WWW.BOOK.DISLIB.INFO
FREE ELECTRONIC LIBRARY - Books, dissertations, abstract
 
<< HOME
CONTACTS



Pages:     | 1 |   ...   | 38 | 39 || 41 | 42 |   ...   | 44 |

«Nr. 77 – September 2006 Osteuropaforschung – 15 Jahre „danach“ Beiträge für die 14. Tagung junger Osteuropa-Experten Veranstaltet von ...»

-- [ Page 40 ] --

Nach Produktion kommt Forschung und Entwicklung!? Doch was verbirgt sich dahinter? Werden zukünftig Airbags bei TRW in Polen designt und Audi-Motoren komplett in Ungarn entwickelt? Die Antwort ist vorerst nein. Produktionsverlagerungen finden statt, auch entstehen in MOE zusätzliche Kapazitäten außerhalb der Produktion. Doch handelt es sich bislang um Kernaufgaben des Engineering, das als wissensintensiv einzustufen ist, aber in Kooperation mit dem Mutterwerk erfolgt und nicht zur hochsensiblen Grundsatzentwicklung zählt. MOE erhält somit neben arbeits- auch wissensintensive Wertschöpfungsbereiche, was die Nachfrage nach qualifizierten Arbeitskräften weiter erhöht und das Einkommensniveau in Zentren der Automobilindustrie ansteigen lässt. Es gibt derzeit aber keine Anzeichen dafür, dass der nächste Entwicklungsschritt folgen wird: Dass Fahrzeughersteller Teile oder die gesamte Entwicklung für ein neues Fahrzeugmodell an Tochter- oder Fremdunternehmen vergeben und somit Standorten in MOE hochwertige Kompetenzen aus der Fahrzeugentstehung übertragen werden. Polen, Tschechien, Ungarn und die Slowakei haben sich wie auch andere Standorte weiterentwickelt, von Montagewerken zu Produktionsstätten und Entwicklungsdienstleistern. Aus ihnen sind aber keine eigenständigen Entwicklungszentren geworden, die westeuropäische Standorte substituieBeiträge für die 14. Tagung junger Osteuropa-Experten ren und Steuerungseinfluss auf die globale Wertschöpfungskette transnationaler Unternehmen haben. Ob es dazu kommen wird, hängt von der Struktur und Wettbewerbsfähigkeit jedes einzelnen Unternehmens ab. Bisher bleibt es dabei, dass Kernkompetenzen an den traditionellen Standorten verbleiben und Randkompetenzen, zu denen nun auch Support-Aufgaben bei der Fahrzeugentwicklung zählen, an Transformations- und Schwellenländer vergeben werden. Auch wird die weitere Entwicklung davon abhängen, inwieweit lokale Unternehmen in MOE in der Lage sind, durch den Aufbau von organisatorischem und technologischem Wissen sowie durch die Verfügbarkeit von Investitionsmitteln wettbewerbsfähige Unternehmen aufzubauen. Spillover-Effekte durch die Präsenz von transnationalen Unternehmen in den Ländern MOE bieten zumindest die Möglichkeit, Kompetenzen hinzuzugewinnen und über Kooperationen und Joint Ventures mit starken Partnern mittelständische Unternehmen zu etablieren. Ob aus ihnen jedoch ebenbürtige Konkurrenten zu den großen Automobilherstellern und -zulieferern werden, bleibt in einer sich restrukturierenden Automobilindustrie abzuwarten. Die Tendenz wird zu einer weiteren Reduzierung unabhängiger Fahrzeugproduzenten gehen, Chancen bleiben daher eher in der an Einfluss und Bedeutung hinzugewinnenden Zulieferindustrie.

Literatur Buckley, P. J. & Casson, M. (1976): The Future of the Multinational Enterprise, London.

Demekas, D. G., Horváth, B., Ribakova, E. & Y. Wu (2005): Foreign Direct Investment in Southeastern Europe: How (and How Much) Can Policies Help? (=IMF Working Paper, 05/110), Washington.

DUIHK (Deutsch-Ungarische Industrie- und Handelskammer) (2006): Konjunkturbericht MOE 2006, Budapest.

Dunning, J. H. (1981): Trade, Location of Economic Activity and the MNE: A Search for an Eclectic Approach. In: The International Allocation of Economic Activity, Proceedings of a Nobel Symposium, Stockholm.

EIU (Economist Intelligence Unit) (2006): CEO Briefing – Corporate priorities for 2006 and beyond, London.

Gläser, J. & Laudel, G. (2004): Experteninterviews und qualitative Inhaltsanalyse. (=UTB 2348), Wiesbaden.

Hymer, S. H. (1976): The International Operations of National Firms: A Study of Direct Foreign Investment, Cambridge.

Maksymiuk, A. (2006): The attractiveness of the automotive industry in Poland for foreign direct investments. (=Working Papers in Management, Finance and Economics, No. 2), Poznan.

Navaretti, G. B. & Venables, A. J. (2004): Multinational Firms in the World Economy, Princeton.

Pries, L. (2005): Renaissance oder Agonie der deutschen und europäischen Automobilindustrie? In: Pries, L. & M. Hertwig (Hrsg.), Deutsche Autoproduktion im globalen Wandel. Altindustrie im Rückwärtsgang oder Hightech-Branche mit Zukunft? Berlin, S. 15–37.

UNCTAD (United Nations Conference on Trade and Development) (2005): World Investment Report 2005: Transnational Corporations and the Internationalization of R&D, New York / Genf.

Osteuropaforschung – 15 Jahre „danach“ 159 UNCTAD (2004): Prospects for Foreign Direct Investment and the Strategies of Transnational Corporations 2004–2007, New York / Genf.

Urban, W. (2005): The Vehicle Industry in the New Member States, Wien.

Winter, J. (2006a): Kompetenzerwerb in der Automobilindustrie. Das Beispiel Volkswagen Poznań (Polen). In: Geographische Rundschau, Jg. 58 (2006), H. 4, S. 46–52.

Winter, J. (2006b): Kompetenzaufteilung in konzerninternen Netzwerken der Automobilindustrie. Chance für Standort und Region? In: Berliner Debatte Initial, Jg. 17 (2006), H. 1/2, S. 186–198.

Ramona Lange Das Wirtschaftsklima in der Ukraine nach der „Orange Revolution“ – Traum oder Alptraum für Investoren?

Der neue Weg der Ukraine Die Wahl des dritten Präsidenten der Ukraine Ende 2004 hat die Aufmerksamkeit der ganzen Welt erregt und ging als „Orange Revolution“ in die Geschichte des noch jungen Landes ein.

Nachdem keiner der beiden führenden Kandidaten, Viktor Yushchenko und Viktor Yanukovych, mehr als 50 Prozent der Wahlstimmen für sich gewinnen konnte, wurde eine zweite Wahlrunde angeordnet. Aus dieser ging angeblich der Kuchma-Favorit Viktor Yanukovych als Sieger hervor.





Jedoch nach Vorwürfen massiver Korruption und des Wahlbetruges, begleitet von landesweiten Protesten und Streiks, ordnete das Höchste Gericht eine Wiederholung der zweiten Wahlrunde an.

Mit 52 Prozent der Stimmen wurde Viktor Yushchenko zum offiziellen Sieger und somit zum neuen Präsident der Ukraine ernannt.1 Die „Orange Revolution“ war jedoch mehr als eine mit Protesten begleitete Präsidentschaftswahl: mit dem Sieg des reform-orientierten Viktor Yushchenko sollte sie die zukünftige Neuausrichtung der Ukraine gen Westen kennzeichnen.

Der Ausgang dieser Wahl erweckte neue Hoffnungen und Erwartungen vor allem unter Investoren, die sich von der neuen Regierung eine deutliche Verbesserung des Wirtschaftsklimas durch die Beschleunigung überfälliger Reformprozesse versprachen.

In der Tat wurde die Ukraine in der Vergangenheit vor allem mit einer hohen Kriminalitätsrate, Korruption und einem hohen Investititionsrisiko in Verbindung gebracht.

Dieses negative Bild war deutlich im Volumen der Auslandsdirektinvestitionen (FDI) reflektiert, das weit unter dem Durchschnitt des üblichen FDI-Niveaus im mittel- und osteuropäischen Raum liegt. Im Vergleich zu den Nachbarländern Polen, Rumänien und Russland hat die Ukraine als Zielland von Auslandsinvestitionen weder in der ersten noch in der zweiten noch in der dritten Liga gespielt.2 Seit der Unabhängigkeit des Landes im Jahre 1991 bis Ende 2004 erreichte die Ukraine kumulierte Auslandsinvestitionen von USD 8.354 Mrd., was gerade einmal einem Zehntel der Investitionen in Polen entspricht.3 Angesichts des reform-orientierten und prowestlichen Kurses der neuen ukrainischen Regierung haben viele Experten einen Rekord an Auslandsinvestitionen und engere Wirtschaftsbeziehungen mit dem Westen vorher gesagt.4 Hat die geopolitische Neuausrichtung der Ukraine tatsächlich zu einem Mehr an FDI-Strömen vom Westen in die Ukraine geführt?

Wikipedia: „Orange Revolution“. Online: http://en.wikipedia.org/wiki/Orange_Revolution.

Meyer, Harald (2005): „Strom der Auslandsinvestitionen in der Ukraine schwillt an“, Bundesagentur für Aussenwirtschaft, 07.03.2005.

Hill, David (2005): „Ukraine after the Orange Revolution – A place to invest?“, in: Business Hungary, Volume XIX/09, September 2005. Online:http://www.amcham.hu/BUSINESSHUNGARY/19-09/articles/06-regionasp.

Vgl. zum Beispiel Hill, David (2005) und Intriago, Jorge E. (2005): „Ukraine – Investment Potential. Forecast in Respect of Foreign Direct Investment”, PricewaterhouseCoopers.

Osteuropaforschung – 15 Jahre „danach“ 161 Auslandsinvestitionen vor und nach der „Orange Revolution“ Das FDI-Volumen in 2005 ist nicht eingetreten wie erwartet, aber dank der Re-Privatisierung des Stahlkombinats „Kryvorizhstal“ für USD 4.8 Mrd. und des Verkaufs der „Avalbank“ für USD 1.04 Mrd. hat das vierte Quartal einen neuen Rekord an FDI verbuchen können. Insgesamt sind für das Jahr 2005 USD 7.3 Mrd. an Auslandsinvestitionen getätigt worden. Weitere Privatisierungen, insbesondere im Bankensektor, haben maßgeblich zu dem FDI-Zuwachs Anfang 2006 beigetragen.5

Zwei Drittel der gesamten Investitionssumme entfielen dabei auf folgende Herkunftsländer:

Zypern (15,3% der Gesamtsumme) vor den USA (12,8%), Großbritannien (11%), den Britischen Jungfern-Inseln (7,4%), Deutschland (6,6%), den Niederlanden (6,2%) und Russland (5,8%).6 Bei einem Blick auf die Entwicklung der FDI Ströme nach Herkunftsland von 2001 bis 2005

sind dabei folgende Trends feststellbar:7

das Jahr 2004 stellt einen Wendepunkt im Hinblick auf die FDI Ströme in die Ukraine dar.

• Investitionen vom Westen, mit Ausnahme von Großbritannien, waren bereits vor 2004 rück läufig. Der Regierungswechsel Ende 2004 konnte diese Entwicklung jedoch nicht aufhalten, sondern hat sie noch verstärkt. Mit 45,4% der Gesamtsumme haben Auslandsinvestitionen vom Westen im dritten Quartal 2005 einen neuen Tiefpunkt erreicht.8 Zypern und die Britischen Jungfern-Inseln sind die Investitionsländer mit den höchsten • Zuwachsraten seit Ende 2004.

Investitionen aus Russland waren bis 2004 rückläufig, sind aber seit der „Orangenen Revo lution“ wieder zunehmend.

Wie aber ist dieses Paradoxon zu erklären, insbesondere im Hinblick auf die Ukraine die sich politisch Richtung Westen neu orientierte und auch wirtschaftlich daran anknüpfen wollte?

Die Ursachen sind einerseits in der nationalen Wirtschaftspolitik der neuen ukrainischen Regierung und andererseits in Russland´s verstärktem Interesse zu suchen.

Die Wirtschaftspolitik der neuen Regierung Energische Schritte zur Bekämpfung der Korruption sowie weitere Maßnahmen zur Verminderung der Bürokratie im Hinblick auf Genehmigungs- und Lizenzverfahren zählen zur Erfolgsbilanz der neuen Regierung. So wurde die Arbeit der Zollbeamten von speziellen AntiKorruptionsgruppen überprüft und Zolltarife um mehrere Prozentpunkte reduziert, um Bestechungen, Schmuggel und „graue Einfuhren“ unrentabel erscheinen zu lassen.9 Jedoch viele Wahlversprechen der Regierung, zum Beispiel in einer transparenten Weise zu arbeiten und betroffene Teilnehmergruppen mit in die Vorbereitung von Gesetzesinitiativen CASE Ukraine (2006): „Ukrainian Economic Outlook – Tendencies, Estimates, Forecasts“, Quarterly 02/2006, Center for Social and Economic Research. U.a. wurden „Ukrsotsbank“ und „Ukrsibbank“ privatisiert.

Stand 10/2005. U.S. Department of State (2006): „2006 Investment Climate Statement – Ukraine“.

Ebd. sowie U.S. Department of State (2005): „2005 Investment Climate Statement – Ukraine“; Embassy of

Ukraine (2002): „Foreign Direct Investment in Ukraine“, Washington DC. Online:

http://www.ukremb.com/business/investment.html und Terterov, Marat Dr. (2005): „Doing Business with Ukraine“,3rd Edition, GMB Publishing, London.

Motyl, Alexander J. (2005): „A look at the numbers: Is foreign direct investment into Ukraine plummeting?“, The Ukrainian Weekly. Online: http://www.ukrweekly.com/Archive/2005/400518.shtml. Diese Zahll beinhaltet die Länder USA, Großbritannien, die Niederlanden, Deutschland, Schweiz und Österreich.

World Economic Forum (2005): „Yushchenko lays out priorities for his government“, Interview mit Victor Yushchenko, Präsident der Ukraine, Extraordinary Ukraine Roundtable, 16–17 Juni, Kiev.

162 Beiträge für die 14. Tagung junger Osteuropa-Experten

einzubeziehen, wurden nur zu einem geringen Teil eingelöst. Besonders nachteilig auf das Investitionsklima haben sich vor allem folgende Maßnahmen ausgewirkt:



Pages:     | 1 |   ...   | 38 | 39 || 41 | 42 |   ...   | 44 |


Similar works:

«Stiftung Deutsche Krebshilfe Dr. h.c. Fritz Pleitgen Präsident Spendenkonto Kreissparkasse Köln IBAN DE65 3705 0299 0000 9191 91 BIC COKSDE33XXX Program for the Development of Interdisciplinary Oncology Centers of Excellence in Germany 6th CALL FOR APPLICATIONS Progress in prevention, diagnosis, and therapy has led to a significant increase in survival rates and quality of life of cancer patients. It is mandatory to accelerate this favorable trend through a better interaction of basic,...»

«CONFLICT RESOLUTION Resolving conflict rationally and effectively In many cases, conflict seems to be a fact of life. We've all seen situations where different people with different goals and needs have come into conflict. And we've all seen the often-intense personal animosity that can result. The fact that conflict exists, however, is not necessarily a bad thing: As long as it is resolved effectively, it can lead to personal and professional growth. In many cases, effective conflict...»

«MAGISTERARBEIT Erstellung einer multimedialen Lehrund Lernhilfe für den Trainingsbereich im österreichischen Kinderund Jugend-Eishockey Verfasser Arno Maier angestrebter akademischer Grad Magister der Naturwissenschaften (Mag.rer.nat) Wien, im November 2008 Studienkennzahl lt. Studienbuchblatt: A 481 / 295 Studienrichtung lt. Studienblatt: Sportwissenschaften (Stzw) – Gewählte Fächer statt 2. Studienzweig Betreuer: Ao. Univ. Prof. Dipl. Ing. Dr. techn. Arnold Baca Danksagung Mein...»

«Gudrun Gersmann Hubertus Kohle (Hrsg.) FRANKREICH 1815-1830 TRAUMA ODER UTOPIE? Die Gesellschaft der Restauration und das Erbe der Revolution Mit 31 Abbildungen Franz Steiner Verlag Stuttgart Umschlagabbildung: Theodore Gericault, Das Floß der M e d u s a, 1818/19 (Paris, Louvre) Die Deutsche Bibliothek CIP-Eiriheits aufnähme Frankreich 1815 -1830 : Trauma oder Utopie? ; die Gesellschaft der Restauration und das Erbe der Revolution / Gudrun Gersmann ; Hubertus Kohle (Hrsg.). Stuttgart:...»

«DAI KIMOTO & SWING KIDS (SWITZERLAND) Dai Kimoto & Swing Kids – the name stands for pure joy. The band leader Dai Kimoto was born and grew up in Japan. At 18 he began his professional career as a trumpet player in a big band in his native city Okayama. At 25, he immigrated to Europe and played in various orchestras such as with Max Greger in Munich, with Pete Lienhard and at the Opera House in Zurich. His great love and strength lies in working with children and with the Swing Kids he has...»

«CHAPTER 2 (in ‘Doing Disability Research’ edited by Colin Barnes and Geof Mercer. Leeds, The Disability Press, pp. 15Emancipatory Research: Realistic goal or impossible dream? Mike Oliver INTRODUCTION After much critical reflection on my own work (is this what we mean by reflexivity?) during the 1980s provoked by my involvement in the disability movement, I came to the inescapable and painful conclusion that the person who had benefited most from my research on disabled people's lives was...»

«Sitzungsberichte der Leibniz-Sozietät 101(2009), 159–183 der Wissenschaften zu Berlin In einem Jahr, das reich an – zumindest für Deutschland – geschichtsträchtigen Jubiläen ist, werden Rückblickende gern auf die Größe von Ereignissen und deren andauernde Wirkungen verwiesen. Die Lebenswege von Menschen passen oft nur bedingt in solche Strukturierungen. Sie sind stets reicher, machen vorausgegangene und nachfolgende Entwicklungen der großen Ereignisse verständlicher,...»

«BEDIENUNGSANLEITUNG USER MANUAL MODE D'EMPLOI MANUAL DEL USUARIO DUOSCAN Scanner © Copyright Für weiteren Gebrauch aufbewahren! Keep this manual for future needs! Nachdruck verboten! Gardez ce mode d’emploi pour des Reproduction prohibited! utilisations ultérieures! Réproduction interdit! Guarde este manual para posteriores usos. Prohibida toda reproducción. MULTI-LANGUAGE-INSTRUCTIONS Inhaltsverzeichnis/Table of contents Sommaire/Contenido EINFÜHRUNG SICHERHEITSHINWEISE...»

«Discussion Paper No. 10-029 Social Return on Investment of Mutual Support Based Housing Projects: Potential for Socio-Economic Cost Savings and Higher Living Quality Sarah Borgloh and Peter Westerheide Discussion Paper No. 10-029 Social Return on Investment of Mutual Support Based Housing Projects: Potential for Socio-Economic Cost Savings and Higher Living Quality Sarah Borgloh and Peter Westerheide Download this ZEW Discussion Paper from our ftp server:...»

«CHANNEL CLASSICS CCS SA 31111 Schubert Symphony no. 9 (‘Great’) in C major Five German Dances B U D A P E S T Ivan F E S T I V A L ORCHESTRA Fischer Iván Fischer & Budapest Festival Orchestra I ván Fischer is founder and Music Director of the Budapest Festival Orchestra and Principal Conductor of the National Symphony Orchestra of Washington D.C. He has been appointed Principal Conductor of the Konzerthausorchester Berlin starting the season 2012/13. The partnership between Iván Fischer...»





 
<<  HOME   |    CONTACTS
2016 www.book.dislib.info - Free e-library - Books, dissertations, abstract

Materials of this site are available for review, all rights belong to their respective owners.
If you do not agree with the fact that your material is placed on this site, please, email us, we will within 1-2 business days delete him.