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«Nr. 77 – September 2006 Osteuropaforschung – 15 Jahre „danach“ Beiträge für die 14. Tagung junger Osteuropa-Experten Veranstaltet von ...»

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Etwa seit dem Jahr 2000 und unter Putin widmet sich der Staat dem Thema CSR. Seitdem vergibt der Kreml (mit Ministerien, Verbänden und Gewerkschaften) einen nationalen Preis an sozial vorbildhafte Firmen (hier analysierte Firmen u.a. prämiert). Von Präsidentenseite wird betont: Wachstum und Einkommenszuwachs seien die Mittel gegen die sozialen Klemmen Russlands, doch Firmen(-inhaber) werden auch zur sozialen Verantwortung angehalten. CSR ist mittlerweile eine Querschnittsaufgabe auf Regierungs- und Ministerialebene. Im Ganzen ist die Situation indes vertrackt, denn Putins Amtszeit steht für eine Anti-Oligarchenkampagne, die die Situation zwischen Reichtum und Armut trotz makroökonomischer Stabilität politisch ausnutzt.

Seit CSR in Russland fassbar ist, werden CSR und Wohltätigkeit „verstaatlicht“.16 Der Kreml definiere CSR als Steuern zahlen, Befolgen von Anweisungen und politische Abstinenz. So sei CSR etwas anderes als in der internationalen Praxis, CSR sei ein Code zur Subordination des Privatsektors unter Staatsinteressen, so der einstige Moskauer Büroleiter der Eurasia Stiftung.17 Zieht man gängige CSR-Lesarten als Interaktion mit mehreren und/oder bisher verkannten Stakeholdern zur Bewertung der Situation heran, ist festzuhalten: Wenn Firmen den Stakeholderdialog suchen, bleibt bei intendiert schwacher Zivilgesellschaft fast nur der Staat übrig, der (begrenzte) Stakeholderdialog russischer Firmen richtet sich fast nur an Investoren, partiell die Mitarbeiter und vor allem den Staat.

Ingesamt prägt Russlands CSR-Agenda ein diffuser Mix zeitgemäßer CSR-Ansätze und intransparenter, rein philanthropischer Engagements. Prekär ist, dass viele führende CSRAkteure den Oligarchen nahe stehen. Sie, der Kreml und ihm nahe stehende Firmen sind treibende Kräfte der allseits politisierten Debatte, und staatliche Stellen streben danach, CSR zu „verstaatlichen“. Im Ganzen büßt das Konzept so an Wert ein, denn in einer schwachen institutionellen Umgebung steigt normalerweise die moralische Verantwortung einzelner „CSRChampions“ als change-agents,18 doch scheint es für Firmen in Russland schwer solch eine RolKlassifikation und Begriffe nach dem RMA Report on Social Investments in Russia 2004: 15.

Die (Oligarchen nahe stehenden) Firmen Alfagruppe und Interros unterstützten und finanzierten u.a. das allrussische „Bürgerforum“ des Kremls.

„If business has money, the government will tell it what to support. […] the Khodorkovsky affair means that no Russian philanthropic foundation with a far-reaching social agenda – i.e., one targeted at the development of civil society – will be allowed to exist without the blessing of the president and the presidential administration. Some subjects – education, children’s welfare, health and culture or donations to state cultural institutions – are considered safe territory. Others, such as Chechnya, the environment and human rights, are not […]” (Gambrell: 6, gekürzt).

Stephen Schmida, Moscow Times 13.1.05.

IBLF/WBCSD 2004, Roloff 2003: 401ff.

Osteuropaforschung – 15 Jahre „danach“ 147 le auszufüllen. Falls CSR-Aktivitäten erkennbar sind, ist deren Transparenz oft gering, was eben mit der janusköpfigen Kremlposition zu tun hat, denn nicht regierungsnahe Positionierung über CSR könnte den Firmenbestand bedrohen (was nicht im CSR-Sinne ist). Deutlich wird: CSR wird allseits instrumentalisiert und definitorische CSR-Bausteine – aus liberalen und/oder sozialen Marktwirtschaften – sind nicht ohne Widersprüchlichkeiten auf Russland anwendbar.

In den Carrollschen CSR-Obliegenheiten gesprochen scheint zu gelten: Mache Gewinne, bezahle Steuern, sei Philanthrop, folge formellen und v.a. informellen Regeln, ethisches Verhalten scheint – wenn überhaupt – zuletzt zu kommen. Es drängen sich Fragen auf wie: Kann/soll eine Firma in Russland überhaupt alle vier Carrollschen CSR-Obliegenheiten erfüllen? Inwiefern kann sie Gewinne machen bzw. offen deklarieren? Wie weit sind in einem Umfeld von Korruption und Doppelstandards formelle und informelle Regeln zu befolgen? Wie steht es um die Freiwilligkeit, ist CSR hier versteckte Staatskorruption, und wie steht es um den moralischen Wert der CSR-Engagements? Vielleicht ist reine Philanthropie auch der beste und direkteste Weg in Russland sozial tätig zu werden? Ist die CSR-Agenda Russlands typisch für eine im frühen Entwicklungsstadium? Fragen, die eher in Entwicklungsländern als in entwickelten liberalen und/oder sozialen Marktwirtschaften diskutiert werden.19 Und letztlich stellt sich im Sinne des „Greenwash- bzw. Bluewash-Argumentes“20 die Frage: Kann eine Oligarchenfirma durch CSR – abseits des Kreml oder als „kapitalistischer Ablasshandel“ mit ihm – ihre (gesellschaftliche) Legitimation sichern?

Analog zur Korruptionsdebatte scheint zu gelten: Die CSR-Agenda Russlands ist Symptom anderer Probleme, also In- und Output einer unzureichenden institutionellen Ordnung.21 Obwohl das intuitiv zusagende CSR-Konzept in Russland kaum anwendbar ist, nutzen es Regierung oder Konzerne bei sog. „Road Shows“, um andere Probleme zu verdecken.22 Zwischen reiner (high-profile) Philanthropie und Russlands teilliberalisierter Wirtschaftsordnung gibt es keinen Widerspruch – zu CSR-Gedanken im eigentlichen Sinne schon.

Literatur Blowfield, M., Frynas, J.G.: Setting new agendas: Critical perspectives on Corporate Social Responsibility in the developing world, International Affairs 3-2005.





Carroll, A.B.: Corporate Social Responsibility, Evolution of a Definitional Construct, Business & Society 3-1999.

Dubin, B. Gudkow, L: Der Oligarch als Volksfeind, Der Nutzen des Falls Chodorkovskij für das Putin-Regime, Osteuropa 7-2005.

Freeman, R.E., Velamuri, S.R.: A New Approach to CSR: Company Stakeholder Responsibility, in: Kakabadse, A., Morsing, M. 2006: Corporate Social Responsibility, New York.

Gambrell, J.: Philanthropy in Russia, New Money under Pressure, Carnegie Reporter 1-2004.

Götz, R: Rußland: Eine liberale Marktwirtschaft in autoritärem Umfeld, Internationale Politik 3Blowfield/Frynas 2005, Huniche/Pedersen 2006; oder im Kontext frühkapitalistischer Gesellschaften, wie der Big Business-Zeit in den USA.

Die Begrifflichkeiten stehen in der CSR-Literatur für umweltbelastende Firmen, die sich durch grünes Engagement öffentlich entlasten wollen bzw. für Firmen, die dies durch Unterzeichnung des Global Compact der UN tun wollen.

„Corruption is like pain, a symptom of other problems.” Georgij Satarow zitiert nach ‘Blood Money, Corruption in Russia’, in: Economist 20.10.05.

Etwa jüngst beim Londoner Rosneft IPO.

148 Beiträge für die 14. Tagung junger Osteuropa-Experten Huniche, M., Pedersen, E.R., 2006: Corporate Citizenship in Developing Countries: New Partnership Perspectives, Copenhagen.

IBLF/WBCSD 2004: A Business Guide to Development Actors, International Business Leaders Forum, London.

Ivanenko, V.: Markets and democracy in Russia, BOFIT Discussion Papers 16-2005.

Khodorova, J.: Philanthropy in Russian Society Today, in: International Journal of Not-forProfit Law, 3-2006.

Kostjuk K.: Russia – The Thin Line Between Small Business and Big Politics, in: Habisch, A.

et al., 2005: Corporate Social Responsibility across Europe, München.

Livshin, A., Weitz, R.: Civil Society and Philanthropy Under Putin, International Journal of Not-for-Profit Law, 3-2006.

Pankov, V., 1994: Ökonomie der Reformländer, Der gegenwärtige Wandel und Prognosen für die Transformation, Wien.

Roloff, J. Unternehmen als Akteure gesellschaftlichen Wandels, in: Breuer, M., Brink, A., Schumann, O.J., 2003: Wirtschaftsethik als kritische Sozialwissenschaft, Bern.

Rosefielde, S.: Russia: An abnormal country?, European Journal of Comparative Economics, 1-2005.

Shleifer A., 2005: A Normal Country, Russia After Communism, Harvard.

Abkürzungen CAF Charities Aid Foundation (russische Sektion) EBRD European Bank for Reconstruction and Development GRI Global Reporting Initiative NRO Nichtregierungsorganisation RMA Assoziation(en) der Manager / Russian Managers Association RSPP Russische Union der Industriellen und Unternehmer (Arbeitgeber) / Russian Union of Industrialists and Entrepreneurs Olena Horban und Andriy Bocharov

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Bedeutung und Struktur der NIS “Innovations are the basis of our prosperity. We can only be successful in the world's markets if we are innovative.” (BMBF 2006). Nur durch die Fähigkeiten, die Innovationen und den technologischen Wandel generieren zu können, kommt man zum nachhaltigen Wachstum und zur nachhaltigen Beschäftigung. Die Innovationsleistungsfähigkeit des Staates gibt die Stärke des nationalen Innovationssystems (NIS) wieder und gehört zu den wichtigsten Poltikfeldern des Staates.1 Der Begriff NIS kann im engeren Sinne (d.h. die Gesamtheit der Institutionen, die direkt in die F&E involviert sind und deren Ergebnisse weiterleiten) und im breiteren Sinne (d.h. das Äquivalent zum nationalen System der Politischen Ökonomie, das einen sozialen, wirtschaftlichen und politischen Kontext der technischen und organisationellen Innovation beschreibt) verstanden werden (Freeman 2006, S. 17).2 In der Europäischen Union gewinnt das Thema der erfolgreichen Innovationspolitik aufgrund der Osterweiterung eine besondere Brisanz. Es gibt Spekulationen und unterschiedliche Kritikpunkte, weil Einbußen mit dem Beitritt zur Europäischen Union sowohl in vielen Feldern der Nationalpolitiken (geringere Steuermöglichkeiten in den Geld-, Fiskal-, Handels- und Strukturpolitiken) als auch durch die Belastung der MOE-Unternehmen mit gleichzeitiger Begünstigung der Alt-EU-Unternehmen aufgrund des freien Kapitalverkehrs und der Handelsliberalisierung und schließlich durch Verlust an hochqualifizierten Arbeitskräften aufgrund der Personenfreizügigkeit zu erwarten sind (vgl. Dauderstädt 2002, Tabelle 2).3 Es wird insbesondere kritisiert, dass die meisten osteuropäischen Länder das Wachstum nicht durch Innovation erzeugt hätten (Radosevic & Reid 2006, S. 295). Die Autoren des DIW-Berichtes sehen die Gefahr, dass das F&E-Angebot und die F&E-Nachfrage stark auseinander gehen, die osteuropäischen Unternehmen infolgedessen unabhängig von dem staatlichen Forschungsangebot werden, indem sie direkt die internationalen Innovations-, Produktion- und Absatzmärkte bedienen (Hirschhausen & Bitzer 2000).

Die Definition und Struktur des NIS-Konzeptes ist äußerst umstritten, da sie einerseits auf zahlreichen Beiträgen und unterschiedlichen Disziplinen auf dem Gebiet der Innovationsforschung beruht, die unterschiedliche Perspektiven annehmen (Steg 2005, S.6), woraus eine unterschiedliche Begründung für die Optimierung des Einsatzes der nationalen Innovationspolitik abgeleitet wird (Radosevic & Reid 2006, S. 297–298), wobei, andererseits, es keinen optimalen Weg zu Innovationen und technischem Fortschritt gibt, so dass die NIS sich in ihrer Konfiguration sehr stark unterscheiden, jedoch ein gleich gutes Ergebnis erzielen können. Umgekehrt können ähnliche NIS und Innovationspolitiken zu völlig divergierenden Ergebnissen führen (Blind & Frietsch 2006, S. 3).

Auch die Europäische Kommission schließt sich der NIS-Komplexität an, wobei der Akzent auf das innovationsfreundliche Umfeld gesetzt wird: „Innovation policy encompasses a wide spectrum of issues that affect a company's operating environment and its opportunity to innovate.” (Europäische Kommission 2006).

Um die mit den Konflikten verbundenen Nachteile für die NIS auszugleichen, wurden in der EU die Transferzahlungen, Regionalfonds und Strukturfonds im Rahmen der Regionalpolitik ausgearbeitet, deren aktuelle Prioritätsausrichtung im Sinne der aktuellen Lissabon-Strategie das „Wachstum und Innovation“ ist. (vgl. Europäischer Rat (Lissabon), Schlussfolgerungen des Vorsitzes, 23–24 März 2000, SN100/00, Lissabon 2000).

150 Beiträge für die 14. Tagung junger Osteuropa-Experten Diese Argumentation knüpft sich an die Behauptung, dass die hochtechnologischen Leistungsfähigkeiten des Staates ein Phänomen von „sticky knowledge“ (Verspagen & Schoenmakers 2002, S. 4) darstellen, d.h. dass der hochtechnologische Kern der ganzen Produktionskette am Heimatort (in den reichen Industrieländern) der transnationalen Korporationen verbleibt, wobei die nicht-wissensintensiven Produktionsabläufe an die osteuropäischen Unternehmen vergeben werden (Srcholec 2006, S. 66).



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