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«Nr. 77 – September 2006 Osteuropaforschung – 15 Jahre „danach“ Beiträge für die 14. Tagung junger Osteuropa-Experten Veranstaltet von ...»

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http://www.metropol-moscow.ru/ http://www.hotel-moskva.ru/ Timofei Agarin Gesellschaftliche Resonanz des Systemwandels in den baltischen Gesellschaften im intergenerationellen Vergleich Nach fünfzehn Jahren der Unabhängigkeit haben Estland, Lettland und Litauen die primären Ziele der Transformation erreicht. Trotz eines problematischen Starts und der Herausforderungen der Gleichzeitigkeit, von denen Claus Offe bereits 1991 sprach, sind Demokratisierung, Westernisierung und Entsowjetisierung der baltischen Staaten gelungen, was mit der Aufnahme der Staaten in die europäischen Strukturen bestätigt wurde.1 Trotz der Fortschritte der Systemtransformation und der erfolgreichen Sozialpolitik, welche allen drei Staaten gesellschaftlichen Wohlstand ermöglichte, haben viele Einwohner der baltischen Staaten die Skepsis gegenüber den neuen politischen Strukturen bewahrt.2 Diese zeichnet sich nicht nur durch eine nostalgische Stimmung der älteren Teile der Bevölkerung bezüglich der extensiven, obwohl uneffektiven Sozialpolitik der sowjetischen Vergangenheit aus, sondern wird auch durch die Bereitschaft der Generation mittleren Alters dokumentiert, politische Parteien mit starker sozialer Orientierung zu wählen. Obwohl die jüngeren Bewohner der baltischen Gesellschaften im Gegensatz zur Generation ihrer Eltern oder Großeltern politische Parteien mit liberalen politischen und wirtschaftlichen Programmen vorziehen, unterstützen sie politische Entscheidungen, welche sozial schwachen Bevölkerungsteilen eine minimale staatliche Unterstützung garantieren.3 In der neueren Baltikumforschung hat sich die Auffassung etabliert, dass aufgrund der sozioökonomischen oder politischen Umstände die nicht-titulären Einwohner der baltischen Staaten häufiger und härter von den sozialen Einschnitten betroffen sind.4 Wie oft betont wird, erhielten viele vorwiegend nicht-tituläre Einwohner in Estland und Lettland bis heute nicht die Staatsbürgerschaft dieser Staaten, selbst wenn sie mit ihren ‚eigenen’ Nationalstaaten – Russland, Ukraine oder Belarus – seit Jahren keine Verbindungen mehr haben. Doch die ethnische Zugehörigkeit alleine bietet keine ausreichende Erklärung der vielgestaltigen sozialen Marginalisierung.

Der soziale, politische und ökonomische Wandel der postsowjetischen Zeit nahm in allen drei Staaten einen ähnlichen Verlauf. Zentral war dabei die massive Umstrukturierung der Volkswirtschaften vor allem hin zu immaterieller Produktion wie etwa Dienstleistungen. Damit waren die sozial und wirtschaftlich schwächer gestellten Bevölkerungsgruppen stärker betroffen. Diese führten die Entwicklung aber nicht auf den wirtschaftlichen Strukturwandel, sondern auf ihre ethnische Zugehörigkeit zurück. In der Forschung ist daher die Bezeichnung dieser Prozesse als diskriminierend verbreitet, wenn die Eigenwahrnehmung der russischsprachigen Bevölkerung aus diesem Blickwinkel untersucht wird. Angesichts der institutionellen Probleme der Transformation ist diese Darstellung allerdings sehr verkürzt.

Im Folgenden werde ich exemplarisch die häufig behauptete, doch selten empirisch belegte Hypothese der sozialen und wirtschaftlichen Diskriminierung der russischsprachigen Bevölkerung im Baltikum anhand von Daten aus Bevölkerungsumfragen untersuchen. Ich möchte dabei nicht den Bias der Forschung fortsetzen, der überproportional allein die Auswirkungen der Transformationsprozesse auf den Status der nicht-titulären Bevölkerungen im Baltikum fokusClaus Offe. 1991. “Capitalism by democratic design? Democratic theory facing the triple transition in East Central Europe.” Social Research 58:865–882.

Roger Sapsford and Pamela Abbott. 2006. “Trust, confidence and social environment in post-communist societies.” Communist and Post-Communist Studies 39:59–71.

Für die theoretische Ausarbeitung des empirischen Materials hierzu siehe William Mishler and Richard Rose.

2002. “Learning and re-learning regime support: The dynamics of post-communist regimes.” European Journal of Political Research 41:5–36.

Aadne Aasland and Tone Fløtten. 2001. “Ethnicity and Social Exclusion in Estonia and Latvia.” Europe-Asia Studies 53:1023–1049.

Osteuropaforschung – 15 Jahre „danach“ 177 siert, sondern auf einen bislang unterschätzten Aspekt dieser Benachteiligung im Rahmen der Transformationsprozesse verweisen. Meine These ist in Anlehnung an mehrere Transformationsstudien, dass sich das Anpassungspotenzial diverser sozialer und ethnischer Gruppen in einer Gesellschaft am einfachsten prüfen lässt, indem die zwei Alterskohorten untersucht werden, welche am weitesten auseinander liegen. Ausgehend von Thesen der soziologischen Sozialisationstheorie wäre zu erwarten, dass sich die jüngere Generation der baltischen Bevölkerungen am besten in die sozial-politischen und wirtschaftlichen Umstände eingefunden hat und deswegen innerhalb dieser Alterskohorte zwischen den Titulareinwohnern und den Russischsprachigen die geringsten sozioökonomischen Unterschiede festzustellen sind. Diese Annahme bestätigend argumentiert die soziologische Informations- und Lerntheorie, dass die älteste Kohorte der gesamten Bevölkerung mit den meisten Problemen hinsichtlich der Anpassung und Bewertung der veränderten Lebensumstände konfrontiert ist. Diese Annahmen lassen vermuten, dass ausschließlich diese Alterskohorte signifikante Unterschiede in der Wahrnehmung der Transformation aufweist. Eine Untersuchung dieser These ermöglicht eine Antwort auf die Frage, ob die Benachteilung der russischsprachigen Bevölkerung kulturspezifisch ist oder ob die baltischen Gesellschaften kulturimmanente Anpassungsprobleme zu bewältigen haben.





Anhand der Daten, die in den Studien des New Baltic Barometer5 (NBB) in allen drei baltischen Staaten im September 2004 gesammelt wurden, werde ich zeigen, dass – obwohl Unterschiede in der Wahrnehmung der wirtschaftlichen, politischen und sozialen Sicherheit bei den russischsprachigen und titulären Einwohnern bestehen – ebenso große Unterschiede in der Betroffenheit der unterschiedlichen Alterskohorten zu beobachten sind.

Operationalisierung und Analyse Zuerst ist es wichtig, den Begriff „Systemtransformation“ zu präzisieren. Dieser umfasst Veränderungen der Funktionsbereiche des Staates, welche die Performanz der Individuen in den wirtschaftlichen und politischen Bereichen betreffen. Die meisten Transformationstheorien fokussieren auf die objektiven Veränderungen in der Lebensweise der Menschen, welche durch die Anpassung an die Transformationsprozesse erforderlich werden. Systemtransformation ist daher v.a. auf der individuellen Ebene zu eruieren.6 Die Ergebnisse der verschiedenen Studien der NBB-Reihe verdeutlichen, dass die sozioökonomische Resonanz der gesamtgesellschaftlichen Prozesse aus den Einstellungen der Befragten weitgehend rekonstruiert werden kann und so auf die gesamtgesellschaftliche Ebene transponierbar ist.7 Um die Information, die das NBB anbietet, sinnvoll analysieren zu können, unterscheide ich drei Ebenen der Betroffenheit von Transformation, welche die politische, ökonomische und soziale Dimension bemessen.8 Die Fragen, welche diesen drei Ebenen zugeordnet werden, stehen exemplarisch für eine Reihe von Aspekten, die durch das in der Gesellschaft vorhandene Gefühl der Betroffenheit ausgedrückt werden, und erlauben insbesondere eine Aussage über die Wahrnehmung des gesellschaftlichen Wandels bei marginalisierten Teilen der Bevölkerung.

Es handelt sich hierbei um ein Projekt, welches die öffentliche Meinung zu den Fragen der Sozialpolitik in der Region seit bereits 13 Jahren untersucht. Details sind unter http://www.balticvoices.org und http://www.abdn.ac.uk/cspp/ zu finden.

Jolanta Aidukaite. 2003. “From Universal System of Social Policy to Particularistic? The Case of the Baltic States.” Communist and Post-Communist Studies 36:405–426.

Richard Rose. 2005. New Baltic Barometer VI: A Post-Enlargement Survey. Glasgow: Centre for the Study of Public Policy.

Ein Großteil der Studien weist auf den probabalistischen Zusammenhang zwischen dem wirtschaftlichen Wohlstand der Gesellschaft und dem Grad ihrer Politisierung hin. Exemplarisch Jan W. van Deth and Martin Elff.

2004. “Politicisation, economic development and political interest in Europe.” European Journal of Political Research 43:477–508. Michael Bernhard, Timothy Nordstrom, and Christopher Reenock. 2001. “Economic Performance, Institutional Intermediation, and Democratic Survival.” Journal of Politics 63:775–803.

178 Beiträge für die 14. Tagung junger Osteuropa-Experten Die Konzentration meiner Untersuchung auf die subjektive Einschätzung der Respondenten ermöglicht Rückschlüsse auf die Rezeption der politischen und wirtschaftlichen Marginalisierung bei den unterschiedlichen gesellschaftlichen Gruppen. Die Eigenwahrnehmungen der politischen und wirtschaftlichen Randstellung sind insbesondere im Zusammenhang mit der Akzeptanz von Sozialpolitik zu deuten, welche die Einstellung gegenüber den makrosozialen, v.a.

politischen Prozessen prägt. Die Analyse der politischen Einstellungen der Respondenten erfolgt über die Indikatoren Bewertung des heutigen politischen Systems, Vertrauensgrad gegenüber dem Parlament sowie Vertrauen in die Verbindung zwischen Politikern und Wählern. Da sich der politische Status primär auf die wirtschaftliche Lage der Menschen auswirkt, habe ich des Weiteren die Einschätzungen über die aktuelle wirtschaftliche Lage, das Einkommensniveau des Haushalts und die Bewertung des ökonomischen Status des eigenen Haushalts herangezogen. Da sowohl die politische Positionierung als auch die wirtschaftliche Lage Aufschlüsse über das soziale Wohlbefinden geben können, letztere aber darüber hinaus von weiteren Faktoren bedingt wird, habe ich zusätzlich Fragen nach Aspekten der Einschätzung der eigenen sozialen Position einbezogen. Hierunter fasse ich Aussagen bezüglich der Wahrnehmung der Unsicherheit in der Gesellschaft, der Möglichkeit der sozialen Unterstützung aus dem Freundeskreis, sowie der Selbstbestimmtheit in Bezug auf das eigene Leben. Wie deutlich wird, werden je drei Dimensionen der subjektiven Wahrnehmung der Respondenten berücksichtigt. Indem die Einschätzung der eigenen Einbettung in das soziale, wirtschaftliche und politische System erfragt wird, können auch Rückschlüsse auf die individuelle Betroffenheit während des Wandels gezogen werden. Insgesamt ist so eine heterosubjektive Perspektive gewährleistet, welche der Analyse der systemischen sozialen Zustände, der individuellen Betroffenheit durch den Wandel der unmittelbaren sozialen Netzwerke sowie der Selbstpositionierung der Respondenten in der Transformation dient.9 Demnach lassen sich entsprechend der Antwortmuster fünf Gruppen klar definieren, welche ihrer Selbsteinschätzung nach unterschiedlichen Status aufweisen – von sehr gut integriert bis ausgeschlossen. Die Validität der Klassifikation dieser Statusgruppen habe ich ebenfalls kontrolliert. Dabei hat sich gezeigt, dass die von mir konstruierten Variablengruppen voneinander unabhängig sind. Ein Zusammenhang besteht hingegen zwischen den wirtschaftlichen, politischen und sozialen Aspekten.10 Dieser Zusammenhang ist teilweise mit der ethnischen Zugehörigkeit der Interviewten zu erklären.11 Die teilweise komplex kodierten Antworten auf diese Fragen habe ich als dummy-Variablen umkodiert und die Antworten aufaddiert. So ließ sich eine Skala der Antworten konstruieren, welche die Einschätzung der Transformation von „sehr negativ“ (0 Punkte) bis „sehr positiv“ (9 Punkte) erfasst. Da einige Interviewten keine definitiven Antworten auf die hier berücksichtigten Fragen gaben (keine Antwort, verweigert etc.), habe ich diese Personen aus dem Sample herausgenommen. Die verbliebenen Daten sind nach den Kriterien Geschlecht, Alter, Bildungsgrad und ethnische Zugehörigkeit entsprechend den demografischen Daten der Länder gewichtet. Nach dieser Berechnung blieben in dem Datensatz 1711 Menschen (aus Estland 524, Lettland 537, Litauen 650). Diese werden in einem repräsentativen Sample der Bevölkerung für jedes Land betrachtet.

Politischer – Wirtschaftlicher Status (R=,291**); Wirtschaftlicher – Sozialer Status (R=,362**); Politischer – Sozialer Status (R=,048*);

In der Befragung wurde nach der Sprache des Interviews unterschieden (Russisch oder Sprache der baltischen Mehrheit). Weitere Fragenkomplexe erlauben auszurechnen, welcher ethnischen Gruppe der Respondent angehört.

Wenn die Kategorien, die ich konstruiert habe, auf die Antworten mit der Variable „Sprache des Interview“ korreliert und dabei auf die ethnische Zugehörigkeit geprüft werden, so ergibt sich, dass sich die russischsprachigen Befragten bezüglich aller drei Dimensionen schlechter gestellt einstuften: „Sprache des Interview ‚Russisch’“ mit wirtschaftlichem Status (R=-,102**). Korrelationen zwischen dem sozialen Status und dem politische Status wirkt sich nicht signifikant aus. Wenn wir die Antworten der Russischsprachigen in Litauen ausschließen – da sie im Gegensatz zu vielen Russischsprachigen in Lettland und Estland die Möglichkeit zur politischen Einflussnahme und dadurch auch in ihrem sozialen Status größere Sicherheit haben – wird auch die Verbindung zwischen der Interviewsprache und der Wahrnehmung der politischen Benachteiligung deutlich (R= -,087**). Die Korrelation zwischen der Interviewsprache und dem sozialen Status ist nicht signifikant.

Osteuropaforschung – 15 Jahre „danach“ 179 Interessanter aber ist der Befund, dass die Korrelation zwischen selbstempfundenem (wirtschaftlichen, sozialen und politischen) Status und Sprache der Interviewten (R= -0,065**) schwächer ist als die Korrelation zwischen dem selbstempfundenen Status der Respondenten und der errechneten Zuordnung zu einer Alterskohorte (R= -,180**). Dies zeigt deutlich, dass die Zugehörigkeit zu einer bestimmten Alterskohorte ein besserer Indikator für den eigenen Status ist als die ethnische Zugehörigkeit. Im Ergebnis sehen sich allerdings die russischsprachigen älteren Menschen in ihrem Status besonders schlecht gestellt. Es kann ferner behauptet werden, dass in Estland, Lettland und Litauen die Unterschiede zwischen den ethnischen Gruppen am deutlichsten im Vergleich zwischen der jüngsten und der ältesten Alterskohorte zu sehen sind.

Diese Ergebnisse belegen nun exemplarisch einerseits die gängige These von der marginalen Stellung der nicht-titulären Bevölkerungsgruppen anhand ihrer Selbsteinschätzung bezüglich des eigenen politischen, sozialen und wirtschaftlichen Status. Andererseits zeigen sie noch deutlicher, dass auch kurz nach dem EU-Beitritt der baltischen Staaten trotz der massiven Konditionierungsversuche der EU keine erfolgreiche Sozialpolitik durchgesetzt wurde. Als Indiz für die fehlende Umsetzung einer erfolgreichen Sozialpolitik in allen drei Ländern kann auch die neueste Welle der Euroskepsis gesehen werden, welche als außenpolitische Dimension der Unzufriedenheit der baltischen Bevölkerungen mit der aktuellen Innen- und vor allem Sozialpolitik zu deuten wäre.

Zusammenfassung und Ausblick Im Rahmen dieser kurzen Darstellung ist es nicht möglich, im Detail auf die intergenerationellen Unterschiede in der Betroffenheit durch die Systemtransformation einzugehen und zum Wahlverhalten in Bezug zu setzen. Als zentrales Ergebnis kann jedoch festgehalten werden, dass die soziale und wirtschaftliche Marginalisierung der älteren Bevölkerungsschichten – dabei der nicht-titulären mehr als der titulären – den langsamen, aber steten Wandel hin zu einer aktiven Sozialpolitik erklären kann, welcher im Kontrast zur im Sinne der EU forcierten liberalen Wirtschaftspolitik steht.12 Die liberale Wirtschaftspolitik wiederum wird von der jüngeren, sozial und wirtschaftlich von den Reformen der letzten Jahre massiv profitierenden, Generation bevorzugt und getragen.

Diese und andere Trends können noch pointierter aus dem New Baltic Barometer erschlossen werden, woraus deutlich abzulesen ist, dass die Einwohner baltischer Staaten die Transformation überwiegend positiv bewerten. Dennoch gibt es einige Aspekte des Systemwandels, welche von diversen sozialen Gruppen unterschiedlich bewertet werden, dies allerdings nicht – wie in der Literatur häufig angenommen – in Abhängigkeit von ihrer sprachlich-kulturellen Zugehörigkeit. Vielmehr kann beobachtet werden, wie sich die Meinungsgruppen entlang der generationellen Faltlinien bilden. Diese Entwicklung – über den Zeitraum der vergangenen 15 Jahre und im Kontext der Systemtransformation und des sozialen Wandels gesehen – verweist auf die Vielschichtigkeit der Transformation in der Region.

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Nr. 66 Tschetschenienkrieg und nationalistischer Diskurs in Russland Am Beispiel von KPRF und Jabloko Von Jin-Sook Ju (April 2005) – Druckfassung vergriffen – No. 67 Participation of Civil Society in New Modes of Governance The Case of the New EU Member States Part 1: The State of Civil Society By Heiko Pleines (ed.) (May 2005) Nr. 68 „Stiller als Wasser, tiefer als Gras“ Zur Migrationsgeschichte der russischen Displaced Persons in Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg Von Anne Kuhlmann-Smirnova (Juli 2005) No. 69 How to explain Russia’s post-Soviet Political and Economic System By Heiko Pleines (ed.) (August 2005) Nr. 70 Integration und Ausgrenzung im Osten Europas. Beiträge für die 13. Tagung junger Osteuropa-Experten Veranstaltet von Forschungsstelle Osteuropa an der Universität Bremen, Osteuropa-Institut der Freien Universität Berlin, Deutsche Gesellschaft für Osteuropakunde, Europäische Akademie Berlin (September 2005)

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Bezugspreis pro Heft: 4 Euro + Portokosten Abonnement (10 Hefte pro Jahr): 30 Euro + Portokosten Bestellungen an: publikationsreferat@osteuropa.uni-bremen.de Forschungsstelle Osteuropa, Publikationsreferat, Klagenfurter Str. 3, 28359 Bremen Vergriffene Hefte können als PDF-Datei gratis bestellt bzw. von der Website der Forschungsstelle Osteuropa (www.forschungsstelle-osteuropa.de) heruntergeladen werden Aktuelle Bücher aus der Forschungsstelle Osteuropa Analysen zur Kultur und Gesellschaft im östlichen Europa Bd. 21 Isabelle de Keghel: Die Staatssymbolik des neuen Russland.

Traditionen - Integrationsstrategien – Identitätsdiskurse LIT-Verlag (Münster) 2005 (in Vorbereitung), 256 S., br., ISBN 3-8258-8862-2, Euro 24,90

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Bestimmungsfaktoren und Perspektiven der russischen Wirtschaftsentwicklung LIT-Verlag (Münster) 2005 (im Druck), 304 S., br., ISBN 3-8258-8284-5, Euro 29,90

Bd. 19 Heiko Pleines:

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Ökonomie – Kultur – Politik. Transformationsprozesse in Osteuropa Festschrift für Hans-Hermann Höhmann Edition Temmen (Bremen) 2003, 346 S., Hardcover, ISBN 3-86108-346-9, Euro 20,90

Bd. 14 Hans-Hermann Höhmann, Heiko Pleines (Hg.):

Wirtschaftspolitik in Osteuropa zwischen ökonomischer Kultur, Institutionenbildung und Akteursverhalten Russland, Polen und Tschechische Republik im Vergleich Edition Temmen (Bremen) 2003, 245 S., Hardcover, ISBN 3-86108-347-7, Euro 20,90 Osteuropa: Geschichte, Wirtschaft, Politik

Bd. 39 Jin-Sook Ju:

Konstituierung der Programmatik russischer Parteien Programmatische Differenzierung als Element der Parteibildung im post-sowjetischen Russland LIT Verlag (Münster) 2005, ca. 300 S., ISBN 3-8258-8537-2, Euro 24,90

Bd. 38 Isabelle de Keghel:

Konstruktionsversuche neuer historischer Identitäten im Russland der Transformationszeit LIT Verlag (Münster) 2005 (in Vorbereitung), ca. 656 S., ISBN 3-8258-8201-2, Euro 44,90 Kostenlose E-Mail-Dienste der Forschungsstelle Osteuropa Russlandanalysen Die „Russlandanalysen” bieten wöchentlich eine Kurzanalyse zu einem aktuellen Thema, ergänzt um Grafiken und Tabellen. Zusätzlich gibt es eine Wochenchronik aktueller politischer Ereignisse.

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