explizit Ethnologen, weil sie deren ethnographische Kompetenzen und ihre Fähigkeiten zum genauen Hinhören und -sehen schätzen (WOOD 2013), bis hin zur Variante einer 'semiotisch' inspirierten Marktforschung, in der Marketing als 'Signifizierungsprozess' verstanden wird.3 Die Medien, die Organisationsentwicklung und Beratung sowie der Tourismus sind weitere, wachsende Berufsfelder für Ethnologinnen und Ethnologen – neben Projekten für ethnologische Inputs in den Schulunterricht und die (allerdings in der Regel nebenberufliche) Tätigkeit als Sachverständiger vor Gericht.



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