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«Berlin, Februar 2012 UNTERNEHMENSNACHFOLGE Inhalt   Zu einer erfolgreichen Unternehmensnachfolge gehört, dass der Übergang vom Unternehmer ...»

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Der Kreditzins ist von verschiedenen Komponenten abhängig. Dazu zählen unter anderem die Refinanzierungskosten, die Eigenkapitalkosten und der administrative Aufwand, aber auch die Risiken der Kreditvergabe (Risikokosten) beeinflussen die Kalkulation der Bank. Die Refinanzierungskosten und der administrative Aufwand der Bank sind vom Kreditnehmer nicht oder nur bedingt beeinflussbar.

Die Eigenkapitalkosten der Bank hängen unter anderem von der aufsichtsrechtlichen Eigenkapitalbelastung der Bank nach den Vorschriften von Basel II – und ab 2013 durch Basel III – ab. Die Eigenkapitalbelastung wird durch das Risikogewicht des Kredits bestimmt, das nach den Baseler Vorschriften entweder pauschal für verschiedene Kreditnehmergruppen festgelegt oder in Abhängigkeit von den wirtschaftlichen Verhältnissen des Kreditnehmers und der Werthaltigkeit der gestellten Sicherheiten ermittelt werden kann.

Ò Tipp: Je besser die Bonität und je werthaltiger die Besicherung ist, desto weniger Eigenkapital muss die Bank für den ausgereichten Kredit vorhalten. Das wirkt sich in der Regel günstig auf Ihre Kreditkonditionen aus.

UNTERNEHMENSNACHFOLGE

Die Risikokosten sollen den erwarteten Verlust aus einem Kreditgeschäft decken. Die Höhe der Risikokosten wird deshalb von den wirtschaftlichen Verhältnissen des Kreditnehmers, von der Art und Höhe der Besicherung sowie von der Laufzeit und von den Tilgungsmodalitäten der Finanzierung beeinflusst.

Förderdarlehen Bankdarlehen können durch Förderkredite der Landesförderinstitute und der KfW ergänzt werden.

Nachfolger eines Unternehmens genießen dabei in den Förderprogrammen dieselben Vorteile wie Unternehmensgründer. Die Vergabe der Förderkredite erfolgt nach dem Hausbankprinzip, indem die Nachfolger die Förderungen bei ihrer Bank beantragen.

Ò Tipp: Öffentliche Fördermittel des Bundes und der Länder sind grundsätzlich über Ihre Hausbank zu beantragen. Die Mittel müssen vor der Unternehmensübernahme beantragt werden. Rückwirkend können keine Fördermittel bewilligt werden.

Nach einer normalen bankmäßigen Prüfung gibt die Hausbank den Antrag an das Förderinstitut weiter und leitet anschließend den Kredit an den Kunden durch. Gleichzeitig haftet die Hausbank gegenüber dem Förderinstitut für das Darlehen. Die Hausbank wird deshalb genau prüfen, ob sie dem Nachfolger und seinem Konzept einen erfolgreichen Start zutraut und ihm einen Kredit gewährt.

Ò Tipp: Die KfW fördert die Finanzierung von Investitionen und Betriebsmitteln im Rahmen einer Unternehmensnachfolge mit dem „Gründerkredit-Universell“ und dem „Unternehmerkredit“.

Ò Tipp: Das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie bietet eine umfangreiche Förderdatenbank mit differenzierter Suchfunktion an, mit der Sie sich über passende Angebote und die dazugehörigen Bedingungen informieren können (www.foerderdatenbank.de).

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VI. Finanzierungsentscheidung aus Sicht der Bank Die Beurteilung, ob die Bank sich bei der Finanzierung der Unternehmensübernahme engagiert, ist ein komplexer Vorgang. Schließlich muss die Bank das Risiko in Betracht ziehen, dass sie das verliehene Geld gar nicht oder nur teilweise zurückbekommt.

Wesentliche Kriterien für die Finanzierungsentscheidung der Bank sind die Kreditwürdigkeit sowohl des Unternehmens als auch des Nachfolgers und die zur Verfügung gestellten Sicherheiten. Denn Sicherheiten können im Falle eines Kreditausfalls verwertet werden; dies mindert dann die Verluste der Bank. Verfügt der Nachfolger nicht in hinreichendem Umfang über werthaltige Sicherheiten, besteht die Möglichkeit der Sicherung über eine Bürgschaftsbank.

Bürgschaftsbanken Bürgschaftsbanken übernehmen Ausfallbürgschaften. Sie sind Kreditinstitute, die von berufsständischen Organisationen der Wirtschaft, Kreditinstituten sowie Versicherungsunternehmen getragen werden. Bürgschaftsbanken stehen nicht miteinander im Wettbewerb und beschränken ihre Tätigkeit auf die mittelständische Wirtschaft in ihrem jeweiligen Bundesland.

Ò Tipp: Im Normalfall beantragt die Bank eine Ausfallbürgschaft. Stellen Sie hierzu einen Antrag mit den banküblichen Unterlagen bei Ihrer Bank. In einigen Bundesländern besteht zusätzlich die Möglichkeit der direkten Beantragung bei der Bürgschaftsbank. Nähere Informationen hierzu erhalten Sie bei der Bürgschaftsbank Ihres Bundeslandes.

Die Bank bedient sich eines sogenannten Ratings, mit dem sie die Kreditwürdigkeit (Bonität) ermittelt. Jede Bank verfügt letztlich über ein individuelles Rating-Verfahren. So setzt sich ein Rating aus „harten“ (quantitativen, sog. „Hardfacts“) und „weichen“ (qualitativen) Faktoren (sog. „Softfacts“) zusammen.

Die harten Faktoren erlauben eine Aussage über die aktuelle Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage des Unternehmens. Dabei muss die Bank im Rahmen einer Nachfolgefinanzierung nicht mit Schätzwerten arbeiten, sondern kann aktuelle Unternehmensbilanzen nutzen. Ist das Unternehmen solide aufgestellt, wird auch die Kreditwürdigkeit günstiger ausfallen als bei einer Unternehmensneugründung.

Die weichen Faktoren eines Ratings beziehen sich insbesondere auf die Qualität des Nachfolgers.

Merkmale hierfür sind zum Beispiel die persönlichen, fachlichen und unternehmerischen Kompetenzen. Da der Bank jedoch viele dieser Informationen noch nicht vorliegen dürften, wird die Kreditwürdigkeit tendenziell schlechter ausfallen als diejenige des bisherigen Unternehmers.





UNTERNEHMENSNACHFOLGE

Ò Tipp: Je leichter die Bank das wirtschaftliche Risiko der Kreditvergabe, also die Bonität des Unternehmens und des Nachfolgers sowie die Sicherheiten, beurteilen kann, desto einfacher ist die Kreditentscheidung. Für die Bank sind dabei sowohl Vergangenheitsdaten als auch Planungen des Unternehmens relevant.

Ò Tipp: Rating ist ein permanenter Informations- und Meinungsaustausch. Es lohnt daher, sich die Gründe erläutern zu lassen, die zu der konkreten Einschätzung Ihres Nachfolgevorhabens geführt haben. So können Sie erkennen, wie gut Ihr Konzept ist und an welchen Stellen Sie noch nachbessern können.

Wichtig zu wissen ist, dass der Bankberater und selbst die Bank insgesamt bei der Kreditvergabe nicht vollkommen frei entscheiden können. Bei Kreditentscheidung und Risikobewertung müssen strenge gesetzliche Vorschriften eingehalten werden. So muss beispielsweise die Kreditentscheidung von zwei Bereichen gemeinsam getroffen werden, dem Vertrieb und der sogenannten „Marktfolge“.

Während der Vertrieb für den direkten Kontakt zu den Kunden verantwortlich ist, findet in der Marktfolge eine genaue Überprüfung des Kreditantrages statt. Die Marktfolge ist vom Vertrieb organisatorisch streng getrennt, um eine möglichst neutrale Finanzierungsentscheidung zu gewährleisten.

Ò Tipp: Finanzierungsanfragen können in der Regel nicht innerhalb weniger Tage entschieden werden. Planen Sie hierfür also ausreichend Zeit ein, wenn Sie ein Unternehmen übernehmen wollen.

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VII. Empfehlungen zur weiteren Vertiefung Die Beurteilung, ob die Bank sich bei der Finanzierung der Unternehmensübernahme engagiert, ist ein komplexer Vorgang.

Unternehmensnachfolge. Die optimale Planung (2011) Publikation der „nexxt“ Initiative Unternehmensnachfolge www.nexxt.org/planungshilfen/index.php Unternehmensbewertung (2011) Von Klaus Spreemann; Dietmar Ernst ISBN: 978-3-486-58930-6 Förderdatenbank des BMWi http://www.foerderdatenbank.de Förderangebot auf Bundesebene: Kreditanstalt für Wiederaufbau www.kfw.de Förderangebote auf Landesebene

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Hamburgische Wohnungs- BürgschaftsGemeinschaft BTG Beteiligungsgesellschaft Hamburg baukreditanstalt (WK) Hamburg

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Mecklenburg-Vorpommern Landesförderinstitut Bürgschaftsbank Bürgschaftsbank Mecklenburg-Vorpommern Mecklenburg-Vorpommern Mecklenburg-Vorpommern

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Investitions- und Förderbank Niedersächsische Mittelständische Beteiligungsgesellschaft Niedersachsen NBank Bürgschaftsbank (NBB) Niedersachsen (MBG)

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Rheinland-Pfalz Investitions- und Struktur- Bürgschaftsbank Mittelständische Beteiligungsgesellschaft bank Rheinland-Pfalz (ISB) Rheinland-Pfalz Rheinland-Pfalz (MBG)

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www.aufbaubank.de www.bb-thueringen.de www.mbg-thueringen.de Ausfallbürgschaft Bürgschaft eines Dritten, der für die Schulden des eigentlichen Schuldners eintritt, wenn zunächst alle rechtlichen Mittel gegen den Schuldner ausgeschöpft, insbesondere alle Sicherheiten verwertet sind.

Avalkredit Bei einem Avalkredit übernimmt die Bank für Verbindlichkeiten ihres Kunden oder die einer anderen Person die Haftung, zum Beispiel in Form von Bürgschaften oder Garantien.

Basel II Als „Basel II“ wird ein international im Baseler Ausschuss für Bankenaufsicht von 27 Ländern vereinbartes Regelwerk zur Bemessung der für Banken erforderlichen Eigenkapitalausstattung bezeichnet.

„Basel II“ ist im Juni 2004 verabredet und über eine europäische Richtlinie und ein deutsches Gesetz umgesetzt worden.

Diese neuen Regeln gelten in Deutschland seit Anfang 2008. „Basel II“ ist stärker risikoorientiert als der Eigenkapitalstandard „Basel I“ aus dem Jahre 1988 und setzt Anreize, die bankinternen Verfahren der Risikomessung und des Risikomanagements zu verfeinern.

Basel III Basel III bezeichnet das im Dezember 2010 vom Baseler Ausschuss vorgelegte Regelwerk mit verschärften Eigenkapital- und Liquiditätsvorschriften für Banken. Die Europäische Kommission hat im Juli 2011 Entwürfe für eine Richtlinie und eine Verordnung vorgelegt, um das Regelwerk in europäisches Recht umzusetzen. Nach Abschluss des europäischen Gesetzgebungsverfahrens sollen die Regeln ab 2013 in der EU und damit auch in Deutschland gelten.

Beteiligungskapital Risikokapital ist Eigenkapital, das von externen Kapitalgebern wie Beteiligungsgesellschaften oder Privatpersonen zur Verfügung gestellt wird.

Betriebsmittel Finanzierungsmittel, die das Unternehmen für die laufende Betriebstätigkeit benötigt – zum Beispiel zur Zahlung von Gehältern, Rohstoffen oder Energie.

Bonität Fähigkeit eines Schuldners, der einen Kredit aufnehmen möchte, die eingegangenen Zins- und Tilgungsverpflichtungen zu erfüllen.

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Bürgschaft Übernahme einer subsidiären (also nachrangigen) Haftung für Forderungen des Hauptschuldners durch einen Bürgen.

Bürgschaftsbanken Selbsthilfeeinrichtungen der Wirtschaft für den Mittelstand. Sie übernehmen Ausfallbürgschaften für kurz-, mittel- und langfristige Kredite. Unternehmen und Angehörige der freien Berufe, denen beispielsweise für ein betriebswirtschaftlich sinnvolles Investitionsvorhaben wegen fehlender Sicherheiten kein oder kein ausreichender Kredit gewährt werden kann, können Ausfallbürgschaften in Anspruch nehmen.

Die Bürgschaft wird in der Regel bei der Hausbank beantragt. Eine Ausnahme stellt die Bürgschaft ohne Bank (BoB) dar, bei der der Bürgschaftsantrag direkt bei der Bürgschaftsbank gestellt wird. Ein finanzierendes Kreditinstitut wird erst nach Genehmigung der Ausfallbürgschaft gesucht.

BusinessplanBeschreibung eines unternehmerischen Vorhabens.

Earn-out-Klausel Earn-out-Klauseln sind variable Kaufpreisbestandteile, die zu einem festgelegten Zeitpunkt nach Übertragung eines Unternehmens in Abhängigkeit von bestimmten Ergebniskomponenten fällig werden. Die Earn-out-Periode dauert maximal fünf Jahre.

Eigenkapital Das von den Eigentümern in das Unternehmen eingelegte Kapital dient bei Banken vor allem der Geschäftsbegrenzung und der Übernahme unerwarteter Verluste.

Eigentumsvorbehalt Mit einem Eigentumsvorbehalt sichert sich der Verkäufer einer beweglichen Sache das Eigentum an dieser bis zur vollständigen Erfüllung der Kaufpreisforderung.

Ertragswertverfahren Der Unternehmenswert berechnet sich als Summe der auf einen einheitlichen Zeitpunkt abgezinsten zukünftigen Einnahmeüberschüsse.

Familienunternehmen Laut Institut für Mittelstandsforschung (IfM) Bonn halten bei Familienunternehmen bis zu zwei natürliche Personen oder ihre Familienangehörigen mindestens 50 % der Anteile des Unternehmens;

diese natürlichen Personen gehören der Geschäftsführung an.

UNTERNEHMENSNACHFOLGE



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