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«Endbericht Hannover/Marburg Juni 2010 Rechtsanwalt, MR i. Atz Prof. Dr. H. W. Louis LL.M. Rahmenbedingungen für die Wirksamkeit von Maßnahmen des ...»

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Aufgrund der besonderen Wichtigkeit eines durchströmten Interstitials für die Jungmuscheln ist davon auszugehen, dass diese Maßnahme eine deutliche Verbesserung der Lebenssituation der Muscheln herbeiführen kann. Erfolge bei Renaturierungsmaßnahmen sind sicher zum überwiegenden Teil auf die Reinigung des Interstitials zurückzuführen (EICHER 2005;

HENKER et al. 2003). Die von LECHNER beschriebene Vorgehensweise, bei der belastetes Sediment ausgebaggert und durch gewaschenen Sand ersetzt wird, hat in Bayern bereits zur erfolgreichen Besiedlung durch junge Flussmuscheln geführt (HOCHWALD, mündliche Mitteilung, zitiert in LECHNER 1999). Es werden allerdings keine Angaben gemacht, wie viel Zeit zwischen Maßnahme und Erfolgsnachweis lag. Die Erfolgswahrscheinlichkeit wird aufgrund des Kenntnisstandes als hoch eingestuft.

5.f Zielkonflikte Zielkonflikte könnten mit Freizeitnutzung und eventuell mit der Landwirtschaft (Überflutung von Flächen) auftreten.

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5.g Risikomanagement Angaben zum Risikomanagement entfallen, da keine Eignung als vorgezogene Ausgleichsmaßnahme vorliegt.

5.h Weitere Anmerkungen Die von LECHNER (1999) beschriebene Methode des Ersatzes ausgebaggerten, belasteten Sedimentes durch gewaschenen Sand kann sicherlich nur in Einzelfällen ernsthaft erwogen werden. Es ist zu bedenken, dass dadurch neben einem schweren Eingriff an der betroffenen Stelle auch eine massive Belastung mit Schwebstoffen und eventuell mobilisierten Nähr- oder auch Giftstoffen auftreten kann. Gewässerabwärts gelegene Bereiche könnten dadurch massiv in Mitleidenschaft gezogen werden. Hier ist zumindest eine Vorgehensweise zu wählen, die solche Belastungen minimiert. Diese Maßnahme kann zwar bei entsprechend geringer Beeinträchtigung der Population schnell wirken, wird aber bei grundsätzlich ungünstigen Habitatbedingungen keine ausreichende Verbesserung in einem überschaubaren Zeitrahmen bringen. In den meisten Fällen kann man diese Maßnahme wohl nur als unterstützende, vorübergehende Maßnahme ansehen. Effizienter sind Maßnahmen, die eine deutliche Reduktion der Nähr- und Schwebstofffracht im Gewässer herbeiführen, wobei dann allerdings auf die Selbstreinigungskraft des Interstitials vertraut werden muss.

5.i Eignung als vorgezogene Ausgleichsmaßnahme

Aufgrund der langen Entwicklungsdauer kann dieser Maßnahme trotz der hohen Erfolgswahrscheinlichkeit und der zentralen Bedeutung für die langfristige Sicherung der Bestände keine Eignung als vorgezogene Ausgleichsmaßnahme zugestanden werden (vgl. Bewertungsrahmen Tab. 5).

Eignung: Keine

6. Maßnahme: Stützung des Wirtsfischbestandes

6.a Maßnahmenbeschreibung Die Bestände der Wirtsfische der Flussmuschel werden gestützt bzw. erhöht. Dies kann einerseits durch Besatzmaßnahmen (autochthones Material!) stattfinden, sollte aber bevorzugt durch Optimierung des Lebensraumes der Fischarten geschehen. Dazu gehört die Schaffung/Sicherung von Laichplätzen (z. B. kiesige Stellen für die Elritze) und Unterständen ebenso wie die Durchgängigkeit des Gewässers. Letztere macht einerseits die Ausbreitung der Muscheln über ihre Wirtsfische erst möglich und kann andererseits auch wichtig sein, um z. B. Elritzen die Flucht vor möglichen Fressfeinden zu ermöglichen. Diese Maßnahmen sind letztlich Bestandteile eines Gewässersanierungskonzeptes. Die Entnahme bestimmter Fischarten (z. B. Döbel) zur Förderung anderer Arten für die Freizeitfischerei hat ebenso zu unterbleiben wie der Besatz mit nicht heimischen oder standortfremden Arten. Ziel ist die Etablierung oder Förderung der standortgerechten Fischfauna (BAUMGÄRTNER & HEITZ 1994;

BAYERISCHES LANDESAMT FÜR UMWELTSCHUTZ 1995; COLLING 2001; COLLING & SCHRÖDER 2003; DEGENBECK 1993a, b; DÜMPELMANN 2003; DÜMPELMANN et al. 2007; HENKER et al. 2003;

HIEKEL 2007; RÖCK 2008; SCHOLZ 1992; ZETTLER 1995, 1996; ZETTLER & JUEG 2001;

ZIMMERMANN et al. 2000). Die Gewässerunterhaltung ist dauerhaft an die Bedürfnisse der Flussmuschel anzupassen.

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6.b Anforderungen an die räumliche Nähe Die Maßnahme findet in Gewässerabschnitten des betroffenen Gewässers statt, die von der Flussmuschel besiedelt sind, oder die nicht durch für die Fische unüberwindbare Querverbauungen oder sonstige Hindernisse von Flussmuschelpopulationen getrennt sind.

6.c Anforderungen an den Maßnahmenstandort

Das Gewässer muss eine reproduktionsfähige Flussmuschelpopulation aufweisen. Es muss überwiegend strukturreich sein, ein gut durchströmtes, sauerstoffreiches Interstitial für die Jungmuscheln und Gewässergüteklasse I-II, höchstens II (Mindestanspruch der Flussmuschel) aufweisen.

6.d Entwicklungsdauer bis zur Wirksamkeit

Die Maßnahme wirkt bei Vorhandensein einer reproduktionsfähigen Muschelpopulation theoretisch bereits im ersten Jahr. Der Erfolg ist aber erst nach einigen Jahren nachweisbar.

In den ersten beiden Lebensjahren sind die Jungmuscheln aufgrund ihrer geringen Größe und der versteckten Lebensweise im Sediment kaum nachweisbar (DÜMPELMANN 2003; SCHOLZ 1992). HENKER et al. (2003) empfehlen nach einem Jungmuschelaussetzungsversuch im Rahmen des von ihnen begleiteten Projektes eine Nachkontrolle nach fünf Jahren, da die Tiere in diesem Alter erfahrungsgemäß recht gut nachweisbar sind. Wenn das Gewässer zunächst durch Renaturierungsmaßnahmen in einen geeigneten Zustand gebracht werden muss, so verlängert sich dieser Zeitraum unter Umständen beträchtlich. Die Entwicklungsdauer wird somit als mittel eingestuft.





6.e Erfolgswahrscheinlichkeit

In der Literatur wird immer wieder auf die Reduzierung der Reproduktionsfähigkeit von Flussmuschelbeständen bei Beeinträchtigung der Wirtsfische (Besatz mit allochthonen Arten, fischfeindlicher Gewässerumbau etc.) hingewiesen. Aufgrund dieser unbedingten Abhängigkeit von den Wirtsfischen ergibt sich logisch, dass eine Anpassung der Fischfauna an die Bedürfnisse der Muscheln eine Förderung ihres Bestandes mit sich bringt. Dass diese Maßnahme sinnvoll ist, zeigen auch die Ergebnisse von HENKER et al. (2003) bezüglich der Entwicklung der Fischfauna im Ailsbach. Die Fischfauna reagierte in diesem Beispiel sehr schnell auf die Aufwertung des Lebensraumes und wanderte sofort in die im Rahmen der Renaturierung 1999 neu angelegten Bachstrecken am Ailsbach ein. Hier wurden bereits im Jahr 2000 und vermehrt 2002 Elritzen und Döbel gefangen, deren Kiemen mit Glochidien besetzt waren. Dieser Abschnitt des Ailsbaches war vor den Maßnahmen für die Flussmuschel nicht zugänglich. Durch die Förderung der Fischfauna und das Einwandern der Fische in die renaturierten Bereiche ist zu erwarten, dass auch die Flussmuschel dort Fuß fassen können wird (HENKER et al. 2003). Die Förderung einer autochthonen Fischgesellschaft wird daher häufig als wichtige Schutzmaßnahme für die Flussmuschel genannt (BAUMGÄRTNER & HEITZ 1994; BAYERISCHES LANDESAMT FÜR UMWELTSCHUTZ 1995;

COLLING 2001; COLLING & SCHRÖDER 2003; DEGENBECK 1993a, b; DÜMPELMANN 2003;

DÜMPELMANN et al. 2007; HENKER et al. 2003; HIEKEL 2007; LECHNER 1999; NAGEL 1999;

SCHOLZ 1992; WICHOWSKI 1999; ZIMMERMANN et al. 2000). Die Förderung der Wirtsfische alleine kann nur dann hilfreich sein, wenn das Gewässer ansonsten in einem ausreichend guten Zustand ist und die Wirtsfische tatsächlich einen bestandslimitierenden Fakor darstellen. Die Erfolgswahrscheinlichkeit wird als hoch eingestuft.

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6.f Zielkonflikte Es sind Zielkonflikte mit Angelvereinen/Anglern zu erwarten. Bei größeren Maßnahmen am Gewässer auch mit der umliegenden Landnutzung (Landwirtschaft, Forstwirtschaft) und eventuell den für die Gewässerunterhaltung zuständigen Stellen.

6.g Risikomanagement Siehe Maßnahme 1.

6.h Weitere Anmerkungen i Eignung als vorgezogene Ausgleichsmaßnahme Die Eignung der Maßnahme wird aufgrund der mittleren Entwicklungsdauer und der hohen Erfolgswahrscheinlichkeit als mittel eingestuft (vgl. Bewertungsrahmen Tab. 5).

Eignung: Mittel

7. Maßnahme: Unterlassung/Anpassung von Unterhaltungs- und Pflegemaßnahmen

7.a Maßnahmenbeschreibung Da bei Pflegemaßnahmen unmittelbar am und im Gewässer neben einer Belastung mit Schwebstoffen auch die Ausräumung, Verletzung und Tötung von Flussmuscheln zu erwarten sind, sollten in von der Flussmuschel besiedelten Bereichen und gewässeraufwärts davon keine solchen Maßnahmen durchgeführt werden. Mitunter kann die Räumung des Gewässerbettes unausweichlich und bei drohender Durchflussbehinderung auch für bestehende Flussmuschelpopulationen bedeutend sein. Dann sollte sie manuell oder zumindest nach einem angepassten Schema unter fachkundiger Aufsicht durchgeführt werden, um die Muscheln weitgehend vor direkter Beeinträchtigung zu schützen. Die Räumung erfolgt dann zeitlich versetzt in möglichst kleinen Bereichen und jeweils nur auf einer Gewässerseite. Mittelwasserbereich und Gewässersohle sollten unbeeinflusst bleiben und der Abstand zwischen den Unterhaltungsmaßnahmen möglichst groß gewählt werden. Das Räumgut wird auf Muscheln hin untersucht und die Räumzeiten werden an die Lebenszyklen der Gewässerorganismen angepasst. Die Notwendigkeit von Gewässerräumungen sollte durch entsprechende Maßnahmen (Verminderung des Makrophytenwuchses durch beschattende Ufergehölze, Verringerung von Nähr- und Schwebstoffeinträgen) möglichst weitgehend reduziert werden (BAUMGÄRTNER & HEITZ 1994; COLLING & SCHRÖDER 2003; DEGENBECK 1993a, b; DÜMPELMANN 2003; DÜMPELMANN et al. 2007; HENKER et al. 2003; HIEKEL 2007;

NAGEL 1999; RÖCK 2008; SCHOLZ 1992).

7.b Anforderungen an die räumliche Nähe Die Maßnahme wird in aktuell besiedelten Abschnitten des betroffenen Gewässers und gewässeraufwärts davon durchgeführt.

7.c Anforderungen an den Maßnahmenstandort Siehe Maßnahme 6.

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7.d Entwicklungsdauer bis zur Wirksamkeit Die Schonung der Flussmuschel durch Verhinderung der direkten oder indirekten Schädigung wirkt sofort. Eine Verbesserung der Grundsituation der betroffenen Population kann aber nur durch weitergehende Maßnahmen erreicht werden. Die Entwicklungsdauer ist kurz,

7.e Erfolgswahrscheinlichkeit

Die Maßnahme eignet sich auf alle Fälle zur Vermeidung von Verlusten durch Beschädigung, Ausbaggern oder Schwebstoffbelastung der Muscheln. Es muss allerdings beachtet werden, dass bei bestimmten, von vorneherein suboptimalen Gewässerbedingungen eine regelmäßige Gewässerpflege zur Unterhaltung der Muschelpopulation notwendig sein kann. Dann ist eine Verbesserung der Gesamtsituation anzustreben, um die Gewässerunterhaltung unnötig zu machen (COLLING & SCHRÖDER 2003; DEGENBECK 1993a, b; DÜMPELMANN et al. 2007; HENKER et al. 2003; HIEKEL 2007; NAGEL 1999; SCHOLZ 1992). Die Erfolgswahrscheinlichkeit wird als mittel eingestuft.

7.f Zielkonflikte

Zielkonflikte werden mit den für die Gewässerunterhaltung zuständigen Stellen auftreten, da die Unterhaltung teilweise gesetzlich vorgeschrieben ist (DEGENBECK 1993a). Hier sind möglicherweise auch gesetzliche Änderungen notwendig. Des Weiteren kann es zu Zielkonflikten mit Land- und Forstwirtschaft und Freizeitnutzungen kommen.

7.g Risikomanagement Siehe Maßnahme 1.

7.h Weitere Anmerkungen Als eigenständige vorgezogene Ausgleichsmaßnahme wird die Unterlassung oder Anpassung der Gewässerunterhaltung nur wirken können, wenn sich das Gewässer in einem grundsätzlich guten Zustand befindet und lediglich der Eintrag von Schwebstoffen bzw. die Entnahme oder Schädigung von Individuen durch die Pflegemaßnahme problematisch für die Flussmuschel ist. Maßnahmen, die die Gewässerunterhaltung von vorneherein unnötig machen, sind in jedem Fall vorzuziehen.

7.i Eignung als vorgezogene Ausgleichsmaßnahme Aufgrund der kurzen Entwicklungsdauer und der mittleren Erfolgswahrscheinlichkeit wird die Eignung der Maßnahme als mittel eingestuft (vgl. Bewertungsrahmen Tab. 5).

Eignung: Mittel

8. Maßnahme: Kontrolle von Neozoen

8.a Maßnahmenbeschreibung Die Bestände von Bisam, Waschbär, Mink, Nutria und anderen eingebürgerten potenziellen Fraßfeinden im Umfeld bestehender Flussmuschelpopulationen sollten ständig überwacht und gegebenenfalls kontrolliert werden. Vor allem der Bisam steigt außerhalb der Vegetationsperiode mitunter auf den Verzehr von Muscheln um. Dadurch können bereits beeinträchtigte Populationen schwer geschädigt werden (BAUMGÄRTNER & HEITZ 1994; BAYERISCHES LANDESAMT FÜR UMWELTSCHUTZ 1995; COLLING & SCHRÖDER 2003; DEGENBECK 1993a, b;

DÜMPELMANN 2003; HENKER et al. 2003; RÖCK 2008; SCHOLZ 1992; ZETTLER & JUEG 1997,

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2001; ZIMMERMANN et al. 2000).

8.b Anforderungen an die räumliche Nähe Aktuell von Flussmuscheln besiedelter Abschnitt des betroffenen Gewässers.

8.c Anforderungen an den Maßnahmenstandort Gewässerabschnitt mit starkem Prädationsdruck auf die Flussmuschel.

8.d Entwicklungsdauer bis zur Wirksamkeit Die Schonung der Flussmuschel durch Verhinderung der direkten oder indirekten Schädigung wirkt sofort. Eine Verbesserung der Grundsituation der betroffenen Population wird aber nur durch weitergehende Maßnahmen erreicht werden können. Die Entwicklungsdauer ist kurz.

8.e Erfolgswahrscheinlichkeit

Die Maßnahme ist geeignet, um unter Prädationsdruck stehende Flussmuschelpopulationen zu fördern. So führen HENKER et al. (2003) die Zunahme der Muschelbestände in einem Teil ihres Untersuchungsgebietes im Verlaufe ihrer Untersuchungen auf die durchgeführte Bejagung des Bisam zurück. Eine wirkliche Verbesserung der Lebensbedingungen der Muscheln wird allerdings weitergehende Maßnahmen erfordern. Die Erfolgswahrscheinlichkeit ist hoch.

8.f Zielkonflikte Es sind Konflikte mit Natur- und Tierschutz zu erwarten.

8.g Risikomanagement Siehe Maßnahme 1.

8.h Weitere Anmerkungen Die Maßnahme stellt keine eigenständige vorgezogene Ausgleichsmaßnahme dar und sollte nur in Verbindung mit habitatverbessernden Maßnahmen durchgeführt werden.

8.i Eignung als vorgezogene Ausgleichsmaßnahme Die Maßnahme weist aufgrund ihrer kurzen Entwicklungsdauer und ihrer hohen Wirksamkeit eine hohe Eignung als vorgezogene Ausgleichsmaßnahme auf (vgl. Bewertungsrahmen Tab. 5). Die Maßnahme stellt jedoch keine eigenständige vorgezogene Ausgleichsmaßnahme dar, sondern sollte nur in Verbindung mit habitatverbessernden Maßnahmen durchgeführt werden.

Eignung: Hoch (keine eigenständige Maßnahme)

Fazit Es gibt viele Möglichkeiten, für die Gemeine Flussmuschel eine Verbesserung der Situation zu erreichen. Ein begleitendes Risikomanagement ist allerdings durch die Tatsache erschwert, dass junge Flussmuscheln aufgrund ihrer geringen Größe und ihrer versteckten Lebensweise erst im Alter von fünf Jahren recht gut nachweisbar sind. Dadurch sind die meisten Maßnahmen entweder mit hohen Unsicherheiten behaftet oder/und benötigen sehr lange Laufzeiten, bis ein Erfolg nachweisbar ist. Meist wird deshalb eine Kombination mehrerer Maßnahmen über mittlere bis lange Zeiträume notwendig sein.

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