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«Martin Roussel (Hrsg.) unter Mitarbeit von Christina Borkenhagen Kreativität des Findens Figurationen des Zitats Wilhelm Fink unter dem ...»

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17 Ebd. Der Erfolg und die anhaltende Faszination, welche die Rekonstruktion des skandalösen archaischen Rechtsuntergrunds reichen von Francois Hotmans und Jacob Gottfrieds ersten Versuchen 1564 und 1616 bis über die von Mommsen veranstaltete Standardausgabe hinaus und bezeugen trotz vieler Bedenken die nicht zu erschütternde Überzeugung vom »altehrwürdigen Dokument nationalrömischer Gesetzgebung in lebendiger innerer Verbindung« – so der letzte Tusculum-Herausgeber Rudolf Dill: Das Zwölftafelgesetz. München 51976 (1944), S. 13. Der Kommentar zu Tafel 3, worauf das zitierte Gesetz lokalisiert wurde, verschweigt in diesem Fall immerhin Mommsens Eindruck nicht und kommt zu dem Schluss: »Übrigens scheint es niemals zu diesen äußersten Konsequenzen gekommen zu sein« (S. 81).

SHY LO CK ’ S PUN – NI CH T FI GU R, NICHT ZI TAT 69 cken: »a law which public moral sentiment rejected«. 18 Wenn Russell heute noch kommentiert: »Q. clearly regards this old law as allowing the debtor his ‘pound of flesh’« (90.82), dann zitiert er nicht nur wie selbstverständlich Shakespeare mit, sondern folgt er auch »klarerweise« der positivistischen Auslegung des 19. Jahrhunderts, an einem Punkt, an dem Quintilian selbst mit dem mos publicus seine entschiedene rhetorische Distanz zu dieser dubiosen Quelle eingeführt und festgehalten hatte.19 Wenn auch kaum mehr für Hegel, so war Quintilian an den Inns of Court Londons eine moralische Autorität, an der römische Sitte und Rechtsempfinden zu ermessen waren. Und Quintilian seinerseits lässt keinen Zweifel am didaktischen, zu diesem Zweck extremen, kontrafaktischen, nicht zu sagen rein fiktiven Charakter dieses Beispiels. Man mag sich ein Schauermärchen wie das des Juden von Venedig als einen scholastischen Anwendungsfall denken, der einen gewissen Aufforderungscharakter aufweist (sagen heute Didaktiker), wobei wohlgemerkt nicht der Realitätsgehalt der antiquarischen Quelle wichtig wäre, sondern die von Quintilian zu Bedenken gegebene Problemlage, die seit Cicero notorisch die eines nur noch vom entfernten Hörensagen nützlichen ›alten Liedes‹ war – ut carmen necessarium – welches, gäbe es den Effekt der archaischen Überhöhung und Zweck des didaktischen Memorierens nicht, gar keiner mehr kennen würde.20 Die meta-historisierende Vorklärung ist unumgänglich, wenn man sich, was ich hier nicht völlig vermeiden will, den Kollateralschäden im Rezeptionsschicksal des Juden Shylock zuwendet, das Shakespeares Darstellung mit einer sehr spezifischen Latenz belastet hat, mit der des Holocaust in den Klischées des im ›Kaufmann von Venedig‹ manifesten Antisemitismus, um die keine Lektüre mehr herum kommt und deren Auftauchen an die Oberfläche des Denkbaren schon lange vor ihrem Wahrwerden bei sensiblen Lesern wie Heinrich Heine registriert ist. Es ist eine absolut zentrale Beunruhigung, malt sie doch die Spur einer Vorgeschichte des Unausdenkbaren im Herzen des Kanons 18 Institutio oratoria, 3.6.84; Quintilian: The Orator’s Education. Übersetzt von Donald A. Russell. Cambridge, MA 2001, II, S. 91.

19 Diese Distanz war in der Kommentargeschichte Quintilians vor Hegel eigentümlich umstritten. Der letzte große Kommentar Georg Ludwig Spaldings (in 5 Bänden, Leipzig 1798–1829), I, S. 534, wie auch sein Vorgänger, die epochemachende Ausgabe von Peter Burmann (2 Bände, Leyden 1720), I, S. 261, überließen die erschöpfende Behandlung der Sache dem berühmten Rechtsgelehrten Cornelis van Bynkershoek in seinen ›Observationes Juris Romani‹ von 1710.

20 Vgl. Cicero: De legibus, 2.23.59.

A NSE LM HAVE RKAM P

an die Wand. Denn was immer Shakespeares Absicht oder die Wirkung in seiner Zeit gewesen sein mag, ist auf Dauer überschwemmt von der Wucht des nachträglich Offensichtlichen. So hat erst jüngst der Londoner Rechtshistoriker Anton Schütz den Anlass einer Legendre-Festschrift dazu genutzt, die Verlegenheit ins Akute zu verschärfen. Er greift ein in dies Szenario der anschwellenden Nachträglichkeit in dem prägnanten Moment, den Heine überliefert.21 Das passt, denn die Romantik war der Ort, an dem die Latenz Shakespeares in der Moderne ihre erste exemplarische und bis heute andauernde Reflexion erfuhr; an ihrem Ende findet sich in Heines Prosa diese Reflexion unabsehbar wie für den heutigen Tag gebündelt. Und es ist kein Wunder, dass unter den romantischen Stimmen, die Heines Text in sich versammelt, in diesem Fall die der Rahel Varnhagen die treffendste Zeugin wäre.22 Mit trefflichen, auch überzeugenden Entschuldigungen des Autors ist wenig getan und dem problematischen Sachverhalt nicht gedient. Der prompte Hinweis eines John Dover Wilson, keines anderen, im Jahr 1938, »He merely exposes the situation«,23 ermangelt eben dieses, des Situationsverständnisses. Denn gewiss, Shylock »is the inevitable product of centuries of racial persecution,« aber: »Mercy, mercy in the widest sense, which embraces understanding and forgiveness« ist ebenso gewiss nicht »the only possible solution of our racial hatreds and enmities«, zu schweigen davon, dass Shakespeare sie in diesem Stück zu bieten unternähme. Der Lustort Belmont im letzten Akt bietet ja kein happy ending – weder im ordinären weitesten, noch im hier dringlichen, spezielleren Sinne. Man möchte sagen (sollte wünschen, müsste postulieren), dass die unmäßige, äußerste Überspannung der Rezeption, die radikale historische Überhöhung der Rezeptionsschwelle, eine neue eigene Pointe im Herzen der exponierten Situation hervorbrächte – sie erzwänge in eben dem Umfange, in dem sie in der dramatischen Darstellung in die Latenz gezwungen lag. Stanley Cavells profunde Einsicht in die Nachträglichkeit der dramatischen Darstellung Shakespeares, »deferred representation« die im ›Hamlet‹ zur expliziten 21 Anton Schütz: Structural Terror: A Shakespearean Investigation. In:





Law, Text, Terror: Essays for Pierre Legendre. Hrsg. von Peter Goodrich, Lior Barshack und Anton Schütz. Oxford 2006, S. 71–92.

22 Klaus Briegleb im Kommentar seiner Gesamtausgabe von Heines Schriften. Bd. IV. München 1971, S. 890 ad 259.

23 John Dover Wilson: The Merchant of Venice in 1937 (1938). In: Shakespeare’s Happy Comedies. London 1962, S. 94–119, hier S. 114.

SHY LO CK ’ S PUN – NI CH T FI GU R, NICHT ZI TAT 71 theatralen Pointe wird, hätte für unsere Tage im Venedig Shylocks die tiefste Darstellungs-Entstellung erfahren.24 Was mich zurückbringt zu dem hier relevanten Pun von dem einen Pfund, das bereits in der Überlieferung der Zwölf Tafeln des alten Rom die Balance der Iustitia in die größte Gefahr gebracht hatte. Es überließ die Justiz, wie im sprichwörtlichen Fall der clementia Caesaris, einer unwägbaren Ironie der Vernunft, und das musste den Rechtsstudenten im Publikum ein vergleichbares Gaudi bereiten, so wie das logische Pensum des Merksatzes vom »Sein oder Nicht-Sein«, der in Hamlets Monolog für Untiefen eher denn Tiefe sorgt. Kasuistik ist der durchgängige Zug in den überlieferten Varianten der Geschichte, die sich in der Drastik der Unwiegbarkeit des strittigen Pfundes ergehen und das Drama in die Farce einer höchst-richterlichen Entscheidung zwingen: einer staatlich zunächst augenzwinkernd zugelassenen, am Ende aber allein vom Dogen zu verantwortenden und ins nötige, zeitgemäße Gleichgewicht gebrachten Mock-Gerechtigkeit – grade das richtige für die Rechtsstudenten im Publikum – an welcher Shakespeare selbst kein gutes Haar lässt. Denn so apt Portias souveräne GnadenProklamation daher kommt – das denkwürdige But Mercy is above einer Theatergöttin ex machina – so leer tönt sie, und leitet sie über in die Welt der Jeunesse dorée von Belmont, deren anhaltende Blindheit die letzte Pointe des Stücks ist, dessen tragische, unkomische Konstellation sie nämlich nur bestätigt, auf eine ungewisse Dauer stellt und um nichts in der grausamen Komik erleichtert. Nehmen wir den Pun also nicht auf die leichte Schulter, wie es die Gattung der Komödie nahelegen könnte, ohne dass die Irritation des Pun viel dazu täte.

Julia Lupton hat sich der bahnbrechenden Arbeit gewidmet, den Typ der Shakespearean negotiation herauszuarbeiten, welche in der Figur Shylocks einen neuen, umwerfenden Gründungsheiligen moderner Zivilgesellschaften hervorgebracht hat:25 »Shylock undergoes not so much a forced conversion as a procedural one – er ist ein Verfahrenskonvertit – pointing to forms of naturalization that might be nominal rather than national, driving a wedge between demos and ethnos, between political and cultural forms of belonging.«25

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Dies nicht in der einseitigen Version des am Juden der eigenen Hypokrisie überführten und sodann zu sich selbst gebrachten Christentums (wie die von René Girard zur Blüte gebrachte Lösung lautete).26 Die komische Seite an Shylocks discontented contentment muss für Julia Lupton tiefer begraben liegen, weit unterhalb der unfreiwilligen Ironie des in

Venedig Verhandelbaren:

»When Portia strips Shylock of his corporate privileges and Antonio offers naturalization in its place, the play begins not only to imagine the foundations of Jewish emancipation, but also to calculate its costs. Emancipation, too, can be framed as a loss of sorts […] but, like Shylock’s life story, it, too, is not simply a tragedy.« Komödie als »not simply a tragedy« erfordert die theatralische Zurücknahme in eine Latenz, deren mythischen Andrängens sie sich gleichwohl erfolgreich erwehrt – um den Preis eines ›wohlfeilen‹ (wird Lessings Nathan sagen) Begriffs des Tragischen (auch er ist nicht pun-frei in diesem Punkt).

Lassen wir also die analytischen Feinheiten der Frühgeschichte des Liberalismus für den Moment dahin stehen.27 Der mit dem herzzerreißenden Humor Heines aus der Krypta des römischen Rechts befreite Gründungsheilige bürgerlicher Wirtschaftsmoral ist eine Kunstfigur, die oszilliert zwischen moralischer Allegorie und dramatischem Charakter, in der entschieden durchkreuzenden Inszenierung eines Vollzugs, zu dem es nicht kommt: die als die grotesk thematisierte Latenz, die sie zu verkörpern gedacht ist, kollabiert und vom Drama zurückfällt in die allegorische Figur des unerlösten und drob komisch missgelaunten Charakters. Der character crucis der Taufe, dem Shylock nolens volens unterworfen wird, bleibt ihm ein Kreuz; darunter ruht er in der Krypta des Gründungsheiligen der Wirtschaftsmoderne. Statt des Kreuzeszeichens, an seiner genauen Stelle, steht der Pun der Unwiegbarkeit als Signum und Spur der unbezwungene Latenz, als deren Chiffre er flüchDagegen Richard Halpern: Shakespeare Among the Moderns. Ithaca 1997, S. 176ff.

27 Vgl. Edward Andrew. Shylock’s Rights: A Grammar of Lockian Claims.

Toronto 1988, S. 54ff.; Gerald Hartung: Die Naturrechtsdebatte: Geschichte der Obligatio vom 17. bis zum 20. Jahrhundert. Freiburg i. Br. 1998, ›Exkurs zu Shylock‹, S. 266–274.

SHY LO CK ’ S PUN – NI CH T FI GU R, NICHT ZI TAT 73 tig den im altrömischen Recht ruhenden, juristisch blinden Einschluss zitiert.

Der unglaubliche, jeder historischen Plausibilität spottende Sachverhalt, mit dem Hegel sich nicht weiter aufhalten mochte: wie dies ebenso unbelegte wie unbewältigte, beispiel-lose Exempel urtümlicher Rechtsverhältnisse zum antisemitischen Klischée zu taugen begann – dieses prä-historische Rätsel wird von Shakespeare dramatisch: i.e. mimetisch im rechtsförmig Prozeduralen, Schritt für Schritt, seiner problembeladenen Signifikanz überführt, und dabei wächst dem juristischen Fall eine exemplarische Überschüssigkeit zu, die man nicht anders als literarisch nennen kann.28 Späte Echos auf die verhandelte Sachlage – Shylock »becomes the model for the liberal complaint against liberalism« – ergeben bestenfalls schwache Proben aufs falsche Exempel.



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