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«Endbericht Hannover/Marburg Juni 2010 Rechtsanwalt, MR i. Atz Prof. Dr. H. W. Louis LL.M. Rahmenbedingungen für die Wirksamkeit von Maßnahmen des ...»

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Unter Berücksichtigung einer maximalen Entfernung von 1000 m zum nächsten besiedelten Gewässer kann von einer Besiedlung neu angelegter Gewässer innerhalb kurzer Zeit ausgegangen werden, da SCHMIDT & GEIGER (2006) eine Entfernung von unter 1000 m zum nächsten Vorkommen als hervorragende Vernetzung angeben. Allerdings muss zur erfolgreichen Annahme des Gewässers als Laichgewässer eine ausreichende Vegetation im Wasser vorhanden sein, die den Kaulquappen ausreichend Versteckmöglichkeiten bietet.

Schon ein bis drei Jahre nach Etablierung dieser Vegetation kann es zur Reproduktion kommen (GLANDT 2004). Die Entwicklungsdauer wird als kurz eingestuft.

1.e Erfolgswahrscheinlichkeit

BARANDUN et al. (2003) berichten von über 70 Fördermaßnahmen für den Laubfrosch in zehn Jahren. Erfolge gab es nur in periodisch austrocknenden Flachgewässern. In dauerhaften Kleingewässern konnten im gleichen Zeitraum keine Fortpflanzungserfolge nachgewiesen werden. Bei einem internationalen Symposium (Metelen, August 2002) über die Biologie und den Schutz des Laubfrosches zeigte sich unter anderem, dass ein breites Angebot an warmen, vegetationsreichen Gewässern mit stark schwankendem Wasserstand ein Schlüsselfaktor für die Förderung der Laubfrösche ist. Große, dauerhafte Vorkommen scheinen sich nur in Gebieten mit großflächigen, zumindest teilweise austrocknenden Flachgewässern entwickelt zu haben (BARANDUN et al. 2003). Im Artenschutzprojekt „Ein König sucht sein Reich“ (NABU NRW) sind beispielsweise auf dem Truppenübungsplatz bei Handorf neu angelegte Gewässer innerhalb kurzer Zeit erfolgreich durch den Laubfrosch

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besiedelt worden. Unter den genannten Umständen ist eine erfolgreiche Neuanlage und Besiedlung eines Gewässers für den Laubfrosch in drei bis fünf Jahren wahrscheinlich (AG HERPETOFAUNA 2008). Die Erfolgswahrscheinlichkeit wird als sehr hoch eingestuft.

1.f Zielkonflikte

Zielkonflikte können mit Landwirtschaft und Wasserwirtschaft auftreten. Die Angabe einer eindeutigen Zielvorstellung („Laubfroschgewässer“) ist wichtig, um zu vermeiden, dass die spätere Unterhaltung erschwert wird (z. B. durch Angler/Angelvereine).

1.g Risikomanagement Ein Monitoring des neu angelegten Gewässers und der sich entwickelnden Laubfroschpopulation ist nötig, um eine optimale Entwicklung als Laubfroschgewässer sicher zu stellen.

Ein weiteres Risikomanagement ist nicht erforderlich.

1.h Weitere Anmerkungen i Eignung als vorgezogene Ausgleichsmaßnahme Aufgrund der kurzen Entwicklungsdauer und der sehr hohen Erfolgswahrscheinlichkeit wird der Maßnahme eine sehr hohe Eignung als vorgezogene Ausgleichsmaßnahme zugesprochen (vgl. Bewertungsrahmen Tab. 5).

Eignung: Sehr hoch

2. Maßnahme: Gewässerpflege

2.a Maßnahmenbeschreibung Die Entfernung von Bäumen und Gebüschen am Gewässer reduziert die Beschattung der Wasserfläche und erhöht somit die Wassertemperatur, was einen positiven Effekt auf die Laubfroschpopulation hat. MEIER et al. (2000) wiesen einen Rückgang des Reproduktionserfolges von Laubfröschen nach dem Einbringen von Schleien nach. Bei Kleingewässern kann also eine Entfernung von eingesetzten Fischen förderlich sein. Die submerse Vegetation sollte allerdings weitgehend erhalten bleiben, da sie den Weibchen als Eiablageplatz und den Kaulquappen als Versteckmöglichkeit dient.

Bei Laubfroschgewässern muss eine zu starke Entwicklung von Schilf, Rohrkolben, Weiden und anderen Gehölzen verhindert werden. Ausreichende Flachwasserzonen sind von hoher Bedeutung (AG HERPETOFAUNA 2008).

2.b Anforderungen an die räumliche Nähe Die Maßnahme muss an Gewässern im Bereich bis 500 m um die betroffene Population stattfinden.

2.c Anforderungen an den Maßnahmenstandort Grundausstattung an benötigten Strukturen oder Potential zu deren Entwicklung (s. o.).

2.d Entwicklungsdauer bis zur Wirksamkeit Die Maßnahme ist kurzfristig wirksam.

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2.e Erfolgswahrscheinlichkeit Die Wassertemperatur des Laichgewässers ist entscheidend für die Entwicklung der Laubfroschlarven. Bei einer Wassertemperatur unter 15° C kommt die Entwicklung der Larven zum Stillstand (TESTER 1990). Eine Untersuchung von PELLET et al. (2004) zeigt den Zusammenhang von direkter Sonneneinstrahlung und der Anzahl nachgewiesener Rufe männlicher Laubfrösche. GLANDT (2004) beschreibt Laubfroschfördermaßnahmen von FOG (1997) die mit Neuanlage, Entkrautung und Entschlammung von kleineren Stillgewässern sehr erfolgreich waren. Die Erfolgswahrscheinlichkeit wird somit als hoch eingestuft.

2.f Zielkonflikte

Zielkonflikte können mit Landwirtschaft, Wasserwirtschaft und Anglern auftreten. Die Angabe einer eindeutigen Zielvorstellung („Laubfroschgewässer“) ist wichtig, um zu vermeiden, dass die spätere Unterhaltung erschwert wird (z. B. durch Angler/Angelvereine).

2.g Risikomanagement

Die betroffenen Gewässer und die entstehenden Populationen müssen durch ein Monitoring überwacht werden, um bei Abweichung von der festgelegten Zielvorstellung rechtzeitig eingreifen zu können. Es ist kein weiteres Risikomanagement erforderlich.

2.h Weitere Anmerkungen





Eine Gewässeroptimierung für den Laubfrosch kann nur dann als vorgezogene Ausgleichsmaßnahme angesehen werden, wenn vorher keine Laubfrösche im Gewässer anwesend waren oder das Gewässer nachweislich derzeit nicht als Fortpflanzungsstätte geeignet ist.

Ein Gewässer, an dem trotz rufender Laubfrösche keine Reproduktion stattfindet, muss deswegen noch lange nicht generell ungeeignet sein. Grundsätzlich ist die Gewässeroptimierung aber als eine geeignete vorgezogene Ausgleichsmaßnahme anzusehen, wobei die gleichen Anforderungen gelten, wie bei der Neuanlage von Gewässern (AG HERPETOFAUNA 2008).

2.i Eignung als vorgezogene Ausgleichsmaßnahme Aufgrund der kurzen Entwicklungsdauer und der hohen Erfolgswahrscheinlichkeit wird der Maßnahme eine hohe Eignung als vorgezogene Ausgleichsmaßnahme zugesprochen (vgl.

Bewertungsrahmen Tab. 5).

Eignung: Hoch

3. Maßnahme: Extensivierung des Landlebensraumes

3.a Maßnahmenbeschreibung Laubfrösche verbringen den größten Teil ihres Lebens in terrestrischen Biotopen. Die adulten Tiere halten sich im Frühsommer, Sommer und meist auch im Winter an Land auf, die Jungtiere das ganze Jahr. Dabei werden wärmebegünstigte, reich strukturierte Biotope wie die Uferzonen von Gewässern und angrenzende Stauden- und Gebüschgruppen, Waldränder oder Feldhecken bevorzugt. Auch Wiesen, Weiden, Gärten und städtische Grünanlagen können teilweise als Lebensraum genutzt werden.

Die Sommerlebensräume des Laubfrosches müssen windgeschützte, sonnenexponierte Sitzwarten, dichte Kraut- und Blattvegetation und ein reichhaltiges Nahrungsangebot in allen

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Höhenstufen aufweisen (GROSSE 2004).

Durch die Extensivierung des Lebensraumes um das Laichgewässer können Ruhestätten für den Laubfrosch geschaffen und optimiert werden und die Habitatqualität vorhandener Fortpflanzungsstätten verbessert werden.

Bei extensiver Mahd in Laubfroschhabitaten muss auf den Gebrauch von Kreiselmähern verzichtet und besser mit Balkenmähern gearbeitet werden, da diese zu erheblich geringeren Verlusten unter den Amphibien führen.

3.b Anforderungen an die räumliche Nähe Siehe Maßnahme 2.

3.c Anforderungen an den Maßnahmenstandort Siehe Maßnahme 2.

3.d Entwicklungsdauer bis zur Wirksamkeit Die Maßnahme ist kurzfristig wirksam.

3.e Erfolgswahrscheinlichkeit BARANDUN (2003) und ZAHN (2003) empfehlen extensive Beweidung als Pflegemaßnahme für Laubfroschgewässer in großflächigen Feuchtgebieten. Erwiesenermaßen günstig sind feuchte, extensiv genutzte Mähwiesen oder Weiden, die zwischen Mai und August auf einer Fläche von mindestens 100 m² 10-50 cm hoch überflutet sind und anschließend wieder vollständig austrocknen. Vor und nach der Überflutung ist eine schonende Mahd oder Beweidung ohne Beeinträchtigung der Laubfrösche möglich (BARANDUN et al. 2003). Die Erfolgswahrscheinlichkeit wird als hoch eingestuft.

3.f Zielkonflikte Zielkonflikte können mit Land- und Forstwirtschaft auftreten.

3.g Risikomanagement Zur Überwachung der Maßnahme ist ein begleitendes Monitoring nötig. Ein weiteres Risikomanagement ist nicht erforderlich.

3.h Weitere Anmerkungen i Eignung als vorgezogene Ausgleichsmaßnahme Aufgrund der kurzen Entwicklungsdauer und der hohen Erfolgswahrscheinlichkeit wird der Maßnahme eine hohe Eignung als vorgezogene Ausgleichsmaßnahme zugesprochen (vgl.

Bewertungsrahmen Tab. 5).

Eignung: Hoch

4. Maßnahme: Anlage von Winterquartieren

4.a Maßnahmenbeschreibung Im Winter brauchen Laubfrösche frostsichere, gut zugängliche und leicht feuchte Verstecke im Boden, wo sie auch vor Prädatoren sicher sind. Als Winterquartiere werden Wurzelhöhlen und Erdhöhlen, aber auch Laub- und Misthaufen, Bereiche unter Steinen, in Mauerspalten

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und Kellern und ähnliches genutzt. Auch Dickichte mit Brombeeren, Hochstauden oder Schilf dienen als Winterquartier. Diese eignen sich auch als Sommerlebensräume.

Zur Anlage von Winterquartieren können beispielsweise ausreichend große Steinaufschüttungen aus grobem Kies verwendet werden, die für den Laubfrosch ein geeignetes Lückensystem zum Verstecken bieten.

4.b Anforderungen an die räumliche Nähe Siehe Maßnahme 2.

4.c Anforderungen an den Maßnahmenstandort Siehe Maßnahme 2.

4.d Entwicklungsdauer bis zur Wirksamkeit Die Maßnahme ist kurzfristig wirksam.

4.e Erfolgswahrscheinlichkeit Nach Ansicht der Arbeitsgruppe „Amphibien & Reptilien“ beim CEF-Workshop in Hannover stellt diese Maßnahme eine gute Fördermöglichkeit für den Laubfrosch dar (AG HERPETOFAUNA 2008). Die Erfolgswahrscheinlichkeit wird deshalb als hoch eingestuft,

4.f Zielkonflikte Zielkonflikte können mit Land- und Forstwirtschaft auftreten.

4.g Risikomanagement Die Maßnahme muss durch ein begleitendes Monitoring überwacht werden. Ein weiteres Risikomanagement ist nicht erforderlich.

4.h Weitere Anmerkungen i Eignung als vorgezogene Ausgleichsmaßnahme Aufgrund der kurzen Entwicklungsdauer und der hohen Erfolgswahrscheinlichkeit wird der Maßnahme eine hohe Eignung als vorgezogene Ausgleichsmaßnahme zugesprochen (vgl.

Bewertungsrahmen Tab. 5).

Eignung: Hoch

5. Maßnahme: Umsiedlung

5.a Maßnahmenbeschreibung Im Zuge von Schutzmaßnahmen kann als letztes Mittel eine Umsiedlungsaktion in neu geschaffene oder optimierte fischfreie Gewässer durchgeführt werden (vgl. Maßnahme 1 und 2).

5.b Anforderungen an die räumliche Nähe Die Maßnahmenfläche liegt innerhalb des oben formulierten räumlichen Zusammenhangs der Lebensstätte.

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5.c Anforderungen an den Maßnahmenstandort Das zu besiedelnde Gewässer muss die Habitatansprüche des Laubfrosches erfüllen (siehe Maßnahmenbeschreibung Maßnahme 1).

5.d Entwicklungsdauer bis zur Wirksamkeit Die Maßnahme sollte innerhalb von drei bis fünf Jahren wirksam sein (vgl. MEIER et al. 2000).

Vor der Umsiedlung muss das zu besiedelnde Gebiet genau auf seine Eignung für den Laubfrosch geprüft werden. Fehlende Strukturen (evtl. neu angelegte Gewässer) müssen so geschaffen werden, dass sie zum Zeitpunkt der Umsiedlung ein geeignetes Laubfroschhabitat darstellen. Zudem ist die Umsiedlung nur für kleine Individuengemeinschaften mit höchstens 50 Individuen geeignet. Der zeitliche und finanzielle Aufwand für größere Populationen wäre sehr hoch und würde die Entwicklungsdauer verlängern. Die Entwicklungsdauer bis zur Wirksamkeit ist unter diesen Voraussetzungen als kurz einzustufen.

5.e Erfolgswahrscheinlichkeit



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