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«Endbericht Hannover/Marburg Juni 2010 Rechtsanwalt, MR i. Atz Prof. Dr. H. W. Louis LL.M. Rahmenbedingungen für die Wirksamkeit von Maßnahmen des ...»

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Ruhestätte Räumliche Abgrenzung Als Ruhestätte sind das Laichgewässer und andere, im Sommerlebensraum als Ruhestätten und/oder zur Überwinterung genutzte Gewässer und die Überwinterungsquartiere an Land anzusehen. Letztere befinden sich allerdings im Umkreis von bis zu 1 km um das Gewässer verstreut und sind kaum bekannt. Obwohl auch größere Wanderbewegungen von zum Teil über 1 km möglich sind, wird die Wanderbereitschaft des Kammmolches überwiegend als gering eingeschätzt. Der größte Teil der Ruhestätten im Landlebensraum dürfte sich daher im Regelfall in der näheren Umgebung der Laichgewässer befinden (GROSSE & GÜNTHER 1996;

LEOPOLD 2004; RIMPP 2007).

Die Ruhestätten des Kammmolches umfassen also besiedelte Gewässer und den angrenzenden Landlebensraum, sofern er grundsätzlich eine gute Habitateignung aufweist.

So sind z. B. Laub- oder Mischwälder in der Regel gut geeignet, wohingegen IntensivAckerland eher ungeeignet ist. Als Suchraum für die im Einzelfall festzulegenden Ruhestätten im Landlebensraum sind Flächen mit guter Habitateignung im Umkreis von mindestens 500 m um das Gewässer zu berücksichtigen.

Weitere essenzielle Teilhabitate

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Räumlicher Zusammenhang (Abgrenzung der lokalen Individuengemeinschaft) Da sich die Winterquartiere im Umkreis von bis zu 1 km um das Gewässer befinden und die Kammmolche eine starke Bindung an das Laichgewässer zeigen (GROSSE & GÜNTHER 1996;

HACHTEL et al. 2006c; LEOPOLD 2004; RIMPP 2007), werden die Tiere im Laichgewässer und dem genannten Umkreis als lokale Individuengemeinschaft angesehen.

Kriterien zur Bewertung der ökologischen Funktion der betroffenen Fortpflanzungs- oder Ruhestätten im räumlichen Zusammenhang Individuengemeinschaft Die Bewertung der Individuengemeinschaft erfolgt anhand der Abschätzung der Populationsgröße (gefangene adulte und juvenile Tiere) und anhand eines Reproduktionsnachweises (GRODDECK 2006; MINTEN & FARTMANN 2001). Eine vollquantitative Erfassung der Population und der Populationsstruktur ist allerdings kaum möglich (GROSSE & GÜNTHER 1996; MINTEN & FARTMANN 2001; RIMPP 2007). Es ist zu beachten, dass die Populationen auch unter natürlichen Bedingungen starke jährliche Schwankungen aufweisen (GROSSE & GÜNTHER 1996; HACHTEL et al. 2006a; RIMPP 2007).

Habitat

Der Wasserlebensraum wird bei Einzelgewässern nach der Größe des Gewässers, bei Gewässerkomplexen nach der Anzahl der Gewässer beurteilt (GRODDECK 2006). Des Weiteren werden der Anteil der Flachwasserbereiche und die Ausprägung submerser und emerser Vegetation bewertet (GRODDECK 2006). Im Vordergrund steht der Strukturreichtum des Gewässers. Wichtige Kriterien sind aber auch Beschattung und Wasserführung des Gewässers (GRODDECK 2006). Beim Landlebensraum ist neben dem Strukturreichtum die Nähe potenzieller Überwinterungsquartiere von Bedeutung. Schließlich sind noch die Vernetzung des Gewässers (Einzelgewässer oder Gewässerkomplex) und die Entfernung vom nächsten Vorkommen zu beachten (GRODDECK 2006).

Gefährdung

Bedeutende Beeinträchtigungen des Laichgewässers bestehen in dessen Zerstörung, Vernachlässigung ursprünglicher Pflege (ehemalige Tränken), Veränderungen im Wasserhaushalt (Trockenfallen oder Überflutung), Isolation, Schadstoffeinträgen, Sukzession durch Nährstoff- oder Laubeintrag, Beschattung und fischereilicher Nutzung (EDGAR & BIRD 2006;

ENGLISH NATURE 2001; GRODDECK 2006; GROSSE & GÜNTHER 1996; HACHTEL et al. 2006b;

MINTEN & FARTMANN 2001; VEITH 1996b). Noch nicht ganz geklärt sind die Folgen der Bekämpfung von Stechmücken, deren Larven eine wichtige Nahrungsquelle der Kammmolchlarven darstellen (RIMPP 2007). Bezüglich des Landlebensraums stellen Zerschneidung und direkte Tötung durch Straßenverkehr, die Zerstörung, der Einsatz von Pestiziden o. ä., Fahrwege und Isolation durch für die Kammmolche ungeeignete Flächen (Bebauung, Landwirtschaftsflächen u. ä.) eine Bedrohung dar (EDGAR & BIRD 2006; ENGLISH NATURE 2001; GRODDECK 2006; GROSSE & GÜNTHER 1996; HACHTEL et al. 2006b).

Der Erhalt der ökologischen Funktion der betroffenen Fortpflanzungs- oder Ruhestätten im räumlichen Zusammenhang kann als gewährleistet angesehen werden, wenn eine Konstanz oder Verbesserung aller vorgenannten Bewertungsparameter unter Bezug auf die lokale Individuengemeinschaft festgestellt werden kann.

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Spezifische vorgezogene Ausgleichsmaßnahmen

1. Maßnahme: Gewässerneuanlage

1.a Maßnahmenbeschreibung Bei dieser Maßnahme werden neue Gewässer angelegt, wobei die Schaffung eines Komplexes aus mittelgroßen bis größeren Gewässern und Kleingewässern die besten Voraussetzungen für eine kontinuierliche Anwesenheit der Kammmolche bietet. Nach ENGLISH NATURE (2001) sollten neue Gewässer nicht mit mehr als 250 m Abstand zueinander und zu bereits bestehenden Gewässern angelegt werden. Zwischen den Einzelgewässern des Komplexes dürfen keine Ausbreitungsbarrieren liegen, um die Besiedlung durch den Kammmolch und die für ihn wichtigen Flora und Fauna zu ermöglichen.

Die Gewässer sollten der Eigenentwicklung überlassen werden, allerdings kann diese durch Anlage von Initialpflanzungen beschleunigt werden. Dabei müssen autochthone Pflanzen zur Verwendung kommen, die von den Kammmolchen zur Eiablage bevorzugt werden. Die Verwendung von Pflanzenmaterial aus bereits bestehenden Gewässern kann die Entwicklung des angelegten Gewässers durch miteingebrachte Organismen weiter beschleunigen. Es ist darauf zu achten, dass dabei keine Prädatoren, Neophyten o. ä. eingeschleppt werden. Ein gelegentliches Austrocknen der Gewässer ist von Vorteil, weil dadurch die Anzahl an Prädatoren (Fische, Libellenlarven, Gelbrandkäferlarven und dergleichen mehr) verringert wird (HACHTEL et al. 2006a).





Bevorzugt werden Gewässer aufgesucht, die einen Beschattungsgrad unter 40 % und vegetationsreiche Flachwasserzonen aufweisen (ENGLISH NATURE 2001; GROSSE & GÜNTHER 1996; LEOPOLD 2004; MINTEN & FARTMANN 2001; RIMPP 2007; VEITH 1996b). Kleinere Gewässer müssen fischfrei sein, größere, deckungsreiche Gewässer können einen geringen Fischbestand aufweisen (GROSSE & GÜNTHER 1996; LEOPOLD 2004; MINTEN & FARTMANN 2001). Auch größere Wasservogelbestände können nachteilig sein (ENGLISH NATURE 2001;

OLDHAM et al. 2000). Der pH-Wert der Gewässer darf nicht unter 4,5 liegen, solche mit guten Puffereigenschaften, wie Kalkgewässer, werden bevorzugt (ENGLISH NATURE 2001; GROSSE & GÜNTHER 1996; LEOPOLD 2004; RIMPP 2007). Die Gewässer müssen sowohl dichte Vegetation als auch Schwimmraum bieten.

1.b Anforderungen an die räumliche Nähe

Die Anlage sollte höchstens 250 m von der betroffenen Population entfernt erfolgen (ENGLISH NATURE 2001). Zwar wandern Kammmolche mitunter weitere Distanzen, aber die Wahrscheinlichkeit, dass die neu angelegten Gewässer von Kammmolchen besiedelt werden, sinkt mit zunehmender Entfernung. Es ist allerdings davon auszugehen, dass dies sehr stark von der Struktur der dazwischen liegenden Landschaft und der Größe der vorhandenen Population abhängt. Nach HACHTEL et al. (2006b) können Entfernungen von 500 m vom nächsten Vorkommen problemlos überwunden werden, wenn keine Barrieren vorhanden sind.

1.c Anforderungen an den Maßnahmenstandort

Wichtig sind die Lage in der Nähe geeigneter Landlebensräume, die meist in Laub- oder Mischwäldern liegen, und die Qualität des dazwischen liegenden Raumes. Dieser sollte zumindest teilweise nicht oder nur extensiv kultiviert werden und es dürfen keine Barrieren vorhanden sein.

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1.d Entwicklungsdauer bis zur Wirksamkeit Die Anlage der Gewässer ist kurzfristig durchzuführen. Es gibt Beispiele für eine recht schnelle Besiedlung neu angelegter Gewässer durch Kammmolche. HACHTEL et al. (2006c) berichten vom Nachweis von Jungtieren in einem angelegten Gewässer nach fünf Jahren.

Aufgrund der Laichgewässertreue der adulten Molche wird die Besiedlung überwiegend durch Jungmolche erfolgen. Allerdings besuchen mitunter auch adulte Tiere neue Gewässer. Sie schreiten dort aber wohl nicht zur Fortpflanzung (HACHTEL et al. 2006b). Die Entwicklungsdauer wird als kurz eingestuft.

1.e Erfolgswahrscheinlichkeit

Die Aussagen zur Besiedlung neu angelegter Gewässer durch Kammmolche sind sehr unterschiedlich. So ist RIMPP (2007) der Meinung, dass die Besiedlung neu angelegter, vegetationsfreier Gewässer nicht voraussagbar ist. Er betont aber die große Bedeutung angelegter Naturschutzteiche für den Kammmolch und empfiehlt den Aufbau vernetzter Individuengemeinschaften durch Anlage oder Aufwertung und Vernetzung von Gewässern.

VEITH (1996b) berichtet, dass sich in 20 von der GNOR im Bereich Neustadt angelegten Gewässern individuenstarke Kammmolchpopulationen entwickelt haben und auch Gartenteiche besiedelt werden. Allerdings macht er keine Angaben zur Zeitdauer bis zur Besiedlung. Nach Ansicht der Arbeitsgruppe „Amphibien & Reptilien“ beim CEF-Workshop in Hannover werden bei entsprechendem Besiedlungsdruck auch Gewässer im Pionierstadium neu besiedelt (AG HERPETOFAUNA 2008). Die Erfolgswahrscheinlichkeit wird als hoch eingestuft.

1.f Zielkonflikte

Zielkonflikte können mit Landwirtschaft und Wasserwirtschaft auftreten. Die Angabe einer eindeutigen Zielvorstellung („Kammmolchgewässer“) ist wichtig, um zu vermeiden, dass die spätere Unterhaltung erschwert wird (z. B. durch Angler/Angelvereine).

1.g Risikomanagement Ein Monitoring des Gewässers und der sich entwickelnden Kammmolchpopulation ist wichtig um einer Fehlentwicklung (z. B. Besatz mit Fischen) rechtzeitig entgegenwirken zu können.

1.h Weitere Anmerkungen Nach OLDHAM et al. (2000) stellt ein mindestens einmal in zehn Jahren erfolgendes Austrocknen des Gewässers einen maßgeblichen Faktor für den Fortpflanzungserfolg des Kammmolches dar. Daher ist es sinnvoll, die Gewässer so anzulegen, dass sie gelegentlich abgelassen werden können, um Fische zu entfernen (RIMPP 2007). Die Gewässerschaffung ist eine wichtige, häufig durchgeführte und bewährte Maßnahme im Amphibienschutz, allerdings muss immer auch der Schutz der terrestrischen Habitate beachtet werden. Neu angelegte Kleingewässer werden auch in Agrarlandschaften rasch und dauerhaft von Amphibien besiedelt. Alle praktischen Maßnahmen müssen konkret auf das Gebiet bezogen sein (HACHTEL et al. 2006b).

1.i Eignung als vorgezogene Ausgleichsmaßnahme Aufgrund der kurzen Entwicklungsdauer und der hohen Erfolgswahrscheinlichkeit wird der Maßnahme eine hohe Eignung als vorgezogene Ausgleichsmaßnahme zugesprochen (vgl.

Bewertungsrahmen Tab. 5).

Eignung: Hoch

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2. Maßnahme: Extensivierung des Landlebensraumes

2.a Maßnahmenbeschreibung Als Landlebensraum sind für den Kammmolch bisher vor allem Laub- und Mischwälder, Gärten, Felder und feuchte Wiesen bekannt. Neben dem Strukturreichtum des Landlebensraumes und der Nähe potenzieller Überwinterungsquartiere ist die Vernetzung eines Gewässers mit anderen sehr wichtig für den Kammmolch (GRODDECK 2006). Durch die Extensivierung des Landlebensraumes können Gewässer mit geringer Entfernung zueinander (max. 500 m) miteinander vernetzt werden. Zudem wird die Belastung durch Pflanzenschutzmittel herabgesetzt und das Nahrungsangebot im Landlebensraum erhöht.

Hierdurch steigen die individuelle Fitness und der Reproduktionserfolg, sofern geeignete Laichgewässer vorhanden sind. Eine Extensivierung des Landlebensraumes kann beispielsweise aus der Umwandlung von Äckern in Extensivgrünland oder einer Nutzungsänderung von intensiver Mähwiese zu extensiver Beweidung bestehen.

2.b Anforderungen an die räumliche Nähe Siehe Maßnahme 1.

2.c Anforderungen an den Maßnahmenstandort Grundausstattung an benötigten Strukturen oder Potential zu deren Entwicklung. Keine Flächen mit hoher Belastung durch Dünger oder Pflanzenschutzmittel. Diese belasten das Gewässer so stark, dass auch nach Sanierungsmaßnahmen nur eine begrenzte Regenerationsfähigkeit des Gewässers besteht (GREULICH & SCHNEEWEISS 1996). Auch der Boden des Landlebensraumes ist in solchen Fällen nicht geeignet.

2.d Entwicklungsdauer bis zur Wirksamkeit Die Extensivierung des Landlebensraumes kann innerhalb von fünf Jahren wirksam sein. Es ist also von einer kurzen Entwicklungszeit auszugehen.



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