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«Berlin, Februar 2012 UNTERNEHMENSNACHFOLGE Inhalt   Zu einer erfolgreichen Unternehmensnachfolge gehört, dass der Übergang vom Unternehmer ...»

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Finanzkommunikation Regelmäßige offene Kommunikation zwischen Bank und Kunde, die zu Transparenz und Vertrauensbildung beiträgt. Der Unternehmenskunde sollte seine Bank über die aktuellen, für die Bank wichtigen Entwicklungen auf dem Laufenden halten und kann umgekehrt klare und zeitnahe Rückmeldungen erwarten.

Fremdfinanzierung Zufluss von Zahlungsmitteln durch Unternehmensfremde, also zum Beispiel durch Kredite.

Fremdkapital Finanzielle Mittel, die dem Unternehmen zeitlich befristet überlassen werden, zum Beispiel Kredite.

Der Kreditgeber erhält eine erfolgsunabhängige Verzinsung. Fremdkapital und Eigenkapital ergeben zusammen das Gesamtkapital.

Grundschuld Pfandrecht an einer Immobilie, das im Grundbuch eingetragen wird.

Hardfacts Risikofaktoren, die sich aus Bilanz oder Gewinn-und-Verlust-Rechnung ableiten lassen. Es handelt sich hierbei um die bekannten quantitativen Bilanzkennziffern wie Gesamtkapitalrentabilität, Zinsdeckungsgrad oder Lohnproduktivität.

Hausbankprinzip Das Hausbankprinzip besagt, dass Förderkredite von der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) oder den Landesförderinstituten über die Hausbank des Endkunden beantragt werden müssen.

Kapitalbedarfsplan Beschreibung des Kapitalbedarfs des Nachfolgers.

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Laufzeit Vertraglich vereinbarte Zeitspanne, für die ein Geschäft, zum Beispiel ein Kredit, getätigt wird.

Liquidität Frei verfügbare Zahlungsmittel.

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Marktfolge Aufgrund rechtlicher Anforderungen gibt es in jeder Bank neben dem Vertriebsbereich noch den organisatorisch getrennten Marktfolgebereich. Dieser ist für die objektive Prüfung des vom Vertrieb generierten Kreditgeschäfts zuständig.

Management-Buy-in Verkauf eines Unternehmens an unternehmensexterne Personen.

Management-Buy-out Verkauf eines Unternehmens an bereits im Unternehmen tätige Führungskräfte.

Nachrangdarlehen Bei Nachrangdarlehen tritt der Darlehensgeber im Rang hinter die Forderungen aller übrigen Fremdkapitalgeber zurück.

Rating Einschätzung der Bonität eines Schuldners, in der Regel ausgedrückt durch eine standardisierte Rating-Note. Ziel ist die möglichst genaue Schätzung der Ausfallwahrscheinlichkeit eines Kreditnehmers binnen Jahresfrist.

Ratings werden sowohl bankintern im Zuge eines Kreditvergabeprozesses als auch – zum Beispiel bei börsennotierten Unternehmen oder bezogen auf einzelne Anleihen – durch Rating-Agenturen ermittelt.

Rendite Die Rendite misst die Verzinsung des eingesetzten Kapitals. Sie wird als Verhältnis zwischen Ertrag und eingesetztem Kapital ermittelt.

Rentabilitätsvorschau Geplante Einnahmen und Ausgaben des zu übernehmenden Unternehmens (in der Regel für die nächsten drei Jahre).

Refinanzierungskosten Kosten der Bank, um sich für eigene Geschäfte, insbesondere für Kredite an Kunden, selber mit den erforderlichen Zahlungsmitteln einzudecken.

Rentenzahlung Während die Leibrente mit dem Tod des Empfängers erlischt, wird bei einer Zeitrente die Laufzeit fest vereinbart.

UNTERNEHMENSNACHFOLGE

Risikokosten Kosten der Bank, die durch Kreditausfälle oder zur Vorsorge für eventuelle Kreditausfälle entstehen.

Sicherheiten Rechte, die der Bank vom Kreditnehmer eingeräumt werden, um ihr bei eventuellen Ausfällen die Möglichkeit zu geben, leichter ihre Forderungen beizutreiben. Kreditsicherheiten werden unterschieden in Personensicherheiten (z. B. Bürgschaft) und Sachsicherheiten (z. B. Grundschuld). Sicherheiten reduzieren grundsätzlich die erwarteten Verluste, die eine Bank bei einem Ausfall hinnehmen muss.

Softfacts Risikofaktoren, die jedoch nicht ohne weiteres messbar sind. Häufig handelt es sich hierbei um Einschätzungen der „Qualität“ bestimmter unternehmensinterner Faktoren, wie zum Beispiel Management, Mitarbeiter, Produktion, Vertrieb, und der Beziehungen des Unternehmens zu seiner Umwelt bzw. zu seinem Marktumfeld.

Substanzwertverfahren Der Substanzwert eines Unternehmens wird ermittelt als die Summe der im Unternehmen vorhandenen Vermögensgegenstände abzüglich der Schulden des Unternehmens.

Verkäuferdarlehen Darlehen des bisherigen Unternehmers an den Nachfolger.

Zins, Zinssatz Preis für die Überlassung von Kapital in Prozent pro Jahr, bezogen auf die jeweils geschuldete Kreditsumme.

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fokus:unternehmen fokus:unternehmen ist eine Publikation des Bankenverbandes in Kooperation mit dem Bundesverband der Freien Berufe, dem Verband Die Familienunternehmer, dem Deutschen Industrie- und Handelskammertag, dem Zentralverband des Deutschen Handwerks und dem Verband Deutscher Bürgschaftsbanken mit dem Ziel, das Finanzwissen kleinerer und mittlerer Unternehmen zu verbessern.

Bisher in dieser Reihe erschienen:

– Vorbereitung auf das Bankgespräch – Kreditverträge – Rating – Gründungsfinanzierung – Öffentliche Förderung – Folgen von Basel III für den Mittelstand – Energieeffizienz – Potenziale heben und finanzieren Als Beirat haben Experten die Arbeit an dieser Publikation mit Ideen und Anregungen unterstützt.

Hierfür danken wir herzlich:

Dr. Alexander Barthel Leiter der Abteilung Wirtschafts- und Umweltpolitik Zentralverband des Deutschen Handwerks Alexandra Böhne Leiterin des Referats Geld und Währung, Unternehmensfinanzierung, Statistikpolitik Deutscher Industrie- und Handelskammertag Albrecht von der Hagen Geschäftsführer Die Familienunternehmer Stephan Jansen Geschäftsführer Verband Deutscher Bürgschaftsbanken Arno Metzler Hauptgeschäftsführer Bundesverband der Freien Berufe

IMPRESSUM

Unternehmensnachfolge finanzieren | Februar 2012 Herausgeber: Bundesverband deutscher Banken e. V.

Postfach 040307, 10062 Berlin, Telefon +49 30 1663-0, Telefax +49 30 1663-1399 Gestaltung: doppel:punkt redaktion © Bundesverband deutscher Banken e. V.

Der Bankenverband ist die Interessenvertretung der privaten Banken in Deutschland.

So erreichen Sie den Bankenverband

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Publikationen der Reihe fokus:unternehmen

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