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«V C. L.R.James Die schwarzen Jakobiner Toussaint L'Ouverture und die San-Domingo-Revolution Titel der englischen Originalausgabe: „The Black ...»

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Die Weißen folterten Oge und seine Kameraden in einem monatelangen Prozeß und verurteilten sie dazu, barhäuptig und nur mit dem Hemd bekleidet, einen Strick um den Hals, vom Scharfrichter zum Hauptportal der Gemeindekirche geführt zu werden und dort, eine Wachskerze in den Händen, auf Knien ihre Verbrechen zu gestehen und um Vergebung zu bitten. Danach sollten sie zum Paradeplatz gebracht werden, wo ihnen auf einem Schafott Arme, Beine und Ellbogen zu brechen, sie selbst anschließend auf Räder zu binden waren, das Gesicht himmelwärts gewandt. In dieser Stellung hatten sie zu verbleiben, solange es Gott gefiel, sie leben zu lassen. Dann sollten sie geköpft und ihre Habe und ihr Besitz eingezogen werden. Noch im Tode wurde Rassentrennung geübt. Dem schriftlichen Urteilsspruch zufolge waren sie auf dem Platz gegenüber der Richtstätte für Weiße zu exekutieren. Der Soldat Chavannes ertrug die Marter ohne zu murren, aber Oge brach zusammen und flehte um Gnade. Zwei Tage später erlitt sein Bruder das gleiche Schicksal, einundzwanzig weitere Häftlinge wurden gehängt, dreizehn lebenslang auf die Galeeren geschickt. Die ganze Provinzialversammlung des Nordens wohnte der Hinrichtung in Gala bei. Der brillante Oge und seine Pariser Erfolge waren der Stolz aller Mulatten San Domingos gewesen, und der üble Prozeß und die Exekution blieben ihnen ins Gedächtnis geätzt.

Die Nachricht von Oges Folter und Tod machte ganz Frankreich die Bedeutung der kolonialen Frage voll bewußt. Bisher hatte kein massiver Druck die französische Bourgeoisie zu beunruhigen vermocht. Die Konstituante weigerte sich, den Protest der Männer von der Leopard zur Kenntnis zu nehmen. Sie jagte die Versammlung von Saint Marc auseinander, ordnete die Wahl einer neuen an und entsandte zwei Regimenter, die dem Gouverneur helfen sollten. Doch in ihren Instruktionen blieb es den Kolonisten überlassen, das Schicksal der Mulatten zu entscheiden. Alle Weißen San Domingos — die Kräfte, die für die Unabhängigkeit und jene, die dagegen auftraten — waren sich in einem Punkt einig: Die Sklaverei mußte aufrechterhalten werden. Heute politische Rechte für die Mulatten? Das würde bedeuten-: Morgen für die Sklaven. Man bekämpfte die Mulattenemanzipation als eine erste Vorhut der Sklavenbefreiung. Die französische Bourgeoisie begriff diesen Standpunkt, schrie im Abgeordnetenhaus die Freunde der Schwarzen nieder, schüchterte damit das Zentrum ein und bewahrte den kolonialen Status quo. Wieder durchbrachen die Pariser Massen die Front der Reaktion und drängten die Revolution vorwärts.

Die Großbourgeoisie hatte aufgehört, revolutionär zu sein.

Die Verfassung, die ihre Vertreter ausarbeiteten, teilte das Volk in zwei Gruppen, in eine aktive — die Besitzenden — und in eine passive — die Besitzlosen, die Armen, die auf der Straße gekämpft hatten. Die Distrikte, Ballungsorte der Massen, wurden abgeschafft, und die bürgerliche Nationalgarde übte über Paris eine strenge Polizeikontrolle aus. Die Massen waren geknebelt und mundtot gemacht, und ohne die Massen blieben die radikalen Demokraten machtlose Rufer. Wären der König und die Königin politische Abstrakta und nicht Menschen von Fleisch und Blut gewesen, hätten sie bis an ihr Lebensende als starke konstitutionelle Monarchen regiert, aber sie konspirierten ständig mit ausländischen Mächten und versuchten eine bewaffnete Intervention anzuzetteln. Das Volk wußte es, wie das Volk während einer Revolution stets Bescheid weiß, und im April 1791 begannen die Pariser Massen eine weitere Offensive. Am 18. April wollten Louis und seine Familie die Hauptstadt verlassen, um nach Saint-Claude zu fahren. Zwei Stunden lang hielt eine große Menge den Wagen auf, und schließlich mußte die königliche Familie umkehren. In diesen turbulenten Tagen traf die Nachricht von Oges Martyrium ein. Paris gärte, die Wellen schlugen hoch.

Kurze Zeit später spielten vollbesetzte Theater eine Tragödie, deren Held Oge war. Als am 7. April die koloniale Frage wieder zur Sprache kam, ergriff Abbe Gregoire das Wort und forderte eine viertägige Vertagung, damit eine Debatte vorbereitet werden konnte. Moreau de Saint-Mery war sofort dagegen und verlangte eine unverzügliche Abstimmung in der alten Weise. Das glückte jedoch nicht mehr. Der Vertagungsantrag erhielt die Mehrheit, und ein Termin wurde vereinbart. Endlich mußte sich die Bourgeoisie ernsthaft mit der kolonialen Frage auseinandersetzen.

Die Debatte gestaltete sich zu einer der größten, die das Haus je erschüttert hatten. Robespierre machte den Deputierten bewußt, daß sie ein gefährliches Spiel trieben, wenn sie die wichtigsten Prinzipien, die Grundlage ihrer eigenen Position, umstießen.

„Sollte ich den Verdacht haben, daß unter jenen, die gegen die Rechte für die Farbigen aufgetreten sind, jemand wäre, der Freiheit und die Verfassung mißachtet, so würde ich glauben, daß sie lediglich Wege und Mittel suchen, um Ihre Dekrete und Grundsätze erfolgreich anzugreifen. Wann immer eine Frage erhoben wird, die das Interesse der Metropole unmittelbar betrifft, sagen sie Ihnen: Sie pochen stets auf die Menschenrechte, aber Sie selbst glauben so wenig daran, daß Sie die Sklaverei verfassungsmäßig sanktioniert haben."

Gemurr in der Versammlung.

„Das oberste Interesse der Nation und der Kolonien ist es, daß Sie frei bleiben und daß Sie die Grundlagen Ihrer Freiheit nicht eigenhändig über Bord werfen. Verdammt seien die Kolonien... " Heftige Empörung im Saal.





„... wenn Ihr Glück, Ihr Ruhm, Ihre Freiheit der Preis sein sollten.5 Ich wiederhole es — verdammt seien die Kolonien, wenn uns die Kolonisten durch Drohungen zwingen wollen zu beschließen, was ihren Interessen am besten entspricht. Ich erkläre im Namen der Versammlung, im Namen jener Versammlungsmitglieder, die die Verfassung nicht mit Füßen treten wollen, im Namen der ganzen Nation, die Freiheit wünscht, daß wir den kolonialen Deputierten weder die Nation noch die Kolonien noch die gesamte Menschheit opfern werden."

Das klang herrlich, aber es bedeutete nicht Abschaffung der Sklaverei. Es war nur das Wort „Sklaverei", gegen das Robespierre etwas einzuwenden hatte, nicht die Sache selbst. Alle hatten vereinbart, daran nicht zu rühren, obwohl es jeden bewegte.

Als Raimond das Wort erhielt, erklärte er unumwunden, die Mulatten müßten die Rechte erhalten, damit sie sich mit den Weißen vereinigen können, um die Sklaven niederzuhalten.

Stunde um Stunde verging, es wurde deklamiert, argumentiert, die Wahrheit verdreht, applaudiert, alles wegen der großen Dinge, die angeblich auf dem Spiel standen. Die Leidenschaften waren erwacht. Vier Tage dauerte die Debatte, und das ganze politisch engagierte Paris nahm Anteil. Unter den Beobachtern nahmen die kommerziellen Vertreter der Handelsbourgeoisie einen besonderen Platz ein. Sie schrieben Notizen für die Redner, gestikulierten Ablehnung oder Zustimmung, und dank ihres Prestiges und ihrer Geschäftserfahrungen übten sie auf die weniger informierten und unschlüssigeren Deputierten einen gewaltigen Einfluß aus. Aber alle populären Vereinigungen, die Jakobiner, die Verfassungsfreunde und so weiter verabscheuten den Club Massiac und seine schändliche Propaganda für die Sklaverei. Die einfachen Politiker traten entschieden für die Mulatten ein. Die Gruppierungen hielten sich die Waage, und die Abstimmung über die Entschließungsentwürfe und die Zusatzanträge ergaben bald eine Mehrheit für die eine, bald eine für die andere Seite. Am Ende des vierten Tages endlich, als die Deputierten erRobespierre sagte niemals: „Verdammt seien die Kolonien, eher als unsere Grundsätze." Das war eine typische Lüge der Reaktion und hat sich bis auf den heutigen Tag erhalten.

schöpft waren und zu keiner Entscheidung finden konnten, erhob sich Rewbell und schlug einen Kompromiß vor. Jeder Mulatte, dessen Eltern — Vater und Mutter — frei waren, sollte das Stimmrecht haben. Das betraf nur vierhundert Leute, aber ein Ausweg schien gefunden zu sein. Der Kompromißvorschlag wurde mit überwältigender Mehrheit angenommen, und die Zuschauer jubelten über einen schwer errungenen Sieg, der an und für sich bescheiden war, aber weitreichende Konsequenzen haben konnte. Hatte ein Farbiger erst einmal seine Rechte erhalten, war der Triumph aller übrigen nur eine Frage der Arbeit und der Zeit.

Die Reichen geben sich nur geschlagen, wenn sie um ihr Leben laufen. In der Revolution unerfahren, hatte die Bourgeoisie versäumt, die Büros der Ministerien zu säubern, in denen die royalistischen Bürokraten saßen und Komplotte schmiedeten, um die alte königliche Macht wiederherzustellen. Die kolonialen Deputierten schrieben an die Konstituante, erklärten ihre Absicht, weiteren Sitzungen fernzubleiben, und verschworen sich mit den Bürokraten gegen das Dekret. Nach vielen Wochen entdeckte die Konstituante, daß der größere Teil der Kolonialkommission seit dem Tage, da das Dekret erlassen worden war, nicht mehr mitarbeitete. Neue Deputierte, die ernannt wurden, gaben zu verstehen, sie würden keiner Kommission beitreten, die ihre Hauptaufgabe darin sah, gegen den Beschluß aufzutreten, statt ihn durchzusetzen. Das Dekret lag in den Amtszimmern des Ministers auf Eis, und am 20. Juni wendete sich das Blatt. Barnave und seine Freunde hielten ihre Gelegenheit für gekommen.

Louis, der geplant hatte, an der Spitze der europäischen Konterrevolution in Frankreich einzufallen, floh nach Varennes. Er hinterließ ein Dokument, indem er die Verfassung verwarf, die einzuhalten er geschworen hatte. Nun war der Meineid der Königsfamilie für jeden Menschen des Landes offenkundig, auch für die Massen, die von Marat darauf vorbereitet worden waren, daß dies geschehen werde, und die alles getan hatten, was in ihren Kräften stand, um es zu verhindern. Die Bourgeois wünschten ihre Politik künftig ohne die Massen durchzuführen, und als der König floh, sorgten sie sich weitaus mehr um Paris als um den verräterischen Monarchen. In dieser Situation trat Barnave als ihr Führer und ergebenster Vertreter hervor. Er rief den Versammelten die Ereignisse des 14. Juli ins Gedächtnis (mit ihnen hatte die Revolution begonnen und waren diese Herren auf ihren jetzigen Platz gestellt worden). Die Bourgeoisie mußte stark sein, nicht gegen den König, sondern um die Massen in die Schranken zu weisen. Er rief dazu auf, die Staatsbürger, das heißt die Nationalgarde, zu bewaffnen. Unter Barnaves fester Leitung nahm die Konstituante die Exekutivgewalt in die eigenen Hände.

Wenn das Volk Louis bewacht hätte, wäre er niemals entkommen, und jetzt war es das Volk, das ihn fing, ehe er mit den Feinden des Landes Berührung hatte. Barnave gehörte zu den Bevollmächtigten, die ihn nach Paris zurückbringen sollten, und dieser charakteristische Bourgeois bot der Königin in der Karosse seine Dienste an. Das revolutionäre Paris war ihr gemeinsamer Feind.

Am 22. Juni gab ein Deputierter ein Gerücht zum besten: „Die Königsfamilie ist entführt worden... " Die Konstituante hielt es für geraten, das Volk glauben zu machen, der König wäre gegen seinen Willen abgereist. Die Radikalen versuchten zu protestieren. Die Konstituante nahm keine Notiz davon und folgte Barnave.

Doch in solchen Zeiten läßt sich das Volk nicht an der Nase herumführen. Tag für Tag strömten die Menschen auf die Straße und forderten, daß der meineidige König abdanken solle. Am

14. Juli, dem zweiten Jahrestag der Erstürmung der Bastille, versammelten sich die Massen auf dem Marsfeld, um in einer Petition die Entthronung des Königs zu verlangen, und die bürgerliche Nationalgarde unter Lafayette eröffnete das Feuer. Angesichts des revolutionären Volkes rückten die Reaktionäre enger zusammen. Marat mußte sich verborgen halten. Danton floh nach London. Barnave, die Gebrüder Lameth, Malouet und Vaublanc (die beiden zuletzt Genannten hatten behauptet, daß die Sklaven glücklich seien) vertraten die Feuillants oder Königspartei und beherrschten die Versammlung. Im August kam Nachricht von Gouverneur Blanchelande, der in Einzelheiten schilderte, wie empört die Pflanzer die Kunde vom Maidekret aufgenommen hatten. Blanchelande war ein Sprachrohr des Club Massiac, vertrat den Standpunkt der Klubmitglieder und prophezeite Kalamitäten, falls der Erlaß offiziell werden sollte.



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