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«Gerd Fritz Dynamische Texttheorie Gießener Elektronische Bibliothek 2013 Dynamische Texttheorie Linguistische Untersuchungen 5 Herausgegeben von ...»

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5.12 Zur empirischen Erforschung von Kommunikationsprinzipien und deren Anwendung Kommunikationsprinzipien bleiben, wie wir gesehen haben, häufig implizit und ihre Geltung zeigt sich vor allem in ihrer Anwendung, andererseits manifestieren sie sich aber beispielsweise auch oft in kritischen Äußerungen über kommunikative Mängel und Verfehlungen. Diese Gegebenheiten haben auch Konsequenzen für die empirische Erforschung von Kommunikationsprinzipien, da man einerseits das Implizite erkennen und explizit machen muss und andererseits Formen der Thematisierung von Kommunikationsprinzipien untersuchen muss. Im letzten Abschnitt hatte ich schon zahlreiche Beispiele dafür genannt, wo wir Hinweise auf die Wirksamkeit von bestimmten Kommunikationsprinzipien bekommen können. Als Material für einschlägige empirische Untersuchungen kann man dabei folgende Arten von Daten

nutzen, die z.T. auch für historische Texte verfügbar sind:

(i) Textregularitäten in Textkorpora, in denen man Indizien für die Anwendung bzw. Verletzung von Prinzipien erkennen kann, (ii) Indizien im Produktionsprozess, die auf die Anwendung von Prinzipien schließen lassen (z.B. Überarbeitungen oder Verschiebungen von Textpassagen), (iii) Vorwürfe und Einwände, die die Gültigkeit von Kommunikationsprinzipien implizit voraussetzen, sowie Reaktionen auf solche Vorwürfe und Einwände, (iv) explizite Reflexionen über Kommunikationsprinzipien, beispielsweise aus Anlass von Äußerungen vom Typ (iii), (v) umfangreichere allgemeine Reflexionen über (bestimmte) Prinzipien im Zusammenhang von kritischen oder didaktischen Texten (beispielsweise in Lehrtexten zu verschiedenen Texttypen).

394 Kapitel 5 Aufgrund der Tatsache, dass Kommunikationsprinzipien den erwähnten impliziten Charakter haben, besteht eine interessante Aufgabe für die Entwicklung von empirischen Methoden zur Untersuchung von Kommunikationsprinzipien darin, herauszufinden, welche Indikatoren für die Relevanz bestimmter Prinzipien in bestimmten Kommunikationsformen und Texttypen es gibt. Einige Hinweise für den Bereich der technischen Dokumentation gibt Schäflein-Armbruster (1994). Gerade die schon erwähnte Analyse von einschlägigen Vorwürfen und Einwänden ist ein methodisches Mittel, das schon mehrfach angewendet wurde, beispielsweise in Bezug auf Kommunikationsprinzipien für Nachrichtensendungen (Muckenhaupt 1986, Kap. 5), für die Presseberichterstattung (Bucher 1986, Kap. 5.3) und in verschiedenen Arbeiten zu Kontroversen der frühen Neuzeit (vgl. Fritz 2010, 468ff.).

Für die Untersuchung von Gegenwartstexten und -kommunikationen haben wir über die textbasierten Methoden hinaus noch ein weitergehendes Methodenarsenal. Wir können Versuchspersonen nach der Relevanz bestimmter Kommunikationsprinzipien für bestimmte Arten von Texten befragen, wir können ihnen Aufgaben stellen, bei deren Bearbeitung sich zeigt, wie sie Kommunikationsprinzipien anwenden (Produktions- und Rezeptionsaufgaben), wir können die Versuchspersonen dabei einen laufenden Kommentar sprechen lassen (sog. thinking aloud) oder wir können einschlägige Äußerungen in Formen der interaktiven Textproduktion dokumentieren.

Dabei sind neue digitale Aufzeichnungsverfahren wie Keylogging, Eye Tracking oder die Aufzeichnung von Bildschirmbewegungen nützliche methodische Hilfsmittel. Untersuchungen mit derartigen Methoden sind insbesondere im Bereich der Verständlichkeitsforschung und der Usability-Forschung angestellt worden, so dass wir über relevante Kommunikationsprinzipien für Bereiche und Texttypen wie die technische Dokumentation, die medizinische Packungsbeilage, die Presseberichterstattung, Fernsehnachrichten und komplexe Informationsangebote im Internet schon wertvolle Erkenntnisse besitzen. Neben den schon erwähnten Arbeiten zur Verständlichkeit und Usability finden wir Untersuchungen zu textsortenspezifischen Prinzipien beispielsweise in Schröder (2003) zu Strukturierungsprinzipien in der journalistischen Textgestaltung und in Gloning (2008a) zur Anwendung von Prinzipien der Originalität und Informativität in Theaterrezensionen. Auch im Bereich der Textproduktionsforschung gibt es wichtige Hinweise. Auf einige Fragestellungen und Arbeiten in diesem Umfeld werde ich im Kapitel „Bessere Texte schreiben“ (Kap. 12) näher eingehen.

Zusammenfassend kann man sagen, dass sich bei einer differenzierten empirischen Betrachtung ein weitaus komplexeres und vielschichtigeres Bild des Spektrums der Kommunikationsprinzipien und ihrer Anwendung in Texten ergibt, als wir es aus der Griceschen Tradition kennen, so dass sich Kommunikationsprinzipien 395 hier ein interessantes Arbeitsfeld für die textlinguistische Forschung eröffnet. Dabei scheinen mir folgende Untersuchungsaspekte besonders lohnend,

die ich im Laufe dieses Kapitels erwähnt habe:

(i) Die Differenzierung und Anwendung von Kommunikationsprinzipien in Texten unterschiedlicher Texttypen, Kommunikationsformen und Domänen, (ii) die Untersuchung von feinkörnigen Prinzipien, die Untersuchung der „Ausführungsbestimmungen“ und konkreten (iii) Anwendungsformen, (iv) die Untersuchung der Dosierung und Dynamik der Anwendung von Kommunikationsprinzipien, (v) die Untersuchung von Prinzipienkonflikten und Methoden ihrer Auflösung, (vi) die historische Entwicklung von Kommunikationsprinzipien und Formen ihrer Anwendung.

Organisationsprinzipien von Texten – globale 6.





Textorganisation

6.1 Grundlagen der globalen Textorganisation

In diesem Kapitel greife ich die in den vorhergehenden Kapiteln über das Themenmanagement und die Anwendung von Kommunikationsprinzipien schon angesprochenen Fragen der globalen Textorganisation wieder auf und behandle sie in systematischem Zusammenhang. Auch hier gehe ich aus von Überlegungen darüber, wo in der Praxis der Textproduktion und Textrezeption Fragen der globalen Organisation relevant werden.

6.1.1 Reflexion der globalen Textorganisation aus Verfasser- und Lesersicht

Bei der Betrachtung von Aufgaben der lokalen Textorganisation haben wir uns öfters eine prototypische Situation vorgestellt: Der Verfasser eines Texts arbeitet sich Satz für Satz voran, verknüpft die Sätze funktional und folgt dabei lokalen Sequenzmustern, arbeitet am lokalen Wissensaufbau und der thematischen Entwicklung von Satz zu Satz. Als Beispiel für die Bearbeitung von Aufgaben der globalen Textorganisation können wir uns dagegen einen Verfasser vorstellen, der einen schon ziemlich weit entwickelten Text überarbeitet und dabei Textabschnitte verschiebt, neu lokal verknüpft, mit Sequenzierungsvarianten jongliert, strategische Überlegungen zur optimalen Platzierung von Textbausteinen anstellt, den systematischen Wissensaufbau und den Themenverlauf über größere Textstrecken hinweg kontrolliert und prüft, ob keine Unverträglichkeiten zwischen weiter entfernten Textelementen auftreten. Dafür ein Beispiel aus meiner eigenen Praxis. Als ich vor einiger Zeit für einen Sammelband über Leibniz und Locke eine etwas ausführlichere und thematisch auf ein Publikum von Philosophen abgestimmte Version meines Abschnitts über Leibniz„ „Nouveaux Essais“ (Kap. 10.4) schrieb, bemerkte ich, dass die inhaltlich detailreichere Darstellung von Leibniz„ Dialogorganisation mich an vielen Stellen dazu zwang, lokal Hintergrundinformation zu liefern, die in einem späteren Kapitel über das Themenmanagement zusammenhängend behandelt werden sollte. Es ergab sich also ein doppeltes Problem des Wissensaufbaus: Einerseits war der lokale Wissensaufbau im Kapitel über die Dialogorganisation an manchen Stellen unökonomisch und behinderte die Behandlung des Hauptthemas dieses Kapitels und andererseits ergaben sich im späteren Kapitel über das ThemenmanageGlobale Textorganisation 397 ment immer wieder Wiederholungen, auf die dann jeweils hinzuweisen war, was nun wiederum den lokalen Textaufbau in diesem Kapitel störte. Als Lösung dieser Probleme des Wissensaufbaus bot es sich an, das Kapitel über das Themenmanagement vorzuziehen und vor das Kapitel über die Dialogorganisation zu stellen. D.h. zur Lösung von Problemen des Wissensaufbaus empfahl sich eine ziemlich radikale Veränderung der globalen Themenstruktur, die dann bei der Einpassung des Themakapitels in den neuen Zusammenhang auch vielfältige lokale Anpassungen erforderte. Derartige Probleme und Überlegungen sind jedem vertraut, der schon umfangreichere Texte geschrieben hat. Manchmal gelingt dem Verfasser eine geeignete Lösung für solche Probleme, manchmal müssen aber Wiederholungen mit Querverweisen, Exkurse, lange Fußnoten und ähnliche Notlösungen in Kauf genommen werden, auch wenn sie für den lokalen Textfluss unbefriedigend sind.

Auch aus der Sicht von Rezipienten sind uns Reflexionen über die globale Textorganisation vertraut. Als Leser fragt man sich manchmal, was die textuelle Einheit eines ganzen komplexen Textes ausmacht, welche Rolle bestimmte Abschnitte spielen, warum sie in einer bestimmten Reihenfolge angeordnet sind und warum man eine bestimmte Textstelle nicht gut versteht, vielleicht weil einem ein bestimmtes Wissen fehlt, das dann erst später im Text vermittelt wird. Auch für die Reflexion der globalen Organisation

aus Rezipientensicht will ich ein Beispiel geben. Manche Leser von C.L:

Hamblins Buch „Fallacies“ von 1970, einem Klassiker der „Informal Logic“, haben sich bei der ersten Lektüre gefragt, worin das einigende Band des Buches besteht. Im ersten Kapitel gibt Hamblin einen kritischen Überblick über die Standardbehandlung der wichtigsten Typen von Trugschlüssen („fallacies“) in der logischen Tradition. Danach behandelt er in einem umfangreichen historisch-systematischen Kapitel die Aristotelische Tradition dieses Gegenstandes. Dem schließt sich ein Kapitel über die Behandlung von „Arguments ‚Ad„“ (z.B. argumentum ad verecundiam) an, vor allem in Logiken der frühen Neuzeit, worauf ein Kapitel über die einschlägige indische Tradition folgt. Als nächstes schließt sich ein Kapitel über „formal fallacies“ an, also über formal ungültige Schlüsse, dem wiederum ein Kapitel über den Begriff des Arguments folgt, was gegenüber dem bisherigen historischen Teil einen auffälligen funktionalen und thematischen Wechsel bedeutet. Das darauf folgende Kapitel 8 hat den Titel „Formal Dialectic“ und bietet die Skizze eines formalen dialektischen Regelsystems für argumentative Dialoge. Das Schlusskapitel 9 schließlich behandelt Formen der Mehrdeutigkeit („equivocation“) in der Argumentation. Diese Folge von Kapiteln wirkt auf den ersten Blick thematisch recht heterogen, und auch die Funktion der einzelnen Kapitel, z.B. des Kapitels über den Begriff des Arguments oder des Kapitels über Mehrdeutigkeit, erschließt sich an der Stelle, wo sie 398 Kapitel 6 platziert sind, nicht unmittelbar. Am Anfang eines neueren Aufsatzes mit dem Titel “The Coherence of Hamblin‟s Fallacies” schreibt Ralph Johnson,

ein prominenter Vertreter der „Informal Logic“, zu diesem Befund:

The question that occurs to me is: Why does the path that begins with a treatment of the „Standard Treatment“ in Chapter 1 end up with a treatment of Equivocation in Chapter 9? The “logic”, as it were, of this plan of development has not been made clear enough by Hamblin. The result is that the fundamental coherence of “Fallacies” is not as evident as it could be (Johnson 2011, 306).



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