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«Gerd Fritz Dynamische Texttheorie Gießener Elektronische Bibliothek 2013 Dynamische Texttheorie Linguistische Untersuchungen 5 Herausgegeben von ...»

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Chomsky bereitet die Einführung seiner Transformationsgrammatik vor, indem er zuerst eine Finite-State-Grammatik beschreibt und sie kritisiert, indem er zeigt, dass sie für die Beschreibung einer natürlichen Sprache inadäquat ist (Kap. 3). Dann führt er diese Vorbereitung fort, indem er eine Phrasenstrukturgrammatik beschreibt (Kap. 4) und sie kritisiert, indem er ihre Grenzen zeigt (Kap. 5). Daran anschließend führt er (s)eine Transformationsgrammatik ein (ab. Kap. 5.5) und beschreibt in Kap. 7 ausführlicher die Anwendung dieser Grammatik auf die Beschreibung von Aspekten der Syntax des Englischen.9 Dazwischen eingelagert macht er in Kap. 6 einen Exkurs („this digression“, S. 61), in dem er grammatiktheoretische Grundannahmen klärt, die seiner Konzeption zugrunde liegen („to clarify certain points of view that underlie the whole approach of this study“, S. 49). Nach Dass Chomsky mitten im Kap. 5 („Limitations of phrase structure description“) mit der Einführung der Transformationsgrammatik beginnt (S. 44), ist auffällig.

Den Übergang bildet die Beschreibung von Regeln wie der Passiv-Transformation, die eine Grammatik des Englischen im Vergleich mit einer Phrasenstrukturgrammatik vereinfachen könnten. Eine naheliegende Strategie des Themenmanagements wäre es gewesen, für diesen Zentralpunkt des Buches ein eigenes Kapitel vorzusehen.

Globale Textorganisation 417 dieser Deutung verstehen wir die Kritik an den alternativen Grammatikmodellen als Vorbereitung und Motivation der Einführung seiner eigenen, neuen Grammatikkonzeption, die funktional den Kern seines Buches ausmacht.10 Diese Darstellungsstrategie ist in wissenschaftlichen Werken nicht ungewöhnlich. Wir haben sie schon bei der Beschreibung von Kellers Kritik an der Vorstellungstheorie gesehen (4.6.2), die sich ihrerseits auf eben diese Darstellungsweise im zweiten Kapitel von Alstons „Philosophy of language“ (1964) stützen kann. Eine Variante dieser Strategie haben wir auch für Hamblins „Fallacies“ angenommen, und man könnte sie noch vielfach nachweisen. Aber schon ein Blick auf Chomskys nächstes größeres Werk, die „Aspects of the theory of syntax“ (1965) nährt die Vermutung, dass wir nicht immer eine derartige Struktur finden werden. Chomsky versteht sein Werk als „an exploratory study of various problems that have arisen in the course of work on transformational grammar“ (Chomsky 1965, vi). Das zentrale Organisationsprinzip scheint hier das Thema des gegenwärtigen Stands der generativen Grammatik und der aktuellen Probleme zu sein, dessen Teilthemen in unterschiedlichen funktionalen Konfigurationen bearbeitet werden: deskriptiv, kritisch, argumentativ. Dabei kann man Kap. 3 („Deep structures and grammatical transformations“), in dem Chomsky den Aufbau einer Grammatik der von ihm favorisierten Form beschreibt, als das thematisch zentrale Kapitel des Buches verstehen.

In manchen Fällen könnte man für die Beschreibung eines Texts auch eine relativ unspezifische globale Funktion annehmen, beispielsweise die Funktion des Informierens. So könnte man bei Buchbesprechungen die Information potenzieller Leser als eine globale Funktion annehmen. Eine solche Annahme ist aber insofern nicht sehr hilfreich, als sie keinen Zusammenhang mit spezifischen Teilfunktionen einer Buchbesprechung erkennbar macht, nämlich Beschreibung, Bewertung und Empfehlung.11 In einem sehr allgemeinen Sinne haben fast alle Texte die Funktion der Information. Eine alternative Betrachtungsweise, auf die ich im Abschnitt über Texttypen ausführlicher eingehen werde, könnte darin bestehen, diese Art von Text als gerade durch Ich habe bei dieser Beschreibung die zwei abschließenden Kapitel über die Erklärungskraft linguistischer Theorien und die Frage des Verhältnisses von Syntax und Semantik vernachlässigt, die funktional weniger eng mit der zentralen Funktion verknüpft erscheinen, deren thematischen Zusammenhang mit den Zentralthemen des Buches man jedoch leicht zeigen könnte.

Bei manchen Buchbesprechungen könnte man die Empfehlung als zentrale Funktion sehen, die von der Bewertung gestützt wird, die wiederum von der Beschreibung gestützt wird.

418 Kapitel 6 eine Konstellation von Teilfunktionen charakterisiert zu sehen und nicht durch eine globale Funktion. Einen Schritt in dieser Richtung könnte man auch darin sehen, dass in der Illokutionsstrukturanalyse das Vorkommen von mehreren dominierenden Illokutionen mit jeweils eigenen Illokutionshierarchien in Betracht gezogen wird, um eine größere Realitätsnähe dieser Konzeption zu erreichen (vgl. Brandt/Rosengren 1992, 39ff.).12 Eine voll ausgeprägte Version der Auffassung, dass Texte generell durch eine durchgängige hierarchische Struktur gekennzeichnet sind, bietet die RST. Hier wird angenommen, dass ein Text dann kohärent ist, wenn er in Form eines zusammenhängenden Baums mit rekursiver Einbettung von „rhetorischen Relationen“ beschrieben werden kann. Dies lässt sich für einen „short and friendly text“ (Stede 2008b, 53) oft auch relativ überzeugend bewerkstelligen. Bei der Annotation von komplexeren Texten wurde jedoch die Beobachtung gemacht, dass die Annotatoren an kritischen Stellen häufig Relationen mit zweifelhaftem funktionalem Status verwenden, um die Vollständigkeit des Baums sicherzustellen. Beispiele dafür sind etwa JOINT, eine Relationskennzeichnung, die nur unspezifisch signalisiert, dass hier eine Relation angenommen wird, und die vielfach anwendbare Relation ELABORATION, die z.T. Verknüpfungen erfasst, die eher thematischer Natur zu sein scheinen (vgl. Stede 2008b, 54). Diese Erfahrung deutet an, dass sich die theoriespezifische Generalisierung einer durchgehenden hierarchischen Strukturierung mit Kohärenzrelationen empirisch nicht aufrechterhalten lässt. Vor dem Hintergrund solcher Erfahrungen formuliert Stede (2012,





126) folgende praktische Empfehlung: „… experience with annotation experiments points to the recommendation of confining coherence-relational structure to relatively small units of text, roughly paragraphs, rather than forcing annotators to glue large trees together on a level of description that might be more adequately described by content zone or topic structure“.

Dass eine dominierende Funktion und eine durchgehende hierarchische funktionale Gliederung oft nicht zu erkennen ist, zeigen auch die Analysen von Schröder (2003) zu den von ihm untersuchten Pressetexten. „Vor allem funktional homogene Texte erweisen sich in ihrem thematischen Bezug häufig als weitergehend zerlegbar (z.B. wenn eine Schilderung sich aus mehreren Teiltexten zusammensetzt, in denen unterschiedliche Aspekte behandelt werden). Die Teilhandlungen, die damit unterschieden werden, müssen in keinem besonderen funktionalen Verhältnis zueinander stehen, sondern unHier stellt sich natürlich die Frage nach dem Zusammenhang der verschiedenen Illokutionshierarchien.

Globale Textorganisation 419 terscheiden sich primär durch die unterschiedlichen Themenaspekte, die behandelt werden“ (Schröder 2003, 84). Hier wird gerade für Texttypen wie bestimmte Berichtstexte – und Vergleichbares ließe sich auch für manche Beschreibungstexte zeigen – erkennbar gemacht, dass es Formen einer eher additiven funktionalen Struktur gibt, bei denen die thematische Struktur als tragendes Organisationsprinzip in den Vordergrund tritt.

Zusammenfassend kann man aus diesen Beobachtungen folgende Schlüsse ziehen:

(i) Die Annahme, dass Texte generell durch eine dominierende Funktion und eine durchgängige hierarchisch-funktionale Struktur gekennzeichnet sind, lässt sich nicht aufrechterhalten.

(ii) Es gibt jedoch Texte, mehrheitlich kürzere Texte, die eine solche Struktur zeigen.

(iii) Innerhalb von (längeren) Texten, die keine einheitliche hierarchischfunktionale Gesamtstruktur zeigen, gibt es Bereiche, die funktional hierarchisch strukturiert sind.

(iv) Andere Bereiche sind funktional additiv strukturiert. In diesen Fällen dominiert die thematische Struktur.

(v) Als Alternative zu dem Bild einer einzelnen dominierenden Funktion bietet sich das Bild an, dass Texte durch Konstellationen von funktionalen Elementen gekennzeichnet sind, wobei diese Konstellationen mit der thematischen Organisation interagieren.

(vi) Für die globale Organisation auf der obersten Ebene von Texten kann sowohl die funktionale als auch die thematische Organisation dominierend sein. Zumeist sind auch auf dieser Ebene die Organisationsprinzipien in Verbindung wirksam.

(vii) Welche der genannten Organisationsprinzipien (ggf. in einer bestimmten Form der Interaktion) die Struktur von natürlichen Texten und ihren Teilen jeweils bestimmen und in welcher Weise, ist eine empirische Frage, die nicht durch theoretische Festlegungen (wie im Falle der RST) präjudiziert werden sollte.

6.1.7 Buchführung für die globale Textstruktur

Einen Teil der zu Beginn dieses Kapitels erwähnten Aufgaben von Schreibern und Lesern im Umgang mit der globalen Struktur von Texten kann man modellieren, indem man eine Form der Buchführung als Vergleichsobjekt nutzt. Generell haben wir im Anschluss an Modelle der Spielstandsdokumentation und andere Buchführungsmodelle schon früher angenommen, dass der Schreiber zur Kontrolle der Textdynamik, z.B. des Wissensaufbaus und 420 Kapitel 6 des Bestandes an Commitments, eine generelle Buchführung für alle Textparameter vornimmt. Ein rezeptives Gegenstück zu dieser Buchführung, so nehmen wir an, nutzt auch der Leser beim Verstehen und Deuten des Textverlaufs.

Sowohl als Schreiber oder Leser als auch als Textanalytiker kann man für jeden Aspekt der Textgeschichte eine Spezialdokumentation anlegen, für den man sich besonders interessiert. Dies gilt zunächst einmal schon für die Form der sprachlichen Äußerungen im Text. Hier scheint es so zu sein, dass eine solche „Dokumentation“ in der Praxis der Schreiber und Leser hochgradig selektiv ist und dies auch bei wissenschaftlichen Untersuchungen sein müsste. Psycholinguistische Untersuchungen haben die Alltagserfahrung bestätigt, dass Leser die Form der Äußerung im Allgemeinen oft nicht lange im Gedächtnis behalten, auch wenn sie die ausgedrückten Propositionen noch in Erinnerung haben. Wohl aber werden auffallende Eigenschaften „dokumentiert“, seien es Häufungen bestimmter syntaktischer Formen, seien es Wortschatzelemente wie Schlagwörter, seien es besondere metaphorische Verwendungen von Ausdrücken.

Für das Verständnis von Textstellen spielt die Dokumentation des Wissensaufbaus eine fundamentale Rolle. Nehmen wir an, wir schlagen ein uns unbekanntes dickes Buch etwa in der Mitte auf und lesen dort auf S. 840

folgenden Satz:

(8) Der Höflichkeit wegen erkundigte sich Ulrich, welche Fortschritte die Parallelaktion in der Zeit seiner Abwesenheit gemacht habe.

Um diesen Satz zu verstehen, müssen wir nicht nur den unmittelbaren Kontext kennen, um beispielsweise zu wissen, zu wem Ulrich spricht und warum Höflichkeit angebracht ist, sondern wir müssen auch Wissen nutzen, das viel früher im Buch vermittelt wurde. Wer ist Ulrich? Was ist die Parallelaktion?

Was hat es mit Ulrichs Abwesenheit auf sich? Ein freundlicher Helfer, der eine Wissensdokumentation für dieses Buch besitzt, könnte uns die Stellen nennen, die wir lesen müssten, um die genannte Stelle (besser) zu verstehen.

Beispielsweise im „Ersten Buch“ das Kapitel 5, in dem Ulrich eingeführt wird, und Kapitel 21 und 22, in denen die Parallelaktion eingeführt wird.

Oder ein anderes Beispiel. Im letzten Abschnitt von Julian Barnes„ kurzem Roman „On the sense of an ending“ (2011) lässt der Verfasser seinen Protagonisten über das Lebensgefühl in einer späten Lebensphase reflektieren. Die letzten vier Sätze dieser Reflexion, zugleich die letzten Sätze des

Romans, lauten (S. 150):

(9) There is accumulation. There is responsibility. And beyond these, there is unrest. There is great unrest.

Globale Textorganisation 421 Die letzten beiden Sätze bekommen eine besondere Pointe, wenn der Leser in seiner Wissensbuchführung findet, dass auf S. 5, bei der Erzählung der Schulzeit des Protagonisten, ein Dialog zwischen dem Geschichtslehrer und einem eher schwachen Schüler dargestellt wird, in dem der Lehrer den Schüler auffordert, die Regierungszeit Heinrichs des VIII zu charakterisieren.



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